Taufe vorbereiten: Alles was ihr wissen müsst - HEROLD.at

Taufe vorbereiten: Alles was ihr wissen müsst

Ein Baby wird von einem Pfarrer mit Taufwasser getauft.

Bei einer Säuglingstaufe gießt der Pfarrer Taufwasser über den Kopf des Kindes. Foto: Adobe Stock, (c) bedya

Das erste Mal eine Taufe vorbereiten: Das kann ganz schön überwältigend sein. Mit unserer Checkliste ist die Planung ein Kinderspiel.

Warum wir taufen und was eine Taufe ist

Meist denken wir bei einer Taufe an eine lieb gewonnene Tradition, bei der ein Neugeborenes offiziell von Familie und Freunden willkommen geheißen wird. Vor allem aber bedeutet die Taufe die Aufnahme des Täuflings in die christliche Glaubensgemeinschaft. Die Eltern und Taufpaten versprechen damit, ihr Kind im christlichen Glauben zu erziehen. Für das Baby ist es das erste der heiligen Sakramente, das es empfängt.

Sowohl die katholische als auch die evangelische Kirche führen Säuglingstaufen durch. Andere christliche Glaubensgemeinschaften sprechen sich hingegen für Erwachsenentaufen aus. Während ein Christ bei einer Firmung oder Konfirmation sich bereits selbst zu Gott bekennen kann, sprechen bei der Säuglingstaufe die Eltern für ihr Kind.

Was passiert bei einer Taufe?

Das Wort Taufe stammt von „Eintauchen“. Anders als bei einer Erwachsenentaufe wird ein Baby bei einer Taufe jedoch nicht in das Taufwasser eingetaucht. Der Pfarrer übergießt nur den Kopf des Kindes mit Wasser. Währenddessen spricht er die Taufformel aus. Das Taufwasser symbolisiert dabei Leben und Gedeihen, ist also ein Zeichen für das neue Menschenleben.

Nicht kirchlich verheiratet: Ist die Taufe ausgeschlossen?

Es kann verschiedene Gründe dafür geben, dass ihr nicht oder noch nicht kirchlich verheiratet seid. Manchmal ist eine standesamtliche Hochzeit schon aufwändig genug. Manchmal kommt aber auch ein Baby dazwischen, und man schiebt die kirchliche Hochzeit noch ein wenig auf. Grundsätzlich kann das Kind dann trotzdem getauft werden. Der Pfarrer wird sich natürlich erkundigen, warum ihr nicht kirchlich verheiratet seid. Übrigens lässt sich eine Taufe auch mit einer kirchlichen Hochzeit verbinden. Ob das eine Möglichkeit darstellt, könnt ihr im Taufgespräch besprechen.

Ein glückliches Hochzeitspaar.

Sind die Eltern nicht kirchlich verheiratet, ist eine Taufe trotzdem möglich. Foto: Adobe Stock, (c) Dmitriy Shipilov

Wann wird ein Kind getauft?

Früher fanden Taufen schon wenige Wochen nach der Geburt eines Kindes statt. Heute lassen sich Eltern gerne etwas mehr Zeit, um erst den Stress der Geburt zu verdauen und das Fest ausreichend vorzubereiten. Häufig findet die Taufe statt, wenn das Kind zwischen einem und drei Monaten alt ist. Eine strikte Frist gibt es allerdings nicht. Um den besten Termin für die Taufe zu finden, startet am besten vorab eine kleine Umfrage unter den Gästen.

Eure To-do-Liste für die Taufe

  • 7 bis 8 Wochen vorher
    • Taufpaten bestimmen
    • Überlegungen zum Ablauf der Taufe (Psalmen, Gedichte, Fürbitten, Lieder)
    • optional: Angebote von Fotografen, Chören oder Sängern einholen
  • 6 Wochen vorher
    • Anmeldung zur Taufe und Taufgespräch mit dem Pfarrer
    • Terminbesprechung mit den Gästen
  • 5 Wochen vorher
    • Einladungen bestellen
  • 3 bis 4 Wochen vorher
    • Einladungen übergeben oder verschicken
    • optional: Tisch in einem Restaurant reservieren
    • Taufkerze bestellen
  • 2 Wochen vorher
    • Taufkleid besorgen
    • Outfit für die Taufe zusammenstellen
  • kurz vorher
    • Baby wickeln und füttern (nur ein sattes Baby ist ein guter Täufling 🙂 )
  • 2 bis 3 Wochen danach: Fotos von der Taufe und Dankeskarte verschicken

Was kostet eine Taufe?

