Online Marketing für Startups: dein umfassender Guide

Wie geht Online Marketing für Startups? Bild: © Herold; Quelle: luckybusiness

Hast du ein Unternehmen gegründet und fragst dich jetzt: Wie geht Online Marketing für Startups? Dann haben wir hier einen umfassenden Guide, der dir die einzelnen Schritte zeigt, die besonders für Neugründer:innen wichtig sind. Denn diese stehen an einem anderen Punkt als bereits etablierte Firmen. Digitalisierung, Alleinstellungsmerkmal und machbare Marketingmaßnahmen sind hier einige Stichwörter.

Online Marketing für Startups – geht das einfach so?

Hat man ein Startup gegründet, möchte man, dass dieses zu einem Erfolg wird. Da bietet sich in der heutigen Zeit Online Marketing natürlich direkt an. Doch zuvor sollte man zunächst einmal die Grundvoraussetzungen dafür schaffen.

Was dazugehört, klären wir im Folgenden genauer.

Vor dem Online Marketing für Startups braucht es Digitalisierung

Und was bedeutet das? Am Anfang gilt es, zunächst einmal die Grundausstattung anzuschaffen.

Digitale Ausstattung

Keine Digitalisierung ohne Digital-Technologien. Du benötigst digitale Hardware, um überhaupt vom analogen Arbeiten wegzukommen.

Zunächst einmal braucht man dafür, ganz banal, Computer, Mobiltelefone & Co. Die Soft- und Hardware muss also vorhanden sein, um dann mit ihr arbeiten zu können.

Dazu können in einem weiteren Schritt zum Beispiel Zeiterfassungs-, Rechnungs- und Projektmanagement-Tools gehören. Auch diese Tools sind ein weiterer Schritt Richtung Digitalisierung und vereinfachen die Arbeit.

Digitale Kommunikationsmittel

Auch Digital-Tools zur Kommunikation bringen dich einen Schritt weiter in Richtung Digitalisierung. Sie helfen dir nicht nur dabei, mit Kund:innen zu kommunizieren, sie vereinfachen auch die interne Kommunikation.

Dazu gehören z. B. Skype, Zoom, Microsoft Teams und diverse Chat-Tools. Diese verkürzen die Kommunikationswege: Kund:innen können per Video-Call ihre Fragen stellen und müssen nicht mehr persönlich ins Büro kommen, wenn sie ein Gespräch von Angesicht zu Angesicht wünschen.
Das spart dir und deiner Kundschaft Zeit.

Start-ups bzw. Neugründer und Neugründerinnen haben zu Anfang meist noch nicht so viele Mitarbeiter:innen, dennoch können auch hier digitale Kommunikationsmittel von Vorteil sein. Homeoffice wird in immer mehr Betrieben zu einer Möglichkeit und so kann man per Chat-Tool oder Video-Call dennoch schnell und unkompliziert kommunizieren.

Und wenn dein Unternehmen einmal wächst, kannst du so sogar Bewerbungsgespräche online führen. Das bereits erwähnte Homeoffice ist heute übrigens für viele Arbeitnehmer:innen ein wichtiger Faktor bei der Entscheidung für oder gegen eine:n Arbeitgeber:in.

Marketing für Startups: 2 wichtige Faktoren für jede Maßnahme

Wenn du die digitale Grundausstattung einmal hast, kannst du theoretisch direkt digitale Marketingmaßnahmen setzen. Doch warte noch. Mit deinen Maßnahmen musst du deine potenzielle Kundschaft auch wirklich erreichen und von dir überzeugen.

Daher hier noch zwei Tipps, bevor du dich in das Abenteuer Online Marketing stürzt.

Arbeite deinen USP heraus

Sei einzigartig! Das wird einem überall und immer wieder gesagt. Auch für Neugründer und Neugründerinnen gilt dieses „Gebot“. Da es viele Anbieter auf dem Markt gibt, ist es wichtig, aufzufallen und aus der Masse herauszustechen, um wahrgenommen zu werden.

Das kann ganz besonders für Start-ups, die noch nicht die Möglichkeit hatten, sich auf dem Markt zu etablieren, eine Herausforderung sein. Hier hilft dir eine gut durchdachte Strategie weiter.

