MarTech: Die wichtigsten Marketing Tools für dein Unternehmen

Ob Frisörin, Installateur oder Steuerberaterin – MarTech ist auch für kleine und mittlere Unternehmen geeignet. Bild: © Herold

Die Arbeitsabläufe im Bereich Marketing sind mittlerweile so komplex geworden, dass es kaum vorstellbar ist, sie ohne die technologische Unterstützung mittels MarTech umzusetzen. Was genau damit gemeint ist und welche Marketing Tools für dein Unternehmen wichtig sind, erfährst du in diesem Beitrag.

Was ist MarTech? Einfach erklärt

Der Begriff MarTech setzt sich aus den beiden Worten Marketing und Technologie zusammen. Er bezeichnet somit alle technologischen Hilfsmittel, die im Marketing eingesetzt werden, um die jeweiligen Ziele zu erreichen, die relevanten Abläufe zu erleichtern oder diese überhaupt erst zu ermöglichen.

Warum benötigen Unternehmen MarTech?

Nur weil im Marketing viele Technologien eingesetzt werden, bedeutet dies nicht, dass die Marketing-Maßnahmen eines Unternehmens automatisch besser werden. Für die Qualität ist im Marketing immer noch der Mensch mit seinen kreativen Fähigkeiten und originellen Ideen der entscheidende Faktor.

Allerdings stellen Marketingtechnologien in der Tat die Grundlage dafür dar, dass professionelles (und letztlich auch erfolgreiches) Marketing betrieben werden kann. Der wohl wichtigste Grund hierfür sind die nahezu unüberschaubar großen Datenmengen, die im Marketing zum Einsatz kommen.

Ob Kundendaten, wie E-Mail-Adressen, Postanschriften oder Telefonnummern, Informationen zur Zielgruppe wie Alter, Kaufverhalten oder Nutzung von digitalen Medien oder auch die Social-Media-Beiträge des eigenen Unternehmens. Wer über keine guten Tools für die Datenverwaltung verfügt, verliert nicht nur schnell den Überblick, sondern kann die vielen eigentlich nützlichen Informationen gar nicht erst nutzen.

Vorteile im Überblick

  • proEffektive Leadgenerierung sowie Neukundengewinnung

  • proAutomatische Umsetzung von Marketing-Maßnahmen

  • proNutzung vieler zur Verfügung stehenden Kanäle (Multi-Channel-Ansatz)

  • proOptimierte Marketing-Prozesse durch Messung und Analyse des Kundenverhalten

  • proPersonalisierte Kommunikation für eine bessere Kundenbindung

  • proMehr Reichweite durch SEA-, SEO- oder Social-Media-Maßnahmen

In welchen Marketing-Bereichen wird MarTech eingesetzt?

Grundsätzlich kommen Marketingtechnologien in allen Bereichen des Marketing zum Einsatz. Im Großen und Ganzen lassen sich 6 große Aufgabenbereiche im Marketing identifizieren, die somit auch über ihre eigenen, aufgabenspezifischen Technologien verfügen:

  • Werbung und Neukundengewinnung
  • Beziehungspflege
  • Verkauf
  • Contents
  • Management
  • Daten

1. Werbung und Neukundengewinnung

Hierzu zählen alle Technologien, die für Werbung oder auch für PR-Maßnahmen genutzt werden. Obwohl prinzipiell zwischen MarTech und dem sogenannten AdTech (Mischwort aus den englischen Begriffen für Werbung und Technologie) unterschieden wird, gehören AdTech-Tools durchaus zu den wichtigsten Tools, die im Marketing angewendet werden.

Man denke beispielsweise an SEA-Tools (Tools für Suchmaschinenwerbung), die für die Ausspielung von Werbung in Echtzeit genutzt werden, wie beim sogenannten Programmatic Buying, Real-Time Advertising oder Real-Time Bidding.

