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Tacos selber machen? So isst man Tacos!

Tacos Wien

Der neue Food-Trend aus Mexico ist gekommen um zu bleiben. Hier erfährst du, wo man Tacos in Wien essen kann. Foto: Adobe Stock; (c) Natalia Klenova

Tacos, Burritos, Fajitas, Wraps und wie sie alle heißen sind seit einigen Jahren der neue Trend auf dem Fastfood-Markt. Ein Trend, den nicht zuletzt die zahlreichen Dönerläden, die ihr Kebap als Dürüm verkaufen oder McDonalds und BurgerKing – die seit Jahren Wraps im Sortiment haben – mitverschuldet haben. Das Original stammt aber eigentlich aus Mexiko und ist dort so etwas wie ein Nationalgericht. Wir sagen dir, wo es die besten richtigen Tacos gibt und wie du sie auf mexikanische Art selbst machen kannst.

Was sind Tacos überhaupt?

Unter Tacos versteht man zusammengeklappte, mit Fleisch und Gemüse gefüllte Tortillas. Ihren Ursprung haben Tacos in Mexiko wo sie ein Nationalgericht, ja eigentlich fast sogar ein Nationalheiligtum sind! Leckere Tacos bekommt man in Mexico City an jeder Straßenecke. Dort ist die Dichte der Taco-Stände höher als bei uns jene der Würstl-, Kebab-, Döner- und Pizza-Hütten zusammen.

Im Prinzip handelt es sich um eine Flade aus speziellem Maismehl oder manchmal Weizenmehl, die ursprünglich mit Gemüse, Zwiebeln und Kräutern befüllt wurde. Heutzutage kommt meistens Schweinefleisch oder Faschiertes hinein, aber im Prinzip kann man absolut alles einfüllen. Bei Tacos wird die Flade immer nur zusammengeklappt, denn bei zusammengerollten Fladen spricht man entweder von Burritos oder Fajitas.

Tacos

Tacos sind gefüllte und gefaltete Tortillas. Foto: Shutterstock

Wie isst man Tacos?

Tacos werden – wie es sich für richtiges Steet Food gehört – ausnahmslos mit den Händen gegessen. Wichtig ist, dass du den Taco waagrecht hältst und beim Abbeißen nicht zu viel quetschst. Denn andernfalls laufen diverse Flüssigkeiten hinten aus dem Taco über deine Hände. Für ungeübte Taco-Esser empfiehlt es sich, den Taco anfangs nicht zu stark zu befüllen.

Was ist der Unterschied zwischen Nachos, Burritos, Tacos und Co.?

Umgangssprachlich werden die die Artverwandten Gerichte gerne als Synonyme verwendet. Grundsätzlich sind die Unterschied aber durchaus erheblich und teilweise sogar von der Füllung abhängig. Ein Taco al Pastor zum Beispiel ist im Prinzip nichts anderes als ein Dürüm oder ein griechisches Gyros.

  • Tacos: sind gefaltete, befüllte Tortillas aus Weizen oder Maisteig.
  • Nachos: kennt jeder als zerkleinerte und in Öl gebackene Tortillas
  • Enchiladas: heißen gefüllte, gerollte und mit Salsa gratinierte Maistortillas
  • Burritos: sind gefüllte Weizentortillas mit Füllung, die bereits gerollt serviert werden
  • Chimichangas: fritierte Burritos
  • Flautas: nennt man gefüllte, gerollte und frittierte, aber nicht überbackene Maistortillas
  • Tostadas: sind flache Maistacos, also bloß kein Rollen, Klappen oder sonst irgendwie Verschließen
  • Empanadas: heißen die gefüllten, frittierten Teigtaschen, die es pikant oder süß gibt
  • Fajitas: meint Weizentortillas, die man selber am Tisch befüllt
  • Quesadillas: das alles, aber mit Käse!
Tacos

Leckere Tacos im Slow Tacos Wien. Foto: (c) Andrea Pickl

Wien: Wo kann man Tacos essen?

Wien ist jetzt nicht unbedingt das Taco-Paradies schlechthin, aber mit ein wenig Hingabe lässt sich eine kleine aber feine Auswahl an hervorragenden Taco-Bars und Restaurants finden. Die Aufstellung erhebt wie immer keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit und ist nach Bezirken sortiert:

  • Estancia Santa Cruz, 1020 Wien
    Der Klassiker! An der Hauptallee inmitten des grünen Praters gelegen erfüllt die Estancia seit Jahren die Erwartungen ans südamerikanische Lebensgefühl: Essen im Freien zusammen mit vielen lieben Menschen. Essen top, Flair auch.
  • Pancho, 1020 Wien
    Das Pancho gibt es auch schon eine Weile und es wirkt für mich wie die coole Weiterentwicklung der traditionellen mexikanischen Lokale. Cocktails und Guacamole sind nennenswert gut.
  • ¡màs!, 1080 Wien
    Das war eine der lässigsten Eröffnungen der letzten Jahre … Nach dem Anfangshype und einem kleinen Durchhänger läuft das Lokal jetzt wieder super. Elegante Bar, ein Szenen-Mexikaner quasi, ein sehr komminikativer Ort mit gutem, reichlich portionierten Essen.
  • Taqueria Los Mexicas, 1080 Wien
    Der wohl authentischste der genannten Mexikaner. Klein, bunt, freundlich. Auch das Tempo ist mexikanisch.
  • Tin Tan Taco Bar, 1080 Wien
    Ziemlich großes Restaurant mit langer Cocktailbar Theke in der Florianigasse, das sich um authetisches Flair bemüht. Die Drinks sind gut!

Kann man Tacos selber machen?

Ja, kann man schon. Grundsätzlich existieren da zwei Ausbaustufen. Man kauft die Fladen aus Mais im Supermarkt und befüllt sie selbst.

Oder man besorgt sich beim Spezialisten oder Feinkostladen das Maismehl mit der Bezeichnung “Masa Harina”. Davon nimmt man 450 Gramm und vermischt diese mit 300 ml Wasser bis der entstehende Teig geschmeidig wird. Nach einer halben Stunde Rast – für den Teig – fünfzehn gleich große Kugeln formen und diese nacheinander idealerweise in einer Tortillapresse formen. Die Fladen frisch jeweils eine halbe Minute auf jeder Seite in heißem Öl herausbacken und warm stellen.

Welche Saucen isst man zu Tacos?

Bei der Füllung ist alles erlaubt, bei den Saucen erstaunlicherweise nicht! Die Saucen heißen Salsas und frische Limette ist obligatorisch. Guacamole, und Chili Sauce sind beliebte Alternativen. Oder eine Salsa aus Tomaten. Eine würzige Käsesauce passt mit viel Augenzudrücken natürlich auch dazu.

Welcher Käse für Tacos?

Tortillas mit Käse heißen wie erwähnt Quesadillas. Geschmacklich eignet sich Cheddar am besten. Grundsätzlich kannst du aber nahezu jede „heimische“ Käsesorte verwenden. Chester, Emmentaler und Gauda werden auch gerne verwendet.



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