Umsatz-Turbo benötigt? Gratis Webinar-Video zeigt dir, wie’s geht

Das Geschäftsjahr 2023 soll deinem Unternehmen noch mehr Umsatz und Neukund:innen bringen, damit du im neuen Jahr so richtig durchstarten kannst? Keine Utopie, sondern absolut machbar, haben 2 Online-Marketing Experten von Herold in einem Gratis-Webinar Ende 2022 anschaulich erklärt – nämlich mit Google Werbung.

Und weil KMU bekanntlich von Grund auf etwas anders ticken als große Firmen, wurde in diesem Webinar bewusst der Schwerpunkt auf kleine und mittlere Unternehmen gelegt.

Folgende Fragen wurden in diesem Webinar beantwortet:

  • wie du als KMU Google Werbung speziell für dein Business nutzen kannst,
  • worauf du dabei prinzipiell achten musst,
  • welche Möglichkeiten dir Google Werbung bietet
  • und welche Herausforderungen deinem Unternehmen dabei bevorstehen.

Die beiden Speaker Thomas Salamon (Performance Marketing Manager) und Michael Farthofer (Senior Manager Fulfillment), beide von Herold, geben in diesem Video praktische Tipps & Tricks, wie du Online-Marketing gezielt für dich und deine Firma einsetzen kannst.

Dazu gibt es unsere Empfehlungen und Tipps, wie du Online Marketing erfolgreich für dich und dein Unternehmen nutzen kannst.

Denn der Umsatz-Turbo zieht erst, wenn deine Unternehmens-Website in der Google-Suche auch tatsächlich ganz oben zu finden ist. Nicht zuletzt gilt hier der Spruch: „Nirgendwo besser kannst du deine Firma verstecken, als auf Seite 5 bei Google.“

Darum solltest du dir das Webinar-Video ansehen

Die Webinar-Aufzeichnung aus dem Dezember 2022 eröffnet dir im wahrsten Sinne des Wortes „gewinnbringende“ Einblicke in das große Feld des Online-Marketings – und gibt dir endlich die allseits heiß ersehnte Antwort auf die Frage der Fragen, nämlich: Wie komme ich als KMU auf Google ganz nach oben?

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Du willst die Video-Aufzeichnung zum Webinar bekommen?

Herold Webinar

Herold Webinar

In der Google Suche ganz oben stehen – so geht’s

Du willst mit deiner Firma in der Google Suche ganz oben stehen? Hier erfährst du, wie das geht.

Denn wir von Herold haben – gemeinsam mit Google und unserem Partner easyname – ein Webinar zum Thema „Wie komme ich mit meiner Website auf Google ganz nach oben“ veranstaltet.

Dabei haben wir KMU in den Fokus gerückt – denn hier sind die Bedürfnisse anders als bei großen Firmen.

Welche Fragen beantworten wir im Webinar?

Das übergreifende Ziel ist natürlich, deine Website in der Google-Suche ganz oben wiederzufinden. Daher sprechen wir über die Möglichkeiten, die du hast, um genau dieses Ziel zu erreichen. Und wir reden darüber, wie und warum dir Online Marketing auf diesem Weg hilft.

Doch da wir wissen, dass jeder Weg zwischendurch auch einmal holprig werden kann, wollen wir auch die Herausforderungen nicht ausklammern, die dir auf diesem Weg begegnen können. Aus diesem Grund setzen wir uns konkret mit genau den Herausforderungen auseinander, die dich als KMU beschäftigen.

Dazu gibt es unsere Empfehlungen und Tipps, wie du Online Marketing erfolgreich für dich und dein Unternehmen nutzen kannst.

Darum solltest du dir das Video ansehen

Du bekommst in unserer Webinar-Aufzeichnung also spannende Einblicke in das große Feld des Online Marketings – und dir wird endlich die eine Frage beantwortet: Wie komme ich als KMU auf Google nach oben?

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Herold Webinar

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Smartphone-Trends 2022: Was bringt uns die Zukunft?

Smartphone-Trends 2022-Schriftzug auf 3 Handys verteilt

Viele hätten gerne eine Glaskugel, um in die Zukunft schauen zu können und zu sehen, was passieren wird. Beim Thema „Smartphone-Trends 2022“ haben wir uns an die Glaskugel gewagt und recherchiert, was 2022 und in weiterer Zukunft kommen kann. Dabei gehen wir auch der Frage nach, wie sich das auf Unternehmen auswirken kann und was diese daher beachten sollten.

Smartphone-Trends 2022 – #1:  5G-fähig

5G-Handys werden im Jahr 2022 immer mehr an Bedeutung gewinnen, sodass weltweit 47,5 % aller Geräte über diese Technologie verfügen sollen1.

Durch diese Technologie können mobile Daten besser genutzt und übertragen werden, gleichzeitig sollen die Nutzung, Übertragung und Verbindung schneller und zuverlässiger sein.
Auch die Download-Geschwindigkeit wird so angekurbelt. Diese beträgt dann bis zu 10 Gbit/Sekunde, aktuell liegen Handys bei Geschwindigkeiten von 7,5 Gbit/Sekunde2.
Weitere Vorteile sind3:
– schnelleres Surfen
– Verbindung mit IoT-Geräten (Internet of Things)
– bessere Internet-Abdeckung in Gebäuden

Prognosen sagen, dass bis Ende 2021 560 Millionen 5G-fähige Handy-Modelle verkauft werden, während es 2022 schon 900 Millionen und mehr sein werden4. Die Zahl ist also deutlich im Steigen begriffen.

Und eine weitere gute Nachricht ist, dass diese Technologie auch in Mittelklasse-Handys eingebaut wird. Das heißt, dass man als Verbraucher:in nicht mehr Geld in ein Handy mit 5G investieren muss als in eines mit 4G5.

Trend #2: Kameras

Beim Thema Kamera (bzw. Anzahl der Kameras/Sensoren an einem Handy) sind sich die Prognosen uneins. An manchen Stellen ist die Rede von fünf Kameras auf der Rückseite eines Handys6, manchmal von sechs bis sieben7 und an wieder anderer Stelle von neun8. Sie alle haben aber gemeinsam, dass sie von einer hohen Anzahl von Kameras/Sensoren ausgehen.

Vorder- und Rückseite eines Handys, auf der Rückseite sind 3 Linsen.
Bis zu drei Linsen findet man bei jedem Handy. Bild © Herold; Quelle: dark322

Doch dann gibt es wieder Aussagen, die darauf schließen lassen, dass sich genau dieser Trend nicht durchsetzt. Hier wird eher die Prognose gestellt, dass auf weniger Kameras und Linsen (bis drei Stück in einer Kamera) gesetzt wird, die dafür aber eine hohe Qualität haben9,10. In diesen Quellen wird stattdessen eher vermutet, dass der Zoom und eventuell auch die Makro-Linsen verfeinert werden11.

Außerdem wird vermutet, dass die Frontkamera demnächst unter dem Bildschirm liegen und damit (fast) unsichtbar sein könnte12.
Unabhängig davon wird von zwei weiteren Trends in Bezug auf die Kamera ausgegangen.

RGBW-Sensoren

Solche Sensoren kamen 2015 schon einmal auf, es wird vermutet, dass dieser Trend auf dem Handy-Markt zu neuem Leben erwachen wird, besonders da bereits die Hersteller Oppo und Vivo angekündigt haben, solche Sensoren zukünftig selbst zu entwickeln und in ihren Smartphones einbauen zu lassen13.

RGBW-Sensoren haben nicht nur Farbfilter mit blauen, roten und grünen Subpixeln (wie herkömmliche Sensoren), sondern zusätzlich auch weiße. Diese sollen dafür sorgen, dass es weniger Bildrauschen und mehr Lichtaufnahme gibt.

Bild- & Video-Stabilisierung

Hochwertigere Smartphones haben OIS (optical image stabilization) schon lange, diese soll aber weiter ausgebaut werden und vor allem auch in Mittelklasse-Handys verfügbar sein.
Die Stabilisierung soll dabei nicht nur beim Fotografieren zum Tragen kommen, sondern auch bei der 8k-Videoaufnahme. Diese gibt es bis jetzt nur ohne die Stabilisierungsfunktion14.

Vier Handy mit Fotos von Menschen drauf.
Noch schönere (schärfere) Bilder soll OIS ermöglichen. Bild © Herold; Quelle: Pixel-Shot

Smartphone-Trends 2022 – #3: Display

Das Stichwort ist hier: hohe und dynamische Bildwiederholraten.

Bewegungen sind flüssiger und schärfer, wenn Displays mehr als 60 Hz unterstützen. Die meisten Handys setzen schon auf 90-120 Hz, um dieser Anforderung gerecht zu werden.
Als Beispiel: Auch das Scrollen auf Websites fühlt sich dann weniger ruckelig an!

Die dynamischen Bildwiederholraten sorgen außerdem dafür, dass die Bildfrequenz an die jeweilige Anwendung angepasst werden kann – man hat also nicht nur eine Frequenz, die für alles irgendwie funktionieren muss, sondern eine Frequenz, die „mitgeht“. Ein weiterer Vorteil ist, dass sich das positiv auf die Akkulaufzeit auswirkt15. Dieser Trend wird auch 2022 weitergehen.

Höherpreisige Smartphones nutzen darüber hinaus auch OLED-Displays, die heller und kontrastreicher sind als IPS-Displays, die oft in weniger teuren Handys verwendet werden. Der Trend geht allerdings dahin, mehr OLED-Displays zu verwenden – und das auch in günstigeren Modellen16.

Trend #4: Akkus

Wer will ein Handy, dass alle drei Stunden aufgeladen werden muss? Richtig, niemand! Daher wird auch hier 2022 gebastelt.
Das Ziel liegt darin, Akkus in ihrer Laufzeit zu erweitern, jedoch nicht in ihrer Größe. Denn sonst würde der Akku durch seine Größe irgendwann das Handy sprengen.

Wie die dynamische Bildwiederholrate aus Trend #3 helfen kann, haben wir schon besprochen, doch es wird auch über Chipsätze für 2022 gesprochen, die die Laufzeit steigern17. Bestimmte Antennenmodule bzw. 5G-Modems (z. B. Snapdragon X65), die bestimmte Spezifikationen unterstützen (3GPP), sollen die Geräte effizienter an die 5G-Netze (Trend #1) anbinden und so der Energieeffizienz ebenfalls zuträglich sein18. Denn ansonsten würde 5G leider auch mehr Akkuverbrauch bedeuten.

Doch nicht nur die Laufzeit, auch die Ladezeit soll 2022 verbessert werden.

Akku-Ladezeit

Loading-Balken
Bessere Ladezeiten, damit man dieses Bild vermeidet. Bild © Herold; Quelle: Oleksii

Unter den hochklassigen Handys gibt es welche mit Ladezeiten von unter 20 Minuten am Markt, unter den Mittelklasse-Handys welche mit 35 Minuten. Dieser Trend soll 2022 weitaus verbreiteter werden.

Dabei sind Xiaomi, Vivo, Oppo und Realme (chinesische Hersteller) diejenigen, die diesen Trend besonders vorantreiben, während Samsung und Apple bisher nicht so sehr auf diesen Zug aufgesprungen sind19. Ob diese sich der 125W-Ladeleistung, mit der man solch schnelle Ladezeiten erreichen kann, ebenfalls bedienen werden, bleibt abzuwarten.

Smartphone-Trends 2022 – #5: Farben

Die Farben, die man bei Smartphones am häufigsten sieht, sind schwarz, silber/grau, manchmal noch weiß oder ab und zu gold. Diese Farben gehen alle in eine Richtung: monoton, zumeist eher dunkel und unauffällig, edel.

2020 fing es an, dass diese Farbwelt erstmals seit längerem wieder etwas aufgepeppt wurde – ein Trend, der 2022 weitergeht. IPhone 13 (Apple) und Pixel 6 (Google) geben die Richtung vor.

Wusstest du schon…? Nicht nur Handys, sondern auch Websites unterliegen im Jahr 2022 gewissen Farbtrends, wie unser Artikel „Webdesign Farben 2022“ zeigt.

Fazit: Go for it, Mittelklasse!

Es scheinen 2022 also viele Neuerungen am Smartphone-Markt anzustehen, die den Nutzern und Nutzerinnen ein besseres Erlebnis liefern sollen. Dabei zeichnet sich oftmals übergreifend vor allem ein Trend ab: Auch günstigere Mittelklasse-Handys werden über diese Technologien verfügen und insgesamt leistungsfähiger werden.

Der Trend, dass das Preissegment der Mittelklasse von Herstellern immer stärker beachtet und bedient wird, fing schon 2019 an20, wodurch dieser Sektor von den Herstellern stärker umkämpft wird. Damit wird es wohl 2022 in gewohnter Manier weitergehen.

Smartphone-Trends 2022: Geld, das aus einem Geldbeutel zu einem Smartphone "fliegt".
Die Smartphone-Trends bekommt man bald auch mit günstigeren Handys. © Herold; Quelle thecaption9999

Die Plattform Testberichte geht sogar davon aus, dass die Grenzen zwischen mittel- und höherklassigen Handys immer weiter verschwimmen und eventuell in Zukunft sogar ganz verschwinden werden21.

Folgen für Unternehmen: Der Zusammenhang zwischen Smartphone und Websites

5G, bessere Kameras, besseres Display usw.: Diese Smartphone-Trends klingen für Endverbraucher und -verbraucherinnen wie Musik in den Ohren. Doch als Unternehmen geben einem zumindest einige dieser Trends auch eine eindeutige Handlungsempfehlung: Responsive Design für die Website!

Denn das 5G-Netz kann noch so toll sein und das Display über supergute Bildwiederholraten verfügen – das alles bringt nichts, wenn eine Website dann trotzdem mobil nicht schnell lädt, weil die entsprechende Optimierung auf der Webseite selbst fehlt.
Denn nur dann, wenn deine Unternehmenswebsite mobiloptimiert ist, kann sie auf dem Smartphone deiner Kund:innen so performen, wie gewünscht. Und: Eine Mobile First Website hat auch Einfluss auf dein Google-Ranking.

Deine Website – So geil wie das Smartphone!

Du willst die Smartphone-Trends und deine Website optimal zusammenarbeiten lassen? Oder hast weitere Fragen?
Dann vereinbare doch einfach ein kostenloses Beratungsgespräch: interesse@herold.at

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1 Gsmarena (2021). Trendforce: Smartphone market to grow in 2022, 47.5% of devices to have 5G. https://www.gsmarena.com/trendforce_market_expected_to_grow_in_2022_475_of_devices_to_have_5g-news-51875.php

2,18 Movilzona (2021). Los móviles de 2022: Mejor batería y mayor velocidad 5G. https://www.movilzona.es/2021/02/10/moviles-2022-qualcomm/

3,5 andro4all (2021). Por qué en 2022 tienes que comprar sí o sí un móvil con 5G. https://andro4all.com/noticias/moviles/por-que-en-2022-tienes-que-comprar-si-o-si-un-movil-con-5g

4 CCS Insight 2021). Mobile Phone Market Looks to a Better 2022. https://www.ccsinsight.com/blog/mobile-phone-market-looks-to-a-better-2022/

6 Pocket-lint (2021). Kommende Telefone: Die zukünftigen Smartphones von 2022. https://www.pocket-lint.com/de-de/handy/kaufberatung/120810-kommende-smartphones-und-neue-handys-kommen-dieses-jahr-auf-den-markt

7,9,12 Movilzona (2021). Teléfonos móviles con seis cámaras traseras, ¿tendencia en 2022? https://www.movilzona.es/noticias/rumores/moviles-seis-camaras-2022/

8 as.com (2021). Los nuevos móviles de 2022 tendrán nueve cámaras traseras. https://as.com/meristation/2020/02/03/betech/1580746658_497325.html

10,11,15,16,17,20,21 Testberichte (2021). Erzwungen oder sinnvoll? – Smartphone-Trends 2022. https://www.testberichte.de/telekommunikation/3529/smartphones-handys/trends.html

13,14 Android Authority (2021). What should you expect from smartphone cameras in 2022? https://www.androidauthority.com/camera-phones-2022-3032540/

19 El País (2021). CARGAR TU MÓVIL EN 20 MINUTOS SERÁ DE LO MÁS NORMAL EN 2022. https://cincodias.elpais.com/cincodias/2021/10/18/smartphones/1634558665_602247.html

Julia Jaekel

Julia Jaekel

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Raus mit der Sprache! Die besten Umfrage Tools für deine Kundenbefragung

Grafik veranschaulicht die Kundenbefragung mithilfe von Umfrage Tools

Du wünschst dir rundum zufriedene Kund:innen – und vielleicht auch etwas mehr Umsatz? Dann ist es an der Zeit, dass du die Initiative ergreifst – und eine Kundenbefragung durchführst! Wir zeigen dir, welche Umfrage Tools dafür geeignet sind, und geben hilfreiche Tipps, wie du erfährst, was deine Kundschaft bewegt. So wirst du mit deinen Produkten ganz sicher auch die härtesten Kundenherzen erweichen!

Warum überhaupt eine Kundenbefragung?

Gerade als Unternehmer:in ist es ungemein wichtig, zu wissen, was Kund:innen über deine Produkte oder Dienstleistungen denken. Denn weißt du erst einmal, was deine Zielgruppe als verbesserungswürdig betrachtet, kannst du dein Angebot dahingehend verbessern. Durch diesen Optimierungsprozess baust du deinen Marktvorteil gegenüber der Konkurrenz immer weiter aus – und das wird sich in deinen Umsätzen widerspiegeln.

Ergreif also die Initiative und halte den Finger ins Wasser! Geh einen Schritt auf deine Kund:innen zu und frage offen und ehrlich: „Was gefällt euch an meinen Produkten? Was könnte besser sein?“

Ein ehrliches Feedback deiner Kundschaft liefert dir die so wichtigen Daten, die du für strategische Unternehmensentscheidungen benötigst.

Endlich erfahren, was Kund:innen über deine Produkte denken?

Welche Umfrage Tools sind für die Kundenbefragung geeignet?

Wenn du dir selbst einen großen Gefallen erweisen willst, solltest du ganz unbedingt auf Online-Tools zurückgreifen. Umfragen in guter, alter Papierform sind außer Mode, da sie dir und deinen Kund:innen sehr viel mehr Aufwand bereiten. Warum sollte man sich das antun?

Nun hast du allerdings noch die Qual der Wahl: googelt man Umfrage Tools für Kundenbefragungen, erhält man eine nahezu unerschöpfliche Auswahl an digitalen Tools. Doch woher weiß ich, welche davon tatsächlich gut funktionieren? Keine leichte Aufgabe.

Deshalb haben wir uns für dich auf die Suche begeben und haben dir eine kleine, aber feine Auswahl mit wirklich hilfreichen Tools zusammengestellt. Überzeuge dich selbst!

Umfrage Tool 1: Doodle

Diese Webanwendung kennst du vielleicht schon aus dem privaten Bereich: Vor einigen Jahren avancierte Doodle zum Tool erster Wahl, wenn es um das Finden eines gemeinsamen Termins ging. Termin-Umfragen lassen sich nach wie vor mit Doodle durchführen. Doch es kann noch mehr…

Eine Funktion, die nämlich nicht ganz so bekannt ist: Mit dem Tool lassen sich darüber hinaus auch Umfragen zur Kundenzufriedenheit durchführen. Der Vorteil ist, dass sich die Umfragen sehr schnell aufsetzen und über Social Media (z.B. Facebook oder LinkedIn), Newsletter oder die eigene Website verbreiten lassen.

  • proSchnelle Erstellung von Umfragen

  • proKeine Registrierung erforderlich

  • contraEher für kleine Umfragen geeignet

  • contraAnbieter speichert die Daten

Umfrage Tool 2: SurveyMonkey

Die Umfrage-App SurveyMonkey zählt schon seit Jahren zu den beliebtesten Umfrage Tools und daran hat sich auch bis dato nichts geändert. Diese Fragebogen-Software bietet eine große Auswahl an Expertenvorlagen, mit welchen du deine Kundenbefragungen durchführen kannst.

Du kannst beispielsweise aus 15 verschiedenen Fragetypen auswählen, wie z. B. Multiple-Choice (Auswahl aus vorgegebenen Antworten) oder Bewertungsskalen (z. B. 1-10 oder sehr gut bis sehr schlecht). Oder den Umfrage-Verlauf so einstellen, dass die jeweilige Kundenantwort darüber entscheidet, welche Frage als nächstes gestellt wird. Heißt konkret: Nur diejenigen Teilnehmer:innen, die z. B. ein eigenes Haus besitzen, erhalten die Frage, welche Bepflanzung sie für ihren Garten bevorzugen.

  • proviele Vorlagen

  • proSSL-Verschlüsselung

  • proals mobile App erhältlich

  • contrarecht kompliziert

  • contraDaten werden gespeichert

  • contraFunktionen der kostenfreien Version sind beschränkt

Umfrage Tool 3: LimeSurvey

Das Tool LimeSurvey, ehemals PHPSurveyor genannt, besticht damit, dass es von den Funktionen her so aufgestellt ist wie andere komplexe Webanwendungen – dabei ist es jedoch deutlich kostengünstiger. Da du LimeSurvey auf deinem eigenen Rechner bzw. Server installieren kannst, hast du die komplette Kontrolle über deine Daten!

Das große Plus für Computer-Nerds: Wenn du selbst Programmierkenntnisse mitbringst, hat das Tool den Vorteil, dass du den offenen Quelltext an deine persönlichen Bedürfnisse anpassen kannst, indem du z.B. eigene Plug-ins einbaust.

Darüber hinaus hast du mit LimeSurvey die Möglichkeit, Umfragen in über 80 Sprachen zu erstellen. Ebenfalls vorteilhaft: der Design-Editor. Mithilfe dieses Editors kannst du das Design und das Layout verändern, sodass es bestmöglich zu deiner Corporate Identity (=Unternehmensidentität) passt.

  • provolle Kontrolle über Daten

  • proOpen-Source-Software

  • proin über 80 Sprachen

  • contrarecht kompliziert einzurichten

  • contraBackend etwas unübersichtlich

  • contrakeine Barrierefreiheit

Umfrage Tool 4: Google Forms

Google Forms (zu Deutsch: Google Formulare) ist das Tool deiner Wahl, wenn du ein kostenloses Umfrage Tool suchst, das einfach zu handhaben ist. Vor allem für kleine Umfragen ist Google Forms zu empfehlen.

Auch von Vorteil: Du benötigst keine Erfahrungen mit der Durchführung von Umfragen. Google macht den Großteil der Arbeit für dich und sammelt deine Daten in Form eines Google Sheets. Dort kannst du die Daten dann analysieren sowie exportieren, damit du auch später noch auf die Daten zurückgreifen kannst.

Google Forms legen wir dir vor allem dann ans Herz, wenn du erste Erfahrungen mit dem Erstellen von Online Umfragen machen willst!

  • prokostenfrei

  • proeinfache Anwendung

  • profür Anfänger:innen geeignet

  • contraeher für kleine Umfragen

  • contrawenige Funktionen

  • contraeingeschränkter Kundenservice

Umfrage Tool 5: Netigate

Bei Netigate handelt es sich um eine laut Eigenaussage des Unternehmens DSGVO-konforme Feedback-Plattform, die verschiedene Umfrage-Lösungen rund um Customer Experience (CX), Employee Experience (EX) und Marktforschung anbietet. Es ist also ein ideales sowie umfassendes Tool zum Erstellen und Versenden deiner Kundenbefragungen. Verschiedene Funktionen wie Quick Analysis oder Text Analysis erleichtern es dir, deine Daten zu analysieren und vor allem zu verstehen.

  • proTextanalyse mit Auswertung der zugrunde liegenden Gefühle

  • proVereinfachtes Entdecken von Mustern und Trends

  • proErmöglicht qualitatives Verständnis bzgl. notwendiger Veränderungen

  • proHilft beim Verstehen von möglichen Ursachen des Feedbacks

  • contraWenig Änderungen bei Designvorlagen möglich

  • contraKeine Anleitung für Anfänger als PDF

  • contraLog-out nach recht kurzer Zeit

Umfrage Tool 6: CrowdSignal

Das Umfrage-Tool CrowdSignal (früher: Polldaddy) gehört dem gleichen Unternehmen wie WordPress, weshalb du auf dieses Tool nur über dein WordPress-Konto zugreifen kannst. Da du es als Plug-in nutzt, stellt es die ideale Lösung für deine Online Umfrage dar, wenn du deine Website über das CMS (Content Management System) WordPress betreibst.

Dieses Tool hat den Vorteil, dass du dort keine Obergrenze hast, was die Anzahl deiner Abstimmungen anbelangt. Du hast dort die Möglichkeit, einen Fragebogen, Bewertungsbogen oder auch ein Quiz anzufertigen. Diesen kannst du im Anschluss entweder direkt auf deiner eigenen Webseite integrieren, ihn als Link per E-Mail versenden oder über soziale Medien unter die Leute bringen. Klarer Vorteil: Die Anzahl der Teilnehmer:innen ist unbegrenzt!

  • proals Plug-in nutzbar

  • prounlimitierte Anzahl an Abstimmungen

  • proTeilnehmeranzahl ist unbegrenzt

  • contraWordPress-Zugang notwendig

  • contraCCS-Kenntnisse für eigene Design-Entwürfe nötig

  • contraDeutsch muss als Sprache selbst angelegt werden

Kundenbefragung 2.0? Kundenbewertungen in Online-Portalen!

Sie fragen sich, ob das alles nicht auch irgendwie leichter über die Bühne gehen kann? Eindeutige Antwort: Ja!

Denn Kundenbefragungen mittels Umfrage Tools sind wichtig und stellen ein äußerst hilfreiches Instrument für die Verbesserung von Produkten und Dienstleistungen dar. Doch die Sache mit der Kundenbefragung hat einen ganz gewaltigen Haken:

Sie ist aufwendig und kann sich unter Umständen als kompliziert und zeitintensiv erweisen. Und gerade für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) ist Zeit ein knappe Ressource.

Du leitest ein kleines oder mittleres Unternehmen und willst deine Angebote verbessern, ohne selbst Kundenbefragungen abzuhalten?

Dann lautet unser Tipp für dich: Setze auf Kundenbewertungen in Online-Portalen! Denn dort erhältst du ein Feedback deiner Kund:innen in Echtzeit und hast somit immer genau im Blick, was bei deiner Kundschaft momentan gut ankommt – und was du in Zukunft vielleicht verbessern solltest.

Hab stets im Blick, was Kund:innen im Internet über deine Produkte sagen!

Mit Online Complete von Herold bist du bei über 25 Online-Portalen vertreten! Und das Beste? Alle Kundenbewertungen kannst du zentral einsehen, d.h. du musst die Portale nicht einzeln im Blick behalten. Einfacher geht’s nicht! Herold eben.

Florian Damien Singh

Florian Damien Singh

Weitere Artikel

Sicherheit im Internet: Schutz vor Hackern und Kriminellen

Beispielfoto für Sicherheit im Internet: Schloss-Symbol und Schild/Wappen auf einem blauen Hintergrund

Wohnraumeinbrüche und Raube sind laut diversen österreichischen Kriminalitätsstatistiken in den vergangenen Jahren stetig gesunken. Und das hat auch einen guten Grund: Die Kriminalität verlagert sich stattdessen immer mehr ins Internet. Cyber-Kriminelle können ihre Identität online wesentlich besser verheimlichen, weshalb Cyber-Kriminalität hierzulande stark anstieg. Herold gibt hilfreiche Tipps für maximale Sicherheit im Internet, damit du vor Hackern und Kriminellen im Internet keine Angst haben musst.

Sicherheit im Internet: 5 wertvolle Tipps

Cyber-Kriminalität wird hierzulande gerne noch unterschätzt. Und das obwohl gerade während der COVID-19-Pandemie die Kriminalität im Internet enorm zugenommen hat. 2020 wurde ein Anstieg von 26,3% im Vergleich zu 2019 verzeichnet. Eine aktuelle Sicherheitsstudie des Handelsverbands in Kooperation mit dem Innenministerium hat ergeben, dass bereits ein Fünftel der Konsumenten bereits Erfahrungen mit Fake-Online-Shops gemacht haben.