2. Beziehungspflege

Bei diesen Anwendungen handelt es sich um Tools, die dafür genutzt werden, Beziehungen zu Kund:innen im Internet aufzubauen und zu pflegen. Beispiele hierfür sind das Customer Relationship Management (CRM), Social-Media-Tools, Chatbots oder auch Tools für Kundenbewertungen.

3. Verkauf

Diese technischen Lösungen umfassen Marketing Tools, die bei der Verkaufsabwicklung helfen oder solche, die dafür genutzt werden, Marketing und Vertrieb zusammenzuführen. Hierzu zählen E-Commerce-Systeme, das Affiliate Marketing oder auch Vertriebsautomatisierungen.

4. Contents

Alle IT-Lösungen, die der Verwaltung und Verbreitung digitaler Inhalte dienen, zählen zu den Content-Tools. Diese Kategorie ist wohl die vielseitigste, denn hierzu zählen z. B. Content Management Systeme (CMS), mit denen die kompletten Inhalte einer Website verwaltet werden können.

5. Management

Bei dieser Art von MarTech Tools handelt es sich um allgemeinere Anwendungen, die im Großen und Ganzen dafür eingesetzt werden, die Arbeit innerhalb einer Marketing-Abteilung zu optimieren. Hierzu zählen z. B. Tools für das Projektmanagement, die Budgetierung (bzw. Finanzen), die Kommunikation oder auch das Talentmanagement.

6. Daten

Hierunter fallen diejenigen Systeme, die dafür genutzt werden, Marketingdaten abzurufen, sie zu verwalten oder auch darzustellen. Hierzu zählen unter anderem Lösungen im Bereich Datenvisualisierung, Business Intelligence, Web-Analyse oder auch Datenintegration.

Marketing Tools: Welche gibt es?

Nachdem wir uns bereits angeschaut haben, zu welchen großen Aufgabenbereichen sich die Marketing Tools zuordnen lassen, wollen wir nun einen etwas genaueren Blick auf die wohl am häufigsten genutzten Marketingtechnologien werfen. Im Folgenden stellen wir dir die gängigsten vor:

  • Customer Relationship Management (CRM)
  • Content Management System (CMS)
  • Customer Data Platform (CDP)
  • E-Mail Marketing-Software
  • SEO-Tools
  • Social-Media-Tools
  • Marketing Automation
  • Projektmanagement-Software
  • Product Information Management (PIM)
  • Marketing Resource Management (MRM)
  • Data Asset Management (DAM)
  • Software as a Service (SaaS)
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Customer Relationship Management (CRM)

Das Customer Relationship Management (CRM) wird im Deutschen auch als Kundenbeziehungsmanagement oder Kundenpflege bezeichnet. Hierunter fallen alle Datenbanken, die die Erfassung von Kundendaten, aber vor allem von Kundenkontakten ermöglicht. Im Gegensatz zur Customer Data Platform (CDP) werden im CRM nämlich nicht alle Kundendaten erfasst, sondern lediglich diejenigen, die für den direkten Kundenkontakt von Relevanz sind.

CRM-Systeme geben beispielsweise Vertriebsmitarbeiter:innen die Möglichkeit, die Gesprächsinhalte und Ergebnisse der bisherigen Kontakte zu einem Kunden oder einer Kundin einzusehen, sodass die nächsten Gespräche entsprechend darauf aufbauen können. Dies ist insofern wichtig, da erst die Dokumentation der einzelnen Interaktionen zwischen einem Unternehmen und seinen Kund:innen eine konstruktive Entwicklung der Kundenbeziehung ermöglicht.

CRM-Systeme sind z.B.:

Salesforce, Microsoft Dynamic, Hubspot, SAP oder Pipedrive

Gut zu wissen💡: Unternehmen können die Stammdaten ihrer Kundschaft im CRM-System immer aktuell halten, ohne ständig selbst recherchieren zu müssen, indem sie MD Online Daten über eine API in ihr CRM integrieren.

