Burn-out: Erkennung und Behandlung des Burnout-Syndroms

Last Updated on: 29th April 2021, 05:29 pm

Geschäftsmann im Büro ist überfordert von zu vielen Tätigkeiten.
Dir wird alles zu viel? Chronischer Stress kann langfristig zum Burnout führen. Wie du die Krankheit erkennst, erfährst du hier. Foto: Adobe Stock, (c) Krakenimages.com

Erschöpft, ausgebrannt und überfordert auf emotionaler, körperlicher und psychischer Ebene. Menschen, die einen Burnout erlebt haben, beschreiben die Erkrankung meist als Zustand tiefer, scheinbar hoffnungsloser Erschöpfung. Die genauen Symptome des Burnout-Syndrom können jedoch individuell sehr unterschiedlich ausfallen. Oft entwickelt sich die Erkrankung schleichend, da Warnsignale übersehen werden. In diesem Beitrag erfährst du, wie du einen Burn-Out erkennst, wie man die Krankheit behandelt und wie nach einem Burn-Out der Weg zurück ins Leben aussieht.

Burnout – Was ist das?

Unter dem Begriff Burn-Out versteht man eine psychische Krise, die sich durch Gefühle von Erschöpfung und Überforderung äußert und meist durch chronischen Stress ausgelöst wird. Den Betroffenen gelingt es aufgrund anhaltender psychischer Belastung nicht mehr abzuschalten und sie finden keine ausreichende Erholung. Schließlich sind die Energie-Reserven völlig erschöpft und selbst kleinste Tätigkeiten (aus dem Bett aufstehen, den Fernseher einschalten) wirken wie eine übermenschliche Herausforderung.

Burn-Out wird häufig mit Stress in der Arbeit in Verbindung gebracht, kann aber verschiedene Auslöser haben. Besonders Mehrfachbelastungen, etwa durch Pflege, Haushalt oder Erziehung, können zu der Überforderung beitragen. Einige Berufsgruppen (helfende Berufe) und Persönlichkeitstypen (Ehrgeiz, Perfektionismus) sind besonders anfällig für das Burnout-Syndrom. Dieses lässt sich aber insgesamt auch als strukturelles und soziales Problem unserer Leistungsgesellschaft betrachten.

Besonders wichtig ist bei Burn-Out die Abgrenzung zu ähnlichen psychischen Krankheiten: Ursache der Antriebslosigkeit können auch Erkrankungen wie eine Depression sein, übertriebene Ansprüche an sich selbst dienen unter Umständen dazu, eine Angststörung zu überspielen und die Furcht vor Kontrollverlust zu besänftigen. Ebenso kann generelle Erschöpfung recht banale Quellen haben, z.B. mangelnder oder nicht erholsamer Schlaf in Folge einer Schlafstörung.

Welche Symptome hat ein Burnout?

Ein Burnout kann auf sehr unterschiedliche Arten in Erscheinung treten. Ein typisches Frühzeichen für die Erkrankung sind Probleme abzuschalten und zu entspannen. Betroffene sind vor Beginn des Krankheitsbilds meist besonders engagiert in ihrem Beruf: entweder freiwillig, aufgrund von Ehrgeiz oder Leidenschaft, oder durch einen inneren bzw. äußeren Zwang: Perfektionismus, zusätzliche Aufgaben, Angst vor Jobverlust, etc.).

Mangelnde Erholung führt dazu, dass Burnout-Patienten noch mehr Energie investieren müssen, um ihre gewohnte Leistung erbringen zu können. Das Ergebnis ist ein Teufelskreis, durch den ihre Ermüdung immer weiter zunimmt. Das hat Auswirkungen auf das Privatleben: Menschen am Beginn eines Burnouts fangen an, ihre eigenen Bedürfnisse mehr und mehr zu ignorieren. Auch schränken sie private Kontakte zunehmend ein. Angehörige und Freunde verlieren an Bedeutung. Sie haben das Gefühl in der Arbeit unentbehrlich zu sein, nie genug Zeit zu haben, nie alles fertig zu bekommen.