Ein Wohnungseinbruch oder Handtaschenraub wirkt für viele Menschen aber noch immer bedrohlicher als ein Hacker-Angriff. Dabei sind gerade im Bereich der Internet-Kriminalität unglaubliche Geldbeträge im Spiel. Die folgenden 5 Tipps sollen helfen, sich im Internet sicherer zu bewegen.

Aktuelle Sicherheitsstudie 2021 (Handelsverband) zum Download

Tipp #1: Safer Internet Fortbildung

Der erste Tipp ist wirklich banal und dennoch enorm wichtig: Wenn du dir bei der Benutzung des Internets unwohl fühlst und glaubst dich im Web kaum auszukennen, dann investiere doch einfach ein wenig Zeit in kleine Fortbildungsmaßnahmen. Diese Maßnahmen müssen noch nicht einmal etwas kosten. Die Website saferinternet.at bietet ein Quiz zu 22 unterschiedlichen Themenbereichen im Internet an. Dort kannst du dein Wissen laufend überprüfen und erweitern.

Zusatz-Tipp: Am 24. Mai 2022 organisiert der Handelsverband Österreich den kostenlosen Sicherheitsgipfel 2022, bei dem auch Themen rund um die Sicherheit im Internet ausführlich behandelt werden.

Tipp #2: Datenschutzeinstellungen überprüfen

Datenschutz ist eines der wichtigsten Sicherheitsthemen im Internet überhaupt. Denn sowohl Marketing-Giganten als auch Hacker versuchen möglichst viel über dich oder deine Firma zu erfahren. Bei unbedachter Internetnutzung lässt sich anhand deiner Surfgewohnheiten und deiner Social-Media-Nutzung einiges über dich herausfinden. Um das zu verhindern sollte deine Datenschutzeinstellungen im Browser und auf diversen Plattformen (z. B. Facebook) möglichst so gewählt werden, dass du für Hacker und Co. kein gläserner Mensch bist. Der Webbrowser Google Chrome stellt beispielsweise eine Safe Browsing Funktion zur Verfügung, bei der du eine Benachrichtigung erhältst, wenn Chrome eine möglicherweise schädliche Website feststellt.

Optimale Passwortlänge für ein sicheres Passwort
Passwörter sollten aus 10-12 Zeichen bestehen. Mit Groß- und Kleinbuchstaben, Zahlen & Sonderzeichen, benötigen Computer dann mindestens 5 Jahre um das Passwort zu knacken. Bild: © Herold; Quelle: Security.org

Tipp #3: Verwende sichere Passwörter

Passwörter sind mitunter die größte Schwachstelle für deine Sicherheit im Internet. Das liegt vor allem an der unvorsichtigen Nutzung von Passwörtern. Der eigene Name oder das Geburtsdatum sind zwar einfach zu merken, aber alles andere als ein sicheres Kennwort. Idealerweise sollte die Zahlen- und Buchstabenfolge deiner Passwörter überhaupt keinen Sinn ergeben. Außerdem sind lange Passwörter wesentlich sicherer als kurze. Wenn du unbedingt kurze Passwörter verwenden willst, solltest du alle Passwörter zu sensiblen Bereichen in regelmäßigen Abständen ändern. Sofern du Einträge in mehreren Branchenportalen und mehrere Social Media Kanälen betreust, lohnt sich außerdem die zentrale Verwaltung all dieser Plattformen. Damit sind deine Firmeninformationen vor Manipulation durch Dritte bestmöglich geschützt.

Sie möchten Ihre Plattformen zentral verwalten?

Tipp #4: Nur auf sicheren Seiten Einkäufe tätigen

An Tagen wie dem Black Friday oder dem Cyber Monday ist es äußerst verlockend diverse Rabatt-Angebote im Internet anzunehmen. Und prinzipiell spricht auch überhaupt nichts dagegen. Allerdings solltest du aufpassen, dass du keinen dubiosen Seiten auf den Leim gehst. Tätige Online-Käufe also lieber nur auf sicheren Seiten.

TLS SSL Zertifikat http vs. https
http vs. https -> Nur wer auf Websites surft die ein SSL Zertifikat besitzen, bewegt sich in sicheren Gewässern. Bild: © Adobe Stock; Quelle: elenabsl

Eine sichere Seite besitzt normalerweise ein SSL-Zertifikat (oder TLS-Zertifikat). Websites die ein solches Zertifikat besitzen, erkennst du am Symbol-Schloss vor der URL sowie am URL-Präfix https:// vor der eigentlichen Internet-Adresse.

Wenn eine Website kein SSL-Zertifikat besitzt, wird als URL-Präfix nur http:// (ohne „s“) angezeigt und anstelle des Symbol-Schlosses steht vor der Internet-Adresse folgende Warnung: ⚠️ Nicht sicher.

Auf solchen Websites solltest du zu deiner eigenen Sicherheit lieber keine Geschäfte tätigen.

Ihre Website besitzt noch kein SSL-Zertifikat?

Tipp #5: Aktuelle Antiviren-Softwares installieren

Jeder Computer sollte eine gute Antiviren-Software installiert haben. Das gilt selbstverständlich auch für Firmen-PCs. Empfehlenswerte Antiviren-Softwares werden beispielsweise von Norton, Kaspersky, McAfee oder Avast angeboten. Testversionen sind oftmals sogar kostenlos.

Mit einer Anti-Malware-Software verhinderst du, dass schädliche oder schädigende Malware (= Computervirus) versehentlich heruntergeladen wird. Man könnte Antiviren-Softwares sozusagen mit einer Impfung für deiner PC vergleichen.

Ihre Firmenwebsite ist für Kunden nicht sicher? Sie befürchten, dass Kunden deshalb vermeiden bei Ihnen einzukaufen? Lassen Sie sich von unseren Website-Experten bei der Lösung Ihres Problems beraten: interesse@herold.at

 

SEO Texter Dominik Knapp 1701 (SEO Text Guru)

Dominik Knapp

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Weitere Artikel

Webdesign Trends 2022: Langfristige Entwicklung und Ausblick

Web Design Trends

Webdesign ist eine vielseitige Disziplin. Jeden Tag überlegen Webdesigner aus aller Welt welche Änderungen sie am Design einer Website vornehmen können, um das Nutzererlebnis noch weiter zu steigern und Websites für Besucher noch attraktiver zu machen. Klare und eindeutige Antworten darauf hat niemand, denn bis zu einem gewissen Grad lässt sich über Geschmack bekanntlich streiten. Dennoch setzen sich Jahr für Jahr gewisse visuelle, funktionale und strukturelle Trends durch, die dann von den meisten Webdesignern nachgemacht werden. Welche Website Trends das für 2022 sein könnten, erfährst du in diesem Beitrag.

Webdesign Trends 2022: Entwicklungen und Ausblick

Trends haben es so an sich, dass sie kommen und gehen. Nur die wenigsten Trends etablieren sich langfristig und werden zum State of the Art. In unserem Ausblick auf die Webdesign Trends 2022 wollen wir auf Entwicklungen eingehen, die sich wirklich über einen längeren Zeitraum halten könnten und auch noch in fünf Jahren den Eindruck einer modernen Website erwecken.

Responsive Logos

Ein Trend, der wohl nie wieder gehen wird, sind sogenannte Responsive Logos. Da Responsive Design mittlerweile als Standard im Webdesign angesehen werden kann, muss selbstverständlich auch das Firmenlogo responsive sein. Während das Logo früher einfach verkleinert wurde, werden bei modernen Websites sogenannte responsive Logos eingesetzt – also Logos, die ihr Erscheinungsbild hinsichtlich Größe, Komplexität und Farbe verändern, um sich ihrer Umgebung (Desktop, Tablet, Smartphone) anzupassen.

Responsive Design und Responsive Logos gehören auch 2022 zu den Trend Erscheinungen.
Responsive Design passt sich vom Smartphone bis hin zum Desktop automatisch an. Grafik: Adobe Stock, (c) Backwoodsdesign

Animationen und dynamische Inhalte

Ein weiterer Trend, der die Online-Welt nicht mehr so schnell verlassen wird, sind dynamische Inhalte und Animationen. Dazu zählen sowohl Headlines und CTA-Buttons, die aus dem Nichts plötzlich auftauchen, als auch Bilder, Grafiken und Logos die durch Interaktion mit der Website (z. B. Scrolling) animiert werden.

Wenn es um dynamische Websites geht muss außerdem der Trend des Parallax-Scrollings genannt werden. Beim Parallax Scrolling handelt es sich um einen visuellen Effekt im Webdesign. Immer wenn der User scollt, bewegen sich die Website-Elemente mit unterschiedlicher Geschwindigkeit, wodurch optische Bildtiefe erzeugt wird. Ein kleiner Nachteil am Parallax-Scrolling ist, dass es auf manchen mobilen Geräten gelegentlich zu Problemen führt.



Dark Mode

Eigentlich ist der Dark Mode alias Dunkelmodus kein neuer Trend für 2022, sondern eine seit mehreren Jahren etablierte Funktionalität. Nicht ohne Grund wechseln Navigationsgeräte schon seit Jahrzehnten in den Dunkelmodus, sobald es Nacht wird oder man gerade durch einen Tunnel fährt. Die meisten Internet-Giganten wie Google, WhatsApp oder YouTube haben den Dark Mode längst etabliert und es ist anzunehmen, dass sich diese Funktionalität noch weiter verbreiten und schließlich auch langfristig durchsetzen wird.

Abgesehen davon, dass abgedunkelte Screens für die Augen subjektiv angenehmer sind, schont der Dark Mode auch die Akku-Laufzeit von Smartphones mit OLED-Displays. Denn bei der OLED-Technologie leuchtet jeder Pixel für sich und schwarze Pixel leuchten gar nicht. Je weniger leuchtende Elemente der Bildschirm hat, desto niedriger ist der Stromverbrauch. Bei herkömmlichen LCD-Screens (die aktuell noch bei den meisten Smartphones in Verwendung sind) hat der Dark Mode hingegen keine Auswirkung auf die Laufzeit des Akkus.

Aus Sicht der User Experience ist der Dark Mode aber ganz klar zu befürworten. Denn somit kann der Nutzer selbst entscheiden, ob die Website hell oder dunkel erscheinen soll.

weißer Hand Maus Cursor auf gelbem Hintergrund
Auch Effekte des Cursors zählen zu den Mikrointeraktionen. Bild: © Adobe Stock; Quelle: Matias

Mikrointeraktionen

Die meisten Webdesigner ordnen der User Experience (UX) mittlerweile alles unter. Das hat auch einen mehr als plausiblen Grund: Mit einer verbesserten User Experience lässt sich erwiesenermaßen auch das Google Ranking verbessern. Ein wesentlicher Eckpfeiler der verbesserten Nutzererfahrung ist es, Interaktionsmöglichkeiten auf der Website zu schaffen. Langfristig etabliert haben sich sogenannte Mikrointeraktionen. Dabei handelt es sich um kleine Animationen, die dem Nutzer helfen sollen, sich auf der Website zurecht zu finden. Der Klassiker: Ein Link ändert seine Farbe und wird unterstrichen, sobald der Maus-Cursor darüber fährt. Weitere klassische Mikrointeraktionen sind:

  • Diverse Hover-Effekte
  • Der Maus-Cursor wird zu einer Hand, sobald man ein Element anklicken kann.
  • Loading Spinners und Prozentangaben bei Uploads und Downloads
  • Visuelle Feedbacks (bei fehlerhaften oder unvollständigen Eingaben)
  • Pop-Ups (z. B. mit Dankesbekundungen)

Deine Website hat kaum/keine Mikrointeraktionen?

Fazit: Entwicklung der Webdesign Trends

Trends kommen und gehen. Nur die wenigsten bleiben für immer. So ist es auch bei den Webdesign Trends. Ein Blick in die 90er Jahre bestätigt: Was damals en vogue war, wird heute nur milde belächelt. Wer sich nicht mehr daran erinnern kann, sollte sich diese 10 klassischen Website-Trends der 90er zu Gemüte führen.

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Website Navigation: Aktuelle Trends (2022) bei der Menüführung

Website Navigation

Um deine Website im Internet so richtig erfolgreich zu machen, ist neben guten Webtexten und ansprechendem Design, vor allem eine optimale Navigationsstruktur ausschlaggebend. Doch One-Page Websites waren gestern! Der aktuelle Trend für die Website-Navigation sieht stattdessen verständliche Menüs vor, die auf weiterführende Webseiten verlinken. Welche Trends und Entwicklungen für die Menüführung auf der Website im Jahr 2022 noch zu erwarten sind, erfährst du in diesem Beitrag.

Website Navigation: Warum so wichtig?

Eine sinnvolle, intuitive und verständliche Navigation der Website gehört zu den wichtigsten Merkmalen einer guten Website. User Experience (= Nutzer-Erlebnis bzw. Nutzerfreundlichkeit) ist hierbei das Zauberwort: Denn nur wenn die Menüführung stimmig ist und sich der User auf der Website gut zurechtfindet, werden Website-Besucher auch wirklich zu zahlender Kundschaft. Außerdem trägt eine verbesserte User Experience dazu bei, dass deine Website die Google Platzierung verbessert und damit auch online besser gefunden wird.

Ziele einer logischen Menüführung

Das primäre Ziel einer logischen und sinnvollen Menüführung ist, dass der User stets weiß, wo er sich befindet und wo er die gesuchten Informationen finden kann. Idealerweise wird der Website-Besucher über die Navigation außerdem dorthin geleitet, wo der Website-Betreiber ihn schlussendlich haben möchte.

Welche Navigationselemente gibt es auf einer Website?

Je nach Aufbau der Website gibt es mehrere unterschiedliche Navigationselemente. Die gängigsten 4 Elemente sind folgende:

  1. Das Hauptmenü: Es ist meist horizontal am oberen Bildrand der Website platziert und gliedert die Website in ihre wichtigsten Bereiche. Diese Bereiche sind von links nach rechts (bei vertikaler Navigation auch von oben nach unten) hierarchisch angeordnet. Typische Elemente der Hauptmenü-Navigation sind die Startseite/Homepage, die Über-uns-Seite, etwaige Referenzen, der Kontakt und, wenn vorhanden, ein Webshop.
  2. Die Footer-Navigation: Sie besteht aus sekundären Informationsseiten, deren Vorhandensein vom User praktisch vorausgesetzt wird. Meistens befinden sich die Links zu diesen Seiten im sogenannten Footer der Website, also ganz unten. Typische Unterseiten der Footer-Navigation sind: Impressum, Datenschutzerklärung, Kontakt (falls nicht im Hauptmenü), AGB und Stellenausschreibung.
  3. Die Utility-Navigation: Sie soll das interagieren mit der Website erleichtern. Die Utilitiy-Navigation kann auf der gesamten Website verstreut sein. Typische Beispiele für die Utilitiy-Navigation sind Social-Media-Buttons, eine Suchfunktion, RSS-Feeds sowie Login-Möglichkeiten.
  4. Die Breadcrumb-Navigation: Ihren Namen trägt diese Navigation vom Grimm-Märchen „Hänsel und Gretel“. Die beiden Protagonisten des Märchens fanden mit Hilfe von Brotkrümeln (Breadcrumbs) wieder den Weg nachhause. Den gleichen Zweck erfüllt die Breadcrumb-Navigation – eine hierarchische Textlink-Navigation, die dem User dazu dient, sich zu orientieren und wieder zurück zur übergeordneten Seite oder der Startseite zu finden.

Trends auf einem gelben Blatt Papier ausgeschnitten liegt auf türkisem Hintergrund
Auch die Website Navigation unterliegt ständig neuen Trends. Bild: © Adobe Stock; Quelle: REDPIXEL

Website Navigation: Trends 2022

Trend #1: Keine One-Pager mehr

Seit 2013 wurden vermehrt Homepages designt, die nur aus einer einzigen Seite bestanden. Diese sogenannten One-Pager setzten sich mit dem Aufkommen von Smartphones vor allem deshalb durch, weil sie für die mobile Nutzung viele Jahre das Nonplusultra waren. Beim Klick auf einen Menüpunkt wurde der User nicht auf eine neue Seite geleitet, sondern lediglich zum passenden Absatz nach unten gescrollt. Dieser Trend ist seit einigen Jahren aber stark rückläufig, da sich One-Pager nicht wirklich für die Suchmaschinenoptimierung eignen.

Derzeit setzen Webdesigner bei Unternehmenswebsites wieder vermehrt auf eine Menüführung mit Unterseiten. Dies hat den Vorteil, dass die unterschiedlichen Bereiche des Unternehmens (Geschäftsbereiche, Mitarbeiter, Produktseiten, Infoseiten …) besser voneinander abgegrenzt werden können. Außerdem lässt sich jede Unterseite individuell auf einen konkreten Suchbegriff hin optimieren, um für unterschiedliche Begriffe ein gutes Google Ranking aufzubauen.

Wie im responsive Webdesign für Mobilgeräte üblich, können die einzelnen Menüpunkte meist rechts oben vom User aufgeklappt und ausgewählt werden.

Trend #2: Gängige Menü-Standards als User-Komfortzone nutzen

Du solltest bei der Navigation deiner Website möglichst nicht von den allgemeinen Standards abweichen. Da die Navigation bei den meisten Websites einheitlich ist, finden sich User auf diesen Websites auch sofort zurecht. Selbst wenn ein User erstmals auf deiner Website landet, befindet er sich sofort in einer ihm bekannten Komfortzone.

Obwohl diverse Standards eingehalten werden sollten, gibt es noch immer genügend Spielraum für kreative Ansätze.

Trend #3: Keine Dropdown-Menüs in der Website Navigation

Dropdowns werden nach wie vor häufig genutzt. Dabei haben sie dermaßen viele Nachteile, dass man Dropdown-Menüs 2022 einfach nicht mehr empfehlen kann. Einerseits sind Dropdown-Menüs aus Gesichtspunkten der Suchmaschinenoptimierung problematisch – Google Crawling-Bots haben nämlich Probleme Dropdown Menüs zu erkennen. Andererseits haben Dropdown-Menüs Nachteile bei der mobilen Ansicht. Da sie auf die Verwendung eines Mauszeigers (= Cursor) ausgelegt sind, geht ihr eigentlicher Nutzen auf Smartphones komplett verloren.

Burger Menü Hamburger Navigation auf Website
Das sog. Burger Menü sieht mit etwas Fantasie aus wie ein Hamburger. Bild: © Herold; Quelle: Oliviart

Trend #4: Hamburger-Navigation für den Desktop

Wer vom klassischen horizontalen Navigationsmenü abweichen will, kann auf den Trend des Hamburger-Menüs ausweichen. Ihren Namen trägt diese Navigation, weil die drei horizontalen Striche mit etwas Fantasie wie die Schichten eines Burgers aussehen. Die meisten mobilen Websites nutzen die Hamburger-Navigation um das Menü ein- oder auszuklappen. Um einen kongruenten Webauftritt zu gewährleisten, wird das Burger-Navigationsmenü nun aber auch immer häufiger für Desktop-Versionen eingesetzt.

Trend #5: Breadcrumb-Navigation zur Suchmaschinenoptimierung

In Fachkreisen wird darüber gerne debattiert, wie groß der Nutzen einer Breadcrumb-Navigation zur Verbesserung der User-Experience wirklich ist. Aus Sicht der Suchmaschinenoptimierung gehören Breadcrumbs allerdings zu den Must-Haves. Denn sie erleichtern Google die Website Seitenstruktur besser zu verstehen und stärken zusätzlich die interne Verlinkung.

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Mobile First Website: 2022 wirklich ein Must-have!

Mobile First Website: Handy, auf dem "Think Mobile First" steht

Alle kennen Smombies: Menschen, die wie Zombies durch die Stadt laufen, weil sie die ganze Zeit auf ihr Handy schauen. Daher auch der Name (Smartphone + Zombie = Smombie). Und eines kann man von ihnen lernen: Im Internet gegoogelt wird schon lange nicht mehr nur am PC. Eine Mobile First Website ist also extrem wichtig – für zufriedene Kunden und Kundinnen, aber auch für dein Google-Ranking. Wir informieren über die Hintergründe.

Die Mobile First Website und die Internet-User

Mobile First Strategie, Mobile First Design, Mobile First Ansatz – egal, wie man es nennt, es ist eigentlich ein alter Hut.
Dennoch gibt es noch viele Unternehmen, die dieses Web-Design noch nicht umgesetzt haben.

Zur Erinnerung: Mobile First bedeutet, dass man sich bei der Gestaltung einer Webseite, der Performance und der Usability zunächst darauf konzentriert, diese für die mobilen Endgeräte zu designen und erst danach die Desktop-Version zu erstellen.

Überall hört man davon, dass eine mobiloptimierte Website und ein solches Design wichtig sind. Und es stimmt, man erinnere sich an die Smombies. Doch nicht nur diese googeln über das Smartphone im World Wide Web. Auch Wartezeiten beim Arzt oder der Ärztin, bei der Bushaltestelle oder ganze Zugfahrten werden damit überbrückt.
Statistiken zeigen, dass seit 2017 immer ca. 50 % der User mithilfe von mobilen Endgeräten auf Websites zugreifen, bis zum ersten Viertel von 2021 hat sich diese Zahl sogar auf über 50 % gesteigert.1

An diesen Trend müssen das Website-Design und die dahinterliegende Technik angepasst werden, ansonsten springen Website-Besucher bzw. -Besucherinnen (die ja auch potenzielle Kunden und Kundinnen sind) schnell wieder ab und sehen sich im Web nach Alternativen um.

Die Mobile First Website und das Google Ranking

Deine Kunden und Kundinnen googeln hauptsächlich über den PC in der Desktop-Version? Das ist natürlich schön für dich, da dann die Vermutung aufkommt, dass du die Mobiloptimierung bzw. das Responsive Webdesign gar nicht brauchst.

Einziger Haken: Google ist das leider egal. Das Google-Ranking wird so oder so davon abhängig gemacht, ob deine Webseite eine Optimierung für die mobilen Endgeräte besitzt. Das bedeutet: Keine gute Position auf Google ohne eine Mobile First Website.

Und woran liegt das? Google möchte seinen Usern im Internet ein gutes Nutzungserlebnis bereiten und kennt natürlich die eindeutige Tendenz der User, über das Smartphone zu suchen und auf Webseiten zuzugreifen. Deshalb wird das auch bei der Indexierung und beim Ranking berücksichtigt.

Mobile First Website: Positive Entwicklungskurve
Verbessere dein Google Ranking durch die Mobiloptimierung! Bild © Herold; Quelle: Fotoschlick

März 2021: Mobile Only

Seit März 2021 ist Google noch einen Schritt weitergegangen und hat sich auf Mobile Only im Internet verlegt.

Das bedeutet, dass Desktop-Inhalte noch mehr an Bedeutung verlieren, da diese weder indexiert noch gerankt werden. Ist die eigene Webseite dann nicht für die mobilen Geräte optimiert, kann man einiges an Traffic verlieren. Will man, dass Inhalte (Text, Bilder, Videos usw.) indexiert werden, müssen diese also vollständig in der mobilen Version vorhanden sein.

Fazit: Es ist wichtig, 2022 eine Mobile First Website zu haben!

Mobilorientierte (responsive) Konzepte und Websites stehen 2022 eindeutig im Vordergrund und lösen die Desktop-Versionen endgültig ab. Um die Kunden und Kundinnen dort abzuholen, wo sie stehen (was auch für im Marketing wichtig ist) und um die eigene Position auf Google zu verbessern, ist das mobile/responsive Design ein Must-have.

Um also bei diesen Mobiloptimierungsansätzen noch mithalten zu können, muss man sich natürlich mit den technischen Besonderheiten hinter den Websites auskennen. Auch die Begriffe „Meta Tag“ und „strukturierte Daten“ sollten kein Fremdwort sein.
Webdesigner und Webdesignerinnen verfügen natürlich über die notwendige Expertise und können dir professionell mit deiner Mobile First Website helfen.

Du willst Mobile First.

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Gerne klären wir auch offene Fragen!

1 Statistik Austria. https://www.statista.com/statistics/277125/share-of-website-traffic-coming-from-mobile-devices/ (Stand: 11/2021).

Julia Jaekel

Julia Jaekel

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Journey Driven Design: Wenn der Weg deiner Kundschaft zu Webdesign wird

Grafik mit verschiedenen Endgeräten und Usern veranschaulicht das Journey Driven Design für Websites.

Ein erfolgreiches Unternehmen ohne Website? Unvorstellbar! Längst ist es kein Geheimnis mehr: Online-Präsenz ist die effektivste Marketingwaffe. Weniger bekannt ist hingegen, dass eine Website allein keineswegs genügt. Denn auf das richtige Webdesign kommt es an! Schlagworte wie „Responsive Design“ oder „Mobile-first“ haben sich zwar mittlerweile herumgesprochen, aber Journey Driven Design? Nie gehört? Dann wird es höchste Zeit! Wir stellen dir den aktuellen State of the Art im benutzerfreundlichen Webdesign vor!

Warum ist ein Journey Driven Design so wichtig?

Anders als bei anderen Designtypen wie ‚Responsive Design‘ oder ‚Mobile First‘ stehen beim Journey Driven Design nicht die Endgeräte im Mittelpunkt, sondern der Mensch, der sie nutzt.

Klingt nach einer leeren Marketing-Floskel? Stimmt! Doch es steckt tatsächlich sehr viel mehr dahinter. Der kleine aber feine Unterschied besteht darin, dass das Design deiner Website nun nicht mehr von der Technik bestimmt wird, sondern von den Usern und ihrem Verhalten.

Webdesigner setzen also an einer ganz anderen Stelle an, wenn sie deine Website entwickeln. Dies führt jedoch nicht einfach nur dazu, dass deine Website am Ende origineller aussieht. Deine User fühlen sich im Umgang mit der Website wohler. Alles scheint ihnen leichter von der Hand zu gehen. Alles ist „irgendwie praktisch“. Sie fühlen sich verstanden und in ihren Bedürfnissen genau dort abgeholt, wo sie stehen. Ohne unnötigen Hokuspokus, ohne irrelevante Informationen und ohne unpassende Auswahlmöglichkeiten.

Wir befinden uns hier also auf der Ebene der Intuition. Warum? Weil du und dein Webdesign deiner Kundschaft immer einen Schritt voraus sind. Deshalb werden deinen Kund:innen es lieben, dir auf Schritt und Tritt zu folgen!

Sie wollen Ihre Kunden dort abholen, wo Sie sind?

Wie funktioniert Journey Driven Design konkret?

Du hast dich entschieden, dein Webdesign zu optimieren, um deiner Kundschaft die perfekte User Experience (UX) zu bieten? Dann musst du deine Webseite zunächst einer ausführlichen Web-Analyse unterziehen. Das Tool erster Wahl für eine solch fundierte Analyse: Google Analytics.

Ziel dieser Webanalyse ist es, wirklich im kleinsten Detail zu verstehen, wie genau sich die einzelnen User auf deiner Website verhalten. Dafür musst du ihnen Schritt für Schritt auf ihrem Weg durch deine Website folgen:

Mit welchem Endgerät haben sie deine Webseite zum ersten Mal besucht? Wie viel Zeit haben sie dort verbracht? Welche Interaktionen fanden statt? Haben sie zwischenzeitlich das Endgerät gewechselt? Welches Gerät folgte auf das erste? Welche Interaktionen fanden dort statt?

Wenn du weißt, welche Handlungen die Website-Nutzer:innen auf welchem Endgerät durchführen, kannst du das jeweilige Design deiner Website auf den verschiedenen Endgeräte entsprechend anpassen. Soll heißen:

Verwendet ein:e User:in für die ersten drei Schritte (z.B. einen Überblick über die Produkte bekommen, Produkte auf einer Warenliste zwischenspeichern und weitershoppen) das Smartphone und wechselt dann zum PC, um den eigentlichen Kaufprozess zu vollziehen, so solltest du diese ersten drei Schritte für das Smartphone optimieren und die darauf folgenden für den Desktop.