Einladungen, Essen, Torte: Je nach Aufwand kann eine Taufe ganz schön ins Geld gehen. Die Taufe selbst kostet aber nichts. Viele Eltern wundern sich dann, ob sie dem Pfarrer für seine Mühe Geld geben sollen. Das ist weder eine Pflicht noch ein ungeschriebenes Gesetz. Wenn ihr euch für die Taufe bedanken möchtet, könnt ihr ein Kuvert mit Geld oder ein kleines Geschenk vorbereiten. Auch eine Spende an die Kirchengemeinde ist ein passendes Dankeschön.

Wie meldet ihr euer Kind zur Taufe an?

Vorab müsst ihr euer Kind bei eurer Wohnpfarre zur Taufe anmelden. Das geht telefonisch oder persönlich. Je nachdem, wie aufwändig ihr die Taufe und die anschließende Feier gestalten möchtet, solltet ihr spätestens 4 bis 6 Wochen mit dem zuständigen Pfarrer in Kontakt treten. Im Anschluss an die Anmeldung zur Taufe findet das Taufgespräch statt.

Was geschieht im Taufgespräch?

Vor der Taufe findet das Taufgespräch zwischen den Eltern und dem zuständigen Pfarrer statt. Im Idealfall ist dabei bereits der auserwählte Taufpate dabei. Keine Sorge: In dem Gespräch wird weder euer Bibelwissen noch euer Glauben getestet. Es geht darin viel mehr darum, was euer Glaube für euch bedeutet, was ihr von der Taufe erwartet und wie ihr eurem Kind den christlichen Glauben vermitteln werdet. Zudem werden grundsätzliche Themen besprochen: Wie wird die Taufe zeitlich ablaufen? Welche Lesungen werden im Gottesdienst gehalten? Welche persönlichen Elemente wie Fürbitten, Gedichte oder Lieder möchtet ihr einbringen?

Folgende Dokumente solltet ihr vorbereiten:

  • Geburtsurkunde des Babys
  • Meldezettel des Babys
  • Taufscheine der Eltern und des Taufpaten
  • optional: Heiratsurkunde und kirchliche Trauscheine der Eltern und des Taufpaten

Das Gespräch findet entweder direkt bei euch daheim oder im Pfarramt statt. Ruft dort am besten vorab an oder fragt im Anschluss an einen Gottesdienst beim Pfarrer direkt nach einem Termin.

Ein katholischer Pfarrer predigt vor einem Kreuz.

Taufe vorbereiten: Im Gespräch mit dem Pfarrer könnt ihr Fragen zum Ablauf der Taufe klären. Foto: Adobe Stock, (c) diego cervo

In welcher Kirche wird getauft?

Normalerweise findet eine Taufe in der Wohnpfarre der Eltern statt. Schließlich wird das Taufkind die Kirche im eigenen Wohnort am häufigsten besuchen. Manchmal fühlt man sich trotzdem einer anderen Pfarre eher verbunden, beispielsweise nach einem Umzug. Sollte das bei euch der Fall sein, könnt ihr euer Kind auch in einer anderen Kirche taufen lassen. Setzt euch hierzu mit eurer zuständigen Pfarrkirche in Verbindung.

Gedichte, Lieder, Fürbitten: Persönliche Elemente bei der Taufe

Um die Taufe zu etwas ganz Besonderem zu machen, könnt ihr persönliche Elemente darin einbauen. Gedichte, Wünsche und Weisheiten bieten sich dafür ebenso an wie Psalme und selbst gewählte Fürbitten. Taufpaten können ebenfalls persönlich zu Wort kommen. Im Taufgespräch besprecht ihr vorab mit dem Pfarrer, welche Elemente sich für die Taufe eignen und wann diese zeitlich eingebaut werden. Er kann euch auch Tipps zu passenden Bibelstellen geben.