Es gibt beispielsweise einige Fragen, die du dir stellen kannst, um deinem USP – also deinem Alleinstellungsmerkmal – näherzukommen:

  • Habe ich ein besonders innovatives Produkt/eine innovative Dienstleistung?
  • Habe ich etwas, was die Konkurrenz überhaupt nicht oder nicht in meiner Qualität anbietet?

Dein Marketing sollte darauf abzielen, genau diese Besonderheiten deiner Firma herauszustreichen. Wichtig ist, dass dein USP auch langfristig Bestand haben sollte. Beispielsweise der günstigste Anbieter zu sein, ist schön – aber oft nichts Langfristiges, da deine Konkurrenz ihre Preise angleichen kann. Kommuniziere diese Information also nicht als USP, sondern besser als einen Bonus, den deine Kunden und Kundinnen zusätzlich erhalten.

Lerne deine Zielgruppe kennen

Bevor du irgendeine Art von Marketingmaßnahme setzt, solltest du zuerst wissen, an wen du dich richten willst. Auch das gehört zu einer guten Strategie. Maßnahmen, mit denen du „einfach irgendjemanden“ oder „einfach alle“ ansprechen willst, funktionieren meist nicht so gut.

Denn: Jede Zielgruppe hat ihre eigenen Wünsche und Bedürfnisse. Daher erreichst du auch jede Zielgruppe am besten, wenn du (in deiner Kommunikation) genau auf ihre konkreten Wünsche eingehst.

Tipp: Um deine Zielgruppe kennenzulernen, hilft dir die Erstellung einer sogenannten „Buyer Persona“. Die Schritt für Schritt-Anleitung findest du hier: Anleitung Buyer Persona.

Und: Kennst du deine potenziellen Kunden und Kundinnen gut, kannst du auch einschätzen, mit welchen Werbemitteln du sie (online) am besten erreichst. Außerdem kannst du auch ihre Nachfrage besser einschätzen. Du erkennst also besser, welche Produkte sie benötigen und ob du dein Angebot eventuell noch anpassen solltest, um die Zielgruppe noch besser zu erreichen.

Einige der wichtigsten Fragen, die du dir stellen kannst, sind Folgende:

  • Welches Produkt/welche Dienstleistung möchte ich überhaupt anbieten?
  • Für wen könnte das interessant sein (eher für Privatpersonen, Firmen oder Freelancer?)
  • Welche Bedürfnisse und Ressourcen hat diese Gruppe?

Und wenn du bereits erste Kund:innen hattest: Sieh dir diese Gruppe an. Findest du Gemeinsamkeiten zwischen ihnen? Was macht diese Kund:innen aus? Sind es beispielsweise alles Privatpersonen?
Auch das kann ein Hinweis dahingehend sein, für wen dein Angebot interessant ist.

Online Marketing für Startups – deine Möglichkeiten

Hast du diese (firmeninterne) Grundausstattung, geht es nun darum, auch in Sichtweite deiner Kunden und Kundinnen zu kommen. Dazu haben wir dir hier einige Möglichkeiten und Tipps aufgelistet.

Die Website – deine Visitenkarte im Internet

Kein Online Marketing ohne Website. Diese ist der Dreh- und Angelpunkt für all deine Marketingmaßnahmen. Doch warum?

  • Suchmaschinenoptimierung kannst du nur durchführen, wenn du eine Website oder Content hast, an der oder dem du diese vornehmen kannst.
  • Werbeanzeigen können nur zu dir verlinken, wenn du eine zu diesen passende Landingpage hast.
  • Auf deiner Homepage können sich Kund:innen näher zu dir, deiner Firma und deinem Angebot informieren. Das schafft Vertrauen.

Dabei ist eine eigene Homepage ganz besonders zu Gründungsbeginn wichtig. Denn in diesem Stadium hat man noch keine oder wenig Kundschaft und muss erst einmal bekannt werden. Und damit ist man auch schon wieder bei der eigenen Internetpräsenz.

Deine Website sollte dabei unter anderem klar strukturiert und übersichtlich sein. Denn auch die Nutzer:innenfreundlichkeit deiner Homepage spielt in das Ranking (die Positionierung in den Suchergebnissen bei Google & Co.) deiner Seite ein.

Übrigens: Wenn du eine Website mit zusätzlich garantiertem Traffic (1.800 Besucher:innen/Jahr) oder mit zusätzlicher Sichtbarkeit auf mehr als 25 Plattformen haben möchtest, sieh dir die Websites von Herold an.