Aber nicht vergessen: Deine Kund:innen nutzen nicht nur deine Website, um dich zu finden. Sei also auch überall dort vertreten, wo nach dir gesucht wird (z.B. Branchenverzeichnisse, Google My Business, Navigationssysteme, etc.) Zeige Online-Präsenz!

3 Vorteile des Journey Driven Design

Das Journey Driven Design stellt die User ganz klar an erste Stelle. Ganz nach dem Motto: User First! Deine Kund:innen werden dies gleich beim ersten Kontakt mit deiner Webseite spüren. Denn sie haben von Anfang an das Erlebnis eines hochwertigen Service, der eben genau zu ihnen und ihren Bedürfnissen passt. Doch auch für dich als Unternehmer:in hat ein benutzerfreundliches Webdesign unzählige Vorteile. Nicht zuletzt bist du dem Großteil deiner Konkurrenz einen großen Schritt voraus. Eine echte Win-win-Situation!

Wir nennen dir 3 weitere Vorteile…

#1 Du kennst die Nutzerintention

Du hast herausgefunden, dass deine User das Smartphone nutzen, um sich unterwegs auf deiner Website erst einmal inspirieren zu lassen? Dann richte die mobile Version deiner Website dementsprechend ein:

Karusselle mit Bildern von deinen Produkten und kurze knackige Beschreibungen machen an dieser Stelle der Customer Journey folglich sehr viel mehr Sinn als informationsgeladene Texte und prall gefüllte Tabellen. Den zeitintensiveren Content kannst du dir für die Desktop-Version aufsparen.

#2 Du steuerst den Benutzerfluss

Du willst deinen potenziellen Kund:innen eine persönliche User Experience (UX) bieten? Dann führe sie dorthin:

Beim Laden auf deiner Website könntest du deinen Usern zunächst nur ein kleines Tutorial anzeigen, der sie mit den nächsten Schritten vertraut macht, und sie dann durch die Erstellung eines Kontos führen. So könntest du im nächsten Schritt bereits eine personalisierte Benutzeroberfläche bieten (z.B. durch ein Profilbild), und auf diese Weise gezielt Einfluss auf die Erfahrung der Nutzer:innen nehmen.

#3 Du kennst den nächsten Schritt auf der Reise

Stell dir folgendes Szenario vor: Der Test deiner Website ergibt, dass neue User zu Anfang nicht – wie zuerst vermutet – daran interessiert sind, Freunde einzuladen, sondern sie wollen erst einmal ihre Bilder hochladen.

Die benutzerfreundliche Schlussfolgerung: An erster Stelle der User Journey bietest du deinen Usern an, Bilder hochzuladen, und erst an späterer Stelle führst du die Funktion ein, Freunde einzuladen. Logisch. So können die User smooth durch deine Website gleiten und haben somit eine durch und durch positive Erfahrung.

Sie wünschen sich eine benutzerfreundliche Website?

Florian Damien Singh

Florian Damien Singh

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Webdesign Farben 2022: Diese Website-Colors sind hip!

Webdesign Farben 2022: Farbfächer mit Farbauswahl

Auf der London Fashion Week werden u.a. Potpourri, Fragile Sprout und Bubblegum als kommende Frühjahr/Sommer-Trendfarben angegeben1. Ganz ehrlich? Mit den meisten dieser Farbbezeichnungen kann man erstmal nichts anfangen. Aber: Solche Farbtrends gibt es auch für Websites! Welche Webdesign Farben 2022 angesagt sind, erklären wir hier – und zwar in verständlicheren Worten.

Webdesign Farben 2022

Die Webdesign Trends 2021 haben wir dieses Jahr alle miterlebt.
Doch Trends haben eine Konstante: Sie kommen und gehen. Daher fragen wir uns, was kommendes Jahr in Bezug auf die Farbgestaltung im Web aktuell wird.

Zunächst mal: Dass sich Trends ändern, liegt daran, dass auf technischer Ebene viel passiert und es hier immer wieder Neuerungen gibt. Aber auch die Nutzer bzw. Nutzerinnen und deren Erwartungen spielen hier eine wichtige Rolle.

Allerdings gilt immer die Devise: Man muss auffallen, denn potenzielle Kunden und Kundinnen besuchen täglich viele Websites. Dadurch kann man schnell in der Flut all der anderen Webseiten untergehen. Durch folgende Design Farbtrends im Web stichst du aus der Masse heraus:

Eher helle Farben – aber satt

Was bedeutet das genau?
Gemeint ist hier, dass kräftige, leuchtende, helle und gesättigte Designs und Töne im Trend liegen. Lebendig und aufmerksamkeitserregend ist hier die Devise.

Webdesign Farben 2022: sattes, helles blau und grün als Beispiel für diesen Farbtrend.
So können satte, helle Farben auf einer Webseite aussehen. Bild © Herold; Quelle app-bis-weg.de

Wirkung
Eine lebendige, leuchtende Color spricht von Spaß und Optimismus und hat dadurch eine sehr positive Wirkung. Nach dem Jahr 2021 und der Corona-Zeit ist das genau das, was wir alle brauchen, oder?

Außerdem bringt sie Dynamik und Helligkeit in die Webseite und begeistert damit den Kunden bzw. die Kundin.

Tipp für die Gestaltung
Die Webdesign-Färbungen können großzügig verwendet werden, sie sollten dabei jedoch das Auge des Betrachters und der Betrachterin nicht überfordern.

Auch bei Websites und Designs, die ansonsten eher minimalistisch aufgebaut sind, machen sich diese Farb-Kolorierungen gut. Der Minimalismus, der auf einfache, unaufdringliche Formen, Bilder und Elemente setzt, und die satten Töne sind also keine Trends, die sich ausschließen.

Juwelen- & Erdtöne

Was bedeutet das genau?
Juwelen-Töne finden ihre Inspiration in Edelsteinen: Saphir, Bernstein und Rubin – sie alle gehören in den Webdesign Farben 2022 zum Trend. Dabei handelt es sich um satte, tiefe und – im Fall der Erdtöne – eher gedämpfte Farben.

Übrigens: Diese Color-Trends werden oft mit goldenen Akzenten versehen/kombiniert. Den Gold-Trend findet man dabei auch im Alltag: Viele Gegenstände (zum Beispiel Teelichthalter) werden mit goldenen Farbtönen bemalt.
Gold gehört damit, zumindest als Akzent-/Beifarbe, auch zu den Webdesign Farben 2022. Und auch im Jahr 2021 war sie sogar schon Trend.

Webdesign Farben 2022: tiefes rot, grün, orange usw.
Die Juwelen- und Erdtöne haben eine beruhigendere Ausstrahlung. Bild © Herold; Quelle webstick.ch

Wirkung
Diese satten und tiefen Töne wirken beruhigend. Sie geben den Websites also eine entspannte Ausstrahlung, die, mit etwas Glück, nicht im Web bleibt, sondern sich auf den Kunden und die Kundin überträgt. Nach 2020 und 2021 auf jeden Fall zu gebrauchen!

Das Gold hingegen ist eine Farbe, die ein bisschen Glamour in das Design bringt. Hier kannst du als Unternehmen frei wählen, ob du auf mattes, metallisches oder leuchtendes Gold setzen willst.

Tipp für die Gestaltung
Satte Farben eignen sich hervorragend als Hintergrund-Colors, aber auch für Animationen und Illustrationen.
Gold sollte als Akzent im Design verwendet werden.

Schwarz/Weiß

Was bedeutet das genau?
Schwarz/Weiß-Designs werden auch als achromatisches Design bezeichnet. Dieses wird unter den Trends im Web wohl beliebter werden als das Retro-Design.

Dieser Trend der Webdesign Farben 2022 geht in Richtung Minimalismus und erinnert an den Dark Mode. Dieser soll, aufgrund der dunklen Farbe, augenschonender sein.

Daher ist wahrscheinlich, dass unter den Trends auch die dunkleren Farbpaletten vorhanden sein werden bzw. die Kombination aus schwarz und weiß.

Eine Kombination aus schwarz/weiß in Wellenform.
Auch mit einer Kombination aus schwarz/weiß kann man viel bewirken. Bild © Herold; Quelle: Login

Wirkung
Achtung, Nostalgie-Alarm. Eine Website, die sich in ihrem Design für schwarz/weiß entschieden hat, nimmt die Website-Besucher:innen mit auf eine Reise in die Vergangenheit. Alte Filme und Cartoons lassen grüßen.

Tipp für die Gestaltung
Möchtest du einen Designer oder eine Designerin damit beauftragen, deine Webseite auf schwarz/weiß umzustellen, solltest du vorher sichergehen, dass dein Branding keine Farbe enthält. Ansonsten: Feel free!

Mono- oder duochromatische Farben

Was bedeutet das genau?
Monochromatisch bedeutet einfarbig, duochromatisch zweifarbig. Das heißt aber nicht, dass das Design schwarz/weiß sein muss. Stattdessen werden die Farbtöne so ausgewählt, dass sie einer (mono) oder zweier (duo) Ursprungsfarbe(n) entstammen. Die jeweiligen Farbtöne ergänzen einander.

Entscheidet man sich zum Beispiel für ein gelbstichiges Rot, kann man in seinem Design sowohl ein helles gelbstichiges Rot verwenden als auch ein dunkles, ein mattes, ein leuchtendes usw. Die ganze Palette dieses Farbtons steht einem frei.

Rote Farbnuancen, alle aus demselben Ursprungs-Farbton.
Ein Beispiel für eine monochromatische Color. Bild © Adobe Stock; Quelle: lumerb

Wirkung
Harmonie und Gelassenheit sind die beiden Begriffe dieses Designs. Es schreit einen nicht so an wie eine Kombination aus mehreren Colors, wodurch sich der/die Verbraucher:in auf das Wichtigste deiner Webseite konzentrieren kann: die Artikel/die Botschaft.

Tipp für die Gestaltung
Mit solchen Farbabstufungen kann man auf den Webseiten gut Muster und Formen erzeugen. Auch der Einbau von Schattierungen hat einen verstärkenden Effekt bei solchen Designs.

Diesen Trend umzusetzen, kann dabei helfen, dass Kunden und Kundinnen die Farbe(n) und ihre Schattierungen irgendwann automatisch mit deiner Marke verbinden.

Farbverläufe/Gradiente

Was bedeutet das genau?
Sie waren mal in, dann wieder out. Und jetzt sind sie zurück! Bei diesem Trend verbindet man zwei oder mehrere Farben/Farbnuancen miteinander. Dabei kann man einerseits hell-dunkel-Verläufe einer Farbnuance erzeugen oder andererseits mehrere unterschiedliche Farben ineinander übergehen lassen.

Bei diesem Trend werden jetzt jedoch keine zu leuchtenden und intensiven Farb-Kolorierungen verwendet.

Bild mit mehreren Farbverläufen: innerhalb einer Farbe (links), mit zwei Farben (Mitte), mit mehreren Farben (rechts).
Mehrere Farbverläufe: eine Farbe (links), zwei Farben (Mitte), mehrere Farben (rechts). Bild © Herold; Quelle: yu_photo (links), Luka (Mitte + rechts)

Wirkung
Dieses Design ist auffällig! Es wirkt lebendig und wird so schnell nicht vergessen.
Gleichzeitig wirkt es kreativ und modern, außerdem kann man eine gewisse Spannung und Dynamik erzeugen.

Tipp für die Gestaltung
Im Web gilt die gleiche Regel wie in der Mode: maximal zwei bis drei Colors miteinander kombinieren. Daher sollten auch Farbverläufe nie mehr Farben enthalten.
Außerdem sollten sie gezielt eingesetzt werden, also so, dass sie nicht überfordernd wirken: CTA-Elemente (Call-to-Action) können beispielsweise durch sie angereichert werden, um die Aufmerksamkeit auf diese zu lenken.

Mit hell-dunkel-Verläufen kann man besondere Bereiche hervorheben, mit einem Übergang von einer Farbe zu einer anderen kann man die Webseite quasi in zwei Bereiche teilen. Ein komplexes Webdesign kann Verläufe ebenso gut integrieren wie ein minimalistisches.

Die Website-Trendfarben…

Webdesign Farben 2022 insgesamt: Emotionen lenken

Glaubst du, dass ein grünes Schnitzel schmecken kann? Selbst dann, wenn es nur mit Lebensmittelfarbe angemalt wurde und der Rest gleich ist? Nein? Damit sind wir schon beim nächsten Punkt.

Ein weiterer Trend, der keine Farbe ist, aber mit dem Farbgebrauch zu tun hat, ist die Farbpsychologie. Diese kommt mit Pauken und Trompeten zurück. Und sie sagt: Nutze jede Farbe bewusst! Denn diese beeinflusst unsere Wahrnehmung.

Die Farbpsychologie beschäftigt sich mit der Frage, welche Auswirkungen Farbtöne auf unsere Gefühle und Emotionen haben.
Natürlich sind Farbwahrnehmungen immer auch eine subjektive Angelegenheit: Wer sagt, dass jemand das Geld, das ich sehe, genauso wahrnimmt wie ich? Vielleicht nimmt der andere es matter, strahlender oder farbintensiver wahr.

Doch innerhalb einer Kultur gibt es bestimmte Tendenzen bzw. allgemeine Interpretationen, wenn es um Farbgestaltungen geht. Grün wird beispielsweise oft mit Natur und Nachhaltigkeit verbunden, während Rot eine Warnfarbe ist oder auf Leidenschaft und Energie hindeutet.

Farben sollten also bewusst eingesetzt werden, um bestimmte Gefühle bzw. Assoziationen hervorzurufen.

Webdesign Farben 2022: But… Be yourself!

Natürlich gibt es Farbpräferenzen für bestimmte Themen. Bei „Gesundheit“ und „Finanzen“ erwarten Verbraucher und Verbraucherinnen andere farbliche Kolorierungen als bei „Urlaub“ und „Cocktailbar“. Die Farbwahl sollte also zur gewünschten Aussage und Zielgruppe passen.

Doch eine der wichtigsten Fragen steht über jedem Trend: Passt die Farbe zu mir/meinem Unternehmen? Und auch: Passt sie zu meinen Werten? Authentizität ist hier das Wichtigste.

Damit deine Website-Farbe zu dir passt.

Du hast Interesse an einer Webseite, die auch farblich zu dir passt?
Oder noch ein paar Fragen?

Dann vereinbare doch einfach unter interesse@herold.at ein kostenloses Beratungsgespräch!

1 Pantone (2021). London Fashion Week Frühjahr/Sommer 2022. https://www.pantone.com/eu/de/artikel/fashion-color-trend-report/london-fashion-week-fruhjahr-sommer-2022 (Stand: 11/2021).

Julia Jaekel

Julia Jaekel

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Ganz einfach mehr Bewerbungen bekommen

Mehr Bewerbungen bekommen_Frau mit HR-Symbolen

Verdurstende Menschen in der Wüste sehen oft Fata Morganen und dadurch köstlich schillerndes Wasser. Wenn es um die Suche nach Fachkräften geht, kann es vielen Unternehmen ähnlich gehen: Sie suchen und suchen, doch außer Wunschvorstellungen ist einfach niemand zu finden. Wie kannst du mehr Bewerbungen bekommen und die Fata Morgana zu einer echten Erscheinung machen?

Fachkräftemangel: Wo stehen wir?

Beim Thema Fachkräftemangel denken viele zuerst an das Problem, qualifizierte Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen zu finden. Doch auch Auszubildende/Lehrlinge zu finden, wird für viele KMUs teilweise schwieriger. Sie sehen sich also im Recruiting direkt mit zwei Problemen konfrontiert.

2019 und 2020 beispielsweise sank jeweils die Anzahl derjenigen, die eine Lehre begonnen haben (also die Anzahl derjenigen im ersten Lehrjahr). Gleichzeitig gab es 2019 – im Vergleich zu den Jahren davor – einen neuen Rekord bei der Abbruchquote. 2020 wiederum haben weniger Lehrlinge ihre Abschlussprüfung bestanden als in den Vorjahren1.

Allerdings ändert sich das Bild etwas, wenn man nach Bundesländern differenziert. So gab es 2020 in Wien sogar mehr Suchende als Lehrstellen, während Oberösterreich einen sehr starken Mangel an Lehrlingen hatte2. Es kommt also auch auf die Region an.

Insgesamt besagen die Statistiken aber, dass 62 Prozent der Unternehmen den Fachkräftemangel stark spüren und fast genauso viele (61 Prozent) das auch in ihrem Umsatz merken3. Kärntner Firmen liegen mit 37,9 Prozent ganz vorne, wenn es um den Fachkräftemangel geht, während Wiener Unternehmen ihn mit 26,9 % am wenigsten spüren4.

Wie kann man nun also selbst Fachkräfte für das eigene Unternehmen gewinnen und mehr Bewerbungen bekommen?

Mehr Bewerbungen bekommen: Frau im Bewerbungsgespräch.
Jeder Employer wünscht sich eine qualifizierte Bewerbung. Bild: © Herold; Quelle: contrastwerkstatt

Mehr Bewerbungen bekommen #1: Website als multifunktionaler Geheimtipp

Moment. So einfach soll das sein? Einfach nur eine Website?
In gewisser Weise, ja. Aber es braucht noch ein bisschen mehr.

Viele KMU in Österreich haben bereits eine Website, das ist super. Aber eine Website kann noch viel mehr, als das Unternehmen vorzustellen, Kontaktinformationen zu liefern und die eigenen Produkte/Dienstleistungen zu bewerben. Einige Eigenschaften und Tools helfen dabei, die eigene Website auch im und für den Recruiting-Prozess gewinnbringend zu nutzen. Zunächst einmal sollte die Website…

… klar strukturiert & übersichtlich sein:
Begegnen wir einem Menschen, achten wir zuerst auf sein Äußeres: Wirkt die Person gepflegt? Trägt sie saubere Kleidung? Wirkt diese ordentlich? Und ähnlich ist es mit der Unternehmenswebsite. Wirkt sie chaotisch und unübersichtlich, sind potenzielle Interessenten und Interessentinnen schnell wieder weg.

… modern sein:
Heutzutage lernen Kinder gefühlt früher mit dem Handy umzugehen, als dass sie laufen lernen. Und diese Gruppe stellt zum Großteil die neuen Bewerber und Bewerberinnen dar. Mit einer veralteten, langsamen und fast schon antiquarisch wirkenden Website wird man diese Kandidaten und Kandidatinnen nicht zu einer Bewerbung auf offene Stellenanzeigen bringen. Außerdem wirken moderne Internetauftritte oft fachlich kompetenter.

… ein Responsive Design haben.
Das Responsive Design führt dazu, dass deine Unternehmenswebsite gerade auch auf Smartphones und Tablets gut funktioniert und gut aussieht. Ca. 80 % der Nutzer und Nutzerinnen surfen mittlerweile auf diese Art im Internet5, weshalb es auch bei der Suche nach Jobs zu einem wichtigen Faktor geworden ist.

Stellenausschreibungen auf der Homepage

Und deine Website kann noch etwas: Sie kann dein eigenes Job-Portal für das Recruiting sein! So musst du keine Jobs auf externen Seiten ausschreiben (oder nicht nur), sondern kannst Stellenanzeigen direkt auf deiner eigenen Homepage veröffentlichen. Mehr Bewerber:innen (und künftige Mitarbeiter:innen) erhalten leicht gemacht. Dazu brauchst du eine Karriere-Seite auf deiner Homepage.

Weiterer Vorteil: So kannst du als Arbeitgeber:in potenziellen Kandidaten und Kandidatinnen direkt alle Informationen auf einen Blick liefern. Bewerber und Bewerberinnen sehen die Stellenanzeige und können sich gleichzeitig tiefergehend zu deinem Unternehmen informieren, da sie sich sowieso schon auf deiner Homepage befinden und diese nicht extra suchen müssen. Das spart Zeit – und sowas kommt gerade heutzutage immer gut an. Denn: Zeit ist Geld.

Die Stellenausschreibungen (Jobs) sollten dabei gut sichtbar sein. Eventuell ist ein:e mögliche:r Bewerber:in zufällig beim Surfen auf deine Seite gestoßen, ohne zu wissen, dass du ein:e mögliche:r Arbeitgeber:in für ihn oder sie sein könntest. Mit der Karriere-Seite auf deiner Homepage zeigst du direkt: Hey, ich bin auch eine Möglichkeit! Sieh dir meine ausgeschriebenen Stellen an!
Und: 72 % der Unternehmer und Unternehmerinnen sehen eine höhere Erfolgsquote im Recruiting durch eine solche Karriere-Seite6.

Mehr Bewerbungen bekommen: Herold-Homepage zur Veranschaulichung der Karriere-Seite.
Hier sieht man oben die Karriere-Seite. Bild: © Herold

Mehr Bewerbungen bekommen #2: Sei da, wo deine Bewerber:innen sind

Karten auf den Tisch, bei jüngeren Menschen sind Zeitungen und ähnliches out. Sie informieren sich über Google, Websites und Social Media. Und das auch dann, wenn es um eine offene Stelle in einem Unternehmen geht. Möchtest du diese Menschen erreichen, solltest du also ebendiese Kanäle bespielen. Egal, ob zum Beispiel Facebook, Youtube, Xing, Instagram oder Twitter: Zeige, dass es dich gibt. Über diese Kanäle kannst du sehr gut deine Online-Präsenz steigern und – auch für potenzielle Bewerber und Bewerberinnen – sichtbarer werden.

Du kannst dort zum Beispiel auch Bilder aus deinem alltäglichen Job hochladen, den Betrieb vorstellen oder Videos teilen. Hier kannst du auch deine Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen zu Wort kommen lassen, die ihre Sicht auf den Job darlegen. Menschen, die sich überlegen, sich bei dir zu bewerben, können so einen besseren Eindruck erhalten und von dir/deiner ausgeschriebenen Stelle überzeugt werden.

Außerdem kannst du dort deine Kontaktinformationen hinterlegen (zum Beispiel die E-Mail) und eine direkte Verlinkung zu deiner Unternehmenswebsite herstellen. Das geht natürlich auch anders herum: Verlinke auch auf deiner Website zu deinen Social Media-Kanälen. So sind diese jeweils untereinander verknüpft und Kandidaten bzw. Kandidatinnen sind auf der Suche nach einem Job immer nur einen Klick von weiteren Informationen entfernt.

Mehr Bewerbungen bekommen #3: Mache es anders

Du als Arbeitgeber oder Arbeitgeberin wirst für dein Unternehmen jemanden suchen, der unter allen Bewerber:innen heraussticht, der auffällt und sich von anderen abhebt. Und genauso geht es potenziellen Bewerber:innen mit einem Unternehmen. 0815-Bausteine, Phrasen, die man sowieso schon kennt und immer überall liest – das motiviert niemanden zu einer Job-Bewerbung.

Stattdessen bietet es sich an, Videos in die Stellenanzeige mit hineinzunehmen oder Mitarbeiter:innen als Testimonials sprechen zu lassen. Auch Fotos einzufügen oder das Besondere an dir als Arbeitgeber:in bzw. an deinem Unternehmen hervorzustreichen (Tiere im Büro, tolles Gebäude, …) kann dazu motivieren, eine Bewerbung für eine Stelle abzuschicken.

#1 – #3 kombinieren? Wer kennt sich damit aus?

Diese Tipps klingen schon einmal vielversprechend? Aber am besten wäre es für dich, sogar alle Tipps zu kombinieren? Weil du die Karriere-Seite auf deiner Homepage haben willst, diese aber auch mit Social Media verknüpfen möchtest? Weil du weder auf Responsive Design noch auf Modernität verzichten möchtest?
Dann kann das Leben dich noch vor zwei Schwierigkeiten stellen:

  • Die (technische) Umsetzung ist dir zu kompliziert
  • Du hast einfach genug mit deinem Daily Business zu tun und keine Zeit, dich um diese (Marketing-)Aspekte zu kümmern

Aber Aufgeben ist bekanntlich keine Lösung. Gerade dann nicht, wenn man sich mehr Antworten auf ausgeschriebene Stellenanzeigen erhofft.
Mit Fachexpertise, transparenten Preisen und einem offenen Ohr hilft Herold dir, dein Vorhaben umzusetzen.

Weil du willst, dass sich mehr Kandidat:innen bei dir bewerben und wir dir dabei helfen möchten.

Einfaches Recruiting durch Karriere-Seite

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Quellen:

1Statista (2021). Statistiken zu Ausbildung und Lehre in Österreich. https://de.statista.com/themen/4722/ausbildung-und-lehre-in-oesterreich/#:~:text=Im%20Jahr%202020%20gab%20es,Lehrlinge%20und%20circa%2028.700%20Lehrbetriebe.&text=Der%20Anteil%20der%20Lehrlinge%20im,auf%20nunmehr%2037%20Prozent%20zur%C3%BCck.

2 Statista (2021). Anzahl der Lehrstellensuchenden und gemeldeten offenen Lehrstellen in Österreich nach Bundesländern im Jahr 2020. https://de.statista.com/statistik/daten/studie/827346/umfrage/lehrstellensuchende-und-offene-lehrstellen-in-oesterreich-nach-bundeslaendern/

3 WKO (2020). Fachkräftesicherung. https://www.wko.at/service/unternehmensfuehrung-finanzierung-foerderungen/fachkraeftesicherung.html

4 Statista (2021). Wie stark ist Ihr Unternehmen derzeit von einem Mangel an Fachkräften betroffen? https://de.statista.com/statistik/daten/studie/914131/umfrage/staerke-des-fachkraeftemangels-in-oesterreich-nach-bundeslaendern/

5 ÖWA (Österreichische Webanalyse). https://oewa.at/

6 Staufenbiel. RecruitingTrends 2017. https://www.staufenbiel.de/fileadmin/fm-dam/PDF/Studien/RecruitingTrends_2017.pdf

Julia Jaekel

Julia Jaekel

Weitere Artikel

Werbestrategien: What’s Corona got to do with it…?

Werbeschild, das sagt: "Werbestrategien und Corona"

Werbestrategie zurechtgelegt. Alles genau geplant. Gutes Gefühl. Und dann kommt Corona und macht alles zunichte. Oder nicht? Wir klären, welchen Einfluss Corona wirklich auf die Werbestrategien von KMUs hat(te) und stützen uns dabei auf die Ergebnisse des Dialog Marketing Report 2021.

Werbestrategien und Werbeziele 2020

2020 gab es den ersten coronabedingten Lockdown, was auch Unternehmen bei ihrem Umsatz gemerkt haben. Ein ähnliches Bild zeigt sich im Marketing bei den Werbemaßnahmen, denn auch die diesbezüglichen Ausgaben sind gesunken (insgesamt -10 %). Welche Änderungen es 2020 genau gab, klären wir hier:

Priorität Nummer 1: Krisenkommunikation.
Unternehmen haben sich darauf fokussiert, Informationen dahingehend mitzuteilen, welche Maßnahmen sie aufgrund von Corona setzen. Diese Kommunikation war bei allen Firmen (unabhängig von der Größe) das Werbeziel Nummer 1. Auf dem zweiten Platz des Siegertreppchens stand die Vermittlung der unternehmenseigenen Corporate Social Responsibility (CSR) und auf Platz drei der Kontakt bzw. Dialog mit den Kunden und Kundinnen.

Werbeform

Klassische Werbung

Investitionen

größere Investitionen als für alle anderen Werbekanäle zusammen (trotzdem weniger als sonst (-8 %)

Werbeziele und Effizienzeinschätzung

◆Neukund:innengewinnung

□ weniger stark als effizient angesehen

Gedrucktes Dialogmarketing

die zweitgrößten Investitionen (aber ebenfalls weniger als in den Vorjahren; -8 %)

◆Neukund:innengewinnung
◆Steigerung der Verkäufe und der Bekanntheit
◆Vermittlung von Informationen/Wissen bezüglich der Produkte
◆Up- und Cross-Selling

□ als effizient gesehen

Digitales Dialogmarketing

+5 % (das ist aber weniger als in den Vorjahren)

◆Neukund:innengewinnung
◆Vermittlung von Informationen/Wissen bezüglich der Produkte
◆Steigerung der Bekanntheit

□ Platz 1 bei Effizienz, Einschätzung genauso wie 2018

Eventaktivitäten

-30 % (zum ersten Mal weniger Ausgaben dafür als für gedrucktes Dialogmarketing)

◆Imagepflege (sogar immer noch die beliebteste Werbeform für dieses Werbeziel)
◆Nachhaltigkeit/CSR betonen

□ Platz 2 bei Effizienz, Effizienzbewertung aber insgesamt gesunken

Pfeil nach links: old way, Pfeil nach rechts: new way (hier in Bezug auf Werbestrategien).
Die Werbestrategien, -ziele und -ausgaben haben sich 2020 stark geändert. Bild: © Herold; Quelle: Tierney

Wohin mit deiner Werbung? – Herold liefert dir die Firmenadressen!

