SEO für Onlineshops: Schritt für Schritt zu mehr Sichtbarkeit auf Google

Online-Shops können mit Suchmaschinenoptimierung deutlich sichtbarer gemacht werden. Bild: © Herold

Das Internet als digitale Einkaufsstraße ist weitaus dichtgedrängter als diverse Einkaufsstraßen – unzählige deiner Wettbewerber:innen sind aus Sicht der Kund:innen nur wenige Mausklicks entfernt. Wie also die Aufmerksamkeit ausgerechnet auf deinen Shop und deine Produkte lenken? SEO für Onlineshops ist hier die Lösung für dich. Mit der Suchmaschinenoptimierung verbesserst du die Sichtbarkeit deines Onlineshops in den Suchergebnissen von Google Bing und Co., verdrängst deine Konkurrenz und gewinnst so Neukund:innen dazu. Erfahre in diesem Ratgeber, wie dir das SEO für Onlineshops Schritt für Schritt gelingt.

Schritt #1: Die Keyword-Recherche als Grundlage

SEO für Onlineshops beginnt mit einer umfangreichen Keyword-Recherche. Mit dieser identifizierst du, wie sich deine Zielgruppe im Internet verhält und welche Suchbegriffe sie bei ihrer Suche in den Suchmaschinen wie Google, Bing und Co. eingibt.

Dabei solltest du immer bedenken, dass …

  • Keywords mit einem sehr hohen Suchvolumen typischerweise auch einen sehr starken Wettbewerb verzeichnen.
  • Nischen-Keywords und solche mit niedrigerem Suchvolumen zwar weniger nachgefragt werden, aber aufgrund des geringeren Konkurrenzdrucks starke Positionierungen erreichen.
  • regionale Keywords einen geografischen Bezug enthalten, beispielsweise „Hemden in München“ und diese eher für Betreiber:innen mit einem Ladengeschäft relevant sind.
  • Long-Tail-Keywords mehrere Keywords kombinieren und meist Suchanfragen zu einem ganz bestimmten Produkt sind, beispielsweise „Weiße Popeline Hemden mit Kent-Kragen“.

Wähle für deinen Shop eine Kombination aus Keywords, mit denen du einerseits eine hohe Nachfrage abdeckst und den Grundstein für erreichbare Top-Rankings legst. Zugleich solltest du Long-Tail-Keywords nutzen, um spezifische Suchanfragen zu erfassen, die dein Produktangebot erfüllt.

Schritt #2: Onpage SEO für Onlineshops

In der SEO-Welt deckt die Onpage Optimierung alle Maßnahmen, die unmittelbar auf deiner Webseite stattfinden, ab. Der Vorteil liegt damit auf der Hand: Du verbesserst nicht nur die Benutzerfahrung und damit das Einkaufserlebnis, sondern signalisierst Google auch, dass du einen qualitativ hochwertigen und optimierten Shop betreibst.

Struktur, Klicktiefe und Navigation

Ob kleine E-Boutique oder umfangreich aufgestellter Online-Händler: Niemand möchte sich durch einen unübersichtlichen und schlecht gegliederten Shop klicken. Sorge deshalb dafür, dass sich deine Kund:innen intuitiv in deinem Onlineshop zurechtfinden, immer die Möglichkeit haben, auf die vorherige Seite zu gelangen und du deine Produktseiten in sinnvolle Kategorien aufteilst.

Mit einer vernünftigen Struktur und Klicktiefe, sowie einer sauberen Navigation durch die Kategorien förderst du nicht nur das Online-Erlebnis deiner Besucher:innen, sondern fällst bei den Suchmaschinen positiv auf. Diese belohnen dich dann mit einem verbesserten Ranking.

Content mit Mehrwert

Der Content deiner Produktseiten sollte die zuvor ermittelten Keywords aufgreifen, ohne dass die Qualität oder der Mehrwert deines Textes darunter leiden. Biete deinen Besucher:innen interessante und wichtige Informationen zum Produkt, zu dir, deinem Onlineshop und vielem mehr – denn diese Texte sind die 24/7 erreichbaren Berater:innen deines Onlineshops.

Tipp: Führe einen Blog, um dich, deine Produkte und Shop-Philosophie greifbarer zu machen und deine Kund:innen mit Neuigkeiten, Änderungen und Funktionsweisen deiner Produkte zu versorgen.

Interne Verlinkungen

In deine SEO-Texte gehören interne Verlinkungen zu deinen anderen Webseiten. So sorgst du dafür, dass die Besucher:innen leicht zu weiteren relevanten Themen gelangen. Du kannst beispielsweise Produkte der gleichen Kategorie miteinander verbinden oder die Anleitung eines Produktes verlinken.

Das macht deine Website noch nutzer:innenfreundlicher und die Suchmaschinen bedanken sich mit einem verbesserten Ranking. Achte bei den internen Verlinkungen darauf, dass du sie auf einen Ankertext setzt, der zu den Inhalten der verlinkten Unterseite passt.

Metadaten optimieren

Der Meta Title und die Meta Description bilden zusammen deine Metadaten. Sie sind das, was den Nutzer:innen in den Suchmaschinen als Vorschau zur Webseite, die sich dahinter verbirgt, angezeigt wird. 

