SEO Fehler: Die 5 größten Fehler bei SEO

Diese SEO-Fehler werden am häufigsten gemacht. Bild © Herold; Quelle: photoschmidt

Irren ist menschlich. Und es passiert nicht nur im privaten Bereich, sondern auch im beruflichen. So können einem auch bei der Suchmaschinenoptimierung der eigenen Website einige Missgeschicke unterlaufen, die dann genau das Gegenteil von dem bewirken, was man eigentlich erreichen wollte. Damit es dir nicht so geht, haben wir in diesem Artikel die fünf größten und häufigsten SEO Fehler zusammengefasst, die es zu vermeiden gilt.

SEO Fehler #1: Duplicate Content

Copy-and-Paste klingt nach einer einfachen Methode, um schnell viel Content zu erstellen – egal, ob innerhalb der eigenen Website oder durch das Kopieren von Konkurrenztexten. So kann man Suchmaschinen leicht mit Inhalten füttern. Doch leider kennt Google diese Strategie und straft sie mit einem schlechteren Ranking ab* – gar nicht gut.

Dabei ist es egal, ob es sich bei den kopierten Texten um solche der direkten Konkurrenz handelt oder solche, die nur indirekt in Konkurrenz zum eigenen Unternehmen stehen. Es sollten daher auf unterschiedlichen URLs nie die gleichen Inhalte zu finden sein.

Bei den duplizierten Inhalten kann es sich um ganze Texte oder Absätze in Website-Texten handeln, aber auch schon H1-Überschriften (H1-Tags), die einander gleichen, werden von Google kritisch beäugt.

Fehler #2: Unpassende Keywords

Es ist allseits bekannt, dass Keywords ein gewisses Suchvolumen brauchen und möglichst wenig Konkurrenz haben sollten. Denn dann kann man leichter ein gutes Ranking erreichen.

Doch es ist immer zu beachten, dass jedes Keyword auch zum Angebot und zum Thema deiner Webseite passen sollte, sonst fällt das Ranking nicht gut aus.
Und: Auch der Traffic, der auf deiner Unternehmenswebsite landet, bringt dir mit unpassenden Keywords nichts, da die Kunden und Kundinnen dann etwas anderes suchen als das, was du anbietest.

Also: Keyword-Recherche ist angesagt!

SEO Fehler #3: Fehlende Meta & Title Tags

Sowohl der Seitentitel als auch die Meta Description sollten direkt klar machen, was auf deiner Seite zu finden ist und das Haupt-Keyword enthalten. So erhöhst du die Wahrscheinlichkeit, dass Nutzer und Nutzerinnen auf deine Seite klicken. Sind diese undurchsichtig oder fehlen ganz, kann das User noch vor einem Klick auf deine Seite abschrecken.

Meta Descriptions gehören dabei zwar an sich nicht zu den Google-Rankingfaktoren, aber sie können für Google etwas über die Relevanz deiner Webseite aussagen. Und Relevanz wiederum ist ein Rankingfaktor.

Daher sollte auch jede deiner „Subseiten“ sowohl über eine eigene Meta Description als auch über einen eigenen Title Tag verfügen. Natürlich auch mit dem entsprechenden Keyword. Machst du das und vermeidest damit diesen SEO Fehler, stichst du einerseits aus der Masse heraus und tust andererseits etwas Gutes für dein Ranking.
Denn Google kann die Relevanz jeder Subseite besser einschätzen, wenn die Beschreibungen und Titles jeweils einzigartig sind.

Außerdem: Fehlt z. B. der H1-Tag, kann es dir passieren, dass Google deine Website nicht zur Gänze versteht – und darauf sollte man es nicht ankommen lassen!

SEO Fehler: Figur, die ihre Arme freudig in die Luft hebt.
Gewisse Fehltritte in der Suchmaschinenoptimierung zu vermeiden, kann einfach sein. Bild © Herold

Fehler #4: Schlechte Verlinkung

Zu wenig interne Links, zu viele externe Links und bezahlte Links – das alles zählt in die Kategorie „schlechte Verlinkung“. Letztere galten früher sogar einmal als Wunderwaffe, mittlerweile ist das Gegenteil der Fall.

Links sollten relevant sein, also einen inhaltlichen Zusammenhang zum Thema aufweisen. Setze diese also überlegt ein und stell sicher, dass sie einen Mehrwert liefern.

Aber auch defekte Links oder solche, die auf eine Seite ohne SSL-Zertifikat verweisen, werden von den Suchmaschinen nicht gerne gesehen. Ein SSL-Zertifikat dient der sicheren Datenübertragung. Hat man dieses, beginnt die URL mit https, hat man es nicht, beginnt sie nur mit http. Letzteres sollte man vermeiden.

SEO Fehler #5: Nicht-Beachten der Suchintention & Zielgruppe

Google will seine Nutzer und Nutzerinnen zufriedenstellen und ihnen das bestmögliche Erlebnis bieten. Daher legen Suchmaschinen hohen Wert auf Websites, die die Suchintention der User erfüllen.

Beachtet man als Unternehmen diese Suchintention bzw. die Zielgruppe nicht, bietet den Usern also nicht die gesuchten Informationen, stuft Google deinen Text als nicht relevant ein.

Und auch sprachlich/inhaltlich nicht verständlich für die Zielgruppe zu sein, wirkt sich negativ auf das Ranking aus. Texte auf der Webseite sollten auf beiden Ebenen also gut strukturiert und einfach zu verstehen sein. Doch Vorsicht: Lass sie dabei nicht oberflächlich werden.

Weitere Dinge, die Google und die Nutzer bzw. Nutzerinnen immer gerne sehen, sind u. a. eine kurze Ladedauer der Website und eine Mobiloptimierung. Welche Irrtümer man dahingehend vermeiden sollte, klärt unser Artikel „Die 5 größten Fehler bei Websites“.

Keine SEO Fehler mehr!

* Das schlechtere Ranking beim Duplicate Content resultiert daraus, dass Google zwei Texte mit gleichem Inhalt hat und diese daher immer in Konkurrenz zueinander stehen. Google versucht dann herauszufinden, welche Seite die bessere ist und testet das immer wieder durch unterschiedliche Maßnahmen, der Test läuft also immer weiter. So schwankt das Ranking immer, man kann es nie dauerhaft halten.
Und das gilt auch dann, wenn du Duplicate Content innerhalb der eigenen Webseite verwendest. Die Texte werden dann ebenfalls als „echte“ Konkurrenten gesehen und gegeneinander getestet, statt dass sie als zwei Texte von dem/der selben Urheber:in (die dann eigentlich keine Konkurrenten wären) gewertet werden.

Interesse geweckt?

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Landingpage Beispielfoto mit Flugzeug auf Landebahn
Julia Jaekel

Julia Jaekel

Online Redakteurin