Manche Gedichte und volkstümliche Sprüche werden schon seit Jahrhunderten bei Taufen vorgetragen. Wünsche für die Zukunft des Kindes, Gottes Segen und ein wohlbehütetes Leben sind klassische Themen. Wenn ihr es lieber individuell mögt, könnt ihr auch selbst zu Papier und Bleistift greifen und ein eigenes Taufgedicht verfassen.

  • Psalmen: sind religiöses Lieder, Gedichte oder Gebete (beliebt: Psalm 23, „Der Herr ist mein Hirte“)
  • Fürbitte: ist ein Wunsch an Gott für den Täufling
  • Gedichte, Wünsche und Sprüche: können religiös, volkstümlich oder selbst verfasst sein
  • Lieder: können selbst gesungen, eingespielt oder von einem Chor vorgetragen werden

Auch Lieder gehören zu einer Taufe. Ein Organist kann klassische Stücke auf der Orgel einspielen. Ebenso könnt ihr selbst oder ein Gast der Taufe Lieder vortragen oder Gebete singen. Die Begleitung durch eine Gitarre bietet sich dann an. Ebenso könnt ihr professionelle Sänger, einen kleinen Chor oder Violinisten engagieren, die auf Taufen spezialisiert sind.

Wer kann Pate werden?

Die Wahl eines Taufpaten bereitet vielen Eltern Kopfzerbrechen. Eignen sich Tanten und Onkels besser oder wählt man einen guten Freund? Sich für einen Taufpaten zu entscheiden ist nicht einfach. Immerhin sollen die Taufpaten die christliche Bildung des Kindes unterstützen und ihm auf seinem weiteren Lebensweg zur Seite stehen. Meist fällt die Wahl auf Geschwister der Eltern, da zu diesen ein lebenslanges, familiäres Verhältnis besteht. Mehr als zwei Paten sind in der katholischen Kirche übrigens nicht erlaubt. Davon muss zumindest einer selbst katholisch sein. Der zweite könnte beispielsweise evangelisch sein.

Eine Taufpatin und ihr Patenkind lesen die Bibel und beten zusammen.

Ein Taufpate begleitet das Kind auch nach der Taufe auf seinem christlichen Lebensweg. Foto: Adobe Stock, (c) Africa Studio

Ein katholischer Taufpate…

  • hat die heiligen Sakramente der Taufe, Eucharistie (Erstkommunion) und Firmung empfangen,
  • ist nicht aus der Kirche ausgetreten,
  • ist mindestens 16 Jahre alt,
  • lebt seinen katholischen Glauben und
  • kann und möchte diesen an das Patenkind weitergeben.

Gut zu wissen: Oft steht die Sorge im Raum, dass ein Taufpate ein Kind großziehen muss, sollte den Eltern etwas zustoßen. Das war früher tatsächlich oft so. Heute entscheidet das Familiengericht mithilfe des Jugendamts darüber, wer sich in Zukunft um das Kind kümmern wird. Soll der Taufpate die Obhut übernehmen wenn die Eltern sterben, muss das schon zu Lebzeiten durch eine Sorgerechtsverfügung geregelt werden. Die kirchliche Taufe hat damit allerdings nichts zu tun.

Wer wird zur Taufe eingeladen?

Enge Verwandte wie Großeltern oder Tanten und Onkels zur Taufe einzuladen liegt auf der Hand. Weitschichtige Verwandtschaft, Bekannte oder gar Arbeitskollegen müsst ihr hingegen nicht unbedingt einladen. Denn anders als Hochzeiten finden Taufen normalerweise in einem kleinen Rahmen statt. Verlasst euch am besten auf euer Gefühl und ladet all jene ein, die den Täufling auf seinem weiteren Lebensweg begleiten werden.

Wann werden Taufeinladungen verschickt?

Habt ihr einen Termin fixiert, könnt ihr euch um die offiziellen Taufeinladungen kümmern. Online gibt es einige Anbieter, bei denen ihr eigene Fotos und Texte in vorgefertigte Taufkarten einbauen könnt. Wenn ihr geschickt seid, könnt ihr sie auch selber basteln und eine ganz persönliche Note geben.