Du willst eine Website, die dich sichtbar macht?

SEO – der Fels in der Online-Brandung

SEO steht für Suchmaschinenoptimierung. Hast du eine Website erstellt, ist sie erst einmal nur online verfügbar. Mit SEO-Maßnahmen machst du deine Website im Internet dann wirklich sichtbar – und das langfristig.

Es dauert zwar, bis sich Erfolge der Suchmaschinenoptimierung wirklich zeigen, dafür kannst du dir so langfristig Sichtbarkeit und Präsenz im Netz aufbauen.

Diese Optimierung kann auf inhaltlich-struktureller, aber auch auf technischer Ebene stattfinden. So kannst du z. B. Folgendes anpassen:

  • Ladegeschwindigkeit verbessern
  • Content erstellen, der zur Suchintention passt
  • Content erstellen, der auf ein passendes Keyword optimiert ist
  • Gute Linkstruktur aufbauen
  • usw.
Du möchtest mit SEO online ganz vorne sein?

Google Anzeigen – das Plakat im Internet

Eine weitere Online Marketing-Möglichkeit für Start-ups ist die Suchmaschinenwerbung (SEA). Denn diese zeigt nicht nur sehr schnelle Erfolge (im Gegensatz zu SEO, das zwar nachhaltiger ist, sich aber erst aufbauen muss), sondern du kannst auch mit kleinerem Budget schon Erfolge erzielen.

Du kannst Werbeanzeigen an allen möglichen Stellen platzieren (lassen):

  • in der Google-Suche
  • auf YouTube
  • in Apps
  • bei G-Mail
  • usw.

Oft entscheidet schon dein gewähltes Werbe-/Kampagnen-Format, wo die Anzeigen (Ads) erscheinen (YouTube Ads erscheinen beispielsweise nur auf YouTube, nicht jedoch in der Google-Suche).
Entscheidest du dich z. B. für Textanzeigen in der Google-Suche, können diese sowohl über den organischen („normalen“) Suchergebnissen erscheinen als auch darunter.

Ich will mit Google Anzeigen schnell auf mich aufmerksam machen

Banner – die Online-Leuchtreklame

Auch die Bannerwerbung ist eine Option für Start-ups. Sie ist ein Teil der Suchmaschinenwerbung und besteht aus Bild- und/oder Textanzeigen, die an unterschiedlichen Stellen ausgespielt werden können (z. B. auf einer Website).

Solche Banner sind durch den Einbezug von Bildern, unterschiedlichen Farben und Formen sehr auffällig und lenken die Aufmerksamkeit auf sich. Daran vorbeizuschauen, ist fast nicht möglich.

Übrigens: Als Google Premium Partner kann Herold deine Banner noch besser optimieren!

Ich will Kund:innen mit meinen Bannern ins Auge stechen

Branchenverzeichnis – das moderne Telefonbuch im Internet

Für Neugründer und Neugründerinnen ist es besonders wichtig, online präsent und sichtbar zu sein. Nur so kann man von Interessent:innen gefunden werden.

Dafür bieten sich Online-Branchenportale an – und am besten bist du auf mehreren Portalen präsent. Denn das menschliche Suchverhalten ist sehr verschieden: Manche suchen lieber auf der einen Plattform, andere kommen mit einer anderen Plattform besser klar.

Dafür gilt natürlich auch wieder die Devise von oben: Kenne deine Zielgruppe. Das hilft dir dabei, die für dich besonders relevanten Branchenverzeichnisse herauszuarbeiten.

Tipp: Herold bringt dich auf bis zu über 25 der für deine Firma relevanten Branchenportale. Gleichzeitig halten wir deine Informationen auf all diesen Plattformen immer aktuell.
Hier erfährst du mehr: Mehr Sichtbarkeit durch Online Complete.

Du solltest bei solchen Einträgen immer im Hinterkopf behalten, dass sich deine Firmendaten auch einmal ändern können. Das wird nach einer Neugründung natürlich nicht direkt passieren, aber es ist eine Möglichkeit in der Zukunft.

Wächst dein Unternehmen zum Beispiel und du benötigst (mehr) Angestellte, benötigst du irgendwann eventuell mehr Platz – also ein größeres Büro. Und schon ändert sich deine Firmenadresse. In einem solchen Szenario solltest du daran denken, deine Angaben auf allen Portalen zu aktualisieren.

