Badsanierung Kosten: Wie viel kostet eine Badrenovierung?

Badrenovierung

Wohlfühlen im Badezimmer nach der notwendig gewordenen Badsanierung. Foto: Adobe Stock; (c) Peter Atkins

Das Badezimmer soll ein Ort zum Wohlfühlen sein. Egal ob enspannt alleine oder in trauter Zweisamkeit, wenn das Bad sanierungsbedürftig ist, fällt das Wohlfühlen schwer. Im HEROLD-Blog zeigen wir dir einerseits, welche Kosten auf dich zukommen können, wenn du dich zu einer Badsanierung entschließt, andererseits verraten wir dir, wie du dein Bad in eine Wellnessoase für zu Hause verwandeln kannst und was du bei der Planung beachten musst.

Badsanierung: Kosten für den Umbau des Badezimmers

Ein altes Bad zu renovieren, kann ganz schön ins Geld gehen. Jedes Badezimmer unterscheidet sich hinsichtlich seiner Größe und Ausstattung voneinander. So kostet das Sanieren eines großen Bads natürlich wesentlich mehr als das eines kleinen Badezimmers. Die Größe des Badezimmers bestimmt, wie lange das Entfernen der alten Einrichtung dauert, wie viele Fliesen verlegt werden müssen und wie viel Platz für die neue Ausstattung zur Verfügung steht. Grundsätzlich gilt: Die Sanierung großer Bäder mit vielen Ecken und Winkeln gestaltet sich am teuersten. Kleine, rechteckige Räume können wesentlich schneller und somit auch günstiger saniert werden.

Auch die Ausstattung entscheidet zu einem wesentlichen Teil darüber, wie hoch bei einer Badsanierung die Kosten ausfallen. Entscheidest du dich für eine sehr hochwertige Verkleidung, kann dies den Preis schnell in die Höhe treiben. Sparen kannst du, wenn du dich mit günstigeren Alternativen aus dem Baumarkt eindeckst und nötige Schritte, wie die Entfernung der alten Fliesen, in Eigenregie durchführst.

Bad sanieren: Konkretes Kostenbeispiel

Ohne das Bad zuvor zu begutachten, ist es kaum möglich, die individuellen Kosten konkret zu beurteilen. Dennoch gibt es verschiedene Richtwerte, an denen du dich orientieren kannst. Gehst du von einem Badezimmer aus, dass etwa 20 qm groß und rechteckig ist, musst du für die Badrenovierungung mit Kosten von etwa 13.500 Euro rechnen. Diese setzen sich unter anderem aus der Entfernung der alten Einrichtung und dem Einsetzen von passenden Wandplatten (beides ca. 1.500 Euro), der Entsorgung des Mülls (ca. 150 Euro) sowie den Kosten für den Fliesenleger (ca. 2.500 Euro) zusammen. Das Einmauern einer neuen Badewanne kostet durchschnittlich 350 Euro, neue Sanitäranlagen schlagen mit etwa 850 Euro zubuche. Für Elektronik und neue Lampen muss mit einem Preis von etwa 2.000 bis 2.300 Euro gerechnet werden.

Achtung: Die hier angeführten Preise beziehen sich auf ein Bad, das zwar optisch ansprechend, nicht aber luxuriös ausgestattet werden soll.

Badrenovierung Kosten

Der Badumbau von einer Badewanne zu einer Dusche oder umgekehrt kann teuer werden. Foto: Shutterstock, (c) romakoma

Funktions-, Wellness- oder Luxusbad?

Kommt es dir weniger auf Luxus, maximalen Komfort und Design an und legst du einzig und allein Wert auf eine gute Funktionalität, genügt eine einfache Sanierung mit der Grundausstattung. Die Sanierung eines reinen Funktionsbades ist schon unter 10.000 Euro möglich, sofern du dich für eine günstigere Ausstattung entscheidest. Teurer wird es, wenn du eine Dusche durch eine Badewanne ersetzen möchtest. Achte jedoch darauf, nicht an den falschen Stellen zu sparen, sodass du lange Freude an deinem neuen Bad hast. Richtig teuer wird es nämlich erst, wenn du aus deinem Bad eine richtige Wellnessoase machen möchtest. Eine moderne Fußbodenheizung, eine Dampf- oder Regenwalddusche, und hochwertige Fliesen sind nicht gerade preisgünstig. Insgesamt musst du bei solch einem Badumbau mit Kosten von mindestens 25.000 Euro rechnen. Noch höher fallen die Preise für Luxusbäder inklusive moderner LED-Beleuchtung, Marmorfliesen und Whirlpool aus. Die Renovierung eines luxuriösen Bades mit exklusiver Ausstattung kostet mindestens 50.000 Euro.