Content Management System (CMS)

Beim Content Management System (CMS) handelt es sich um ein System für die Verwaltung von digitalen Inhalten. Es wird vor allem für die Erstellung von Websites verwendet, sodass Inhalte dort gemeinsam erstellt, bearbeitet und organisiert werden können. Diese Inhalte, auch Contents genannt, bestehen in der Regel aus Texten sowie multimedialen Elementen (z. B. Bilder oder Videos).

Der Vorteil der beliebtesten Content Management Systeme (CMS) ist, dass sie ohne Programmierkenntnisse bedient werden können. Denn die meisten verfügen über eine grafische Bedienoberfläche. Eigene HTML-Kenntnisse sind also erst notwendig, wenn die Website noch weiter an die individuellen Wünsche angepasst werden soll, als es die vorprogrammierten Wahlmöglichkeiten hergeben.

CMS sind z.B.:

WordPress, Joomla, Drupal, Django, Contao oder Typo3

TIPP: Mehr dazu erfährst du in unserem Beitrag zum Thema CMS!

E-Mail Marketing-Software

Diese Art von Software wird genau zu dem eingesetzt, wonach sie auch benannt ist: Marketing per E-Mail zu betreiben. Hierunter sind hauptsächlich kommerzielle E-Mails zu verstehen, die in Form von Newslettern an (potenzielle) Kund:innen geschickt werden. Oberstes Ziel der meisten Newsletter ist es, Loyalität und Vertrauen aufseiten der Kundschaft oder auch Markenbekanntheit aufzubauen.

So sehr E-Mail Marketing auch effektives Marketing-Werkzeug darstellt, es ist mit Vorsicht zu genießen! Denn einfach E-Mails an vermeintlich Interessierte rauszuschicken, ist keine gute Idee. Prinzipiell gilt: Es ist zuvor von den Empfangenden eine Opt-in-Zustimmung einzuholen. Wenn Unternehmen diese Zustimmung nicht vorweisen können, kann nicht nur rechtlich gegen sie vorgegangen werden, sondern es kann auch sehr teuer für sie werden.

E-Mail Marketing-Tools sind z.B.:

Mailchimp, Hubspot, Newsletter2Go, Inbox Army oder SmartMail

 

SEO-Tools

Unter SEO-Tools sind alle Anwendungen zu verstehen, die für die Suchmaschinenoptimierung (SEO) eingesetzt werden. Hier geht es also vor allem darum, Websites textlich, aber auch technisch derart zu verbessern, dass sie in den Suchergebnissen von Suchmaschinen wie Google oder Bing unter den Top-Ergebnissen aufscheinen.

Unterschieden werden kann zwischen Onpage-SEO-Tools, also Tools für die Optimierung auf der eigentlichen Website, und Offpage-SEO-Tools, die für die Optimierung außerhalb der Website (z. B. in Form des sogenannten Linkbuilding) genutzt werden. Gibt es zwar Tools, die beide Arten von SEO kombinieren, so wird in der Praxis in der Regel für jeden dieser beiden SEO-Arten ein eigenes, spezialisiertes Tool verwendet

SEO-Tools sind z.B.:

Google Search Console, Ryte, Sistrix, Yoast oder Ahrefs

TIPP: Du suchst kostenlose SEO Tools, die auch wirklich gut funktionieren? Wir stellen sie dir in unserem gleichnamigen Beitrag vor!

Customer Data Platform (CDP)

Die Customer Data Platform (CDP) bezeichnet eine Software, in der Informationen zu einem bestimmten Kunden oder einer Kundin aus verschiedenen Marketing-Systemen (wie Website, Social Media oder auch eCommerce-Plattformen) zusammenfließen. Indem die CPD mit einer Vielzahl an anderen Marketing Tools verbunden ist und von diesen fortlaufend mit Kundendaten ausgestattet wird, dient die Customer Data Platform (CDP) hauptsächlich dem Ziel, ein umfangreiches und möglichst vollständiges Kundenprofil zu erstellen.