Werbestrategien und Werbeziele 2021

Mit dem Überblick über die Werbestrategien und das Marketing in der ersten Lockdown-Zeit im Hinterkopf kann man sich nun fragen, wie es 2021 mit der Strategie weiterging und noch weitergeht. Welches Bild lässt sich erkennen? Wie sehen die jeweiligen Werbestrategien – und besonders die finanziellen Ausgaben – hier aus?

Klassische Werbung

Für diese Form wissen wir: Die Chancen stehen gut: Es wollen mehr Unternehmen verstärkt investieren, als an dieser Stelle sparen wollen. Besonderer Fokus liegt auf digitaler Außen- und Fernsehwerbung für das jeweilige Produkt.

Gedrucktes Dialogmarketing

Steigende Spendings werden bei Kund:innenzeitungen und bei der persönlich adressierten Werbepost erwartet.
Über sinkende Investitionen hingegen werden wahrscheinlich sowohl Kataloge als auch Beilagen (in Zeitungen) klagen.

Insgesamt werden die Ausgaben hier aber ähnlich sein, wie sie schon 2020 waren, da an dieser Stelle zwar viele Firmen sparen wollen, aber ebenso viele mehr investieren möchten.

Hier erfährst du mehr zum Thema B2B Direct Mailing!

Digitales Dialogmarketing

The Winner takes it all – und das ist das digitale Dialogmarketing. Denn an dieser Stelle haben weitaus mehr Firmen verstärkte Investitionen in Planung, als sparen wollen. So werden sie sowohl ihr Produkt als auch ihre Marke präsenter machen.

Event-Aktivitäten

Wachsende Spendings: Diese sind geplant für Online-Events und Point of Sale-Aktivitäten (POS). Erstere wurden im Dialog Marketing Report 2021 übrigens zum ersten Mal abgefragt.

Sinkende Spendings: 2021 wird weiterhin bei Messen, Sponsorings und Events gespart.

Spendings insgesamt: Einige Unternehmen planen, sich in ihrer Werbestrategie wieder mehr auf diese Form zu fokussieren, genauso viele planen aber auch weitere Einsparungen. Daher werden die Investitionen in diese Werbeform alles in allem niedrig bleiben.

Gelbes Schiff, dass aus einer Masse von weißen Schiffen herausschwimmt.
Insgesamt schlägt das Schiff namens Werbestrategie durch Corona neue Kurse ein. Bild: ©Adobe Stock; Quelle: Romolo Tavani

Was ändert sich 2021 übergreifend?

Eine jede Werbestrategie beinhaltet branchen- und werbeformübergreifend zunächst einmal die Krisenkommunikation und das CSR (Corporate Social Responsibility). Abgesehen davon haben sich zwei weitere wichtige Punkte in der Bewerbung der eigenen Marke herauskristallisiert: Neue Werbeziele und die persönliche Note in der Werbung.

Neue Werbeziele

  • Stärkerer Fokus auf Weiterempfehlungen. Siehe dazu auch: Sind Firmenbewertungen im Internet wichtig? Wir klären auf!
  • Egal, ob männlich, weiblich oder divers: Neu-Kunden, Neu-Kunden, Neu-Kunden
  • Loyalität steigern
  • Wiederholungskäufe steigern
  • aber auch: Käufe erleichtern, mehr Up- und Cross-Selling, Bekanntheit (der Marke/des Unternehmens) verstärken, mehr Vermittlung von Informationen und Wissen zum Produkt bzw. zur Firma

Mehr personalisierte Werbung

„Sehr geehrte/r Herr/Frau XY“ ersetzt das „Sehr geehrter Kunde/Sehr geehrte Kundin“:
Werbung soll persönlicher werden – egal, ob der Kontakt per E-Mail, per Newsletter oder zum Beispiel per Post aufgenommen wird.

Zurzeit sieht es dahingehend zum Beispiel in der Tourismusbranche schon sehr gut aus (Platz 1), den letzten Platz belegt die Industrie-, Bau- und Logistikbranche. Auch lässt sich erkennen, dass die Unternehmensgröße die persönliche Note in der Werbung beeinflusst: Steigt diese, steigt auch der Anteil an verwendeter personalisierter Werbung.

In Zukunft gehen die Werbestrategien allerdings dahin, dass jedes vierte Unternehmen mehr personalisierte Werbung (Dialogmarketing) einsetzen und sich auf diese Weise Vorteile gegenüber der Konkurrenz verschaffen möchte. Das Ziel heißt: Verstärken! Und zwar relativ branchenübergreifend* und sowohl im Online- als auch im Printbereich. Auf Online-Werbeformen wird sich diese Strategie aber am meisten auswirken: zum Beispiel Online-Marketing, E-Mail Newsletter und gedruckte Direct Mailings (alle in personalisierter Form) werden am häufigsten verwendet werden, um die Zielgruppen zu erreichen.

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* Die Industrie-, Bau- und Logistikbranche will in ihrer Strategie auch weiterhin nicht so stark auf personalisierte Werbung setzen, die Branchen Tourismus, (Versand-)Handel, Dienstleistungen und Markenartikel-/Konsumgüter-Anbieter wollen sie jedoch verstärkt einsetzen.

Quellenangabe:
Österreichische Post AG (2021). Dialog Marketing Report 2021. https://at.twosides.info/wp-content/uploads/sites/7/2021/08/21-07-DM-Report-2021.pdf (Stand: 10/2021)

Julia Jaekel

Julia Jaekel

Weitere Artikel

Erfolgreiche Unternehmensgründung durch digitale Marketingstrategie

Mann mit Laptop in der Hand feiert seinen Erfolg durch digitale Marketing Strategie

Du willst ein Unternehmen gründen? Oder hast sogar schon gegründet und willst nun richtig durchstarten? Na dann: Herzlichen Glückwunsch – und willkommen im Club der Unternehmer:innen! Du hast eine kluge Entscheidung getroffen, denn eines ist gewiss: Das Unternehmertum wird dir verloren geglaubte Freiheiten zurückgeben mit mehr Raum für eine individuelle Lebensgestaltung, persönliche Interessen und – ja tatsächlich – Selbstverwirklichung. Dies ist für dich nun genau der richtige Augenblick, um den nächsten entscheidenden Schritt in Richtung Erfolg zu wagen: Entwickle eine digitale Marketingstrategie, die zu dir, deinem Unternehmen und deiner Kundschaft passt! Wir zeigen dir, wie das geht.

Warum brauche ich eine digitale Marketingstrategie?

Längst ist die Welt digitalisiert und ob wir es für gut befinden oder nicht: Die Digitalisierung aller Lebensbereiche hat weitreichende Folgen für uns alle als Unternehmer:innen.

So haben die Kund:innen von heute die Erwartungshaltung, uns als Dienstleistende überall und zu jeder Zeit im Internet erreichen zu können. Als sei es das Natürlichste der Welt, setzen sie voraus, alle Interaktionen mit uns jetzt sofort und ganz gemütlich vom Sofa aus online tätigen zu können. Ganz im Sinne der digitalen Medien (digital media).Und dabei muss alles natürlich schnell gehen, super hübsch und gleichermaßen informativ wie unterhaltsam sein. (Euer Ernst?!)

Deshalb wissen wir: Diese spaßige Verlagerung der Shoppingtour ins Internet ist aus Unternehmersicht Fluch und Segen zugleich.

Genau! Recht ungünstige Voraussetzungen für eine zukünftige Geschäftsbeziehung…

Soll heißen: Am besten setzt du dich nun erst einmal in Ruhe hin, analysierst deine Situation und planst deine nächsten Schritte.

Achtung: Alles bitte mit ausreichend Vorlaufzeit! So vermeidest du, dass an späterer Stelle unnötig Stress aufkommt!

Du wirst sehen: mit digitaler Marketingstrategie kann Internet Marketing sogar richtig Spaß machen… Und keine Sorge! Wir führen dich Schritt für Schritt zum Ziel. Folge uns…

Ihre Strategie = Kopf in den Sand? Wir übernehmen Ihr Online Markting!

Wie entwickle ich eine digitale Marketingstrategie?

Die Entwicklung einer eigenen digitalen Marketingstrategie mag auf dem ersten Blick zugegebenermaßen etwas überfordernd wirken: Zu viele Marketing Trends scheinen gleichzeitig wichtig und die Zeit, die du dafür hast, ist eh viel zu knapp?

Bitte sei dir gewiss. Wie bei so vielen Dingen im Leben gilt auch beim Online-Marketing: der Schein trügt! Denn wenn du dich an diesen altbewährten 5-Schritte-Plan hältst, sparst du nicht nur Zeit, sondern hast am Ende tatsächlich auch an alle wesentlichen Punkte gedacht.

Zu schön, um wahr zu sein? Überzeuge dich selbst!

Schritt #1 – Wer ist meine Zielgruppe?

Diese Frage kommt ganz bewusst an erster Stelle. Denn erst wenn ich meine aktuelle Zielgruppe kenne, kann ich meine Produkte wirklich effektiv vermarkten. Klingt logisch? Stimmt – ist jedoch ein Schritt, den zu viele Neugründer:innen unterschätzen! Dies hat dann in der Regel zur Folge, dass mit vagen Vermutungen oder gar falschen Vorstellungen hinsichtlich der eigenen (vermeintlichen) Kundschaft gearbeitet wird.

Damit dir nicht dasselbe Schicksal blüht, besteht der erste Schlüssel zu deinem Erfolg darin, dir ein objektives Bild von deiner potenziellen Zielgruppe zu machen. Schließe also nicht einfach von dir auf andere! Nutze hierfür objektive Methoden, die Klarheit in die Angelegenheit bringen:

Warum dieser ganz Aufwand? Am Ende kannst du aus allen erhobenen Informationen die sogenannten Buyer Personas herausfiltern. Bei diesen Personas handelt es sich um prototypische Vertreter:innen deiner potenziellen Kundschaft. An diesen kannst (und solltest!) du deine gesamte digitale Marketing Strategie ausrichten. Denn du weißt nun, welche Ziele Ihre Kund:innen verfolgen. Welche Wünsche haben sie? Welche Ängste? Welchen täglichen Herausforderungen sehen sie sich ausgesetzt? Wo benötigen sie Unterstützung?

Genau hier solltest du ansetzen! Hole deine potenziellen Kund:innen dort ab, wo sie sind!

Schritt #2 – Welche Ziele habe ich?

Nachdem du nun eine konkrete Vorstellung darüber hast, welche verschiedenen Kundentypen du hast, solltest du nun den nächsten Schritt gehen und dich fragen:

Welches übergeordnete Ziel verfolge ich mit meinem Marketing? Möchte ich neue Kundschaft gewinnen? Oder möchte ich mein Unternehmen bekannter machen? Egal, wofür du dich unternehmerisch entscheidest: Deine Online Marketing Strategie sollte immer an deinem übergeordneten Ziel ausgerichtet sein. Lege also dein Ziel fest!

Okay! Aber wie funktioniert das?

Deine Marketing Ziele setzt du dir am besten mit einer Methode, die mittlerweile zum kleinen 1×1 der Business-Welt gehört: die SMART-Methode.

Schritt #3 – Was habe ich schon?

Mach eine Inventur! Nein, natürlich solltest du jetzt nicht anfangen, bei dir in den Schränken herumzukramen. Aber so ähnlich! Überlege dir, welche Online Marketing Ideen du bereits umgesetzt hast und beurteile, wie erfolgreich diese Maßnahmen gewesen sind. Hier geht es vor allem darum, zu verstehen, dass du nicht von null anfängst.

Bei dieser Mission wirst du sicherlich auf die eine oder andere Idee stoßen, die dir geglückt ist. Diese solltest du in dein persönliches Repertoire an Werbewaffen aufnehmen! Ein smarter Move wäre es, bei zukünftigen Werbeoffensiven in die gleiche Richtung zu schießen.

An dieser Stelle solltest du gleich die Gelegenheit nutzen, um bereits vorhandenes Material wiederzufinden – und ggf. nachvollziehbar abzuspeichern! Hierbei kann es sich um Bilder, Videos, Grafiken oder auch um wichtige Informationen handeln, die du in Zukunft wiederverwenden kannst. Du hast ganz sicher schon Vieles vorrätig. Lass vorhandene Ressourcen nicht ungenutzt!

Schritt #4 – Welche praktischen Beschränkungen habe ich?

Mach nun den Reality Check! Denn deine kreativsten Ideen, schärfsten Analysen und raffiniertesten Strategien sind immer nur soviel wert, wie sie zu den tatsächlichen Bedingungen deines Unternehmens passen. Identifiziere deine Mittel!

Über welche Mittel verfüge ich?

    • Wieviel Budget habe ich? Wieviel kann (und will) ich für digitales Marketing ausgeben?
    • Wer ist verantwortlich? Mache ich alles allein? Gibt es kompetente (oder lernbereite) Mitarbeiter:innen, die Online Marketing Aufgaben übernehmen könnten? Welche Aufgaben sind es konkret? Oder will ich gewisse Verantwortlichkeiten outsourcen? Wenn ja, welche?
    • Welche Marketing Kanäle will ich nutzen, weil meine Kundschaft über sie zu erreichen ist? Und von welchen sollte ich lieber die Finger lassen, weil es weder zu meinem Budget noch zu meinen Kompetenzen oder Interessen passt?

Fazit: Eine wöchentliche YouTube-Serie mit spannenden Erklärvideos und Experten-Interviews herauszubringen, ist eine grandiose Idee. Allerdings nur, wenn du auch über die nötigen Ressourcen verfügst!

Im Online Marketing gilt zum Glück die Devise: weniger ist mehr! Entscheide dich also nur für die Marketing-Maßnahmen, die du im Rahmen deiner persönlichen Möglichkeiten – ob hinsichtlich Zeit, Geld oder Skills – auch wirklich gut umsetzen kannst! Wenn du dich daran hältst, kannst du auch mit geringem Aufwand große Erfolge erzielen!

Schritt #5 – Mit Masterplan zur digitalen Marketingstrategie

Nachdem du nun deine Zielgruppe, deine Ziele und deine verfügbaren Mittel bestimmt hast, bist du nun in der Lage, eine speziell auf dich und dein Unternehmen zugeschnittene – und vor allem konkrete – digitale Marketing Strategie aufzustellen!

Erstelle dir einen Plan, nach welchem du Tag für Tag, Woche für Woche vorgehst. Jede Online-Redaktion hat einen solchen Redaktionsplan, um ihre Online-Maßnahmen (wie z.B. Beiträge für Social Media oder den Blog) planerisch und strategisch umzusetzen. Die meisten nutzen hierfür das Programm Excel. Du kannst aber auch eine einfachere Tabelle oder einen Kalender nutzen.

Wichtig ist, dass du dort alle Online-Aktivitäten zusammenführst – ob Newsletter-Aussendung, Instagram Post oder Website-Aktualisierung. So hast du stets alles im Blick und weißt immer, was wann genau anliegt – und was nicht.

Nutze hierfür auch das Arbeitshandbuch für Marketing und Verkauf der Wirtschaftskammer Österreich (WKO).

Sie wünschen sich Unterstützung?

Florian Damien Singh

Florian Damien Singh

Weitere Artikel

Zieh! Dich! Aus! 7 Tipps wie du deinen Call to Action (CTA) verbessern kannst

Call to Action CTA

Klassische Werbung ist out. Die Kundschaft von heute ist anspruchsvoller geworden und zeigt sich von platten Werbefloskeln unbeeindruckt. Nur durch informative wie unterhaltsame Inhalte (z.B. Artikel) überzeugst du deine User mit deinem Marketing von dir und deinem Unternehmen. Allerdings sollen potenzielle Kund:innen auf deiner Website nicht nur guten Content abgrasen, sondern auch Geld dalassen. Dafür benötigen sie entsprechende Handlungsaufforderungen, die sie genau dazu motivieren. Wie du einen effektiven CTA (Call to Action) schreiben kannst? Mit unseren 7 Tipps weißt du genau, wie du am besten in den Wald hineinrufst!

Warum benötige ich einen Call to Action (CTA)?

Okay, stellen wir uns folgendes Szenario vor: Du besitzt in Wien ein beliebtes Unternehmen für XYZ. Du kannst dich glücklich schätzen. Dein Fachgeschäft ist selbst unter der Woche rappelvoll. Dir kommen vor Stolz die Tränen. Der Haken: Deine Kund:innenen kommen, schauen und verschwinden. Denn sie wollen sich einfach nur ein wenig inspirieren lassen, deine Lieblinge ausprobieren, sie vergleichen – also an allem herumfummeln und wieder gehen. Irgendwann platzt dir an der Kassa der Kragen und du schreist diesen schamlosen Monstern entgegen, dass sie doch gefälligst etwas kaufen sollen! In der analogen Welt ist davon ganz klar abzuraten, in der digitalen Welt des Internets gehört dieses laute und leicht aggressiv wirkende Vorgehen allerdings zum guten Ton. Wie du für deine Website deinen Call to Action (CTA) optimieren kannst? Mehr dazu jetzt!

Die wichtigsten Anwendungsorte für Call to Actions:

  • Website
  • Landingpage
  • Social Media (z.B. Facebook)
  • Mail
  • Newsletter
  • Blog
  • Online-Shop
  • Online-Anzeigen
  • Werbespots
  • Videos

Tipp 1: Visuelle Elemente

Beim Call to Action (CTA) handelt es sich im Marketing um eine visuelle Handlungsaufforderung. Hier stehen zwei Aspekte im Vordergrund: Zum einen muss dein CTA zunächst einmal ins Auge springen, zum anderen muss dieser dann durch eine gelungene visuelle Sprache zum Anklicken animieren. Nutze ausschließlich visuelle Elemente, die klar und eindeutig sind! So können gut gewählte Icons im Idealfall mehr sagen als 1000 Worte – oder im schlimmsten Fall eben komplett in die Irre führen… Wähle Icons und Symbole folglich mit Bedacht, damit deine User diese nicht missverstehen! Weitere wichtige Stellschrauben, um CTA Elemente visuell effektiver zu gestalten, sind Farbe, Größe, Rahmen oder auch Schatten.

Tipp 2: Klare Kommunikation

Klare Marketing Botschaften ist der Stoff aus dem deine CTAs gemacht sein sollten! Denn für deine Kund:innen ist es ungemein wichtig, zu wissen, wohin sie der nächste Klick auf den CTA Button führen wird. Wird die Ware lediglich in den Warenkorb gelegt? Leite ich womöglich schon den Zahlungsvorgang ein? Oder tätige ich gar eine zahlungspflichtige Bestellung? Zusätzlich zur visuellen Gestaltung spielt hier das Wording eine entscheidende Rolle, also der konkrete Wortlaut deiner sprachlichen Botschaft.

Tipp 3: Wording beim Call to Action Schreiben

Bevor du dich beim Call to Action Schreiben für ein Wording entscheidest, solltest du immer erst den Kontext des jeweiligen CTA betrachten! In welchem Funnel, also welchem konkreten Schritt des Marketing Prozesses befinden sich die User in diesem Augenblick? Soll heißen: Ein „Jetzt kaufen“ Button gleich oben auf der Startseite macht eher wenig Sinn. An dieser Stelle der Customer Journey müssen sich User zunächst einen Überblick über das Angebot verschaffen – und sind demzufolge noch zu weit von einer Kaufentscheidung entfernt. Eine Kaufaufforderung wäre entsprechend fehl am Platz.

Es gibt allerdings Aspekte beim Wording, die allgemeingültig sind. Es lohnt sich, ein paar von ihnen als Faustregel im Hinterkopf zu behalten:

Tipp 4: Form

Bei der Form des Button gilt: bitte keine Experimente! Es hat einen Grund, warum alle CTA Buttons von der Form her ähnlich sind. Nein, eigentlich sind sie nicht nur ähnlich, sondern nahezu identisch. Das findest du langweilig und einfältig und willst dein Marketing etwas kreativer als deine Konkurrenz angehen? Keine gute Idee… CTA Elemente sollen zum Anklicken verleiten. Dafür müssen CTAs überhaupt erst als solche wahrgenommen werden. Wir von der Redaktion raten dir deshalb: Bleib beim klassischen CTA Format – also einer schlichten rechteckigen Box!

Tipp 5: Farbe

Was die Farben angeht, hast du schon etwas mehr Spielraum. Wichtig ist hier vor allem, dass sich deine CTAs farblich vom Rest abheben. Denn das wichtigste Kriterium eines CTAs ist es, gesehen zu werden! Wähle deshalb kräftigere Farben, die leuchten und somit für sich allein schon eine Signalwirkung haben. Aber: die gewählte Farbe sollte zum Farbkonzept deines Corporate Designs passen. Sonst werden deine CTAs zwar wahrgenommen, aber als störend empfunden. Das willst du verhindern.

Tipp 6: Größe

In der Kürze liegt die Würze! Das gilt unumschränkt für alle CTAs. Hier kommt es also nicht einfach nur auf die Formatierung deiner CTA Box an, sondern auch auf die Länge deiner Formulierungen. Dein Text sollte also unbedingt kurz und prägnant sein. Ein paar wenige Worte oder ein (wirklich) kurzer knackiger Satz reichen aus. Dadurch bleibt die eigentliche Kernbotschaft, deine Handlungsaufforderung, im Vordergrund. Alle zusätzlichen Informationen wären vielleicht interessant, würden aber davon ablenken.

Tipp 7: Teste deine CTAs

Zu guter Letzt gilt bezüglich eines funktionierenden CTAs (wie immer im Marketing): Probieren geht über Studieren! Denn ob dein CTA am Ende erfolgreich ist oder nicht, entscheiden am Ende nicht wir oder du, sondern deine User! Es ist also ratsam, verschiedene CTAs auszutesten, um zu schauen, welche deiner CTAs die meisten Klicks einbringen. So verfährt auch jede professionelle Marketing Abteilung. Der Erfolg eines CTAs ist nicht zuletzt abhängig von der jeweiligen Zielgruppe, weshalb es hier keine einfachen Patentrezepte gibt. Teste also mal eine Woche diesen, eine Woche den anderen CTA aus – und entscheide dich am Ende für den mit den meisten Klicks bzw. Conversions.

Beispiele für CTA Buttons: Wie du deinen Call to Action schreiben kannst

Du willst keine langen Erklärungen mit Tipps, Tricks und Tools, sondern bist einfach nur auf der Suche nach dem passenden Text für deine CTA Buttons? Und zwar jetzt und sofort? Na dann haben wir etwas für dich! Diese kleine, aber feine Auswahl an Beispielen stellt dir bewährte Formulierungen vor – ob für deine Website, deine Newsletter, deine Artikel im Blog oder deine Social Media. Hiermit hast du also alle Tools an der Hand, um deinen perfekten Call to Action zu schreiben!

Und nicht vergessen: Der CTA Text ist zwar direkt an deine Nutzer:innen gerichtet, doch ist er nicht zuletzt auch für dein SEO von Relevanz!

Du bist auf der Suche nach einem konkreten Beispiel für deinen CTA Button? Hier findest du deinen Text:

Beispiel 1 – CTA Button für Startseite:

  • Jetzt starten
  • Mehr erfahren
  • Kollektion ansehen
  • Kundenberatung kontaktieren
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  • 30 Tage kostenlos testen
  • Jetzt kaufen
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Beispiel 2 – CTA Button für Produktseite:

  • In den Warenkorb
  • Auf die Einkaufsliste

Beispiel 3 – CTA Button für Check-Out:

  • Zum Warenkorb
  • Weiter shoppen
  • Weiter einkaufen
  • Weiter zur Kassa
  • Weiter
  • Zurück
  • Gutschein einlösen
  • Jetzt anmelden
  • Zur Registrierung
  • Weiter als Gast

Beispiel 4 – CTA Button für Mail und Newsletter:

  • Mehr erfahren
  • Gratis Lieferung sichern
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Du hast weder Lust noch Zeit dich mit den Raffinessen des Marketing auseinanderzusetzen – brauchst aber trotzdem eine Website? Wir haben die Tools! Herold erstellt dir nicht nur eine ansprechende Website, die dir Kundschaft bringt, sondern hilft dir auch bei der Betreuung und Instandhaltung deines Webauftritts. So kannst du dich auf das Wesentliche konzentrieren – dein Unternehmen.

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Wir freuen uns auf dich!

Florian Damien Singh

Florian Damien Singh

Weitere Artikel

Digitalisierung KMU: Wird das eine Kostenfalle?

Digitalisierung KMU

Digitalisierung ist wichtig. Digitalisierung ist gut. Alle Unternehmen müssen digital werden. Das sind Sätze, die man auch 2021 als Unternehmen immer wieder hört. Das Thema „Digitalisierung KMU“ ist die Sonne, um die sich alle Planeten drehen — gefühlt zumindest. Doch hier schreit nicht jeder begeistert „Jaaa!“. Denn es stellt sich die Frage: Welche Kosten sind damit verbunden? Entwickelt sich die Digitalisierung am Ende zu einer Kostenfalle? Und ist man dann nicht von einem Digitalisierungs-/Online-Marketing-Anbieter abhängig? Diese Fragen werden in diesem Artikel geklärt.

Was kann digitalisiert werden?

Das Thema „Digitalisierung KMU“ ist ein sehr breites Feld, das viele Bereiche eines Unternehmens betreffen kann. Einerseits können Abläufe in der Produktion und dem Arbeitsprozess digitalisiert werden, andererseits auch Aspekte im Bereich Online-Auftritt/Online-Marketing. Einige davon sind hier aufgelistet:

Produktion/Arbeit

  • Abläufe im Büro: weniger Papier –> schnellere Suche, mehr Nachhaltigkeit
  • Das Arbeiten selbst: Home-Office

Online

  • Unternehmensauftritt: eigene Website
  • Kommunikation: neue Kanäle für die Kommunikation mit Kund:innen durch Social Media (Youtube, Facebook, Instagram, Twitter). So sind auch jüngere Menschen besser zu erreichen.
  • SEO & SEA: für mehr Sichtbarkeit, sobald du online präsent bist

Digitalisierung KMU — Vorteile

  • Höhere Online-Präsenz: Durch SEO, SEA und eine eigene Website werden Unternehmen besser sichtbar.
  • Der Kundenservice profitiert: Hat man die Daten und Wünsche der Kunden und Kundinnen digital abgespeichert, können alle Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen zeit- und ortsunabhängig darauf zugreifen. Damit wird der Service schneller und besser.
  • Informationen auf einen Klick: Informationen digital zu speichern, hilft deinen Kund:innen und Mitarbeiter:innen dabei, sich schnell einen Überblick zu verschaffen. So sind beispielsweise deine Kontakt-Daten, Öffnungszeiten und E-Mail-Adresse mit einem Mausklick ersichtlich. Das erhöht die Kund:innenzufriedenheit.

Digitalisierung KMU — Herausforderungen

Go digital — das ist schön und gut. Die digitale Welt und die digitale Innovation erhöhen die Chancen, von potenziellen Kunden und Kundinnen gefunden zu werden. Außerdem können KMU so neue Geschäftsfelder für sich erschließen.

Doch mit der Digitalisierung kommen auch neue Aspekte der DSGVO (Datenschutz-Grundverordnung) auf die Unternehmen zu. Diese müssen berücksichtigt und eingehalten werden, ansonsten kann es harte Strafen geben. Im Jahr 2018 stellte die DSGVO sogar die größte Herausforderung für KMU dar1.