Eine erste Hilfestellung kann hier der kostenlose Sichtbarkeitscheck von Herold sein. Einfach Firmendaten eingeben und innerhalb weniger Sekunden erfährst du, wo du gelistet bist und ob deine Daten überall einheitlich sind.

Du möchtest wissen, wie sichtbar du online bist?

Social Media – der Messestand im Internet

Eine weitere Möglichkeit: Social Media! Soziale Netzwerke (also Kanäle wie Facebook, Twitter, LinkedIn, Instagram & Co.) eignen sich hervorragend, um Inhalte zu verbreiten und als Marke nicht nur bekannter, sondern auch interessanter zu werden.

Außerdem ist Social Media ein weiterer Weg für deine Kund:innen, um mit dir in Kontakt treten zu können – und das schnell und unkompliziert.

Und worüber kannst du in Sozialen Netzwerken reden? Zum Beispiel über…

  • deine Neugründung – zeig, dass es dich gibt
  • was das Besondere an dir ist
  • welche Produkte/Dienstleistungen du anbietest
  • aktuelle Firmenveranstaltungen
  • usw.

Übrigens: B2B-Kundschaft (Geschäftskund:innen) erreichst du am besten über Xing und LinkedIn, während du Privatpersonen eher über TikTok, Instagram und Facebook erreichst. Wähle den Kanal, der zu deiner Zielgruppe passt.

Das Gute: Hast du genug Zeit und kennst dich in der Online-Welt etwas aus, kannst du das Social Media-Marketing in die eigene Hand nehmen. Das schont das meist eher kleinere Budget von Neugründer:innen.

E-Mail-Marketing – der moderne Online-Flyer

Und zu guter Letzt: Das E-Mail-Marketing. Dieses ist allerdings eher für diejenigen neugegründeten Unternehmen geeignet, die bereits über ein paar Kontakte verfügen. Denn man braucht die E-Mail-Adressen von Personen oder Firmen (je nach Zielgruppe), um diese Form des Marketings umsetzen zu können.

Du kannst aber z. B. auch auf deiner Website ein Newsletter-Anmelde-Formular einrichten und so an E-Mail-Adressen kommen. Der Bonus: In diesem Rahmen kannst du direkt die Zustimmung einholen, dass du die Kund:innen, die sich hier anmelden, auch bewerben darfst. Denn es gibt etwas zu beachten:

Beachte: Nur weil du über E-Mail-Adressen deiner potenziellen Kundschaft verfügst, darfst du ihr über diesen Kanal noch keine Werbung senden. Laut Telekommunikationsgesetz musst du erst ihre Einstimmung einholen, dass du sie bewerben darfst.

 

Hast du diese Zustimmung, eignet sich dieser Kanal sehr gut, um über unterschiedliche Themen, Aktionen und Neuigkeiten deines Unternehmens zu informieren und sie so zusätzlich auch auf deine Homepage zu bringen.

Online Marketing für Startups – unser Fazit

Bei Neugründer:innen steht das Thema im Fokus, bekannt zu werden und erste Kund:innen zu gewinnen – und das mit eher kleineren Ressourcen.

Um deine Ziele zu erreichen, ist es zunächst wichtig, das Alleinstellungsmerkmal (USP) herauszuarbeiten und die Zielgruppe genau kennenzulernen.

Das darauf folgende Online Marketing für Startups ist vielfältiger als man zunächst vielleicht denkt. Du musst nicht groß und bekannt sein, um viele Möglichkeiten zu haben, mit denen du online auf dich aufmerksam machen kannst.

Natürlich kann es besonders in der Beginner-Phase schwierig sein, herauszufinden, welche Marketingform wirklich zu dir passt und dich auch effektiv weiterbringt. Dafür lohnt sich oft eine Beratung durch Expert:innen, die sich in diesem Feld sehr genau auskennen und dir sagen können, was für dich, deine Zielgruppe und deine Branche sinnvoll ist.
P.S: Bei Herold ist dieses Erstgespräch sogar kostenlos – was hast du also zu verlieren?

Ich will herausfinden, welches Online Marketing zu mir passt
Landingpage Beispielfoto mit Flugzeug auf Landebahn
Julia Jaekel

Julia Jaekel

Online Redakteurin

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