Der Ausgangspunkt ist hier, das Kund:innen in der Regel verschiedene Kanäle nutzen, um mit einem Unternehmen zu interagieren. Der wesentliche Vorteil von der CDP besteht nun darin, dass die CDP alle Informationen, die einem Unternehmen über diese verschiedenen Interaktionen zur Verfügung stehen, miteinander abgleicht. Hierdurch kann das Unternehmen die Kundendaten für weitere Marketing-Maßnahmen nutzen.

CDP sind z.B.:

Bloomreach, Insider, Microsoft Dynamics 365 Customer Insights oder Optimove

 

Expertinnen-Tipp: „Die Integration von MD Online in ein CDP und ERP hilft Marketern, ihre Kundschaft besser zu verstehen und ihre Marketing-Aktivitäten anhand der exakten Stammdaten besser zu planen und zu steuern. Dadurch werden die Marketing-Maßnahmen punktgenauer und somit erfolgreicher realisiert.“

Social-Media-Tools

Zum Online-Auftritt eines Unternehmens gehört längst nicht mehr nur die Unternehmenswebsite. Ob LinkedIn, Facebook oder YouTube – als erfolgsorientiertes Unternehmen sollte man mindestens auf einem sozialen Medium, besser jedoch auf mehreren präsent sein. Und da verliert man eben auch schnell mal den Überblick. Aus diesem Grund ist jedem Unternehmen, das soziale Medien nutzt, angeraten, ein Social-Media-Tool zu verwenden.

Sie erleichtern das Social-Media-Management ungemein, indem sie eine strukturierte Übersicht bieten, bei der Planung von Inhalten unterstützen und Workflows automatisieren. Ein nicht zu unterschätzender Vorteil dieser Tools ist, dass man auch genau im Blick hat, wenn Kund:innen über Social Media Kontakt mit einem aufnehmen. Denn (ernsthafte) Kontaktversuche der Kundschaft unbeantwortet zu lassen, wirft ganz automatisch ein schlechtes Licht auf das Unternehmen.

Social-Media-Tools sind z.B.:

CoSchedule, Hootsuit, Sprinklr, Buffer oder Meet Edgar

 

Du willst mehr erfahren? Wie wichtig Social Media für Unternehmen ist, erfährst du in diesem Beitrag!

Marketing-Automation

Die sogenannte Marketing-Automation bezeichnet Software-Systeme, die darauf abzielen, Marketingprozesse oder auch Prozesse des Vertriebs zu automatisieren. In der Regel gehen diese Systeme so vor, dass User-Profile fortlaufend mit Informationen zum jeweiligen Konsumverhalten ausgestattet werden. Das Ziel der Marketing-Automatisierung ist es, Kampagnen mit individueller Kundenkommunikation zu automatisieren, um so Leads und ferner Neukund:innen zu generieren.

Marketing-Automation Software sind z.B.:

HubSpot, Chimpify, Salesforce oder IBM Marketing-Automation

Projektmanagement-Software

Auch Tools für das Projektmanagement werden den MarTech zugeordnet. Natürlich ist das Durchführen von Projekten auch ganz klassisch ohne Software-Anwendungen möglich, doch ist ab einer gewissen Größe des Projekts der Wert solcher Tools kaum zu unterschätzen.

Wenn es sich organisatorisch um komplexe Projekte handelt, viele verschiedene Personen beteiligt sind und auch andere unternehmensinterne Systeme integrierte werden sollen (z. B. Systeme für die Ressourcenplanung, die Budgetierung oder das Dokumenten-Management), ist die technologische Unterstützung mittels Projektmanagement-Software eigentlich unabdingbar.

Projektmanagement-Tools sind z.B.:

Asana, Allegra, MS Projectmanager Software oder Monday

Product Information Management (PIM)

Die Tools für das Product Information Management (PIM) werden im Wesentlichen dazu eingesetzt, Produktinformationen bereitzustellen, um sie in den unterschiedlichsten Vertriebskanälen einsetzen zu können. So können sie als technisches Fundament für Produktekataloge oder auch für die unternehmensinterne Produktdokumentation genutzt werden.