Mann im Anzug mit Aktenkoffer rennt gehetzt zum nächsten Termin.
Vor ihrem Burnout sind Betroffene in ihrem Job meist besonders engagiert und ehrgeizig. Foto: Adobe Stock, (c) SFIO CRACHO

Bringt ihr Engagement keinen Erfolg, stellt sich im Laufe der Zeit Frust ein, der entweder in Aggressionen oder in Niedergeschlagenheit münden kann. Betroffene sind oft reizbar und launenhaft, äußern Vorwürfe oder geraten beruflich in Konflikte. Die Einschränkung von Freizeit und Erholung hat langfristig auch reduzierte Leistung zur Folge. Patienten ziehen sich während dieser Stufe immer mehr zurück und versinken in Hoffnungslosigkeit. Auch auf körperlicher Ebene macht sich die zunehmende Ermüdung bemerkbar, etwa durch Engegefühl in der Brust, RückenschmerzenKopfschmerzen, Verspannungen, Verdauungsprobleme, Gewichtsverlust oder -zunahme, uvm.

Welche Phasen hat ein Burnout?

Der Psychologe Herbert Freudenberger, der das Burnout-Syndrom 1974 erstmals beschrieb, differenziert zwischen 12 verschiedenen Stufen des Burn-Out, vom Drang, sich selbst zu beweisen, bis zur Depression, Hoffnungslosigkeit und Selbstmord-Gedanken. Mittlerweile gibt es jedoch verschiedene Modelle, die versuchen den Verlauf des Krankheitsbildes darzustellen. Hier möchten wir dir das 7-Phasen-Modell des Psychologen Prof. Matthias Burisch vorstellen:

  • 1. Phase Erste Frühzeichen, Mehrarbeit und starkes Engagement führen zu hoher Belastung, fehlende Erholung und schlechter Schlaf zu Erschöpfung und Müdigkeit.
  • 2. Phase: Zunehmende Frustration löst Distanzierung aus. Statt Ehrgeiz zeigt sich Desillusionierung und Widerwille. Freunde und Familie werden auf Abstand gehalten.
  • 3. Phase: Es kommt zur Emotionalisierung, Betroffene reagieren auf ihre Situation vermehrt aggressiv, können sich aber auch zynisch und resigniert verhalten.
  • 4. Phase: Aufgrund der chronischen Belastung kommt es zur Reduktion der Leistungsfähigkeit, gewohnte Aufgaben kosten mehr Kraft und führen zu starker Erschöpfung.
  • 5. Phase: Resignation und Gleichgültigkeit nehmen Überhand. Kein Interesse an Hobbies oder sozialen Kontakte, sozialer Rückzug und Einsamkeit sind die Folge.
  • 6. Phase: Körperliche Beschwerden und psychosomatische Symptome treten in Erscheinung. Etwa Verspannungen, Kopfschmerzen, Tinnitus, Atembeschwerden, geschwächtes Immunsystem (anfälliger für Krankheiten), Panikattacken.
  • 7. Phase: Gefühl von Verzweiflung und völliger Hilflosigkeit, ähnlich einer schweren Depression.
Trotz seines vermehrten Auftretens und der gravierenden Folgen für Betroffene und Angehörige, galt Burnout in der Internationalen Klassifikation der Erkrankungen der WHO lange Zeit nicht als eigenständige Krankheit, sondern als Sammelbegriff unterschiedlicher Störungen und psychosomatischer Belastungen. Mit der kommenden Version (ICD-11), die ab 2022 gelten soll, ändert sich dies.

Welche Ursachen hat ein Burnout?

Ohne Stress gibt es keinen Burnout, das steht fest. Aber Stress muss nicht zwangsläufig zum Burnout führen: Im richtigen Umfeld und mit dem entsprechenden Ausgleich gelingt es vielen Menschen, extreme Belastungen und hochkomplexe, verantwortungsvolle Aufgaben zu meistern, ohne aus der Balance zu geraten. Die Auslöser eines Burnouts gestalten sich deshalb komplizierter, als reine berufliche Überlastung.