In der Regel wissen die geladenen Gäste ohnehin schon vorher über die anstehende Taufe bescheid. Etwa drei bis vier Wochen vor dem Termin sollten aber dennoch alle Einladungen verschickt oder persönlich überreicht werden.

Der Pfarrer segnet das Baby bei einer Taufe. Dabei wird es von der Taufpatin gehalten.

Ein Fotograf hält die schönsten Momente der Taufe für die Ewigkeit fest. Foto: Adobe Stock, (c) mylu

Braucht man einen Fotografen für die Taufe?

Viele Eltern möchten den Moment der Taufe für die Ewigkeit festhalten. Ob ihr dafür einen Fotografen engagiert oder einen Gast bittet, Fotos zu knipsen, ist Geschmackssache. Ein allzu eifriger Fotograf kann den intimen Rahmen bei einer Taufe stören. Andererseits zaubert er auch in den schwierigen Lichtverhältnissen einer Kirche hochwertige Bilder. Möchtet ihr keinen Gast zum Fotografen degradieren und euch auf ein professionelles Ergebnis samt Retusche verlassen, solltet ihr frühzeitig Ausschau halten. Viele Fotografen bieten spezielle Taufpakete an, die Einzel- und Gruppenfotos, eine Fotodokumentation und ein Fotobuch beinhalten. Bedenkt bei eurer Planung, den Fotografen früh genug zu buchen.

Welches Outfit passt zur Taufe?

Egal ob als Gast oder als Elternteil: Das perfekte Outfit für eine Taufe ist klassisch und dezent. Weder wilde Muster noch klimpernder Schmuck und allzu pompöse Frisuren sollten von der Zeremonie ablenken. Grundsätzlich gilt: Das Baby ist der Stargast, die stolzen Eltern die Veranstalter und die Gäste das Publikum.

Für den Vater ist die Frage des Dresscodes bei einer Taufe schnell geklärt. Mit einem Anzug in gedeckten Farben und passenden Schnürschuhen liegt man nie daneben. Der schwarze Anzug sollte es dabei nicht unbedingt sein. Schließlich ist die Taufe ein freudiger und kein trauriger
Anlass. Für männliche Gäste bieten sich auch Kombinationen aus Chinos, Hemd und Jackett oder Blazer an.

Das tragen Herren auf einer Taufe

  • Immer passend: Einfärbiger Anzug in gedeckten Farben (z. B. Blau oder Hellgrau)
  • Auch gut: einfärbige Stoffhose, helles Hemd, passendes Jackett oder Blazer
  • Dazu passt: Schnürschuhe aus Leder in Schwarz oder Braun
  • Krawatte: für den Vater und den Taufpaten unerlässlich, bei Gästen entbehrlich
  • Lieber nicht: Schwarzer Anzug, dunkles Hemd, auffällige Socken
  • No-go: Zerknittertes Hemd, Sneaker, T-Shirts

Die Mutter des Täuflings hat hingegen meist die Qual der Wahl. Kleid, Kostüm oder Rock? Der Saum eines Kleides oder Rocks sollte dabei maximal eine Handbreit über dem Knie enden. Auch die Schultern sollten bedeckt und das Dekolletee nicht zu offenherzig sein. Geschlossene Pumps mit mittleren Absätzen oder flache Ballerinas passen ideal (und sind auch viel bequemer als High Heels). Farblich darf es frisch sein: Weiß, Beige oder Pastell- und Puderfarben eignen sich hervorragend. Schwarz oder Grau wirken schnell zu traurig.

Das tragen Damen auf einer Taufe

  • Evergreen: Kleider, Röcke und Blusen, Kostüme
  • Stil: Klassisch und elegant
  • Farben: Puder- oder Pastellfarben (z. B. Apricot oder Mint), Beige, Weiß, Marineblau
  • Saumlänge: Maximal eine Handbreit über dem Knie
  • Schuhe: Ballerinas, Kitten Heels oder mittelhohe Blockabsätze
  • Schmuck: Perlen oder feiner Schmuck in Gold oder Silber
  • Frisur: Schick ausgeföhnt oder einfache Hochsteckfrisur
  • Makeup: Dezente Farben
  • Lieber vermeiden: Wilde Muster, zu viel Schmuck, High Heels

Euer Baby muss übrigens nicht den ganzen Tag im weißen Taufkleid verbringen. Dieses kommt nur während der Zeremonie zum Einsatz. Buben tragen meistens einen hellen Anzug oder eine Stoffhose mit Hemd und Jackett. Für Mädchen bietet sich ein weißes Kleid an.