Zwei Gründe, weshalb die Metadaten wichtig sind:

  • Durch die in die Metadaten eingearbeitete Keywords zeigst du die thematische Relevanz deines Onlineshops und steigerst die Chance auf gute Rankings bei Google.
  • Die Metadaten erscheinen bei Google und dienen als Teaser für potenzielle Kund:innen.

Technische Optimierung

Stelle unbedingt sicher, dass dein Shop auch technisch einwandfrei ist. Sehr kurze Ladezeit von weniger als zwei Sekunden und ein richtiger Quellcode gehören dazu. Lädt deine Website zu lange, so springen dir die ersten Besucher:innen ab, bevor sie deine Produkte überhaupt gesehen haben. Exzellente Ladezeiten sind zugleich ein positiver Ranking Faktor für Google.

Außerdem ist es als Shopbetreibende:r deine Aufgabe, die Sicherheit deiner Kund:innen zu gewährleisten. Mit gültigen HTTPS-Verschlüsselungen im Quellcode deckst du deine komplette Website ab.

Tipp: Zur Sicherheit deiner Website gehört zusätzlich ein SSL-Zertifikat. Erfahre in unserem separaten Ratgeberartikel mehr zu dem Thema SSL Zertifikat, HTTPS und TLS.

Achte zudem darauf, dass die Google-Crawler tatsächlich auf deine Webseiten zugreifen können – ist das nicht der Fall, hast du keine Chance, dass diese Seiten in den Suchmaschinen auftauchen. Crawler sind nämlich die Programme, die deine Website durchsuchen und bewerten.

Schritt #3: Offpage SEO für Onlineshops

Die Offpage Maßnahmen finden abseits deiner Webseite statt. Trotzdem sind sie von enormer Wichtigkeit, da auch sie einen positiven Einfluss auf die Rankings haben. 

Backlinks spielen die Hauptrolle beim Offpage SEO und sind Empfehlungen von anderen Websites. Verlinkt eine andere Website deinen Shop über einen Backlink, bewertet Google das als ausgesprochen positiv. Je höher die Stellung der Website, die dich verlinkt, ist, desto besser bewertet Google die Empfehlung für dein Ranking.

Des Weiteren lotsen Backlinks Personen, die an deinen Produkten bereits ein grundlegendes Interesse haben, auf deine Webseite. Damit legst du das Fundament für spätere gute Konvertierungsraten.

Anmerkung: Neben dem Linkbuilding beschäftigst du dich beim Offpage SEO mit weiteren Maßnahmen, darunter die Steigerung deiner Markenreichweite und Markenbekanntheit, das Betreiben von digitaler PR und Führen von Social Media Accounts.

Schritt #4: Mobile SEO für Onlineshops 

Google zeigt Suchergebnisse mittlerweile entsprechend dem Endgerät des Suchenden an. Wer am Desktop sucht, bekommt andere Ergebnisse angezeigt, als am Smartphone oder Tablet. Immer mehr Nutzer:innen sind heutzutage über mobile Endgeräte im Internet unterwegs, weshalb Mobile SEO von großer Bedeutung für dich ist.

Arbeite deshalb mit mobilen Versionen deiner Webseite oder mit beispielsweise einem Responsive Webdesign, damit dein Shop auch auf den kleineren Displays der Mobilgeräte ausgezeichnet angezeigt wird und sich Elemente einwandfrei anklicken lassen.

Schnelle Ladezeiten sind aufgrund der mobilen Internetverbindung und des möglicherweise limitierten Datenvolumens deiner Kund:innen zusätzlich ein wichtiger Punkt bei der mobilen E-Commerce-Optimierung für die Suchmaschine.

Schritt #5: Monitoring und Analyse

Überprüfe mit Website Analyse Tools das Nutzer:innenverhalten und die Shop-Performance konsequent, führe A/B-Tests durch und schau, wo viele Besucher:innen deine Webseite wieder verlassen, warum und wo Warenkorbabbrüche stattfinden oder wo es sonst noch etwas gibt, das nicht tadellos funktioniert. So identifizierst du Schwachstellen zur anschließenden Behebung und entdeckst weiteres SEO-Potenzial.

Fazit: Ohne SEO für Onlineshops geht es heute nicht mehr

Der starke Wettbewerb, Preisvergleichswebsites und vieles mehr machen SEO für Onlineshops unverzichtbar. Ohne SEO wird es dir schwer gelingen, dich in dichtgedrängten Märkten durchzusetzen. Deine Suchmaschinenoptimierung startest du mit einer Keyword-Recherche, um deine Zielgruppe zu analysieren und kennenzulernen, anschließend widmest du dich dem Onpage SEO und schenkst der Optimierung direkt auf deiner Website deine Aufmerksamkeit. Danach kümmerst du dich um Empfehlungen anderer Websites und der mobilen Suchmaschinenoptimierung.

Wenn du all diese Punkte erfolgreich abgehakt hast, heißt es: die Performance deine Website im Auge behalten und konsequent am Ball bleiben. Nur so klettert deine Website in den Suchergebnissen von Google und Co. auf die obersten Plätze und bleibt auch dort.

HEROLD Blog Team 2021

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