Inzwischen gehen Forscher deshalb zum einen davon aus, dass manche Personen aufgrund bestimmter Charaktereigenschaften (Perfektionismus, Probleme loszulassen, hohe Identifikation mit dem Beruf) anfälliger für derartige Störungen und Erkrankungen sind. Zum anderen haben Psychologen externe Faktoren identifiziert, die die Entwicklung eines Burnout-Syndrom begünstigen. Dazu gehört etwa das Ungleichgewicht von Leistung und Anerkennung.

In vielen Berufen steigen die Ansprüche an Mitarbeiter stetig (hoher Zeitdruck, mehr Verantwortung, anspruchsvollere Aufgaben), ohne dass der steigende Einsatz von Angestellten verhältnismäßig gewürdigt wird. Risikofaktoren am Arbeitsplatz sind beispielsweise mangelnde Wertschätzung, fehlende Unterstützung, zusätzliche Aufgaben (z.B. weil Stellen nicht nachbesetzt werden) und berufliche Ungewissheit durch befristete Dienstverhältnisse.

Sanitäterin in Krankenwagen ist mit ihren Kräften am Ende und legt ihre Hand auf ihr Gehirn.
Helfende Berufe wie Sanitäter, Arzt oder Krankenpfleger sind besonders anfällig für Burnout. Foto: Adobe Stock, (c) loreanto

Wer ist anfällig für einen Burnout?

Zwar wird Burnout zum Teil auch als „Manager-Krankheit“ bezeichnet, tatsächlich können aber Menschen in den unterschiedlichsten Berufen und sogar im Studium daran erkranken. Besonders stressige Jobs, wie etwa Chirurg oder Polizist, sind natürlich anfälliger für chronische Erschöpfung. Die höchste Gefährdung besteht aber in helfenden Berufen. Unter diesem Begriff versteht man Berufe des Gesundheitswesens wie Arzt, Therapeut, Krankenpfleger, Altenpfleger oder Sozialarbeiter.

Das liegt einerseits an der hohen emotionalen Belastung, sowie den zum Teil schwierigen Arbeitsbedingungen in diesen Jobs. Andererseits ziehen diese Berufe vor allem jene Menschen an, die sich gerne um andere kümmern, sich hingebungsvoll aufopfern und dabei vielleicht auf sich selbst vergessen. Die emotionale Abgrenzung zur Arbeit fällt in diesem Bereich verständlicherweise sehr schwer, kann aber zur Selbstvernachlässigung führen.

Auch Eigenschaften wie Perfektionismus, Ungeduld, Pessimismus, übertriebene Anpassung und Schwierigkeiten, „Nein“ zu sagen, erhöhen das Risiko für Burnout. Vielleicht liest du diesen Absatz gerade und denkst dir: „Eh klar, es ist also meine Schuld. Typisch, ich mache einfach nie irgendwas richtig.“ Diese Selbstvorwürfe sind fehl am Platz und wir möchten sie gar nicht erst entstehen lassen.

Wer es nicht gewohnt ist, abzuschalten, Fehler zuzulassen, Verantwortung abzugeben und Aufgaben zu delegieren, braucht natürlich Zeit, um diese Fähigkeiten zu erlernen. Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen und auch Entspannung will gelernt sein. Zudem solltest du nicht zu hart mit dir ins Gericht gehen: Häufig sind es am Ende äußere Faktoren, die den Burnout auslösen.

Burnout als strukturelles Problem

Ehrgeiz, Ambition und das Streben nach Erfolg sind keine angeborenen Eigenschaften, sondern etwas, das wir uns antrainieren. Schon in jungen Jahren dreht sich unsere Erziehung darum, uns auf die Leistungsgesellschaft vorzubereiten und uns zu erlauben, in diesem System zu funktionieren, im Wettbewerb idealerweise sogar aufzublühen. Wenn wir uns also im Beruf besonders einbringen, geschieht dies mit einer bestimmten Erwartung. „Leistung muss sich lohnen“, so bringt es der politische Slogan auf den Punkt.