Hilfreiche Tipps zum Sparen beim Badumbau

Wie hoch bei einer Badsanierung die Kosten ausfallen, hängt auch davon ab, wie viele Arbeiten du selbst ausführst. Sparen kannst du z. B., wenn du den anfallenden Müll selbst entsorgst und die alte Badeinrichtung inklusive Fliesen bereits im Voraus eigenständig entfernst. Darüber hinaus ist es möglich, einen Teil der Kosten für den Handwerker von der jährlichen Lohnsteuer als haushaltsnahe Dienstleistung abzusetzen. Kontaktiere diesbezüglich zur Sicherheit einen Steuerberater. Dieser kann dir auch bei Fragen zur Lohnsteuer weiterhelfen. Benötigst du neue Sanitäranlagen, empfiehlt es sich, möglichst viele Hersteller und Modelle miteinander zu vergleichen. Schau dich gelegentlich in Online-Shops und Baumärkten vor Ort um, um ein Gefühl für die durchschnittlichen Preise zu entwickeln. Ein Vergleich lohnt sich, insbesondere online findest du oft tolle Schnäppchen. Besonders bei Waschbecken gibt es erhebliche preisliche Unterschiede. Bei Armaturen solltest du wiederum verstärkte auf Benutzerfreundlichkeit und weniger auf die Optik achten.

Tipp: Entsprechend der Trends der letzten Jahre werden Wandfliesen nicht mehr komplett flächendeckend verlegt. Beim modernen Badezimmer werden die Fliesen nur noch bis zur Hälfte oder zu zwei Dritteln der Wand verlegt. Das sieht nicht nur modern aus, sondern sorgt auch für eine erhebliche Kostenersparnis. Besonders stylisch und dennoch günstig wird es mit sogenannten Akzentfliesen. Dabei handelt es sich um Dekofliesen, beispielsweise Mosaikfliesen. Diese werden nur an vereinzelten Stellen im Badezimmer verlegt und setzen dort dekorative Highlights. Der Rest des Bades wird mit günstigeren Standardfliesen verkleidet. Wenn du deinem Bad nach der Renovierung einen Hauch an optischer Wärme verleihen möchtest, kannst du dich auch für Fliesen in Holzoptik entscheiden. Alternativ könntest du dich sogar dazu  entscheiden, dein Bad gänzlich ohne Fliesen zu sanieren.

Traumbad nach Badrenovierung

Nach der Renovierung kannst du dich in deinem neuen Traumbad wohlfühlen. Foto: Adobe Stock; (c) deepvalley

Hilfe bei der Badrenovierung: Kosten sparen durch professionelle Beratung

Grundsätzlich klingt es im ersten Moment weniger schlüssig, einen professionellen Badplaner zu engagieren, um bares Geld zu sparen. Trotzdem kann dies hilfreich sein, denn Profis verfügen über jahrelange Erfahrung und kennen sich bestens mit konkreten Produkten und Preisen aus. Genau wie die Kosten für einen Handwerker kannst du zudem auch die für einen Badplaner von der Steuer absetzen. Profis bringen dich außerdem auf neue Ideen, verfügen über relevantes Fachwissen und können dir auch weitere Partner empfehlen, die dein Bad zu einem guten Preis auf Vordermann bringen. Alternativ kannst du vorerst auch auf einen kostenfreien Online-Badplaner zurückgreifen und dich so zu deinem individuellen Traumbad inspirieren lassen.

Hier die besten Anbieter für Badezimmereinrichtungen in deinem Bundesland:



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