Taufkerze und Taufkleid: Symbole bei der Taufe

Dass man für eine Taufe eine Taufkleid und eine Taufkerze braucht, wisst ihr wahrscheinlich bereits. Aber was bedeuten diese Symbole und woher bekommt man sie überhaupt? Wir haben uns für euch umgehört.

Was ist eine Taufkerze?

Die Taufkerze steht für Jesus als „das Licht der Welt“. Sie wird bei der Taufe an der Osterkerze entzündet und symbolisiert, dass Jesus das Kind auf seinem weiteren Lebensweg begleiten wird. In der Regel kaufen Taufpaten die Kerze, aber auch Eltern können sich darum kümmern. Sprecht euch am besten ab, um nicht bei der Taufe mit zwei Taufkerzen dazustehen.

Im Internet findet ihr eine große Auswahl an Taufkerzen. Schöner ist es meist, die Kerze vor Ort in einer Papeterie oder einem Kerzengeschäft auszusuchen. Hier könnt ihr euch ausgiebig beraten lassen. Dort könnt ihr auch individuelle Motive wie Symbole oder den Namen des Täuflings individuell aussuchen.

Ihr müsst eine Taufe vorbereiten? Vergesst dabei nicht, rechtzeitig eine Taufkerze zu kaufen. Foto: Adobe Stock, (c) morelia1983

Online gibt es Taufkerzen oft schon für 30 Euro. Eine handgefertigte Taufkerze nach speziellen Wünschen kann schon mal 150 Euro kosten. Wichtig bei der Planung: Eine individuell gefertigte Kerze benötigt oft ein paar Wochen Vorlaufzeit und sollte rechtzeitig bestellt werden. In Wien könnt ihr bei den folgenden Läden nach der idealen Taufkerze Ausschau halten.

Handgefertigte Taufkerzen, made in Austria, bietet die GIVING & LIVING – Geschenkboutique in Wien Hietzing. Im Laden könnt ihr euch inspirieren und beraten lassen. Die Taufkerzen werden nach euren persönlichen Wünschen graviert und können nach 7 bis 10 Tagen abgeholt werden.

GIVING & LIVING – Geschenkboutique in 1130 Wien

In Wien Neubau findet ihr Paliti – Bio-Kerzen. Hier könnt ihr Taufkerzen nach euren persönlichen Wünschen fertigen lassen. Alle Kerzen werden aus natürlichem Raps-, Sonnenblumen- oder Bienenwachs hergestellt.

Paliti – Bio-Kerzen e.U. in 1070 Wien

Ein sorgfältig ausgewähltes Sortiment an Taufkerzen erwartet euch bei HORNdeko – Hochzeit&Taufe im ersten Wiener Gemeindebezirk. Daneben bietet das Geschäft viele weitere Taufgeschenke und Symbole wie Taufkreuze, Taufbriefe und Taufmandeln.

HORNdeko – Hochzeit&Taufe in 1010 Wien

In Wien Ottakring liegt mit Spielvogel Kirchenbedarf ein Laden, der ganz und gar auf christliche Symbole und Gegenstände spezialisiert ist. Im Kerzensortiment findet ihr zudem hochwertige Taufkerzen.

Spielvogel Kirchenbedarf

Direkt hinter dem Stephansdom befindet sich die Facultas Filiale für Kunst und Kirche. In dem Fachgeschäft für religiöse Kunst und Kultur erwartet euch eine schöne Auswahl an Taufkerzen, aber auch Kreuzen und Halsketten mit Schutzengeln.

Kunst und Kirche Facultas Dom Buchhandels GmbH

Wichtel-Mode in Wien Alsergrund bietet das Rundum-Paket für Taufen: Taufkerzen, Taufbriefe aber auch Taufgeschenke, Menü- und Namenskarten könnt ihr dort kaufen. Zusätzlich könnt ihr aus einem breiten Sortiment aus festlichen Anzügen und Kleidern das perfekte Outfit für den Täufling wählen.