Die Digitalisierung kann aber auch interne Abläufe in Unternehmen verändern. Viele KMU sehen das mit Blick in die Zukunft als weitere Herausforderung2. Hinzu kommen Service- und Produktleistungen als weitere zukünftige Herausforderung3. All diese Aspekte an die digitale Welt anzupassen, kann zu einer ganz schön großen Aufgabe werden.

Ein weiterer Punkt sind die Ressourcen. Und damit sind nicht nur finanzielle Mittel, sondern auch Zeit und das notwendige Know-How gemeint. Verfügt man über die letzten beiden nicht, ist es eine Überlegung wert, die Digitalisierung einer Online-Marketing-Firma zu überlassen. Hier stellt sich aber wieder die Frage nach der Kostenfalle: Versinkt man in einem Schuldensumpf, wenn man sich auf die Digitalisierung einlässt? Und können sich auch Unternehmen mit geringeren finanziellen Ressourcen den Eintritt in die digitale Welt leisten?

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Digitalisierung KMU: Auch mit kleineren finanziellen Ressourcen möglich! Foto AdobeStock_(c) Max Broszat_bearbeitet von Herold

Digitalisierung KMU — Kosten und Abhängigkeit

Erwischt man es ganz blöd, kann es natürlich passieren, dass man am Ende auf irgendwelche versteckten — oder schlecht kommunizierten — Zusatzkosten stößt. Das möchte man natürlich vermeiden.

Daher solltest du das Angebot der Anbieter immer genau prüfen: Werden konkrete Preise genannt? Was sagt das Kleingedruckte? Weicht der Anbieter konkreteren Preisangaben aus? Achtest du auf diese Punkte, wird die Digitalisierung für dich nicht zur Kostenfalle.

Und grundsätzlich sind erste Digitalisierungsschritte auch mit kleinerem Budget möglich. Eine eigene Unternehmenswebsite und die Präsenz auf Social Media-Kanälen, wie Facebook, Twitter und Google My Business, bringen dich im Bereich „Digitalisierung KMU“ schon einmal gut voran.

Doch auch die Abhängigkeit vom Anbieter ist ein weiteres Thema. In welcher Form ist man an diesen gebunden? Was macht man, wenn man mit dem Anbieter irgendwann unzufrieden ist? Wie geht es danach weiter? Hier ist es wichtig, dass der Anbieter z. B. die Vertragslaufzeit klar kommuniziert und dir mitteilt, was genau passiert, wenn der Vertrag ausläuft.

Der Anbieter sollte dabei insgesamt immer auf dich eingehen. Er sollte sich die Zeit nehmen, um dir die Fragen, die du zum Thema Digitalisierung hast, ausführlich zu beantworten. Auch immer gut: Stellt der Anbieter die Informationen auch online transparent zur Verfügung, ist das ein gutes Zeichen.

Tipps zur Anbieterwahl:

  • Achte auf die Kommunikation: Werden Preise und Vertragslaufzeiten verständlich, transparent und klar kommuniziert (auch online)?
  • Führe Gespräche: Vereinbare einen Termin mit dem Anbieter. Bei diesem kannst du direkt sehen, wie gut er auf dich eingeht. Und du bekommst ein Gefühl für den Anbieter. Hast du ein schlechtes Gefühl — Finger weg und lieber einen anderen suchen!
  • Babysteps: Du musst nicht von heute auf morgen dein ganzes Unternehmen digitalisieren. Lass dich beraten, was für dich sinnvoll ist und womit du am besten anfängst. Ein guter Anbieter wird sich Zeit nehmen, um deine Situation zu analysieren und die geeigneten Maßnahmen setzen.
  • Vergleiche die Anbieter: Auch mit kleinem Budget lassen sich erste Schritte machen. Finde den Anbieter, der deinem finanziellen Rahmen entspricht und sich auf die Maßnahmen konzentriert, die für dich sinnvoll sind, statt dir einfach irgendetwas anzudrehen.

Keine versteckten Hintertürchen – mit Herold

Du hast dich für die helfende Hand eines Digitalisierungs-/Online-Marketing-Anbieters entschieden und willst Fixpreise, die sich nicht verändern. Du willst von vornherein wissen, was finanziell auf dich zukommt? Und du willst die Gewissheit, dass sich dieser Preis wirklich nicht mehr verändert?

Außerdem legst du Wert auf Ehrlichkeit und einen Anbieter, dem du vertrauen kannst, weil er Informationen transparent zur Verfügung stellt? Einen Anbieter, der sich Zeit nimmt und dir nur das anbietet, was dir auch wirklich weiterhilft?

Wie wär’s dann mit Herold? Kein Eigenlob, aber Herold ist die größte Online-Agentur für KMU – die Fachexpertise ist also da. Und wir können ein Versprechen abgeben: Keine versteckten Kosten, keine Hintertürchen. Aber mach dir doch einfach selbst ein Bild!

Take a chance on me — Komm und wag’s mit mir!

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Dann schreib uns unverbindlich unter interesse@herold.at!

Wir freuen uns auf dich!

1-3 Arthur D. Little (2018). Digitale Transformation von KMU in Österreich 2018.

Julia Jaekel

Julia Jaekel

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SEA-Marketing: Was macht eine gute SEA Agentur aus?

SEA-Marketing.

SEA, SEO, SEM: Suchmaschinenwerbung, Suchmaschinenoptimierung, Suchmaschinenmarketing. An diesen Begriffen kommt man – besonders im Online-Marketing – nicht mehr vorbei. Dieser Beitrag erklärt, wie die Begriffe zusammengehören und fokussiert sich besonders auf das SEA-Marketing, welche Vorteile es bringt und was eine gute SEA Agentur ausmacht.

Was ist SEA-Marketing?

Die Suchmaschinenwerbung (SEA) ist, genau wie die Suchmaschinenoptimierung (SEO), ein Teil des Suchmaschinenmarketings (SEM). Die Begriffe stammen eigentlich aus dem Englischen:

  • SEA = Search Engine Advertising
  • SEO = Search Engine Optimization
  • SEM = Search Engine Marketing

Exkurs: Was war SEO noch einmal genau?

Bei der Search Engine Optimization (SEO) handelt es sich um die Optimierung für die Suchmaschine. Ziel ist, dass der Content der eigenen Webseite möglichst weit oben in den Suchergebnissen der Suchmaschine aufscheint. Man ermittelt dafür u.a. passende Keywords und optimiert Texte auf diese. Aber auch technische Aspekte und solche abseits der Keywords spielen eine Rolle.

SEO ist – im Gegensatz zu den Ads bei dem Search Engine Advertising (SEA) – dauerhafter angelegt, braucht aber auch länger, um Erfolge zu erzielen.

Zurück zu Ads und dem Search Engine Advertising

Bei der Suchmaschinenwerbung werden Anzeigen bei Suchmaschinen geschaltet. Doch das macht man nicht einfach auf gut Glück, man optimiert diese Anzeigen ebenfalls auf gewisse Keywords, die man vorher festgelegt hat. Sucht dann jemand im Internet nach genau deinem Keyword/Begriff, wird ihm in den Suchergebnisseiten, den sogenannten SERPs, deine Anzeige angezeigt. Hinter dem Suchmaschinenmarketing (SEM) und seinen Teilbereichen steht also immer eine durchdachte Strategie.

Besagte Anzeigen werden auch „bezahlte Anzeigen“ genannt. Das liegt daran, dass du als Unternehmen der Werbeplattform, die deine Anzeige ausspielt, Geld für jeden Klick auf deine Anzeige zahlen musst. Du kannst dabei einen Maximalwert angeben, den du pro Tag oder pro Monat für diese Klicks zahlen möchtest. Ist dieser Maximalwert (das von dir bestimmte Budget) aufgebraucht, wird deine Anzeige an dem Tag oder in dem Monat nicht mehr angezeigt.

Insgesamt können die Anzeigen aus einem Text bestehen, aber auch durch ein Bild angereichert sein, manchmal handelt es sich auch um Produkte, die beworben werden. Die Anzeige ist dabei immer auch als solche gekennzeichnet, was die meisten Internet-Nutzer und -Nutzerinnen jedoch oft übersehen.

Screenshot von Werbeanzeigen in den Suchergebnissen
Die ersten vier Suchergebnisse dieser Suche sind bezahlte Anzeigen. Foto: Herold

Diese Anzeigen erscheinen entweder rechts von den eigentlichen (auch: organischen) Suchergebnissen oder oberhalb dieser. Die Position, die deine Anzeige dabei einnimmt, wird von der jeweiligen Werbeplattform bestimmt. Doch keine Sorge: Das oben erwähnte, von dir angegebene Budget ist nicht der einzige Ranking-Faktor. Wenn du also nicht viel Geld pro Tag oder Monat für dein Keyword ausgeben möchtest oder kannst, bedeutet das nicht automatisch, dass deine Anzeige nur selten oder an schlechterer Position gezeigt wird.

Das hier ist keine bezahlte Anzeige – aber deine Möglichkeit, eine zu erhalten!

Was sind meine SEA-Vorteile?

Heutzutage beschaffen sich die Menschen Informationen hauptsächlich aus dem Internet, die allermeisten davon über Google. Auch andere Suchmaschinen (Yahoo!, Bing) sind bekannt und werden genutzt, sie kommen aber nicht an Google heran.

Insgesamt ist es aufgrund der Informationsbeschaffung per Internet für Unternehmen wichtig, auch online gesehen zu werden, also online präsent zu sein. Durch die große Vielfalt anderer Anbieter ist das jedoch nicht immer leicht. Hier kommen (neben dem Erstellen einer eigenen Webseite) das Suchmaschinenmarketing (SEM) und damit auch SEO und SEA ins Spiel. Letzteres hat speziell folgende Vorteile:

1. SEA-Marketing bringt dir sofortige Sichtbarkeit im Internet.

Das bedeutet, die Anzeigen sind sofort verfügbar und werden bei einer Suche nach dem entsprechenden Keyword direkt ausgespielt (im Gegensatz zu SEO, siehe oben).

2. Gute Platzierung in den Suchergebnissen.

Die Anzeigen erscheinen in den Suchmaschinen immer rechts von den (organischen) Suchergebnissen oder über ihnen – sie können also nicht übersehen werden.

3. Die Nachfrage ist bereits gegeben.

Kunden und Kundinnen suchen über eine Suchmaschine nach einem Produkt oder einer Dienstleistung – und dein Unternehmen bietet die Lösung. Du musst dir also nicht die Mühe machen, die potenziellen Kund:innen von deinem Angebot zu überzeugen. Sie suchen ja bereits von sich aus danach.

4. Eine Zielgruppe, viel Kostenersparnis.

Google Adwords und Co. machen es dir möglich, deine Anzeigen auf eine bestimmte Zielgruppe einzuschränken. Du kennst deine Zielgruppe am besten: Wann suchen sie online? Tagsüber? Nachts? Unter der Woche oder eher nur am Wochenende? All diese Aspekte kannst du eingrenzen – und somit Geld sparen. Denn dann wird deine Anzeige nur zu den für deine Zielgruppe relevanten Zeiten statt 24/7 in den Suchmaschinen ausgespielt. Besonders für KMUs ist das eine starke Sparmethode bei gleichzeitig hoher Effektivität. Hier gilt die Devise: Kenne deine Zielgruppe!

5. Genaue Kontrolle über die Kosten (Sicherheit)

Du selbst kannst das Budget angeben, das du für ein Keyword ausgeben möchtest. Dadurch hast du die Sicherheit, dass die von dir aufzuwendenden finanziellen Mittel deinen Maximalwert nie übersteigen. Keine Hintertürchen, keine versteckten Kosten.

Geld mit Lupe davor. Abseits der Lupe "verschwimmt" das Geld.
Behalte im SEA-Marketing immer die Kontrolle über die Kosten. Foto: Adobe Stock. (c) K.-U. Häßler [bearbeitet von Herold]

Mögliche Plattformen

Suchmaschinenwerbung funktioniert leider nicht von Zauberhand. Man muss sich stattdessen bei einer Werbeplattform registrieren. Zur Auswahl stehen unter anderem:

  • Google Ads: Google ist immer und überall mit dabei. Kein Wunder, denn es ist die am häufigsten genutzte Suchmaschine – und auch im Feld der Suchmaschinenwerbung im deutschsprachigen Raum macht ihr so leicht keiner was vor. Ihre diesbezügliche Plattform heiß Google Ads (Kurzform von Google Adwords).
  • Bing
  • Yahoo!
  • Baidu: Baidu ist besonders für die Suche in China wichtig.
  • Yandex: Möchte man Werbung in Russland schalten, ist Yandex the place to be.

Und schon sind wir wieder beim Punkt: Kenne deine Zielgruppe! Ist diese ausschließlich in Russland beheimatet, bringt es nicht viel, die Suchmaschinen für andere Sprachräume zu bespielen.

Was zeichnet eine gute SEA Agentur aus?

Die Rahmenbedingungen (Definition von Suchmaschinenwerbung, Vorteile, Plattformen) sind damit geklärt, aber das Ganze ist ganz schön viel Arbeit. Möchte man diese Arbeit nun auslagern, hilft eine gute Agentur für Suchmaschinenwerbung weiter. Doch was zeichnet eine solche aus?

Kundenorientierung

  • Berücksichtigung deiner Wünsche
  • Professionelle Beratung
  • Einhaltung deines Budgets
  • Vertraulichkeit
  • Ehrlichkeit
  • Preis-Transparenz

Fachliches Know-How

  • Deine Zielgruppe kennen
  • Traffic-Steigerung
  • laufende Überarbeitung/Kontrolle der gesetzten Maßnahmen
  • Performance-Reportings, Transparenz
  • eventuelle Zertifizierungen

Niemand arbeitet gerne mit Menschen zusammen, mit denen er nicht klarkommt. Und genauso sollte es auch mit einer Agentur sein, die das SEA-Marketing übernimmt. Diese sollte deine Wünsche berücksichtigen und eine professionelle Beratung anbieten, im Rahmen dessen sollte sie aber auch ehrlich anmerken, wenn etwas nicht umgesetzt werden kann. Die Kund:innenorientierung spielt also bei der Suche nach einer SEA Agentur eine wichtige Rolle.

Doch alle Kund:innenorientierung der Welt hilft nicht, wenn sich die Agentur nicht auf ihrem Gebiet auskennt. Zertifizierungen und Auszeichnungen können diesbezüglich einen guten ersten Eindruck geben. Wichtig ist aber auch, dass die Agentur deine Kund:innengruppe kennt und nicht einfach irgendwie Werbung schaltet.

Natürlich sollte durch die Maßnahmen auch der Traffic auf deiner Website gesteigert werden. Jeder Klick auf deine Webseite oder Werbeanzeige könnte schließlich ein neuer Kunde oder eine neue Kundin werden. Und für dieses Ziel hast du die Agentur ja eingeschaltet. Doch dabei sollte es nicht bleiben, denn der Anbieter sollte unbedingt auch das Angebot haben, die Maßnahmen und deren Nutzen weiterhin zu überprüfen und gegebenenfalls zu optimieren. Auch Reportings/Berichte über diese Vorgänge sollten unbedingt zur Verfügung gestellt werden. Schließlich möchtest du ja auch über die Advertising-Ergebnisse informiert werden.

Herold und SEA-Marketing

Komplex, komplexer, SEA. So kann es sich oft anfühlen. Außerdem fehlt KMUs oft die Zeit, sich auch noch um dieses Thema zu kümmern. Warum also nicht die Arbeit auslagern?

Herold ist die größte KMU SEA- und SEO-Agentur (Österreichs). Natürlich ist Eigenlob immer so eine Sache für sich, aber man soll mit seinem Potenzial ja auch nicht hinter dem Berg halten. Also profitieren wir doch einfach beide!

Transparent. Fachlich versiert. Ehrlich. Damit du eine Sorge weniger hast.

Mein Bier, aber auch nicht mein Bier

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Julia Jaekel

Julia Jaekel

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Google Maps Einstellungen: Was ist möglich?

Google Maps

Es heißt, manchmal sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht. Noch schlimmer ist es, wenn man den Wald nicht sieht, weil die Bäume weg sind. So kann es Kunden und Kundinnen auch mit einem Unternehmen gehen: Sie suchen den Weg zum Unternehmen über den Google Maps Routenplaner, finden ihn aber nicht, weil die Informationen fehlen oder nicht mehr aktuell sind. Wir zeigen, welche Google Maps Einstellungen es gibt und wie du bei Google Maps immer gefunden wirst, damit du der Baum bist, der noch steht.

Google Maps Einstellungen – Wichtiges Vorwissen

Google Maps gibt es als App für das Smartphone (z. B. bei Android-Handys), man kann die Maps-Funktion aber auch am PC verwenden. Das hat viele Vorteile, denn die Menschen sind sehr vielseitig in ihrer Internet-Navigation:

Auf der Suche nach Informationen wählen Menschen unterschiedliche Kanäle: YouTube, Apps, das World Wide Web. Sie kämpfen sich durch Nutzungsbedingungen, Einstellungen und Cookies. Und sie gehen per Smartphone (Android, Apple usw.) oder per PC auf die Suche.

Und genauso vielseitig ist auch Google Maps (GM), denn es bietet viele Funktionen und Einstellungen:

  • Stauwarnungen
  • Street View
  • Anzeige der Reisezeit
  • eine Karte samt Anzeige der Route
  • Live-Standort
  • jeden Ort der Welt finden
  • und vieles mehr.

Diese sind im Alltag praktisch und werden oft genutzt. Die Voraussetzung ist hier natürlich, dass die entsprechende Person über Internet verfügt und/oder ihren Standort eingeschaltet hat – besonders, wenn man es als App unterwegs verwendet.

Wichtige Google Maps Einstellungen für Unternehmen

Welche GM-Funktionen und Einstellungen sind nun für Unternehmen besonders wichtig? Wir haben ein paar Tipps für Sie zusammengestellt.

1. Google Maps Routenplaner

Zunächst einmal gehört der Google Maps Routenplaner zu den wichtigen Tipps, denn darüber planen deine Kunden und Kundinnen den Weg zu dir. Sie wählen ihren Startpunkt und tippen danach als Ziel die Adresse deines Geschäfts ein. Dein Unternehmen wird dem Kunden oder der Kundin dann als roter Zielpunkt, auf den er/sie sich zubewegt, angezeigt. Hier ist es wichtig, dass du deine Informationen und Daten immer aktuell hälst, damit auch die richtige Route angezeigt wird.

Weiterer Vorteil: Egal welche Muttersprache deine Kundschaft hat – sie muss nur der Route folgen und auf den roten Zielpunkt bei Google Maps zugehen. Und das funktioniert ganz ohne Sprache – die Navigation ist also sehr einfach (wie bei den meisten Apps).

Live-Standort auf Google Maps

Dieser ist der zweite wichtige Aspekt und zusätzlich eine Funktion, die meist per App auf dem Smartphone (egal, ob Android, Apple o.ä.) genutzt wird. Über ihn können Kunden und Kundinnen auf GM angeben, wo sie sich gerade befinden und sehen gleichzeitig, welche Geschäfte, Sehenswürdigkeiten, Restaurants und Unternehmen in ihrer Nähe sind. Das ist auch für dich als Unternehmen wichtig. Denn: Nur wenn du auf Google Maps eingetragen bist, wirst du den Kund:innen in einem solchen Moment auch angezeigt.

Angezeigt zu werden ist also einerseits gut, um von Kunden und Kundinnen online besser gefunden zu werden, aber andererseits kannst du damit auch Werbung für dich und deine Produkte oder Dienste machen. Das funktioniert allein schon durch dein Aufscheinen bei Google Maps (Stichwort Online-Präsenz), jedoch auch durch die dort ersichtlichen Bewertungen. Hast du gute Bewertungen, fördert das das Kund:innenvertrauen und liefert einen Anreiz mehr, sich auf eine eigene Erfahrung mit deinem Unternehmen einzulassen.

Wirst du auf der Karte in der App angezeigt, können die Interessent:innen dann ganz einfach auf dein Geschäft tippen und erhalten so die Route zu deinem Geschäft.

Straße mit gelbem Pfeil drauf
Mit dem Live-Standort auf Google Maps können Kund:innen dein Unternehmen ganz leicht finden, wenn es sich in der Nähe befindet. Foto: Adobe Stock_(c) MH

Besuchten Ort speichern

Bei einem gemütlichen Gespräch fragt jemand seinen besten Freund, ob er ihm ein Unternehmen aus einer gewissen Branche empfehlen kann. Dieser weiß noch, dass er dein Unternehmen besucht hat und hinterher vollkommen begeistert war. Nur leider fällt ihm – aus welchen Gründen auch immer – im Moment der Name nicht mehr ein. Vielleicht war der Abend doch schon etwas lang.

Doch mithilfe von Google Maps kann er sich ganz einfach anzeigen lassen, wo er überall war. Dazu muss er in der App nur auf „markierte Orte“ tippen. Und schon kann er seinem Freund den Namen deines Unternehmens samt dem genauen Ort nennen. Doch nicht nur das: Auch die Öffnungszeiten, Bewertungen und die Telefonnummer kann er direkt weiterleiten. Auch der Link zu deiner Unternehmenswebsite und Informationen zu den Stoßzeiten können hier gelistet sein.

So muss sein Freund nicht mehr lange auf die Suche gehen, sondern kann sich sogar sofort auf den Weg zu dir machen! Der Routenplaner auf der Karte hilft ihm wieder dabei, die Navigation zu vereinfachen und den Weg zu dir (dem roten Zielpunkt) zu planen.

Sei der rote Zielpunkt!

Google Maps Einstellungen: Gibt es einen Haken?

GM hat also nicht nur Funktionen, die im Alltag hilfreich sind, sondern auch solche, die dir als Unternehmen nutzen und zu mehr Erfolg verhelfen können. Und das unabhängig davon, ob es per PC oder als App am Smartphone verwendet wird.

Das Anmelden bei Google Maps, damit sich Kunden und Kundinnen dein Unternehmen auf der Karte (samt Route) ansehen und es dann persönlich besuchen können, ist also sehr wichtig. Natürlich muss man dafür den Nutzungsbedingungen zustimmen und wird über Datenschutz und Cookies aufgeklärt.

Doch leider ist es mit der einfachen Kontoanlegung nicht getan. Die dort angeführten Informationen, Daten und Inhalte müssen laufend gepflegt und aktualisiert werden, damit dich der Kunde bzw. die Kundin auch wirklich finden kann.

Besonders als KMU kann das Zeit in Anspruch nehmen, die einem eigentlich auch so schon viel zu oft durch die Finger rinnt. Und auch Krisenzeiten oder unvorhergesehene Ereignisse können die Pflege der Daten erschweren. Ist beispielsweise aufgrund eines Unwetters das halbe Unternehmensbüro überschwemmt, kann man nicht öffnen. Die Kunden und Kundinnen darüber zu informieren, ist wichtig für die Kund:innenzufriedenheit, in solchen Situationen hat man aber dennoch oft erst einmal andere Prioritäten. Also was tun?

Herold geht den Weg mit dir

Durch Herold kannst du diese Priorität – nicht nur bei unvorhergesehenen Ereignissen – weit unten auf deiner Liste belassen, denn bei uns ist sie schon auf Platz eins.

Mit Online Complete übernehmen wir dein Anmelden bei Google Maps (und u. a. zusätzlich bei bis zu 25 relevanten Online-Branchenverzeichnissen) sowie die laufende Aktualisierung deiner Daten, Inhalte und Informationen. Zusätzliches Plus: Auch der Schutz vor Datenmanipulation ist mit inbegriffen!

Gehen wir die Schritte gemeinsam – auch auf Google Maps!

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Julia Jaekel

Julia Jaekel

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Online gefunden werden: So bleiben KMU im Gespräch

Zwei Frauen haben einen Anbieter online gefunden, der wohl auf Google ganz oben ist

Wer online gefunden werden möchte, muss an den richtigen Hebeln ansetzen. Den nachhaltigsten Effekt erzielen Unternehmen nach wie vor mit Suchmaschinenoptimierung (SEO). Aber auch Social Media, Branchenportale oder Google Ads können die Sichtbarkeit im Internet erhöhen und zu qualifizierten Leads führen. Herold erklärt welche Grundlagen du beachten musst, damit du im Internet besser gefunden wirst.

Online gefunden werden: Warum ist das wichtig?

Früher hat es gereicht sich über Mundpropaganda einen Namen zu machen und einen Eintrag im Telefonbuch zu besitzen. Mittlerweile ist das zur Akquise von Neukunden aber definitiv zu wenig.

Sichtbarkeit im Internet ist im 21. Jahrhundert das A und O. Wer im World Wide Web nicht vertreten ist, ist für einen Teil der Gesellschaft – insbesondere für jüngere Generationen – schlicht und ergreifend nicht existent.

Man muss sich nur kurz vor Augen halten, dass Jahrgänge ab 2000 (also 21-Jährige und jüngere) keine haptischen Zeitungen und Zeitschriften mehr lesen, praktisch nie Fernsehen und auch kaum Radio hören. Klassische Werbung über diese drei Kanäle kommt bei der jüngeren Generation also einfach nicht an.

Erweitert man dieses potenzielle Kundenfeld um die Gruppe der Digital Natives (= nach 1980 geborene Personen, die mit digitalen Medien und den damit verbundenen Technologien aufgewachsen sind) wird schnell klar, dass sich rund die Hälfte der erwerbstätigen Menschen, täglich im Internet aufhält.

Wer diese immer größer werdende Generation abholen und ansprechen möchte, muss zwangsläufig auf das Internet setzen und dort auffindbar sein.

Junge Menschen sind mit ihrem Smartphone online unterwegs
Junge Menschen bewegen sich täglich im Internet. Wer von dieser Gruppe wahrgenommen werden will, muss online präsent sein. Foto: Adobe Stock; (c) Syda Productions

Wie kann ich online besser gefunden werden?

1) Ohne moderne Website geht online nichts mehr

Grundvoraussetzung, um im Internet überhaupt entdeckt zu werden, ist eine eigene Firmenwebsite. Nahezu jeder Unternehmer besitzt mittlerweile eine eigene Webpräsenz. Die meisten davon sind allerdings stark veraltet. Da eine alte Website mit gravierenden Nachteilen und teilweise sogar Risiken verknüpft ist, zählt eine neue Website zu den Grundlagen, um im Internet besser gefunden zu werden.

Gerade junge Menschen legen sehr viel Wert auf einen modernen Webauftritt. Wenn deine Website veraltet wirkt, springen junge Internetnutzer rasch wieder ab.

SEO Übersicht
Suchmaschinenoptimierung ist ein wichtiger Arbeitsschritt, um online besser gefunden zu werden. Grafik: (c) Herold

2) Suchmaschinenoptimierung: Auf Google gefunden werden

Sobald du eine schnelle, moderne Website hast, kannst du die Suchmaschinenoptimierung in Angriff nehmen. Unter Suchmaschinenoptimierung versteht man sämtliche Maßnahmen, die deine Google Platzierung verbessern und deine Website in Google nach oben bringen. Dazu gehört neben technischen Verbesserungen (z. B. SSL-Zertifikat, Page Speed, responsive Design) auch Linkbuilding oder das Verfassen guter Webtexte. Vor allem guter Content hilft dir dabei, gezielt von potenzieller Kundschaft gefunden zu werden.

Was passiert, wenn man über Google online gefunden wird?

Wenn Menschen heutzutage ein Problem oder eine Frage haben, oder einfach Hilfe (in Form einer Dienstleistung) benötigen, suchen sie die Antwort oder den Dienstleister in der Regel auf Google.

Wenn du dann, für die jeweilige Suchanfrage, unter den Top-Einträgen der organischen Google-Suche bist, ist es sehr wahrscheinlich, dass deine Firma anschließend kontaktiert wird.

Vereinfacht gesagt ist Google eigentlich so etwas wie das moderne Telefonbuch. Nur immer und überall griffbereit (Smartphone).

Online für die richtigen Keywords gefunden werden

Damit deine Website über Google gefunden wird, musst du auf der Website die richtigen Schwerpunkte setzen. Um herauszufinden, welche Schwerpunkte das sind, mach‘ am besten eine gezielte Keyword-Recherche. Gute Keywords auszuwählen ist mitunter der wichtigste aber zugleich auch schwierigste Aspekt, um in der Google Suche aufzuscheinen. Nimm dir also die nötige Zeit um diese Arbeit in Angriff zu nehmen.

