3 Fragen zu HEROLD.at: Alles über Google, Neuerungen und Bewertungen


Welche Fragen zu HEROLD.at brennen aktuell unter den Nägeln? Roman Doppler, Produktmanager bei HEROLD, steht Rede und Antwort. (Foto: HEROLD)

An HEROLD.at, dem sichtbarsten Online-Firmenverzeichnis in Österreich mit 1,2 Mrd. Google Impressionen pro Jahr*, kommt hierzulande keiner vorbei: Konsumenten verwenden HEROLD.at, um den passenden lokalen Dienstleister zu finden – und Unternehmer nutzen das Portal, um ihre Produkte und Dienstleistungen zu präsentieren und so mit potenziellen Kunden zusammenzukommen.


Welche Fragen zu HEROLD.at aktuell unter den Nägeln brennen, beantwortet Roman Doppler, Produktmanager bei HEROLD:


1) Welche Rolle spielt HEROLD.at in Zeiten von Google eigentlich noch?

HEROLD spielt bei der Suche nach einem passenden Anbieter weiterhin eine sehr wichtige Rolle.


Zunächst ist es wichtig zwischen „named search“, also der gezielten Suche nach einem bestimmten Unternehmen und „generic search“, der Suche nach einem möglichen Anbieter bzw. einer Lösung insgesamt, zu unterscheiden.


Google hat in den vergangenen Jahren, insbesondere durch den Google My Business Eintrag, die Antworten auf „named search“ Anfragen der User perfektioniert. Der User sieht auf einen Blick alle relevanten Kontaktdaten, die Lage und Bewertungen.


Ganz anders jedoch die „generic search“: Hier liefert Google seit 20 Jahren eine Liste an Websites, die Usern nur bedingt hilft, schnell und einfach einen passenden Anbieter zu finden.
Genau hier ist HEROLD die weitaus bessere Alternative, da die Plattform exakt auf diese Suchanfragen ausgelegt ist. Die Suche nach Anbietern auf Basis relevanter Stichworte, Bewertungen, Filter- und Sortierfunktionen sowie die Aufbereitung der Inhalte auf die wesentlichen Entscheidungskriterien helfen Konsumenten deutlich besser einen passenden Anbieter zu finden.


Jeder 2. User auf HEROLD.at kontaktiert auch ein Unternehmen, wodurch HEROLD im Jahr 2018 beeindruckende 21 Mio. Kontaktanfragen für österr. KMUs vermitteln konnte. Hinzu kommt unser Blog, der Konsumenten auf der Suche nach passenden Anbietern zusätzlich passende Inhalte liefert. Diesen Mehrwert kann Google sowohl den Usern, als auch den Unternehmen nicht bieten.


2) Welche Neuerungen sind für HEROLD.at geplant?

Wir verbessern HEROLD.at fortlaufend und iterativ und arbeiten hier sehr datengetrieben. Täglich prüfen wir unsere Online-Kennzahlen und reagieren rasch, wenn wir bei bestimmten Nutzergruppen Verbesserungspotenzial feststellen.


Zudem prüfen wir Monat für Monat durch sogenanntes A/B-Testing neue Verbesserungsideen und sehen anhand der realer User-Daten in Echtzeit, ob diese Verbesserungen auch tatsächlich den gewünschten Effekt gebracht haben.


Weiters führen wir in regelmäßigen Abständen auch sogenannte Userlabs durch: Hier laden wir Testnutzer zu uns ein und beobachten sie bei der Nutzung der Website, um sie anschließend darüber zu befragen. Die gewonnenen Erkenntnisse sind für uns immens wertvoll und helfen, HEROLD.at in genau jenen Bereichen zu verbessern, in denen die User den größten Vorteil daraus ziehen. Viele dieser Erkenntnisse haben wir in einem geplanten Re-Design gebündelt, das im Frühjahr 2020 ausgerollt wird.


3) Sind die Bewertungen auf HEROLD.at echt?

Ein ganz klares JA! Wir wissen, dass sehr viele User HEROLD.at gerade wegen der Unternehmensbewertungen besuchen. Um unseren Usern größtmögliche Authentizität der Bewertungen garantieren zu können, haben wir verschiedene Maßnahmen zur Qualitätssicherung implementiert. Durch technische Maßnahmen stellen wir beispielsweise sicher, dass Mehrfach- bzw. Fake-Bewertungen größtmöglich ausgeschlossen werden können. Zusätzlich prüft ein Team von Mitarbeitern einzelne Bewertungen bei Auffälligkeiten.


Oft müssen wir uns den Vorwurf gefallen lassen, dass wir negative Bewertungen auf Kundenwunsch löschen. Auch das können wir mit aller Deutlichkeit zurückweisen. Egal, ob Anzeigenkunde oder nicht: Wir löschen keine negativen Bewertungen, es sei denn, diese widersprechen unseren Bewertungsrichtlinien – und genau da fängt es in der Praxis an kompliziert zu werden.


Denn das Internet ist kein rechtsfreier Raum und es ist ein schmaler Grat zwischen freier Meinungsäußerung und Rufschädigung. Wir sind gesetzlich dazu verpflichtet, keine rufschädigenden, beleidigenden oder verleumderischen Inhalte zu veröffentlichen.


Leider sind negative Bewertungen jedoch sehr häufig rufschädigend formuliert und Unternehmen haben hier ein gesetzliches Anrecht, dagegen vorzugehen. Dass ein verärgerter Konsument nicht begeistert ist, wenn seine Bewertung aus diesen genannten Gründen gelöscht wird, ist verständlich und nachvollziehbar. Dennoch folgen wir in diesen Fällen unserer gesetzlichen Verpflichtung und schützen dabei insbesondere auch die User vor weiteren rechtlichen Konsequenzen.




HEROLD, Google, 2019

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