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Terrassenplatten verlegen lassen: Was kostet das?

Terrassenplatten verlegen lassen: Ein Außenberei in dem Terrassenplatten aus Beton verlegt wurden. Darauf stehen Tisch und Stühle aus Holz.

Terrassenplatten verlegen lassen: Wie viel kostet das eigentlich? Foto: Adobe Stock, (c) Photographee.eu

Grillen, sonnen oder entspannt im Schatten dösen: Im Sommer ist die Terrasse der beliebteste Ort im Garten. Doch bis du dich daran erfreuen kannst ist es oft ein mühsamer und steiniger Weg. Denn das Errichten einer ebenen und haltbaren Terrasse ist gar nicht so ohne. Einfacher ist es da, sich Profis zu holen, die die Terrassenplatten verlegen. Welche Faktoren sich dabei auf den Preis auswirken und was das Platten Verlegen insgesamt kostet: Wir haben recherchiert.

Wie viel kostet es, Terrassenplatten verlegen zu lassen?

Wenn du Terrassenplatten von Profis verlegen lässt, hängt der Preis v. a. von diesen Faktoren ab:

  1. Material: Beton, Naturstein oder Feinsteinzeug?
  2. Größe der Platten: Je größer die Platten, desto teurer sind sie in der Regel.
  3. Verlegeart: Sind ein Unterbau aus Beton oder eine Stelzverlegung nötig?
  4. Untergrund: Ein unebene Fläche muss ausgeglichen werden.
  5. Zusätzliche Mauern oder Treppen kosten extra.
  6. Zugang: Können große Maschinen nicht eingesetzt werden, wird’s teurer.
  7. Größe der Terrasse: Die Arbeitszeit verlängert sich mit jedem Quadratmeter.
  8. Planung: Mitunter werden zusätzliche Kosten für die Planung der Terrasse fällig.

Material der Terrassenplatten: Naturstein hebt den Preis

Terrassenplatten aus Naturstein wie Travertin, Muschelkalk oder Sandstein kosten naturgemäß mehr als Platten aus Beton. Der beliebte und exklusive Terrazzo schlägt beispielsweise mit rund 60 € pro Quadratmeter zu Buche. Neben den reinen Materialkosten kommen beim Terrazzo zudem zusätzliche Arbeitskosten für das Schleifen nach dem Verlegen hinzu. Günstiger sind Terrassenplatten aus Granit sowie Platten aus Feinsteinzeug in Steinoptik. Diese gibt es schon ab 30 € pro Quadratmeter.

Eine gute Alternative zur Holzdielen-Terrasse ist übrigens Feinsteinzeug in Holzoptik. Genauso wie innen gibt es auch für den Außenbereich Fliesen in Holzoptik. Anders als echtes Holz sind sie wesentlich anspruchsloser in der Pflege und zeichnen sich durch eine lange Haltbarkeit aus.

Die Verlegeweise: Ungebunden, gebunden oder Stelzverlegung?

Auch die Art und Weise wie du die Terrassenplatten verlegen lässt, schlägt sich im Preis nieder. So werden die Platten bei der ungebundenen Verlegung in einem Sandbett ohne speziellen Unterbau verlegt. Hierfür heben die Fliesenleger nur wenige Zentimeter des Untergrunds aus (auch: Auskoffern / Kofferung) und befüllen die Fläche (Koffersohle) mit Sand, Splitter oder Schotter. Auf diesem Sandbett liegen schließlich die Terrassenplatten. Meist fallen dabei Kosten von rund 3-5 € pro Quadratmeter an. Der niedrige Preis rächt sich jedoch in der Haltbarkeit. Durch den fehlenden Halt sinken die Terrassenplatten mit der Zeit ein.

Terrassenplatten verlegen lassen: Zwei Personen verlegen Terrassenplatten auf Sand.

Terrassenplatten verlegen lassen: Die ungebundene Verlegung auf Splitt oder Sand ist am günstigsten. Foto: Adobe Stock, (c) _jure

Bei der gebundenen Verlegung errichten die Fliesenleger hingegen einen verdichteten Unterbau, auf den sie die Platten platzieren. Dieser zusätzliche Arbeitsschritt macht die Verlegung auch teurer. Zwischen 20 € und 30 € kostet die gebundene Verlegung. Dafür punktet sie mit einer längeren Haltbarkeit.

Bei der Stelzverlegung errichten die Fliesenleger ein Stelzlager, auf dem die Platten verlegt werden. Das Verdichten des Untergrunds ist dabei nicht zwingend notwendig. Da die Stelzen in verschiedenen Höhen erhältlich sind, ermöglichen sie das Verlegen auch auf unebenen Terrain. Die Stelzverlegung ist stabiler und dauerhafter, aber auch zeit- und kostenintensiver, als das bloße Errichten eines Sandbetts. Zwischen 20 € und 30 € kostet die Stelzverlegung pro Quadratmeter. Hinzu kommen Kosten für die Stelzen selbst, die von 0,5 € bis 3 € reichen.

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Ebenso möglich ist ein Untergrund aus Mörtel, auf dem die Terrassenplatten verlegt werden. Anders als das Verlegen auf Sand oder Splitter sowie die Stelzverlegung ist ein gutes Ergebnis beim Einsatz von Mörtel nur mit viel Erfahrung möglich. Für Heimwerker ist diese Methode also weniger geeignet.

Kosten für das Terrassenplatten verlegen lassen

Zu den Kosten für das Material und das Errichten des Unterbaus kommen schließlich noch die Kosten für das Verlegen und Verfugen der Terrassenplatten. Dabei kannst du mit Preisen von etwa 25-30 € pro Quadratmeter rechnen. Ob die Platten auf ein Sandbett oder auf Stelzen verlegt werden, ist dabei normalerweise egal.

Nehmen wir nun anhand der durchschnittlichen Preise an, du möchtest eine Terrasse von 10 Quadratmetern errichten lassen. Du wählst Terrassenplatten aus Feinsteinzeug für 30 € pro Quadratmeter und wählst eine Stelzverlegung, da der Garten sehr uneben ist. Zusätzlich möchtest du eine kleine Treppe als Aufgang.

Posten Preis
Platten aus Feinsteinzeug 300 €
Unterbau errichten (Stelzlager) 250 €
Platten verlegen und verfugen 300 €
Treppe errichten 200 €
Gesamtpreis  950 €

Diese Zahlen sind Richtwerte. Wie bei allen Dienstleistungen gibt es meist günstigere, aber auch teurere Anbieter. An den Kosten kannst du sparen, indem du bereits Vorarbeit leistest und einen unebenen Untergrund selbst ebnest. Das Verlegen der Platten auf Splitt oder Kies können geschickte Heimwerker auch selbst bewerkstelligen, während das Errichten eines Unterbaus aus Beton sich als schwieriger gestaltet. Professionelle Fliesenleger, die Terrassenplatten verlegen, findest du samt Kundenbewertungen auf HEROLD.at.

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