Überleg‘ dir, welche Probleme dein Unternehmen lösen kann. Welche Fragen dir Kunden regelmäßig stellen. Die gleichen Fragen werden auch auf Google gestellt. Und idealerweise bist du es, der diese Fragen auch dort beantwortet!

In unserem weiterführenden Beitrag erklären wir, mit welchen Tools Sie gute Keywords finden.

3) Suchmaschinen Werbung (SEA)

Wenn es um Auffindbarkeit im Internet geht, muss man zwangsläufig auch über Google Werbung sprechen. Google Ads sind eine effiziente und rasche Methode um online gefunden zu werden. Und das Beste an der Sache ist: Du zahlst für Google Anzeigen wirklich immer nur dann, wenn dein Unternehmen nachweislich gefunden und angeklickt wurde.

Bei Google Werbung gibt es aber einiges zu beachten. Wenn du dich noch nie mit Ads beschäftigt hast, solltest du diese Aufgabe lieber in Experten-Hände legen. So vermeidest du, dass deine Ads-Kampagne viel kostet, aber kaum neue Kunden bringt.

Grundsätzlich ähneln sich Suchmaschinenoptimierung und Suchmaschinenwerbung in der Herangehensweise. Während du jedoch bei SEO für möglichst viele Suchbegriffe gefunden und angeklickt werden willst, sollten du bei SEA nur auf Keywords setzen, die deiner Firma auch nachweislich Geld einbringen. Denn andernfalls kann Suchmaschinenwerbung ein teurer Spaß werden.

Suchmaschinenwerbung von HEROLD: Bis zu 3x mehr Klicks!

4) Branchenportale & soziale Medien: Abseits von Google online gefunden werden

Suchmaschinenoptimierung ist aber nur eine Möglichkeit, um deine Online-Sichtbarkeit zu beeinflussen. Denn das World Wide Web besteht bei weitem nicht nur aus der Suchmaschine Google. Wer online besser gefunden werden will, sollte online auch überall auffindbar sein. Und mit überall ist auch wirklich überall gemeint! Ein Eintrag auf Google My Business und eine eigene Facebook-Seite sind im Online Marketing nur die ersten Schritte.

Lass‘ deine Firma außerdem in sämtlichen branchenrelevanten Onlineportalen eintragen (davon gibt es mehr, als du denkst) und nutze soziale Medien, wie Instagram, LinkedIn oder YouTube, um das Internet mit deiner Firma zu überfluten. Diese Kanäle – vor allem Video-Plattformen – sind besonders wichtig, wenn du junge Menschen ansprechen und von deiner Firma überzeugen willst.

Per Knopfdruck auf GMB, allen Onlineportalen & Facebook auffindbar sein?

Du wirst erstaunt sein, wie schnell sich die verstärkte Online-Auffindbarkeit in Form von Kontaktanfragen bezahlt macht!

Sie möchten online gefunden werden?

Vereinbaren Sie einfach ein kostenloses und unverbindliches Beratungsgespräch: interesse@herold.at

SEO Texter Dominik Knapp 1701 (SEO Text Guru)

Dominik Knapp

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Social Media in Website integrieren – so funktioniert’s

Rund 61 % der Österreicher:innen tummeln sich auf Facebook – darunter bestimmt auch deine potenzielle Kundschaft. Du besitzt zwar ein Unternehmensprofil, hast dies jedoch noch nicht mit deiner Website verknüpft? Dann lässt du dir jede Menge entgehen, nämlich neue Website-User, Interessent:innen und schlussendlich Kundschaft. Warum du deine Social-Media-Kanäle unbedingt in deine Website integrieren solltest und welche Möglichkeiten und Tools dir dafür zur Verfügung stehen, erklärt dir Herold.

Warum du deine Social-Media-Kanäle in deine Website integrieren solltest

Social-Media-Plattformen wie Facebook, Instagram & Co avancierten in den letzten Jahren zu den wichtigsten Online-Marketing-Kanälen und sind längst nicht mehr nur für Konzerne und deren groß angelegte Werbekampagnen interessant. Auch kleineren Unternehmen bietet sich die lukrative Möglichkeit, besagte Kanäle zu bespielen und somit mehr Traffic und Interaktion von sozialen Netzwerken auf die eigene Website zu lenken.

Umgekehrt führt die Integration von Social-Media-Elementen auf der Website dazu, User in Follower und Follower in Kundschaft zu verwandeln. Fakt ist: Potenzielle Kundschaft findet am Anfang eher den Weg zu deinem Social-Media-Auftritt als zu deiner Website. Grund genug also, Social Media für dich und dein Marketing arbeiten zu lassen. Wie das konkret funktioniert? Lies in diesem Beitrag, wie du Social Media Marketing für KMU betreibst.

Die Einbindung von Social Media in der Firmenwebsite als Must-have! Foto: Adobe Stock, Pronola

1. Du wirst bei Google besser gefunden

Suchmaschinenoptimierung (SEO) ist ein entscheidender Faktor, wenn du im Netz gefunden werden willst. Integrierte Social-Media-Funktionen sorgen dafür, dass deine Website besser verlinkt wird, wodurch du auch dein Google Ranking verbessern wirst.

2. Du zeigst deine Persönlichkeit

Mit dem Aufbau einer treuen Community kannst du Social Media nutzen, um in unmittelbaren Kontakt mit deiner potenziellen Kundschaft zu treten. Nutze deine integrierten Social-Media-Kanäle also dazu, um zu zeigen, wer du bist und welche Werte du und dein Unternehmen vertreten. Hier kannst du dein Alleinstellungsmerkmal (USP) als KMU präsentieren.

3. Du erhöhst deinen Bekanntheitsgrad

Deine Website verfügt auch über einen Blog? Dann mach es deinen Usern leichter, deine Inhalte zu teilen. Mit nur einem Klick erscheint der interessante Beitrag auf ihrer Timeline bei Facebook. Du profitierst wiederum von der „geschenkten“ Sichtbarkeit auf Social Media. Weiteres zum Thema findest du auch in unserem Beitrag Social Media für Unternehmen: Vorteile, Chancen & Risiken von sozialen Medien.

Social Media in Website integrieren – die besten Tools

Du glaubst, dass die Integration sozialer Medien zwar vielversprechend klingt, fürchtest jedoch den Aufwand? Wir können dich beruhigen: Dir stehen diverse nützliche Tools zur Verfügung, die dir diese Aufgabe erleichtern. Bei der Erstellung deiner Website berät dich Herold außerdem gerne über die verschiedenen Möglichkeiten einer Social-Media-Präsenz.

Jetzt professionelle Website erstellen lassen!

Die folgenden Arten der Social Media-Integration führen zu mehr Traffic und somit größerem Erfolg bei deiner Kundschaft:

Social Sharing Buttons

Um Social Media in deine Website zu integrieren, bieten sich Social Sharing Buttons als einfachste Funktion an. Besucher:innen deiner Website erhalten die Möglichkeit, über einen Sharing Button die gewünschten Inhalte mit ihren Kontakten zu teilen, ohne dabei den kompletten Link kopieren und wieder einfügen zu müssen. Diese Funktion bietet sich besonders für Beiträge auf deinem Unternehmensblog an, da deine User ihr neues Wissen gerne weitergeben und darüber sprechen möchten. Ein geteilter Beitrag von deiner Website auf einer Plattform wie Facebook bringt dir wiederum zahlreiche neue Website-Besuche. Hilfreiche Tools für die Integration von Social Sharing Buttons in WordPress sind z. B. Simple Social Icons oder Simple Share Buttons Adder.

Follow-Buttons

Follow-Buttons sorgen ähnlich wie E-Mail-Newsletter dafür, dass deine User stets über neue Beiträge auf deinen Social-Media-Kanälen informiert werden. Platziere den Button am besten in der Sidebar, wo er nicht vom Inhalt der Seite ablenkt.

Community-Building: Bleib mit deiner Zielgruppe via Social Media in Kontakt! Foto: Adobe Stock, Feodora

Tweet-fähige Zitate

Twitter ist das bekannteste Netzwerk für kurze und aufmerksamkeitswirksame Zitate. Mit auffälligen Tweets erzielst du Interesse für deine Beiträge, was wiederum zu mehr Traffic führt. Besonders hervorstechende kurze Passagen deiner Website-Beiträge kannst du als fertige Twitter-Boxen integrieren, sodass deine Besucher:innen diese unkompliziert mit nur einem Klick auf Twitter teilen können. Als Tool bietet sich hierfür Click2Tweet an, das zudem attraktive Designvorlagen mitbringt.

YouTube-Videos

Kannst du dir vorstellen, Inhalte auf deiner Website in Videoform anzubieten? Deine User werden sich freuen – ein kurzes Video wird oftmals lieber angesehen, als dass ein langer Text gelesen wird. Deine Videos lassen sich ganz einfach in deine Website einbetten und die User können es sich ansehen, ohne deine Homepage zu verlassen. Hierfür benötigst du nicht einmal ein zusätzliches Tool: Lade dein Video bei YouTube hoch, klick auf „Teilen“ und anschließend auf „Einbetten“. Nun kannst du den angezeigten HTML-Code kopieren und in den HTML-Code deiner Website einfügen.

Stichwort Datenschutz – Was du bei der Integration von Social Media in deine Website beachten solltest

Die im Mai 2018 in Kraft getretene Datenschutzgrundverordnung sorgt (wie der Name schon sagt) für mehr Schutz von Nutzerdaten, u. a. im Internet. Mehr zum Thema DSGVO liest du in unserem Interview mit Rechtsanwältin Mag. Isabell Lichtenstrasser.

Soziale Netzwerke erheben die Daten ihrer User!

Beim Besuch deines Unternehmensauftritts auf Facebook speichert die Plattform bestimmte Nutzerdaten, wie z. B. die IP-Adresse und nutzt diese im Anschluss für personalisierte Werbung. Der Haken: Das betrifft auch User, die nicht auf Facebook registriert sind und nur durch den Link deiner Website dorthin finden.

Deine Aufgabe ist es also, deine Besucher:innen aktiv vor einer ungewollten Datenerhebung durch deine Social-Media-Plugins zu schützen. Eine Möglichkeit hierfür ist der Shariff Wrapper, ein kostenloses Plugin, welches die User erst weiterleitet, wenn sie der Erhebung der Daten durch z. B. Facebook zustimmen. Du befindest dich somit rechtlich auf der sicheren Seite und schützt zugleich deine User.

Optimale Integration von Social Media in die Website mit Herold

Dir fehlt schlichtweg die Zeit, um dich intensiver mit dem Thema auseinanderzusetzen? Entscheide dich für eines der Komplettpakete von Herold und überlass unseren Spezialist:innen den gesamten Prozess der Website-Erstellung, inklusive rechtlich sicherer Verknüpfung deiner Social-Media-Kanäle. Nach einem unverbindlichen Beratungsgespräch kannst du dir von Herold eine Website erstellen lassen.

0 % Sorgen – mit den HEROLD Website Komplettpaketen

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Wir freuen uns auf dich!

Karin Spiegl

Karin Spiegl

Domainnamen finden: Tipps für die Suche nach der passenden Domain!

Domainname in Adresszeile von Browser

Einzigartig, einprägsam und doch kurz genug, um im Gedächtnis zu bleiben: Eine gute Domain für die eigene Website zu finden, ist alles andere als einfach. In unserem Überblick findest du alles, was es zum Thema Domains zu wissen gibt. Plus: Hilfreiche Tipps für die Domain-Auswahl!

Was ist eine Domain?

Bei der Domain handelt es sich um den Namen einer Website. Indem Internetnutzende diese weltweit einzigartige Bezeichnung in die Adresszeile ihres Browsers eingeben, führt die Domain sie zur gewünschten Seite, wie etwa www.herold.at. Es handelt sich dabei also um die Internet-Adresse einer Website. Domains existieren in verschiedenen Formen und mit unterschiedlichen Endungen. In unserem Überblick klären wir alle Fragen zum Thema Domain-Registrierung und verraten, was es bei der Auswahl von Domains zu beachten gilt.

Wie funktioniert eine Domain?

Websites und ähnliche Inhalte sind auf Web-Servern gespeichert, also speziellen Computern, die rund um die Uhr für das globale Netzwerk erreichbar sind. Um jeden Server identifizieren zu können, wird ihnen ein Zahlencode, die sogenannte IP-Adresse zugewiesen (IP = Internet-Protokoll). Für Maschinen funktioniert dieses System einwandfrei. Sich lange Zahlenreihen merken zu müssen, ist für menschliche Nutzer:innen aber äußerst unpraktisch. Deshalb verwenden wir stattdessen Domains als Namen für Websites.

So funktioniert es: Wenn wir eine Domain eingeben oder auf einen Link klicken, sendet unser Browser eine Anfrage an das Domain Name System (DNS). In diesem Verzeichnis ist gespeichert, welche IP-Adresse einer jeweiligen Domain zugewiesen ist. Das DNS sendet die zugehörige IP-Adresse als Antwort und unser Browser findet so den gesuchten Server. In der Praxis geht das so schnell, dass wir dieses System gar nicht bemerken.

Du brauchst eine eigene Domain? Domains müssen über einen entsprechenden Anbieter registriert werden. Nach der Registrierung gibst du an, auf welche IP-Adresse deine Domain verweisen soll. So kannst du den Namen deiner Homepage mit deinem Web-Hosting-Provider verknüpfen, der den Server für deine Inhalte bereitstellt. Noch einfacher geht es, wenn du ein Website-Komplettpaket wählst: Domain, Hosting und Website-Erstellung aus einer Hand!

Übrigens: IP-Adressen bestehen in der Regel aus 4 Zahlen, die jeweils von 0 bis 255 reichen können (z.B. 192.168.0.1). So ergeben sich knapp 4,3 Milliarden verschiedene Werte. Aufgrund des rasanten Wachstums des Internets, ist diese Menge jedoch nahezu aufgebraucht. Deshalb wird das bisher verwendete IPv4-System schrittweise durch IPv6 ersetzt. Aufgrund der höheren Länge sind somit 340 Sextillionen verschiedene Adressen möglich.

Wie ist eine Domain aufgebaut?

Eine Domain besteht aus mindestens drei Abschnitten, die durch einen Punkt voneinander getrennt sind. Internet-Adressen sind dabei hierarchisch von rechts nach links aufgebaut, weshalb wir die Elemente hier in dieser Reihenfolge erklären.

  • Top-Level-Domain – Bei der Top-Level-Domain (TLD) handelt es sich um die Domain-Endung, wie etwa .at, .de, .net oder .com. Hier gibt es eine begrenzte Auswahl, die von dem Internet-Gremium ICANN festgelegt wird. Allerdings wurde die Menge an Endungen in den letzten Jahren erweitert. Endungen wie .online, .shop oder .wien wirken auf Nutzer:innen aber oft noch ungewohnt.
  • Second-Level-Domain Die Second-Level-Domain ist der eigentliche Domainname wie google, facebook oder wikipedia. Also jener Teil, den Sie (fast) frei bestimmen können.
  • Third-Level-Domain – Mit der Third-Level-Domain bzw. Subdomain wird näher bestimmt, welcher Server oder Abschnitt innerhalb einer Domain erreicht werden soll. Traditionell wird www (world wide web) als Subdomain eingegeben, um anzuzeigen, dass es sich bei dem Ziel um eine Website handelt. Denn häufig wurden andere Online-Services auf Domains wie ftp.beispiel.at oder mail.beispiel.at gelegt.

Der Browser liest eine Domain also von rechts nach links aus, wobei jeder Abschnitt den vorhergehenden näher bestimmt. Die Adresse www.herold.at führt also zunächst zu der TLD „.at“, dann innerhalb dieses Bereichs zu dem Domainnamen „herold“ und dort zu dem Server, der die Website bereitstellt (www).

Erweiterungen bzw. TLD-Optionen wie net, org, com, eu oder de vor blauem Hintergrund.
Es gibt eine große Auswahl möglicher Endungen bzw. Erweiterungen für Domains. Foto: Adobe Stock, (c) Sashkin

Welche Regeln gibt es für Domains?

Neben dem grundlegenden Aufbau einer Domain, gibt es einige weitere Regeln dafür, welche Domainnamen zulässig sind und welche nicht. Die maximale Länge für eine gültige Domain liegt bei 63 Zeichen. Domains können die Buchstaben A bis Z, die Ziffern 0 bis 9 und Bindestriche enthalten. Du darfst aber nicht mit einem Bindestrich beginnen oder enden.

Domains mit Umlauten oder ähnlichen Sonderzeichen sind zwar über einen internationalisierten Domainnamen möglich, werden jedoch selten verwendet. Denn es ergeben sich Probleme, wenn z.B. eine E-Mail-Adresse mit der Domain verknüpft werden soll.

Warum brauche ich eine eigene Domain?

Wer das erste Mal mit einer eigenen Seite im Internet präsent sein möchte, setzt dabei häufig auf ein Social-Media-Profil wie eine Facebook-Seite oder einen Service wie WordPress. Plattformen wie diese sind komfortabel und praktisch und es spricht nichts gegen eine private Nutzung. Doch als Unternehmer:in solltest du dein Geschäft auch mit einer eigenen Domain und einer eigenen Website ausstatten.

Das hat einen einfachen Grund: Eine fremde Domain über deinem Web-Angebot wirkt billig. Oder würdest du eine Rechnung versenden, auf der der Briefkopf eines anderen Unternehmens abgedruckt ist? Einen gebrauchten Lieferwagen fahren, auf dem noch das Logo einer anderen Firma zu sehen ist? Eben. Wenn Sie einen guten Eindruck machen möchten, gehört eine hochwertige Website einfach dazu.

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Was kostet eine Domain?

Die entscheidende Frage beim Registrieren einer Domain lautet: Ist meine Wunschdomain noch frei? Denn naheliegende Domainnamen sind bei etablierten Endungen wie .at, .net und .com häufig schon vergeben. Dann heißt es entweder mit etwas Kreativität einen freien Namen zu finden, oder auf eine andere Endung auszuweichen. Neuere Top-Level-Domains sind jedoch meist etwas teurer.

Bei günstigen Domains bewegen sich die Preise in der Regel zwischen € 15 und € 25 pro Jahr. Bei manchen Endungen (etwa .io, .store oder .online) können die jährlichen Kosten bei € 30 bis hin zu € 100 oder noch mehr liegen.

Noch komplizierter wird es, wenn deine Wunschdomain schon vergeben ist. Denn in diesem Fall bleibt nur die Möglichkeit, den Inhaber oder die Inhaberin des entsprechenden Domainnamens ausfindig zu machen, damit du die Domain kaufen kannst. Der Kontakt gelingt entweder über das Impressum der Website oder alternativ über eine Anfrage bei der jeweiligen Domain-Verwaltungsstelle (Whois-Anfrage).

Bei einem Kauf sind Domain-Preise Verhandlungssache. Der Marktwert richtet sich dabei nach der Beliebtheit der jeweiligen Domain. Besonders teure Domains wurden schon zu Millionenbeträgen verkauft. Bei alltäglichen Domains haben die Besitzer:innen aber auch oft einfach vergessen, dass sie den Namen registriert haben, und treten ihn zu einem angemessenem Preis ab.

Domainnamen finden: Was muss ich bei der Auswahl einer Domain beachten?

Die Auswahl einer guten Domain gehört zu den wesentlichen Entscheidungen beim Internetauftritt des eigenen Unternehmens. Denn einen Domainnamen zu finden, der sowohl aussagekräftig, einprägsam als auch verfügbar ist, kann einige Zeit in Anspruch nehmen. Unsere Tipps verraten, worauf du bei der Suche nach einer guten Domain achten musst!

Tipp 1: So kurz wie möglich, so lang wie nötig

Ein guter Domainname sollte im Gedächtnis bleiben. Grundsätzlich sind kurze Domains daher besser, da wir sie uns leichter merken können. Aber Vorsicht: Die Länge ist nicht der einzige Faktor, wenn es darum geht, wie einprägsam eine Internet-Adresse ist. Der Grund dafür liegt in unserem Gehirn: Unser Gedächtnis verarbeitet Wörter als einen einzelnen Block, auch wenn diese unterschiedlich viele Zeichen enthalten.

Beispiel: Die Domains www.kinderarzt-floridsdorf.at und www.praxis-fuer-kinder-1210.at haben zwar eine ähnliche Länge, dennoch bleibt „Kinderarzt Floridsdorf“ leichter im Gedächtnis, da die Adresse aus nur 2 Elementen bzw. Wörtern besteht.

Tipp 2: Klare Assoziationen schaffen

Eine passende Domain für kleine Unternehmen sollte auf den ersten Blick erkennen lassen, um welche Art von Firma es sich dabei handelt. Wenn du bereits einen etablierten Firmennamen hast, solltest du diesen natürlich in deiner Domain aufgreifen. Idealerweise sollte dort aber auch deine Branche oder sogar dein Standort einfließen, etwa: www.restaurant-beispiel.at, www.installateur-PLZ.at oder www.kardiologe-mustermann.at.

Große Konzerne arbeiten zwar häufig mit Eigennamen oder Fantasiebegriffen, es kostet allerdings einiges an Aufwand und Budget, eine solche Neuschöpfung als Marke zu etablieren. Für KMU lohnt sich eine solche Investition in der Regel nicht, weswegen bekannte und verständliche Begriffe für Ihren Domainnamen vorzuziehen sind.

Tipp 3: Die richtige Endung

Die Zahl an verfügbaren Endungen für Domains war lange Zeit stark begrenzt, in den vergangenen Jahren sind jedoch zahlreiche neue Top-Level-Domains hinzugekommen. Auf den ersten Blick hat das einen großen Vorteil: Wenn die Wunschdomain schon vergeben ist, kann man einfach auf eine alternative Endung ausweichen. Die Auswahl ist schließlich fast grenzenlos.

Trotz all dieser möglichen Endungen, sollten du als Unternehmer:in unbedingt eine Domain mit .at, .com oder .net registrieren. Da diese Domainendungen schon sehr lange in Gebrauch sind, wirken sie auf die User vertrauenswürdig und bleiben leichter im Gedächtnis. Neuartige Optionen wie .shop, .online & Co. wirken hingegen ungewohnt und lassen sich nur schwer merken.

https-Domainzeile mit aktiver SSL-Verschlüsselung.
Zu einer professionellen Domain gehören auch ein SSL-Zertifikat und der HTTPS-Standard. Foto: Adobe Stock, (c) mxbruxelle

Tipp 4: Verfügbarkeit prüfen

Auch wenn man noch so lange am perfekten Domainnamen tüftelt: Der beste Einfall hilft nichts, wenn die Adresse deiner Wahl schon registriert ist. Bei der Suche nach einer passenden Domain, solltest du daher einen Domain-Checker verwenden, um deine Ideen sofort mit verfügbaren Adressen abgleichen zu können. Derartige Tools liefern auch Vorschläge für Alternativen und dürfen bei der Recherche möglicher Domains keinesfalls fehlen.

Tipp 5: Ähnliche Domains sichern

Du hast die perfekte Adresse für deine neue Website gefunden und registriert? Herzlichen Glückwunsch! Nun solltest du dich aber noch nach ähnlichen Domains umsehen, bei denen die Gefahr einer Verwechslung besteht, und diese ebenso registrieren. Denn ein Tippfehler ist schnell passiert! Es gibt nichts ärgerlicheres, als interessierte Kund:innen, die auf der Website der Konkurrenz landen, weil sie den Bindestrich in deiner Domain ausgelassen haben.

Bestimmt ist dir schon einmal passiert, dass du mit einer falsch geschriebenen Adresse wie googel.com, wikpedia.org oder amazn.com trotzdem auf der richtigen Seite gelandet bist. Dahinter steckt eine automatische Weiterleitung, die diese Domains mit der eigentlichen Website verbindet. Mit diesem Trick kannst auch du ähnliche Schreibweisen (mit und ohne Bindestrich, .net anstatt .com, etc.) abdecken und sichergehen, dass dir keine Besucher verloren gehen.

Tipp 6: HTTPS und SSL aktivieren

Auch wenn es sich dabei nicht um einen Teil deiner Domain handelt: Besucher:innen erwarten bei einer modernen Website die Abkürzung HTTPS und ein SSL-Zertifikat (dargestellt durch ein Schloss) in der Adresszeile zu sehen. Erfüllst du diese Ansprüche nicht, schlägt im schlimmsten Fall sogar der Browser deiner Kundschaft Alarm und rät wegen einer „unsicheren Verbindung“ vom Besuch deiner Seite ab. Sorg also dafür, dass deine Homepage alle Voraussetzungen in Sachen Sicherheit erfüllt.

Tipp: Wer eine Website erstellen lassen möchte, sollte auf einen professionellen Anbieter vertrauen. Herold Websites überzeugen mit modernster Technik, ansprechendem Design und laufendem Service. Überzeuge dich jetzt!

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Weitere Artikel

Mit einer Website Geld verdienen: Varianten des eCommerce

Als in den 1990er Jahren das Internet seinen Siegeszug auf der ganzen Welt feierte, sprach noch lange niemand von Conversions, CTA-Elementen oder eCommerce. Inzwischen kaufen 6 von 10 Menschen in Österreich via Internet ein – Tendenz steigend. In diesem Beitrag findest du einen Überblick aller Methoden, wie du mittels einer Website Geld verdienen kannst, indem du Produkte oder Dienstleistungen anbietest.

Mit Website Geld verdienen

Die ersten Suchmaschinen Lycos und Yahoo gingen 1994 online. Ein paar Jahre später nahm Google seinen Betrieb auf und ist heute Marktführer mit einem Anteil von 71,83% aller Desktop-Suchanfragen weltweit im Jahr 2021. Diese Entwicklung spiegelt sich auch im Kaufverhalten der Menschen wider: Die Umsätze im stationären Handel sinken tendenziell, weil man Shopping bequem von zuhause aus erledigen kann. Der Online Handel hingegen verzeichnet jedes Jahr Zuwächse.

mit website geld verdienen
Die gängigsten Möglichkeiten, um mit einer Website Geld zu verdienen, im Überblick. Adobe Stock, (c) Rawf8

Suchverhalten verstehen

Die Art und Weise, wie wir im alltäglichen Leben nach Lösungen für konkrete Probleme suchen, hat sich durch das Internet grundlegend verändert. Menschen suchen im Netz oftmals nach Antworten auf Probleme, deren Lösung, d.h. ihre konkrete Bezeichnung, sie noch nicht kennen.

Sie suchen beispielsweise einen guten Eissalon in Mödling und setzen womöglich folgende Suchanfrage ab: „Gutes Eis Mödling“ oder auch „Eissalon Mödling“. Welches Suchergebnis anschließend in der Suchmaschine vorne aufscheint, hängt tatsächlich von deinen Bemühungen oder Investitionen ab. Das Zauberwort heißt hier Suchmaschinenoptimierung.

Das World Wide Web bietet allen Unternehmer:innen mehr oder weniger dieselben Möglichkeiten. Ob du in den Suchergebnissen von Google an vorderster Stelle präsentiert wirst, hängt im Wesentlichen davon ab, ob deine Website bzw. dein Firmeneintrag die Antwort auf eine direkte oder indirekte Suchanfrage bietet. Wer in allen Branchenverzeichnissen präsent ist und dein eigenen Internetauftritt intelligent gestaltet, hat mit Sicherheit die Nase vorn. Um außerdem aus der Menge herauszustechen, brauchst du ein Alleinstellungsmerkmal (auch USP).

Näheres zum Thema Suchmaschinenmarketing kannst du auch in unserem Beitrag Suchmaschinenmarketing: Wann rechnen sich SEO und SEA? nachlesen.

