SEO Kosten: Mit welchen Ausgaben habe ich zu rechnen?

Professionelles SEO kostet Geld, doch sind die Preise nicht immer gerechtfertigt. Bild: (c) HEROLD, Quelle: Ana Baraulia

Du willst mit deiner Unternehmenswebsite bei Google auf Seite 1 kommen? Dann ist eines auf jeden Fall klar: es führt kein Weg an einer professionellen Suchmaschinenoptimierung (SEO) vorbei. Nicht ganz so klar ist allerdings, welche Kosten damit auf dich zukommen werden. Denn die Preiskalkulationen und Abrechnungsmodelle der verschiedenen Anbieter variieren stark. Doch welche SEO Kosten sind gerechtfertigt? In diesem Beitrag erfährst du, welche Angebote realistisch und fair sind – und welche du dankend ablehnen kannst.

SEO für mein Unternehmen: ja oder nein?

Prinzipiell ist jedem Unternehmen, das über die Firmenwebsite Neukundschaft gewinnen möchte, anzuraten, Suchmaschinenoptimierung zu betreiben. Der Grund hierfür ist ganz einfach: In der Regel nutzen potenzielle Kund:innen die Google-Suche, um Unternehmen zu finden, die genau die Produkte anbieten, die sie sich momentan wünschen.

Unglücklicherweise landest du jedoch nicht automatisch in den Top-Ergebnissen von Google, nur weil du das beste Unternehmen bist und die noch besseren Produkte anbietest.

Vielmehr müssen du Google aktiv auf deine Website aufmerksam machen! Nichts anderes ist Suchmaschinenoptimierung, kurz SEO genannt.

Mehr zum Thema erfährst du in unserem Artikel über Suchmaschinenmarketing (SEM)!

Professionelle Suchmaschinenoptimierung zu zahlbaren Preisen?

Mit welchen SEO Kosten sollte ich rechnen?

Diese Frage ist schon etwas schwieriger zu beantworten. Durchforstet man das Internet zum Thema SEO Kosten, so stößt man auf ganz unterschiedliche Meinungen:

Meist wird durch komplizierte Beispielrechnungen versucht eine Art Transparenz herzustellen. Doch handelt es sich hierbei meist leider nur um eine Art Schein-Transparenz. Denn die meisten Kund:innen können nach wie vor nicht einschätzen, welche SEO-Maßnahmen sie nun tatsächlich benötigen und welche nicht. Wie auch?

Hinzu kommt, dass die einzelnen Anbieter natürlich großes Interesse daran haben, ihre eigenen Preise als die wirklich fairen und gerechtfertigten darzustellen. Alles andere ist entweder Wucher oder Dumping-Preis. Doch wo liegt die goldene Mitte wirklich?

Wir von Herold sind überzeugt: Professionelle Suchmaschinenoptimierung muss nicht automatisch teuer sein! Denn kleine und mittlere Unternehmen verfolgen in der Regel andere Ziele als große Konzerne – und diese lassen sich (mit der richtigen Strategie) oft schon mit ca. 100 bis 400 Euro im Monat erreichen. So ist beispielsweise die Suchmaschinenoptimierung umso kostenintensiver, je größer die Region ist, die man als Unternehmen bedienen möchte.

Für die meisten KMUs lässt sich eine solide Suchmaschinenoptimierung bereits mit ca. 100 bis 400 Euro im Monat umsetzen.

Typische Abrechnungsmodelle

Wieviel du für deine SEO-Maßnahmen zahlst, kommt nicht zuletzt auf das jeweilige Abrechnungsmodell an, das deine SEO Agentur nutzt. Hier wird oft zwischen einer Abrechnung mit Umsatzprovision, einer Abrechnung pro Einzeldienstleistung und einer monatlichen Pauschale unterschieden.