Grundsätzlich werden die Informationen hierzu in einem Zentralsystem medienneutral verwaltet, gepflegt und überarbeitet, um sie dann ohne allzu großen Aufwand an alle anderen Kanäle überspielen zu können. Die Hauptaufgaben vom PIM bestehen folglich in der Datenpflege, der Absicherung und Verbesserung der Datenqualität, der Übersetzung für internationale Kanäle sowie der Ausgabe von Daten an die unterschiedlichen Kanäle.

PIM-Tools sind z.B.:

Pimcore, Eggheads, Catsy, Stibo oder Pimero

Marketing Resource Management (MRM)

Ein wichtiges Tool, um das eigene Marketing wirtschaftlich effizient umsetzen zu können, ist das Marketing Resource Management (MRM). Denn davon, wie viele Ressourcen einem Unternehmen zur Verfügungen stehen, hängt nicht zuletzt ab, welche Marketing-Maßnahmen für das jeweilige Unternehmen realistisch sind und welche die Ressourcen sprengen würden.

Konkret kann man mit MRM-Anwendungen also Ressourcen effizient einplanen, sie organisieren oder sie gegebenenfalls ausbauen. So können sie darüber hinaus auch im Bereich Human Resources für das Verwalten und Steuern der unternehmerischen Ressourcen eingesetzt werden.

MRM-Anwendungen sind z.B.:

Marmind, Brandmaker, Percolate, OpenAsset oder Aprimo

Data Asset Management (DAM)

Mit Data Asset kann eigentlich so gut wie jeder digitale Inhalt gemeint sein. Fotos, Audiodateien und Videos, aber auch PDFs, MS Office-Dokumente, Präsentationen oder HTML-Dokumente können somit allesamt als Data Asset bezeichnet werden.

Unter Data Asset Management (DAM) sind folglich diejenigen Anwendungen zu verstehen, die zur Verwaltung, aber auch zur Verbreitung dieser Inhalte genutzt werden. DAM-Software kann also als eine Unterkategorie der Content Management Systeme eingeordnet werden. Ziel ist es, die Produktion, Speicherung, Verwaltung und nochmalige Verwendung der Data Assets während des gesamten Content-Lebenszyklus zu unterstützen.

DAM sind z.B.:

Canto, Bynder, Rubrik oder Adstream

Software as a Service (SaaS)

Die sogenannten SaaS zählen streng genommen nicht zu den MarTech im engeren Sinne. Denn hierbei kann es sich um jede Art Software handeln, die von einem Unternehmen als Dienstleistung bereitgestellt wird. Hierzu zählt dann meist nicht nur die Bereitstellung und Instandhaltung der jeweiligen IT-Lösung, sondern auch die Beratung im Fall von Problemen.

Software as a Service stellt also gerade für kleine und mittlere Unternehmen, die keine eigene IT-Abteilung haben, ein gute Möglichkeit dar, professionelle Software einzusetzen, ohne selbst ein IT-Nerd sein zu müssen.

Im Marketing werden SaaS vor allem in den folgenden Aufgabenbereichen in Anspruch genommen: das automatische Datenmanagement mit CDP, die Gewährleistung aktueller Daten für das CRM, die Zielgruppendefinierung und nicht zuletzt die Leadqualifizierung. Bei der Leadqualifizierung besteht die Dienstleistung also nicht einfach nur darin, Daten bereitzustellen, sondern diese auch so zu filtern, dass daraus Leads und letzten Endes auch Kund:innen werden.

SaaS im Marketing ist z.B.: MD Online

MarTech Stack oder MarTech Ökosystem?

Eine Frage, die immer wieder aufkommt, ist: Was steckt eigentlich hinter den Begriffen MarTech Stack und MarTech Ökosystem? Worin liegt der Unterschied? Damit du weißt, was hinter diesen ominösen Bezeichnungen steckt, stellen wir sie dir hier gerne in Kürze vor. Es ist jedenfalls einfacher, als es klingt.