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Kosteneffizient und effektiv: Mit einer suchmaschinenoptimierten Website Neukundschaft lukrieren. Adobe Stock, (c) Sergey Nivens

Online Handel und eCommerce

Sämtliche Prozesse, die den Verkauf von Produkten oder Dienstleistungen über digitale Prozesse (z.B. Internet) verbessern, fallen in den Bereich eCommerce. Gemeint sind hiermit alle Maßnahmen rund um den Online Handel (auch: elektronischer Handel). Aus der Perspektive der Konsument:innen liegt der Vorteil klar auf der Hand: Preise und Produkte können unmittelbar miteinander verglichen werden. Aber auch aus Sicht von Online Händler:innen bringt eCommerce wesentliche Vorzüge mit sich:

Vorteile des eCommerce (aus Sicht des Händlers):

  • kostengünstige Werbung
  • Absatzmarkt: immer und überall
  • zeiteffizienter Kaufprozess

Alle Vertriebskanäle nutzen: on- und offline

Laut einer WKO-Studie informieren sich rund 52 Prozent der befragten Österreicher und Österreicherinnen an vorab im Internet, bevor sie etwas im stationären Handel kaufen.

Über 80% aller Menschen in Österreich nützen zudem Social Media. Der Anteil der täglich aktiven Social-Media-Nutzer:innen liegt bei 37%. Welchen Nutzen du als Unternehmer:in aus Social-Media ziehen kannst, erfährst du in unserem Beitrag So klappt Social-Media-Marketing für KMU.

Das Gebot der Stunde lautet: Multi- und Crosschannel-Marketing. Es ist keineswegs notwendig, alle Bereiche des Geschäftslebens zu digitalisieren. Es ist jedoch sehr wohl wichtig geworden, potenzielle Kundschaft dort abzuholen, wo sie sich aufhält. Je mehr Touchpoints Sie Ihrer Kundschaft bieten, desto leichter und schneller kann diese auf Ihr Angebot zurückkommen. Die meiste Mühe solltest du aber in deine Unternehmenswebsite stecken. Hierfür solltest du auch deine Website Ziele definieren.

Näheres zum Thema kannst du auch in unserem Beitrag Digital Marketing Trends 2021: die wichtigsten Tipps für KMU nachlesen.

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deine Unternehmenswebsite als Portfolio deiner Produkte und Leistungen. Adobe Stock, (c) ontsunan

Mit Website Geld verdienen: 3 Möglichkeiten

Produkte und Dienstleistungen

Der offensichtlichste Weg, über eine Website Geld zu verdienen, ist der Verkauf von Produkten und Dienstleistungen. Von handgefertigten Bienenwachskerzen, die du als Hobby-Imker:in selber herstellst, bis hin zu einem E-Book, das du als Spezialist:in über die Zucht von Bienen geschrieben hast, sind der Phantasie hinsichtlich deines Angebots keine Grenzen gesetzt.

Du bist selbständiger Installateur, niedergelassene Physiotherapeutin, Geigenlehrerin, freischaffender Musiker oder Tischler? In diesem Fall benötigst du eine Website, um deiner Kundschaft vorab alle wesentlichen Informationen darbieten zu können. Hierzu zählen beispielsweise eine möglichst genaue Aufschlüsselung von Angebot und Kosten. Eventuell solltest du auch über eine Zielgruppenanalyse nachdenken und deine Homepage aus der Sicht desr User betrachten.

Wer im Bereich eCommerce einsteigen möchte, sollte sich zu Beginn die Frage stellen, ob ein digitaler Marktplatz wie z.B. eBay eventuell schon genügt, oder aber ein eigener, auf der Website eingebundener Onlineshop die passende Lösung für den Vertrieb ist.

Kostenpflichtige Informationen

Zeitungen und Magazine machen es bereits vor oder stellen sich allmählich auf eine digitale Leserschaft um: Der Paid-Content-Markt setzt sich im Wesentlichen aus digitalen Abos und kostenpflichtigen ePapers zusammen. Aber auch andere Premiumbereiche mit Mehrwert sind hier wiederum denkbar:

So kannst du Premiummitglieder beispielsweise exklusiven Zugang zu verschiedenen „Plus“-Inhalten ermöglichen: Dieser kann von einem Workshop über ein Tutorial bis hin zu allen möglich speziell aufbereiteten Inhalten führen.

Affiliate Marketing

Affiliate Links leiten Besucher:innen auf eine bestimmte Seite weiter. Als Schnittstelle zwischen den Interessent:innen und den Verkaufenden erhältst du eine Vermittlungsprovision.

Verschiedene Bezahlmodelle sind hier denkbar: Eine Vermittlungsprovision kannst du beispielsweise erhalten, sobald ein:e Websitebesucher:in auf den entsprechenden Link klickt (pay per click). Es kann auch das Zustandekommen eines Leads, d.h. eines Kundenkontakts (pay per lead), das anvisierte Ereignis sein. In einem dritten Modell ist der Kauf eines Produktes ausschlaggebend für die Provision (pay per sale). Der Erfolg der Website wird mittels Tracking gemessen – die Zustimmung hierzu erfolgt durch Cookies. 

Bis zu einer Zahl von 1000 Seitenaufrufe pro Monat machen Werbebanner und Affiliate-Links in der Regel keinen Sinn. Eine Monetarisierung der Website kann ab 10.000 Seitenaufrufe allerdings schon nennenswerte Beträge abwerfen.

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Weitere Artikel

Ziele einer Website definieren: Was willst du mit deiner Webseite erreichen?

Deine Website schwebt unbemerkt in den unendlichen Weiten des Internets? Nach einem Klick verlassen die meisten Seitenbesucher:innen deine Homepage wieder? Der durchschlagende Erfolg deiner Online-Präsenz lässt noch auf sich warten? Es gibt viele Gründe, die für einen Relaunch beziehungsweise eine Neupositionierung der Website sprechen. Zu Beginn gilt es jedenfalls zu klären, auf welche Ziele du dich mit deiner Website fokussieren willst.

Ziele für Webseiten

Wenn du eine Website hast, verfolgst du damit in der Regel konkrete Ziele. Meist sind diese Ziele aber von Webseiten-Betreibenden nur vage formuliert – der Erfolg bleibt daher oftmals aus. Von der erleichterten Kontaktaufnahme bis hin zu ausgefeilten Strategien für eCommerce – es gibt zahlreiche Aufgaben, die eine gute Homepage für dich erfüllen kann. Je besser du die Aufgaben konkretisieren und in messbare Unterziele unterteilen kannst, desto leichter wird dir die Optimierung der Webseite fallen.

First things first: Internetseiten können unterschiedlichen Zwecken dienen. Viele Seitenbesuche sind in der Regel zwar erfreulich, müssen aber gar nicht das erwünschte Resultat der Bemühungen sein. Das ist beispielsweise dann der Fall, wenn sich dein Seitenbesucher:innen nicht so verhalten, wie du dir das wünschen würdest, also beispielsweise einen Newsletter abonnieren oder eine Conversion tätigen. Mögliche Webseiten-Ziele haben wir für dich nachfolgend zusammengefasst:

Was für Webseiten-Ziele gibt es?

  • (öffentliche) Wahrnehmung
  • mehr Kundschaft
  • mehr Umsatz
  • Kundenbindung
  • Einsparung durch Automation
  • Übermittlung aktueller Informationen
  • Präsentation von Waren und Dienstleistung

Lead-Generierung und Conversions: Hier erfährst du alles über Website Ziele. Adobe Stock: (c) greenbutterfly

Was für Webseiten gibt es?

Welche Arten von Webseiten gibt es überhaupt? Aus der Funktion einer Website ergeben sich die konkreten Anforderungen, die es zu erfüllen gilt (beispielsweise die Seitenstruktur). Die unterschiedlichen Website-Funktionen sind nicht immer streng voneinander zu unterscheiden:

  • private Website
  • Unterhaltungswebsite
  • Unternehmenswebsite
  • Informationswebsites
  • E-Commerce-Website
  • Community-Website
  • Lehr- und Lern-Website
  • Suchmaschinen, Kataloge

Den Erfolg der Website messen

Du hast die Ziele deiner Website definiert? Sehr gut! Nichtsdestotrotz ist deine Zielsetzung nur so viel wert, wie du auch den Erfolg deiner Bemühungen dahingehend misst. Oder anders gesagt: Du tappst weiterhin im Dunkeln und weißt nicht, welche Maßnahme zu welchem Effekt geführt hat. Wenn du nicht weißt, an welchen Rädchen du drehen musst, kannst du deinen Internetauftritt auch nicht verbessern.

Mittels Web-Analyse-Tools wie Google Analytics kannst du deinen Erfolg messen und Nachbesserungen vornehmen. Du solltest unbedingt deinen Traffic kontinuierlich analysieren, aus dem Verhalten der Seitenbesucher:innen Rückschlüsse ziehen und entsprechende Änderungen vornehmen.

Dein Website-Ziele definierst du am besten auch gleich smart! Adobe Stock: (c) VectorMine

Eine berühmte Formel aus dem Projektmanagement besagt, dass jedes Ziel smart formuliert sein muss. Das Akronym steht für:

  1. spezifisch
  2. messbar
  3. attraktiv
  4. realistisch
  5. terminisierbar

Konkret bedeutet das: Die Aufgabe, die deine Website erfüllen soll, muss 1) möglichst klar formuliert und eindeutig sein, 2) messbar in Hinsicht auf den Erfolg, 3) spannend genug, damit du am Ball bleibst und nicht zu schnell aufgibst, 4) realistisch hinsichtlich der Machbarkeit und zu guter Letzt 5) ein Enddatum haben, auf das du hinarbeiten musst.

Website Ziele definieren

Ziel #1: Visitenkarte  

Wenn nach dem Namen deines Unternehmens bzw. nach deinem Namen gesucht wird,  sollte deine Website in Google ganz vorne aufscheinen. Das ist das absolute Minimum, dass du in Sachen Suchmaschinenoptimierung im Auge behalten solltest. Weiterführende Informationen zum Thema findest du auch in unserem Beitrag: Warum findet Google meine Website nicht?

Website Ziele definieren, Performance analysieren, Schwächen identifizieren und weitermachen. Adobe Stock: (c) Alexander Limbach

Du willst, dass dein Unternehmen im Internet gefunden wird? Ein einzigartiger Firmenname ist hier mit Sicherheit von Vorteil! Zum einen bleibt er der Kundschaft besser im Gedächtnis, zum anderen können auch Verwechslungen vermieden werden.

Wenn deine Website in den Suchergebnissen vorne aufscheint, hast du schon etwas richtig gemacht. Möchtest du, dass dein Unternehmen über ein bestimmtes Produkt oder eine Dienstleistung gefunden wird (z.B.: Friseur Wien 1040)? In diesem Fall wird ganze Sache gleich um ein Vielfaches komplizierter, da du dich mit Suchmaschinenoptimierung auseinandersetzen musst.

Ziel #2: Seitenbesucher & Klicks

Nehmen wir an, du möchtest möglichst viele Seitenbesuche haben und Klicks generieren. Das digitale Angebot muss daher spannend und ansprechend (gestaltet) sein. Vielleicht willst du auch, dass Seitenbesucher:innen immer wieder zu dir zurückkehren? In diesem Fall musst du regelmäßig mit entsprechendem Content deine vorab definierte Zielgruppe ansprechen bzw. unterhalten. Auf diese Weise baust du eine nachhaltige Fangemeinde bzw. eine treue Leserschaft auf. Relevante Inhalte kombiniert mit einer klugen SEO-Strategie – das kann dir tagtäglich Traffic verschaffen.

Google Analytics und Search Console liefern dir sämtliche Daten, die du zur Optimierung der Website benötigst. Nähere Informationen zum Thema findest du auch in unserem Beitrag Website bekannt machen in 5 Schritten.

Ziel #3: Umsatz generieren

Für die meisten Unternehmen ist die Umsatzsteigerung das oberste Ziel ihrer Online-Aktivitäten. Der direkteste Weg zu Einnahmen führt über den Online Shop, den du in deiner Website implementieren kannst. Dies setzt natürlich voraus, dass du auch ansprechende Produkte verkaufst, die du auf möglichst vielen Kanälen bewirbst. Näheres zum Thema findest du auch in unserem Beitrag eCommerce Trends (auch) für kleinere Shops.

Ansprechende Profi-Website für mehr Kaufabschlüsse?

Ziel #4: Kundenbindung

Du willst deine Marke stärken und die Kundenbindung vorantreiben? Kennst du schon den Herold Blog? Wir bieten hilfreiche Informationen zu allen Themen rund den Alltag: Von Tipps zur Schädlingsbekämpfung bis hin Checklisten für den Umzug. Warum? Weil die Gelben Seiten schon seit über 100 Jahren Menschen in Alltags- und Notsituationen zur Seite stehen.

Bieten deiner Zielgruppe mit einer Website einen bestimmten Mehrwert an: Dieser kann unterhaltsam sein, informativ oder die Antwort auf ein konkretes Problem.

Ziel #5: Kontakte generieren

Du benötigst Adressdat:innen für eine bestimmte Werbekampagne? Eventuell würdest du gerne einen Newsletter erstellen und diesen an deine Kundschaft verschicken, damit diese immer über neue Produkte informiert bleibt. Das Zauberwort heißt hier: Leadgenerierung.

Leads zu generieren bedeutet, Kontaktdaten von Personen zu sammeln, die ein Interesse an deinen Produkten oder Dienstleistungen haben. In der Regel müssen Seitenbesucher:innen hierfür eine Einverständniserklärung abgeben. Nähere Informationen zum Thema Datenschutz hierzu findest du auch hier.

Conversions, Leads oder wiederkehrende Seitenbesucher:innen? Webpräsenz kann verschiedene Aufgaben haben. Adobe Stock: (c) Peshkov

Ziel #6: Kosten sparen durch Automation

Durch Automation kannst du verschiedene Workflows in die digitale Welt auslagern. So kannst du dir Mühen und Kosten sparen. Wenn du zum Beispiel eine Arztpraxis hast und deine Ordinationshilfe entlasten willst, kannst du für Patient:innen ein Anmeldesystem auf deiner Website integrieren.

Auch andere Service-Leistungen bieten sich für eine Abwicklung auf einer Homepage an: Reklamationen, Beschwerden, Terminreservierungen etc.

Ziel #7: Networking

Nehmen wir an, du suchst Gleichgesinnte für ein bestimmtes Projekt. Oder du willst deine Community in Zukunft über Events informieren. Denkbar ist auch beispielsweise ein Forum zu einem bestimmten Thema auf deiner Homepage einbinden.

Ein weiteres Thema in diesem Zusammenhang ist Recruiting: Kompetente Mitarbeiter:innen zu finden kann sehr kostspielig sein. Dreh doch den Spieß um: Lass dich als attraktive:r Arbeitgeber:in finden! Interessierte, die in deinem Unternehmen arbeiten wollen, werden sich mit Sicherheit zunächst auf deiner Website informieren.

Mit Webseiten von Herold zum Erfolg!

Checkliste für die Website Planung

  • Ziele definieren
  • Zielgruppe festlegen
  • Wettbewerb analysieren
  • Seitenstruktur
  • Web-Design und Layout (mehr zum Thema: User Experience)
  • Content kreieren

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Customer Journey: Die Stadien des Kaufprozesses verstehen

Customer Journey erstellen Anleitung

Customer Journey erstellen Anleitung
Eine Karte der Customer Journey hilft dabei, deine Kundenkommunikation zu optimieren. Hier erfährst du, wie es geht! Foto: Adobe Stock, (c) Rassco

Die verschiedenen Phasen, die Kund:innen vom ersten Kontakt bis zum Kauf durchlaufen, spielen für KMU bei der Optimierung von Vertrieb, Verkaufsprozessen und Kundenzufriedenheit eine wesentliche Rolle. Marketing-Gurus sprechen in diesem Zusammenhang von der Customer Journey, die ein Konsument zurücklegt. Hier erfährst du, was eine Customer Journey ist, wie du eine Customer Journey selbst erstellen kannst und welche Vorteile das Modell für deinen Betrieb bietet.

Was versteht man unter einer Customer Journey?

Der Begriff Customer Journey beschreibt den Weg, den ein Kunde bis zu seiner Kaufentscheidung zurücklegt. Es handelt sich um ein Marketing-Konzept, das die einzelnen Phasen des Kaufprozesses näher beschreibt. Durch die Analyse der Customer Journey können Berührungspunkte zwischen der Kundschaft und dem Unternehmen (sogenannten Touchpoints) gezielt optimiert werden, um Konsumierende besser zu erreichen und mehr Verkaufsabschlüsse zu erzielen. Die Customer Journey wird je nach Definition auch als Consumer Journey, User Journey oder Kundenreise bezeichnet.

Die Anzahl an Schritten, die bei der Beschreibung der Customer Journey abgedeckt werden, unterscheidet sich von Modell zu Modell. Während einige Varianten den abgeschlossenen Kauf als Endpunkt betrachten, decken viele Modelle auch weitere Kontakte über Befragungen oder den Kundendienst ab. Die Phase nach dem Kauf spielt dabei insbesondere für das Thema der Loyalität und Kundenzufriedenheit eine große Rolle.

Gut zu wissen: Unter Customer Relationship Management versteht man einen Marketing-Ansatz, der die Kundenbindung und die Beziehung zu Kunden in den Vordergrund rückt. Die Interaktion mit dem Unternehmen wird dabei auf allen Stufen so individuell und persönlich wie möglich gestaltet.

Welche Customer Journey Modelle gibt es?

Zu den bekanntesten Modellen aus der Konsumanalyse zählt das AIDA-Modell, das seit über 100 Jahren in Verwendung ist und in zahlreichen Abwandlungen existiert. In seiner Kernform deckt der AIDA-Ansatz 4 Phasen ab, die dem Modell gemeinsam seinen Namen geben:

  • Attention (Aufmerksamkeit, z.T. auch Awareness): Ein:e Konsument:in wird erstmals auf das Produkt oder Unternehmen aufmerksam, z.B. durch Werbung oder eine Empfehlung.
  • Interest (Interesse): Der Konsumierende entwickelt ein Interesse an dem Produkt und informiert sich näher darüber (z. B. Recherche von Vorteilen und Anbieter-Vergleich).
  • Desire (Verlangen): Der Wunsch nach dem Produkt bzw. der Dienstleistung verfestigt sich.
  • Action (Handlung bzw. Kauf): Der Kunde erwirbt das Produkt, es kommt zu einem erfolgreichen Geschäftsabschluss bzw. einer Conversion.

Die Grundlage des AIDA-Modells wurde inzwischen um zusätzliche Schritte erweitert, da insbesondere die Phase nach dem Kauf ins Interesse von Unternehmen gerückt ist. Dieser Fokus auf Service und Kundenbindung trägt dazu bei, über Bestandskunden langfristig Umsätze zu steigern. In unserem Praxis-Beispiel stellen wir dir etwa das Customer Journey Modell von Aufgesang vor, dass aus sieben Phasen besteht: Pre-Awareness, Awareness, Consideration, Preference, Purchase, After-Sale und Loyalty.

Customer Journey Model mit Stufen Awareness, Consideration, Decision, Retention und Advocacy.
Je nach Modell wird die Kundenreise in verschiedene Stufen eingeteilt. Foto: Adobe Stock, (c) TarikVision

Ebenso bietet das Moments of Truth Modell einen weiteren Ansatz, die Kundenreise anhand von einigen kritischen Augenblicken zu beschreiben. Der erste Moment der Wahrheit (First Moment of Truth) bezeichnet dabei den Zeitpunkt, in dem ein Kunde ein Produkt bzw. eine Marke wiedererkennt und sich (nicht) dafür entscheidet. Der zweite Moment der Wahrheit beschreibt den Augenblick, in dem sich das Qualitätsversprechen des Produzenten (nicht) bestätigt, also wie zufrieden Kunden mit dem Kauf sind.

Diese beiden Momente wurden später durch weitere Autoren ergänzt. Demnach versteht man unter dem Zero Moment of Truth die Internet-Suche vor dem Kauf, bei der sich Konsumenten näher mit Produkten und Dienstleistungen auseinandersetzen. Der abschließende Third Moment of Truth beschreibt, mit welchen Reaktionen sich Kunden nach ihrer Bestellung online zu Wort melden: z. B. Kundenbewertungen auf Branchenportalen, Posts auf Social Media, Beiträgen in Internet-Foren, etc.

Was sind Touchpoints im Marketing?

Unter einem Touchpoint versteht man einen Berührungspunkt bzw. Kontaktpunkt, über den Personen mit einem Unternehmen in Berührung kommen. Mögliche Berührungspunkte sind etwa dein Geschäftsstandort, deine Firmenwebsite, Einträge in Firmenverzeichnissen und Werbe-Maßnahmen wie Flyer, Print-Anzeigen oder Google Werbung.

Kontaktpunkte wie diese werden auch als steuerbare Touchpoints bezeichnet, da du als unter Unternehmer beeinflussen kannst, welchen Eindruck du bei potenziellen Kunden hinterlässt. Beispielsweise, indem du dir eine professionelle Website erstellen lässt oder hochwertige Inhalte auf einem Firmenblog veröffentlichst.

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Viele Berührungspunkte lassen sich jedoch nicht oder nur indirekt beeinflussen: Beiträge von Kunden auf sozialen Medien, persönliche Empfehlungen durch Freunde und Bekannte, mediale Berichterstattung, uvm. Wenn du deine Customer Journey ganzheitlich analysieren möchtest, ist es entscheidend, auch nicht steuerbare oder unliebsame Touchpoints in deine Analyse miteinzubeziehen. Für Konsumenten sind etwa Kundenbewertungen wichtiger als Social Media Profile von Unternehmen. Daher solltest du richtig mit negativen Online-Bewertungen umgehen.

Touchpoint Konzept Erklärung
Analysiere deine Touchpoints: Wo kommen Kunden mit deinem Unternehmen in Berührung? Foto: Adobe Stock, (c) WrightStudio

Customer Journey Map: Wie sieht eine Customer Journey aus?

Unternehmer wissen natürlich, dass die Stationen, die Kunden auf dem Weg zu ihnen zurücklegen, individuell sehr verschieden ausfallen können. Die Möglichkeiten reichen von einem Spontankauf im Geschäft bis zur monatelangen Recherche und aufwendigen Vergleichen. Deshalb geht es bei der Customer Journey nicht darum, einen einheitlichen Verlauf festzulegen, sondern verschiedene Abläufe anhand von mehreren konkreten Beispielen vergleichen zu können.

Damit du den Weg deiner Kunden nachvollziehen kannst, kommt es dabei besonders auf die Visualisierung der einzelnen Phasen an. Deshalb spricht man auch vom Erstellen einer Customer Journey Map bzw. von Customer Journey Mapping. Welche Form der Visualisierung dir am meisten zusagt, bleibt ganz dir überlassen. Du kannst die Stufen der Reise etwa als lineares Modell entlang einer Linie anordnen, in einer Tabelle aufteilen oder sogar als Stationen auf einer Landkarte platzieren.

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Wie erstelle ich eine Customer Journey? Anleitung

Als Unternehmer musst du kein Marketing-Experte sein, um die Customer Journey für dich zu nutzen. Keine Sorge: Das Konzept ist weit weniger kompliziert, als es auf den ersten Blick wirken mag. Mit unserer Schritt-für-Schritt-Anleitung kannst du problemlos selbst eine Customer Journey Map für deinen Betrieb erstellen.

  • Schritt 1: Modell auswählen bzw. Phasen definieren. Für die einzelnen Stufen deiner Kundenreise orientierst du dich am besten an einer etablierten Vorlage. Welche Variante sich dafür am besten eignet, hängt vor allem davon ab, ob sie der Ausrichtung deines Unternehmens entspricht (z. B. After-Sale Modelle).
  • Schritt 2: Touchpoints zuordnen. Sammle alle Kontaktpunkte, über die ein Konsument mit deinem Unternehmen in Berührung kommen kann. Anschließend ordnest du jeden Touchpoint der passenden Stufe in deinem Modell zu. Beispiel: Flugblätter zur Aufmerksamkeits-Phase, Web-Shop zur Kauf-Phase, etc. Auch eine Aufteilung in Online- und Offline-Touchpoints kann sinnvoll sein.
  • Schritt 3: Beispiele durchgehen. Gratulation, deine Customer Journey Map ist erstellt! Nun beginnt die eigentliche Arbeit: Gehe anhand von hypothetischen männlichen und weiblichen Kunden mögliche Kaufprozesse durch. Dabei geht es vor allem darum, unterschiedliche Routen anzugleichen und zu optimieren. Bekommt z.B. jemand, der dich nur vor Ort besucht, dieselben Informationen wie ein Besucher, der deine Website nutzt?
  • Schritt 4: Erkenntnisse auswerten. Mit der Customer Journey hast du ein hilfreiches Werkzeug zur Optimierung deiner Verkaufskanäle in der Hand. Ein Vorteil ergibt sich für dich allerdings nur dann, wenn du bei der Auswertung der Kundenreise ehrlich mit dir ins Gericht gehst. Versuch dich in die Rolle deiner Kundschaft zu versetzen und nachzuvollziehen, in welchen Situationen diese unzufrieden oder frustriert sein könnten.
  • Schritt 5: Verbesserungen umsetzen. Die Analyse der Kundenreise sollte kein reiner Selbstzweck sein, sondern zu konkreten Veränderungen und Verbesserungen führen. Leider vergessen viele Betriebe dieses Ziel und schöpfen das Potenzial der Customer Journey nicht aus.

Mögliche Ansatzpunkte: In welchem Bereich kannst du bestehende Kanäle optimieren? In welchen Phasen lassen sich zusätzliche Touchpoints schaffen, um etwa mehr Fokus auf die Kundenbindung zu legen?



Beispielkunde für Marketing Test
Mit einer ausgedachten Buyer Persona wird die Kundenreise praktisch durchgegangen. Bild: Adobe Stock, (c) WavebreakmediaMicro

Was versteht man unter einer Buyer Persona?

Eine Buyer Persona ist ein ausgedachter Kunde, den du als Beispiel für Marketing Analysen heranziehen kannst. Buyer Personas werden mit persönlichen Details wie Geschlecht, Alter, Beruf, Einkommen und Bildungsgrad ausgestattet, um möglichst genau die Perspektive der fiktive Person einnehmen zu können. Dabei kannst du dich an Daten orientieren, die dir zu deinen tatsächlichen Kunden bzw. deiner Zielgruppe zur Verfügung stehen, etwa aus Kundenbefragungen, Web-Analysen, etc.

Buyer Personas bzw. Marketing Personas spielen bei der Auswertung der Customer Journey eine wesentliche Rolle, da sie den Weg deiner Kunden anhand von konkreten Beispielen betrachten. So lassen sich spezifische Verbesserungen für bestimmte Kundengruppen erkennen. Bietest du vor Ort z. B. bestimmte Aktionen an, die in deinem Web-Shop fehlen? Eine Buyer Persona aus der Digital Native Generation ärgert sich vermutlich eher darüber als ältere Zielgruppen.

Customer Journey und Sales Funnel – was ist der Unterschied?

Zwischen der Customer Journey und dem Konzept des Sales Funnel bzw. Verkaufstrichter gibt es große Überschneidungen. Denn beide Modelle ordnen Kunden in einen Prozess ein, der aus mehreren Phasen besteht und vom ersten Kontakt bis hin zu einem abgeschlossenen Verkauf führt.

Während die Customer Journey dabei die Kundenerfahrung in den Vordergrund rückt, liegt der Schwerpunkt bei einem Sales Funnel allerdings auf konkreten Verkaufsstrategien sowie der genauen Messung (Tracking) von Leads und Conversions, also Kontakten und Verkaufsabschlüssen.

Zu den Unterschieden der beiden Konzepte zählt auch, dass ein Verkaufstrichter mit der Bestellung des Produkts bzw. der Dienstleistung endet. Im Vergleich dazu bilden die meisten Consumer Journey Modelle auch den weiteren Kontakt zu Kunden nach dem Kauf ab. Denn Service und Zufriedenheit sind für erfolgreiches Marketing von entscheidender Bedeutung.