Umsatzprovision

Bei diesem Abrechnungsmodell handelt es sich um ein außerordentlich kundenfreundliches Abrechnungsmodell, da die Suchmaschinenoptimierung solange kostenlos bleibt, bis tatsächlich Umsätze generiert werden.

Bevor du dich nun zu früh freust: Dieses Modell ist zwar hin und wieder anzutreffen, allerdings stellt es ganz klar die Ausnahme dar. Denn die Agenturen, die nach diesem Prinzip arbeiten, stehen unter einem enormen Erfolgsdruck, was für Mitarbeiter:innen nur schwer auszuhalten ist – und somit nicht gerade für ein angenehmes Betriebsklima sorgt.

Abrechnung pro Dienstleistung

Diese Form der Abrechnung ist für SEO-Anbieter neben der Monatspauschale die geläufigste. Der Vorteil dieser Abrechnungsform liegt darin, dass Sie als Kunde den genauen Preis kennen, den Sie für eine konkrete SEO-Maßnahme bezahlen. Klingt transparent und fair, hat aber einen Haken:

Wie bereits erwähnt, sind die meisten Unternehmer:innen nicht ausreichend mit der Suchmaschinenoptimierung vertraut, um a) einschätzen zu können, ob eine Maßnahme in ihrem Fall notwendig bzw. empfehlenswert ist und b) ob der für die jeweilige SEO Maßnahme veranschlagte Preis tatsächlich gerechtfertigt ist.

Aufgrund dieser Problematik ist die nächste Form der Kostenabrechnung bei Unternehmer:innen die beliebteste: die Monatspauschale.

Monatspauschale

Warum sich gerade die Monatspauschale solch großer Beliebtheit erfreut liegt auf der Hand: Du als Unternehmer:in weißt genau, mit welchen SEO Kosten du in den nächsten Monaten und Jahren zu rechnen hast.

Seriöse Anbieter listen dir genau auf, welche SEO Dienstleistungen in deinem Tarif enthalten sind, wobei die Gesamtkosten in der Regel nicht auf die einzelnen Teildienstleistungen aufgesplittet werden.

Bedenke jedoch, dass Suchmaschinenoptimierung immer nur langfristig funktionieren kann! SEO funktioniert also nicht innerhalb weniger Tage oder Wochen. Gerade deshalb macht es umso mehr Sinn, sich für eine längerfristige Kooperation mit einer SEO-Agentur zu entscheiden.

Wenn du dich für ein SEO-Paket mit monatlichem Fixpreis entscheidest, solltest du darauf achten, dass dir nicht bloß Dienstleistungen versprochen werden. Auch konkrete Teilziele sollten dir mitgeteilt werden, anhand derer du den Erfolg der Maßnahmen nachvollziehen kannst.

INFO: Eine Studie von Moz (2012), in der SEO Kosten international vergleichen wurden, kam zu dem Ergebnis, dass in Europa (Deutschland, Frankreich, Italien und Niederlande) Monatspauschalen zwischen 100 und 500 US-Dollar (= ca. 90 bis 440 Euro) die Norm sind.

SEO Kosten: Fazit

Die Abrechnung pro SEO-Dienstleistung eignet sich vor allem für Unternehmer:innen mit eigenen SEO-Erfahrungen. Denn weißt du, welche Maßnahmen du benötigst, kannst du gezielt danach fragen. So verhinderst du, dass du für etwas zahlst, das du gar nicht benötigst.

Für alle anderen ist die Monatspauschale von Vorteil, da du genau weißt, welche Kosten in Zukunft auf dich zukommen. Beim Vertragsabschluss, solltest du jedoch unbedingt darauf achten, dass dir konkrete Ziele und Zeiträume genannt werden. Denn nur so kannst du dir selbst ein Urteil darüber bilden, ob sich deine SEO-Investitionen gelohnt haben oder nicht.

Auch du willst bei Google nach oben kommen – und zwar zu fairen Preisen?

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Florian Damien Singh

Florian Damien Singh

Online Redakteur