Wichtel – Mode in 1090 Wien

Was ist ein Taufkleid?

Ebenso wichtig wie die Taufkerze ist das weiße Taufkleid. Es steht für Christus, der das Kind von nun an umgeben und begleiten wird. Viele Familien vererben ein Taufkleid von Generation zu Generation. Da Taufen mittlerweile nicht mehr kurz nach der Geburt stattfinden, kann es schon mal passieren, dass ein Kind nicht in das vererbte Taufkleid passt. Das ist nicht weiter tragisch. Denn das Taufkleid kann auch nur symbolisch aufgelegt werden. Oft gibt es in der Kirche auch ein Taufkleid, dass ausgeliehen werden kann.

Ein Baby im weißen Taufkleid.

Während der Taufe trägt das Baby ein weißes Taufkleid. Foto: Adobe Stock, (c) Gabriela

Was tun, wenn das Baby bei der Taufe schreit?

Für alle anderen ist die Taufe ein freudiges Fest. Das Baby selbst ist sich leider noch nicht darüber bewusst, dass es an diesem Tag der Ehrengast ist. Bei dem ganzen Trubel kann es schon mal sein, dass ein Säugling zu quengeln oder schreien beginnt. Das ist kein Problem und kommt sogar sehr oft vor. Der Pfarrer wird die Zeremonie dann kurz unterbrechen, damit das Kind sich wieder beruhigen kann.

Am besten sorgt ihr vor, indem das Baby frisch gewickelt und satt ist. Auch das liebste Stofftier, eine Kuscheldecke und ein Getränk sollten griffbereit sein. Am wichtigsten ist, dass ihr selber ruhig in den Tag startet. Nervosität überträgt sich direkt auf das Baby und ist am Tauftag ganz unnötig. Schließlich ist die Taufe ein Freudenfest und kein Grund zur Sorge.

Sektempfang oder Kaffee: Was geschieht nach der Taufe?

So eine Taufe macht natürlich hungrig. Aber wo feiert man im Anschluss einer Taufe und wie? Viele Eltern halten es simpel und laden ihre Gäste anschließend bei sich daheim auf Kaffee und Kuchen oder zu einem Sektempfang ein. Wenn ihr eine größere Gästerunde erwartet und Zeit bei der Vorbereitung sparen möchtet, könnt ihr auch Tische in einem Restaurant oder Gasthaus reservieren. Die Rechnung bezahlen üblicherweise die Eltern des Taufkinds.

Was ist eine Tauftorte?

Ob in Anschluss an ein Mittagessen oder zum Sektempfang: Eine kunstvoll verzierte Tauftorte ist ein Blickfang und sollte auf der Feier nicht fehlen. Beliebt sind dabei Torten in Form der Bibel ebenso wie klassisch runde Torten. Beim Konditor eurer Wahl könnt ihr diese individuell beschriften und verzieren lassen. Passende Symbole sind dabei weiße Tauben, Fische oder Kreuze. Strenge Vorschriften gibt es für die Tauftorte aber nicht. Ihr könnt eurer Fantasie freien Lauf lassen und auch moderne Varianten wählen.

Eine moderne Tauftorte, verziert mit einem Baby, Blumen und einer Kreuzkette

Vergesst bei der Vorbereitung der Taufe nicht auf die Tauftorte. Foto: Adobe Stock, (c) bedya

Pleiten, Pech und Pannen bei der Taufe

Zu guter Letzt: Trotz perfekter Vorbereitung läuft bei kaum einer Taufe alles wie geplant. Vielleicht geschieht bei der Fürbitte ein Versprecher oder es regnet in Strömen. Gerade wenn ein kleines Baby Hauptgast einer Feier ist, lassen sich Überraschungen und Hoppalas nicht ausschließen. Lasst euch davon nicht nervös machen oder gar den Tag verderben. Denn eine Taufe ist ein wunderschöner Grund zum Feiern: Euer Baby ist da und macht seinen ersten Schritt in die christliche Gemeinschaft. Die liebsten Verwandten und Freunde sind dabei und anschließend gibt es Sekt und eine köstliche Tauftorte. Absolut kein Grund zur Traurigkeit. 🙂



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