Du möchtest Kunden überzeugen? Jetzt professionelle Website erstellen lassen

Praxis-Beispiel: Die Customer Journey im Detail erklärt

Um zu veranschaulichen, wie eine Customer Journey Analyse konkret aussehen kann, möchten wir nun mit einem Praxisbeispiel näher auf einzelne Schritte bzw. Touchpoints eingehen. Wir beziehen uns in diesem Ratgeber auf das 7-stufige Modell von Aufgesang, das Vorgehen lässt sich jedoch leicht auf Systeme mit einer anderen Definition übertragen.

Folgendes Szenario: Du betreibst einen Online-Shop mit diversen Haushaltsgeräten, darunter einige hochpreise Hochleistungsstaubsauger. Unsere Buyer Persona: Max Müller ist 32 Jahre alt, wohnt mit seiner Freundin zusammen und hat sich vor kurzem einen lang gehegten Traum erfüllt: Er hat sich endlich einen Hund gekauft. Allerdings werden die Hundehaare des neuen Haustiers bald zum Problem für seinen alten Staubsauger.

Pre-Awareness

In dieser Stufe hat ein potenzieller Kunde noch kein wie auch immer geartetes Problembewusstsein oder Bedürfnis – er befindet sich quasi in einem Schlummerzustand. Auf unseren Beispiel-Kunden Max Müller umgemünzt bedeutet das etwa Folgendes: Er stellt bis jetzt keine besonderen Ansprüche an Haushaltsgeräte. Sein Staubsauger ist ein Modell vom Discounter und gut und gerne 6 Jahre alt – für seine Zwecke bis dato aber ausreichend.

Awareness

Der potenzielle Kunde ist mittlerweile auf ein bestimmtes Thema aufmerksam geworden: Er weiß nun, dass er ein Problem oder Bedürfnis hat, dass er gerne lösen bzw. befriedigen möchte – was er noch nicht weiß, ist wie die Lösung aussieht.

Beispiel: Max liebt seinen neuen Hund zwar über alles, mit den Hundehaaren in der Wohnung kann er sich jedoch nicht anfreunden. Mit seinem herkömmlichen Staubsauger gelingt es ihm nicht, die Wohnung richtig zu reinigen – er benötigt dringend Unterstützung. Er informiert sich bei Google zum Thema und stöbert ausgiebig in Blogartikeln, Foren und Nischenwebsites zum Thema. In einigen Beiträgen wird dein Versand lobend erwähnt, ein erster Touchpoint!

Nutzer verwendet Suchmaschine für Preisvergleich vor Online-Bestellung eines Produktes.
Vor der Kaufentscheidung steht heutzutage meist eine ausführliche Internet-Recherche und der Vergleich von Anbietern und Kosten. Foto: Adobe Stock, (c) fizkes

Consideration

Der Interessent hat nun bereits ein ganzes Stück seiner Reise zurückgelegt. Er hat sich informiert und in Erfahrung gebracht, dass es am Markt tatsächlich eine ganze Reihe von Anbietern gibt, die für ihn in Frage kommen. Nun gilt es, eine Auswahl zu treffen!

Beispiel: Die Internet-Suche hat ergeben, dass herkömmliche Staubsauger generell mit den feinen Haaren von Hunden, Katzen und Co. überfordert sind – deswegen gibt es spezielle Staubsauger für Tierhaare. Max Müller ist begeistert und beginnt sofort mit dem Vergleichen unterschiedlicher Modelle und Preise. Er stößt dabei auch auf die Produkt-Seiten deines Shops.

Preference

Die Entscheidung wird nun konkret: Dein Kunde hat sich für ein bestimmtes Produkt oder einen Dienstleister entschieden. Bei Max haben es zunächst 3 verschiedene Modelle in die engere Auswahl geschafft. Er erkundigt sich nach persönlichen Erfahrungsberichten im Freundeskreis. Seine endgültige Entscheidung trifft er auf Basis der Kundenbewertungen.

Purchase

In dieser Phase erfolgt der Kauf bzw. die Vergabe des Auftrags an den entsprechenden Dienstleister. Hier kommt es darauf an, dass auch im „letzten Moment“ alles glatt läuft, Zahlungsabwicklung und Bestellbestätigung rasch erfolgen, etc.

Beispiel: Unsere Buyer Persona hat sich nicht nur für einen bestimmten Staubsauger, sondern auch für eine Bestellung über deine Firma entschieden. Das Angebot in deinem übersichtlichen Webshop hat ihn überzeugt: er findet alle relevanten Informationen, sodass er ein gutes Gefühl bei der Bestellung hat.

After Sales

In der Phase direkt nach der Lieferung sammelt der Kunde erste Erfahrungen mit dem Produkt. Es entscheidet sich also, ob er zufrieden ist und sich auch positiv zu dem Unternehmen äußert. Kleine Boni und Geschenke können dabei den Ausschlag geben.

Beispiel: Nach einigen Tagen hat Max Müller seinen neuen Staubsauger eingehend getestet und ist vollkommen zufrieden: Das Gerät funktioniert einwandfrei und der Händler konnte mit rascher Lieferung und unkomplizierter Abwicklung überzeugen. In seinem Paket hat Max Müller eine Dankeskarte sowie einen Gutschein für seine nächste Bestellung erhalten. Dort wird er auch gebeten, eine Bewertung abzugeben.

Unternehmer verwendet Dankeskarte um Loyalty-Touchpoints zu verbessern.
Mit kleinen Goodies und Geschenken kannst du die Loyalität und Kundenbindung nach dem Kauf steigern. Foto: Adobe Stock, (c) ronstik

Loyalty

Der Kunde ist von seinem gekauften Produkt überzeugt und wird sich auch in Zukunft wieder für denselben Anbieter entscheiden. Jackpot! Mit gutem Service gewinnst du so im besten Fall langfristig mehr Kunden. Es kann aber nicht schaden etwas nachzuhelfen und bestehende Kontakte wieder zu aktivieren, etwa mit dem Hinweis auf aktuelle Angebote.

Beispiel: Mit einem kleinen Nachlass bei der Bestellung konntest du Max davon überzeugen, sich für deinen Newsletter anzumelden. In regelmäßigen Abständen informierst du ihn auf diesem Weg über laufende Aktionen. Deine Firma bleibt auch langfristig im Gedächtnis.

Welche Vorteile bietet das Customer Journey Modell?

Bei der Customer Journey Methode handelt es sich um ein Werkzeug, das seinen Nutzen erst in Verbindung mit weiteren Schritten entfaltet. Welche Vorteile die Auswertung der Kundenreise für dein Unternehmen konkret bietet, hängt letztlich auch davon ab, welche Ziele du damit verfolgst. Unter anderem hilft die Methode dabei, Verständnis für die Bedürfnisse der eigenen Kunden zu entwickeln, Kommunikation und Marketing einheitlich zu gestalten und Schwachstellen aufzudecken.

Insbesondere Unternehmen, die vermehrt auf eCommerce und Online-Marketing setzen, profitieren stark von dieser Methode. Denn Daten aus der Web-Analyse bieten hier eine reichhaltige Grundlage, um den Weg deiner Kunden treffsicher nachzuzeichnen. So lassen sich Marketing-Maßnahmen wie Retargeting zielgenau einsetzen, um Verkäufe zu optimieren.

Mit professioneller Unterstützung Touchpoints optimieren!

Anhand deiner Customer Journey Map hast du einige Kontaktpunkte identifiziert, die du verbessern möchtest? Wenn du deine Kunden auch online vom ersten Moment an überzeugen möchtest, hilft Herold dir gerne bei der Optimierung deines Firmenauftritts! Indem du dir eine professionelle Website erstellen lässt, erfüllst du etwa alle Erwartungen in Sachen Ladezeit, Mobiloptimierung und ansprechendem Design!

Herold bietet alle Online-Lösungen für KMU in Österreich aus einer Hand. Mit Suchmaschinenoptimierung und Suchmaschinenwerbung gewinnst du noch mehr Sichtbarkeit im Web! Um sicherzustellen, dass du auch in den wichtigsten Firmenverzeichnissen deiner Branche vertreten bist, hilft dir Herold Online Complete bei der Verwaltung deiner Firmeneinträge auf über 25 Online-Plattformen.

Durch Suchmaschinenoptimierung nachhaltig Kunden gewinnen

Karin Spiegl

Karin Spiegl

Weitere Artikel

7 Gründe, warum eine gute Website wichtig ist

Es gibt in Wahrheit hundert Gründe, warum eine gute Website wichtig ist und der entscheidende Wettbewerbsvorteil für dein Unternehmen sein kann. Weil wir allerdings wissen, dass Zeit sehr kostbar ist, haben wir für dich die 7 wichtigsten zusammengefasst. Außerdem erfährst du hier, welche Art von Homepage deinen Interessen am besten entsprechen.

7 Gründe, warum eine gute Website wichtig ist

Grund 1: Aushängeschild und erster Eindruck

Eine ansprechende und moderne Website ist definitiv ein Must-have für jedes Unternehmen und Selbständige, die sich im Internet präsentieren wollen. Sie ist Aushängeschild, Visitenkarte und Schaufenster zugleich. Die Kundschaft kann sich hier in Ruhe über das Angebot informieren und eine Entscheidung treffen. Hier hat jedes noch so kleine Unternehmen die einmalige Chance, sich von der besten Seite zu präsentieren.

Der erste Eindruck zählt: Besucher:innen einer Internetseite entscheiden in wenigen Millisekunden, ob sie a) das Richtige gefunden haben und b) die Webseite ansprechend finden. Aus diesem Grund sollte man auf einen amateurhaften Internetauftritt lieber verzichten, da dieser auch kontraproduktiv sein kann. In die Startseite deiner Homepage solltest du daher viel Zeit investieren.

warum eine gute website wichtig ist
Von einer guten Website profitiert dein Unternehmen tagtäglich. Foto: Adobe Stock, (c) radoma

Grund 2: Webseiten schlafen nicht

Von einer guten Website profitiert dein Unternehmen tagtäglich, denn eine Website schläft nie. Sie funktioniert 24 Stunden und 7 Tage die Woche. Besonders an Feiertagen oder auch am Wochenende surfen viele Menschen im Internet. Während du dich also zurücklehnen kannst, arbeitet deine Website unermüdlich für dich weiter – sofern diese auch im Netz gefunden wird.

Um im Netz gefunden zu werden, gibt es prinzipiell zwei Möglichkeiten: Entweder suchen Menschen direkt nach deinem Unternehmen, oder aber nach einem Produkt bzw. nach einer Dienstleistung. Für Letzteres kannst du eine auf Keywords optimierte (suchmaschinenoptimierte) Website erstellen lassen.

Grund 3: die Konkurrenz schläft nicht

Warum eine gute Website wichtig ist? Weil die Mitstreiter:innen deiner Branche ebenfalls eine Website haben. Im Zweifelsfall geht der Auftrag also an die Konkurrenz, weil du dem Internetauftritt zu wenig oder gar keine Aufmerksamkeit geschenkt hast.

In Österreich gibt es zahlreiche Initiativen zur Förderung der Digitalisierung heimischer KMU. Weiterführende Informationen bietet dir beispielsweise das vom Bund ins Leben gerufene Austria Wirtschaftsservice. Wer beispielsweise seinen Betrieb eCommerce-tauglich machen möchte, kann sich hier über passende Förderprogramme informieren.

Grund 4: Raum für Informationen

Du willst deine Kundschaft über Änderungen in deinem Unternehmen informieren? Mittels CMS (Content Management System) kannst du deine Website immer aktuell halten – und das sozusagen in Echtzeit!

Auf diese Weise kannst du deine Kundschaft schnell und unkompliziert über tolle Leistungen oder Änderungen im Tagesgeschäft informieren, neue Produkte präsentieren, vielleicht sogar Mitarbeiter:innen suchen und vieles mehr.

Wer im Netz nach dir sucht, benötigt für gewöhnlich grundlegende Informationen wie zum Beispiel Öffnungszeiten, Preise oder Bewertungen. Mach es deiner potenziellen Kundschaft so einfach wie nur möglich. Folgende Infos sollten daher auf keiner Unternehmenswebsite fehlen:

Grund 5: Sichtbarkeit im Netz

Die Sichtbarkeit eines Unternehmens im Netz umfasst alle Aspekte der Online-Präsenz. Diese reicht von Einträgen in Branchenverzeichnissen wie herold.at über Social Media (z.B. Facebook) bis hin zur Unternehmenswebseite.

Wer sich nachhaltig und erfolgreich im World Wide Web bewähren möchte, sollte alle Aspekte der Online Präsenz berücksichtigen. Das Internet ermöglicht hier eine Chancengleichkeit: Auch kleine Unternehmen können sich durch einen guten Internetauftritt und einem entsprechenden Angebot gegen Big Player behaupten.

Mit Herold zur maximalen Sichtbarkeit im Netz!

Grund 6: Neukundschaft gewinnen

Vorausgesetzt, deine Website funktioniert und scheint auf der Suche nach einem Produkt in den Suchergebnissen auf: Dein billigster Mitarbeiter sorgt dafür, dass du regelmäßig neue Kundschaft gewinnst. Und das tagtäglich!

Eine Analyse von über 30.000 österreichischen Webseiten hat das Ergebnis erbracht, dass 74% der Unternehmenswebseiten in Österreich nicht für Suchmaschinen (z.B. Google) optimiert sind.

Sorg dafür, dass deine Webseite im Netz auch gefunden wird. Überprüfe hierfür Folgendes:

Grund 7: Ökonomische Nachhaltigkeit

Webseiten gehören zu den nachhaltigsten Kanäle für Marketing und Vertrieb. Im Vergleich zu Zeitungsinseraten kostet eine Webseite, die 365 Tage im Jahr für dich arbeitet, lediglich einen Bruchteil.

Der Online-Markt in Österreich wird auch die nächsten Jahre starke Zuwächse erfahren. Im Jahr 2021 wird der Umsatz im Bereich eCommerce rund 6,7 Milliarden € betragen.

Österreichische Online-Shops können hier jedoch nur begrenzt profitieren: Die Konkurrenz außerhalb des Landes kann sich über jede zweite Online-Bestellung freuen. Wie jedoch bereits erwähnt (vgl. Grund 5), können sich auch lokale Anbieter gegen Internetriesen behaupten – sofern sie sich darum auch kümmern.

Digitalisierung, Internet und KMU: Besucher:innen einer Seite sind potenzielle Kundschaft. Bild: Adobe Stock, (c) scedoret

Mit mehr als 20.000 realisierten Webseiten ist Herold im digitalen Bereich der erste Ansprechpartner für KMU. Webseiten von Herold zeichnen sich durch ein professionelles Design aus, sind technisch auf dem neuesten Stand und werden zudem laufend betreut. Informieren Sie sich telefonisch über die Möglichkeiten von Herold-Webseiten:

100% mehr Kaufabschlüsse als Seiten von anderen Anbietern!

Warum eine gute Website wichtig ist

Wer die ersten Schritte in die Welt des Online Marketings wagt, kommt nicht am Thema Website vorbei. Denn 92 % aller Österreicher:innen nutzen Google, um nach Dienstleistungen oder Produkten zu suchen. Wer sich im Netz daher gut zu präsentieren weiß und an den richtigen Schrauben dreht, kann sich jeden Tag über neue Seitenbesuche freuen.

Eine gute Webseite? Ziele definieren!

Zunächst gilt es natürlich zu klären, welche Ziele mit einer Website überhaupt erreicht werden wollen. Je nachdem, ob die Webseite eher informativen Charakter haben soll oder dem Verkauf dient, muss die Homepage nämlich unterschiedlich gestaltet sein:

Eine einfache Website

Wer online Kundschaft gewinnen will, die eigenen Produkte oder Dienstleistungen jedoch offline anbietet, braucht in der Regel eine einfache Website. Hiermit kann sich ein lokales Unternehmen (z.B. Friseure, Restaurants, Installateure, Ärzte) präsentieren, Interessierte informieren und die Kontaktaufnahme erleichtern.

Eine einfache Website besteht normalerweise aus mehreren Unterseiten, um folgende Inhalte darstellen zu können:

  • Leistungen (z.B. Menü)
  • Anfahrt
  • Kontakt
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • Über uns

Eine komplexe Website

Im Unterschied zu einer einfachen Website ist die komplexe Website ausgefeilter und bietet weitaus mehr Funktionen für die Seitenbesucher:innen. Eine komplexe Website verfügt beispielsweise über einen Webshop mit Zahlfunktion, aber auch viele andere Features sind hier denkbar:

  • Online-Shop
  • Kommentarsystem
  • Datenbanken
  • Forum
  • Newsletter
  • mehrsprachige Websites

Du weißt nun, warum eine gute Website wichtig ist und willst selbst eine gute Website haben? Dann lass dich kostenlos von uns beraten.

Sende einfach eine E-Mail an: interesse@herold.at

Michael Schifflhuber

Michael Schifflhuber

Weitere Artikel

SEO: Bilder richtig beschriften

SEO-Fehler vermeiden

SEO-Fehler vermeiden
Finden sich die folgenden SEO-Fehler auch bei deinem Unternehmen, dafür deine Firmenwebsite nicht bei Google? Wir liefern die Lösung! Bild: Adobe Stock, (c) BillionPhotos.com

Unter Suchmaschinenoptimierung (kurz: SEO) versteht man alle Maßnahmen, die deinem Unternehmen dabei helfen, im Web möglichst gut gefunden zu werden. Um die Sichtbarkeit deiner Website im Internet zu erhöhen, ist dabei vor allem eine gute Platzierung in den Suchergebnissen von Google von enormer Bedeutung. In diesem Beitrag erfährst du, worauf du achten musst, um für deine Bilder eine möglichst gute Position auf Google zu erreichen.

Die gute Nachricht vorweg: Während SEO – im Detail betrachtet – extrem komplex sein kann, sind die Basics recht überschaubar und auch für Laien rasch umsetzbar. Andererseits sind genau diese Grundlagen bei zahlreichen KMU-Websites leider einfach nicht vorhanden oder werden nur sehr halbherzig umgesetzt.

Mehr zum Thema: Im Artikel Die 7 größten Fehler auf KMU-Websites haben wir bereits beleuchtet, welche allgemeinen Mängel (von Layout bis Datenschutz) häufig auf Firmen-Webseiten festzustellen sind.

Diese SEO-Fehler solltest du unbedingt vermeiden!

Die falschen Keywords verwenden

Keywords („Schlüsselwörter“) sind jene Suchanfragen deiner Zielgruppe, für die du online gefunden werden möchtest. Das können einzelne Wörter, Abkürzungen, aneinandergereihte Begriffe oder auch ganze Fragen sein.

Der SEO-Fehler: Viele Unternehmen berücksichtigen Keywords nicht, wenn sie sich ihre Website erstellen lassen, und wundern sich dann über kaum vorhandene Zugriffszahlen via Google. Andere setzen auf Keywords mit einem geringen Suchvolumen, also Suchbegriffe die nur sehr selten verwendet werden. Wieder andere bemühen sich um Keywords, bei denen sie trotz Suchmaschinenoptimierung (= SEO) keine Chance haben auf Google nach vorne zu kommen, da die Konkurrenz durch große Portale und Konzerne zu stark ist.

Die Empfehlung: Überlege zunächst, welche Schlagworte für dein Unternehmen Sinn machen. Im Detail geht das mit einer Keyword-Recherche, bei der Suchanfragen und deren Häufigkeit in Erfahrung gebracht werden. Das Ergebnis daraus ist idealerweise eine konkrete Liste an Keywords. Diese Begriffe solltest du dann systematisch auf deiner Website vorkommen lassen, aber auch die passenden Inhalte rund um diese Themen bereitstellen.

Tipp zur Keyword-Recherche: Sieh dir auch die derzeitigen Suchergebnisse für die Begriffe an. Welche Art von Inhalten ist erforderlich, um von den Suchmaschinen auf Seite 1 berücksichtigt zu werden? Wo ist der Wettbewerb überschaubar und auch KMU-Websites haben eine Chance? Wenn du hieraus konkrete Learnings ziehen kannst, findest du dabei die Keywords, auf die du besonderen Fokus legen solltest.

Suchmaschinenoptimierung von HEROLD: Wir helfen Ihnen zum Erfolg!

SEO: Bilder richtig beschriften

Die Bildersuche bei Google birgt ein oft unterschätztes Traffic-Potenzial in sich. Deine Fotos werden aber nur dann mit gewisser Häufigkeit dort auftauchen, wenn sie auch korrekt betitelt sind. Obwohl Google durch Machine Learning mittlerweile immer besser in der Lage ist, den Inhalt von Bildern automatisch zu erkennen, sind aussagekräftige Titel und Beschreibungen bei der Bildersuche nach wie vor entscheidend.

Der SEO-Fehler: Wenn Fotos direkt, also zum Beispiel vom Smartphone oder einer Digitalkamera, auf deine Website hochgeladen werden, ist die Dateigröße nicht nur viel zu hoch (Stichwort Ladezeit), sondern die Bilder tragen auch meist noch den generischen Dateinamen, der ihnen vom Gerät zugewiesen wurde. Für die Online-Suche ist ein Titel im Stile von „DSC_9279.jpg“ äußerst unvorteilhaft. Zudem gibt es in deinem CMS Felder für den Bildtitel sowie das Alt-Attribut (= alternativer Text, der anstelle eines Bildes angezeigt werden kann), welche zu oft vergessen werden. Der Alt-Text von Bildern hilft Suchmaschinen beim Identifizieren von Bildern und spielt zudem in der barrierefreien Nutzung des Internets eine große Rolle (z. B. für die Nutzer von Screenreadern).

Die Empfehlung: Gib Fotos bereits vor dem Upload einen passenden Dateinamen, idealerweise ein Keyword. Fülle bei allen Bildern, die nicht zu rein dekorativen Zwecken (z. B. Website-Design) gedacht sind, standardmäßig die Felder Titel und Alt-Text aus. Für Google ist der Alternativtext übrigens wichtiger als der Bildtitel. Berücksichtige in diesen Feldern ebenfalls passende Keywords. Achte darüber hinaus auf passende Komprimierung in einem webtauglichen Format. Im Idealfall sollte ein Bild für die Verwendung im Internet eine Dateigröße von unter 70kb haben.

Tipp zur Betitelung von Bildern: Während sich für den Bildtitel meist ein konkretes Schlagwort anbietet, soll das Alt-Attribut eher beschreiben, was auf dem Foto zu sehen ist. Beispielsweise könnte in einem kleinen Heimwerker-Webshop bei einem Produktfoto der Titel „Schlosserhammer“ lauten, das Alt-Attribut hingegen „Schlosserhammer aus Stahl mit rotem Stiel“.

Hammer als Beispiel für Bilder-SEO und Nutzung von Alt-Tags
Dein Hammer aus dem Online Shop soll als solcher bei Google Bilder auffindbar sein? Dann sollte sein Bild auch als Hammer (möglichst samt Hersteller/Marke und Modellnummer) beschriftet werden. Bild: Adobe Stock, © alesmunt

Zu lange Ladezeiten

Auch die Benutzerfreundlichkeit einer Website ist ein wesentlicher Ranking-Faktor für Suchmaschinen. Und dazu gehört definitiv eine akzeptable Ladezeit. Zu den häufigsten Problemstellen zählen hier, wie in Punkt 3 schon angesprochen, Fotos mit zu hoher Dateigröße. Wenn deine Website Probleme mit der Ladezeit hat, solltest du zunächst hier den Hebel ansetzen.

Der SEO-Fehler: Große Mediendateien, zig Website-Funktionen und viele Datenbank-Abfragen. Dazu noch ein billiges Hosting-Paket, welches der Last nicht gerecht wird. Diese Kombination ist auch für deine Suchmaschinen-Performance eine denkbar schlechte.

Die Empfehlung: Verwende nur weboptimierte Fotos und verzichte auf etwaige Plugins (das sind Funktionserweiterungen für dein CMS), wenn sie deren Features nicht wirklich benötigen. Dies ist bereits die halbe Miete. Fortgeschrittene Anwender:innen können zudem u.a. noch Skripte reduzieren oder zusammenfügen und Browser-Caching (= rascherer Abruf einer Kopie der Webseite aus einem Pufferspeicher) aktivieren.

Tipp für bessere Ladezeiten: Websites von Herold liegen auf zeitgemäßen Webservern mit optimaler Hardware-Leistung, zudem sind sie auch aus konzeptioneller Sicht so gestaltet, dass sie blitzschnell laden.

Kein „SEO-freundlicher“ Content auf der Website

Suchmaschinen bevorzugen heute Inhalte, die Probleme lösen und dem User einen Mehrwert bieten. Eine Homepage, die als reine Unternehmenspräsentation samt Eigenwerbung gedacht ist, kann zwar in manchen Fällen durchaus ihren Zweck erfüllen, ist aber im Sinne einer langfristigen SEO-Strategie nicht gerade das Gelbe vom Ei.

Der SEO-Fehler: Ein häufiger Mangel auf Websites von Unternehmen ist schlichtweg das Fehlen von Inhalten mit Mehrwert.

Die Empfehlung: Überlege dir Formate (zum Beispiel Blogmarketing über einen Firmenblog), welche für deine Zielgruppe tatsächlich hilfreich sind, häufige Fragen beantworten und/oder einfach einen besonders hohen Informationsgehalt zu einem Fachthema bieten.

Tipp für SEO-freundlicheren Content: Im Artikel über Ratgeber-Content auf Websites haben wir bereits beschrieben, warum Anleitungen mit Mehrwert für deine Zielgruppe auch das Google-Ranking und somit deine Zugriffszahlen beflügeln können. Übrigens zählen auch Fotos, Bilder und Videos zum Content. Je hilfreicher diese Elemente sind, desto schneller kannst du dein Google Ranking verbessern.

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Besonderheiten lokaler Suchanfragen berücksichtigen

Dein Unternehmen bietet primär in einer bestimmten Stadt oder Region an? Dann solltest du dein Website durch lokale Suchmaschinenoptimierung bzw. Local SEO auf diese regionalen Besonderheiten abstimmen. Ortsabhängige Suchanfragen werden häufig am Smartphone getätigt, weshalb deine Website – wenn du ein lokales Business betreibst – besonders gut für mobile Endgeräte optimiert sein sollte. Ohnehin ist mobile friendly Web Design (die automatische Anpassung an unterschiedliche Endgeräte) heutzutage ein absolutes Muss für jede erfolgreiche Firmenwebsite.

SEO-Fehler: Obwohl manche Unternehmen ihre Zielgruppe geografisch sehr klar definieren können, gehen die Bilder und Webtexte überhaupt nicht auf diese regionalen Besonderheiten ein.

Die Empfehlung: Der Name deiner Stadt ist ein Keyword, welches du auf der Website geschickt kombinieren kannst (z.B. „Pizza in Wien“ oder „Installateur in der Nähe von Innsbruck“). Achte außerdem auf ständig aktualisierte Kontaktdaten und präzise Angaben zu deinem Standort – auch in den Alt-Tags der Bilder.

Tipp für Local SEO: Lokale Suchen aus deiner unmittelbaren Umgebung haben häufig die Intention, dein Geschäft zu besuchen oder direkt mit dir in Kontakt zu treten. Gib den Besucher:innen die dazu notwendigen Infos gleich an prominenter Stelle.

Optimierung für lokale Suchanfragen über mobile Geräte
Suchanfragen aus der Umgebung werden überdurchschnittlich oft vom Smartphone aus getätigt. Grafik: Adobe Stock, (c) madedee

SEO-Fehler beheben: professionelle Suchmaschinenoptimierung von Herold!

Vor lauter Fachbegriffen schwirrt dir bereits der Kopf? Keine Sorge, du musst SEO-Probleme nicht im Alleingang beheben. Als größter Digitalexperte des Landes ist Herold der Partner für KMU in Österreich, wenn es um kompetentes Online-Marketing geht. Mit Suchmaschinenoptimierung von Herold kommst du auf Google nach vorne und gewinnst langfristig neue Kundschaft! Deine Firmenwebsite leidet an technischen Mängeln, die dich Zugriffe kosten? Sichere dir eine Top-Platzierung bei Google, indem du dir eine suchmaschinenoptimierte Website erstellen lässt.

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Interesse geweckt?

Dann schreib uns unter interesse@herold.at!

Wir freuen uns auf dich!

Michael Schifflhuber