MarTech Stack

Das Wort Stack kommt aus dem Englischen und bedeutet so viel wie „Stapel“. Beim MarTech Stack handelt es sich sozusagen um einen „MarTech-Stapel“, also einer Sammlung verschiedener MarTech Tools, die miteinander vernetzt sind. Welche konkreten IT-Anwendungen sich in dem MarTech Stack eines Unternehmens befinden, hängt immer von den spezifischen Anforderungen des jeweiligen Unternehmens ab.

Die Grundidee einer solchen Zusammenführung verschiedener Tools besteht darin, dass alle Tools so bestmöglich genutzt werden können, was sich wiederum in einer signifikanten Umsatzsteigerung sowie einer verbesserten Kundenbindung äußert. Im Zentrum eines MarTech Stacks steht in der Regel das Data Asset Management (DAM).

MarTech Ökosystem

Das MarTech Ökosystem ist eigentlich nur eine andere Metapher für genau dasselbe, was durch MarTech Stack bezeichnet wird. Ist es beim „Stack“ das Sinnbild des Stapels, das die Zusammenführung unterschiedlicher Tools zum Ausdruck bringt, so geht das MarTech Ökosystem noch einen Schritt weiter.

Die Ökosystem-Metapher versinnbildlicht, dass es sich bei der Zusammenführung um ein komplexes Gefüge handelt, bei dem alle Elemente ineinandergreifen und so für ein perfektes Zusammenspiel sorgen. Die verschiedenen MarTech-Anwendungen eines Unternehmens sollten also wie ein ökologisches System in der Natur aufeinander abgestimmt sein.

Typische Herausforderungen im Unternehmen durch Marketingtechnologien

Marketingtechnologien sind da, um die betrieblichen Abläufe im Bereich Marketing zu optimieren und zu vereinfachen. Allerdings bringen MarTech auch Herausforderungen mit sich. Um welche es sich üblicherweise handelt, wollen wir dir hier abschließend und in Kürze vorstellen.

Wahl der richtigen MarTech Tools

Die Wahl der richtigen Technologie stellt oft ein Problem für Unternehmen dar. Denn hier geht es nicht einfach nur um die Auswahl eines Tools, sondern meist auch darum, den oder die richtige:n Kooperationspartner:in zu finden. Denn im Sinne von Software as a Service (SaaS) hängt von der Wahl eines Tools meist auch die Qualität der Betreuung ab, die man vom jeweiligen Anbieter erhält. Oft stellt die Integration von MarTech auch insofern ein Problem dar, dass sie mit allen internen sowie externen Stakeholdern abgestimmt werden muss.

Unternehmenskultur für MarTech öffnen

Ein weiteres Problem besteht für Unternehmen darin, die Mitarbeiter:innen bezüglich der Nutzung der Tools zu schulen. Denn diese Schulungen finden normalerweise neben dem alltäglichen Betrieb statt, sodass sich viele oft nur schwer dazu motivieren können, sich auf neue IT-Anwendungen einzulassen. Hier sollte aufseiten der Verantwortlichen darauf geachtet werden, diesen Schulungen auch tatsächlich Zeit zuzugestehen. Denn „mal eben so nebenbei“ klappt meist nicht, um die Tools dann tatsächlich optimal nutzen zu können.

Zu viele irrelevante Daten

Nicht zu unterschätzen ist die Herausforderung, die die Daten selbst darstellen. Denn mittlerweile gibt es so unüberschaubar viele Möglichkeiten, um Marketingdaten zu erheben, dass relativ schnell der Punkt erreicht ist, dass zu viele Daten im System sind. Die Schwierigkeit besteht hier meist darin, die wichtigen von den unwichtigen Daten zu unterscheiden. Und je mehr Daten vorhanden sind, desto schwieriger wird das Unterfangen. Auch die Wahl eines seriösen Anbieters von Marketingdaten kann sich als Herausforderung erweisen.

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Blogmarketing
Florian Damien Singh

Florian Damien Singh

Online Redakteur