In der Praxis machen aber viele von uns andere Erfahrungen. Die beruflichen Anforderungen steigen stetig, Aufstiegschancen und berufliche Sicherheit sind hingegen selten gegeben. Löhne und Gehälter bleiben zum Teil hinter steigenden Mieten und Lebenskosten zurück. Und auch eine globale Pandemie wie Corona fördert nicht gerade die Work-Life-Balance.

Vor diesem Hintergrund wirken Empfehlungen, wie es einmal mit Psychotherapie oder Meditation zu versuchen, eher Fehl am Platz. Denn bei der Burnout-Prävention genügt es nicht, sich auf die Eigenverantwortung von Mitarbeitern zu berufen. Auch Betriebe sind gefordert, Burnout gar nicht erst entstehen zu lassen, indem sie Unterstützung und Entlastung bieten, Aufgaben und Verantwortung besser verteilen, etc.

Psychologe gibt Patient Informationen über Psychosomatik und medizinische Faktoren bei Burn-Out.
Psychologische Beratung ist ein wesentliches Werkzeug zur Behandlung von chronischem Stress. Foto: Adobe Stock, (c) Prostock-studio

Burnout Behandlung – Was hilft bei Burnout?

Die Therapie von Burnout gestaltet sich je nach dem Zeitpunkt der Diagnose, der Intensität der Erkrankung und den auftretenden Symptomen individuell sehr verschieden. Am Beginn der Behandlung steht dabei in der Regel eine Krankschreibung von mehreren Wochen, um eine weitere Verschlechterung des Gesundheitszustandes zu vermeiden. Während dieser Zeit gilt es, Belastungen so weit wie möglich zu vermeiden. Betroffene bekommen von ihrem Hausarzt zum Teil die Anweisung, so wenig wie möglich zu tun oder einfach nur spazieren zu gehen.

Im Anschluss an die Stabilisierung geht es darum, die jeweiligen Quellen der Überlastung zu finden. Durch psychologische Beratung und Psychotherapie durchleuchten Burnout-Patienten ihre Situation, erlernen Techniken zur Entspannung und zum Stressmanagement und beginnen, ihre Leistungsfähigkeit und Balance langsam wieder aufzubauen. Gleichzeitig werden auch die körperlichen Begleiterscheinungen in Angriff genommen, also z. B. Schlafstörungen und Migräne behandelt.

Burnout: Wer stellt die Diagnose?

Beim Verdacht auf einen Burnout oder unspezifischen Beschwerden, die in diese Richtung weisen, ist in der Regel der Hausarzt dein erster Ansprechpartner. Bei Bedarf leitet er weitere Tests in die Wege, etwa durch die Überweisung an einen klinischen Psychologen.

Psychologen und Psychiater verwenden zur Diagnose von Burnout speziell abgestimmte Fragebögen wie das Maslach Burnout Inventory oder MBI, das einen Burnout anhand von drei Faktoren misst: emotionale Ermüdung, Depersonalisation bzw. Zynismus (distanzierte Haltung zu Arbeit und Kollegen), sowie Zufriedenheit mit der eigenen Leistung.

Unabhängig der weiteren Diagnostik schreibt dich dein Hausarzt bei Bedarf allerdings schon bei eurem ersten Termin krank, um deine Erschöpfung sofort zu bekämpfen. Oft zeigt sich nach einer kurzen Auszeit, ob sich deine Beschwerden von selbst bessern oder du tatsächlich auf dem Weg in einen Burn-Out bist. Dementsprechend sind auch weitere Behandlungen bis hin zur stationären Aufnahme möglich.

Burnout: Wie lange dauert die Behandlung?

Grundsätzlich gilt: Je früher ein Burnout erkannt bzw. eingestanden wird, desto leichter und schneller lässt er sich auch behandeln. Im Idealfall bemerkst du anhand der zahlreichen Warnsignale rechtzeitig die drohende Gefahr und kannst durch Veränderungen im Arbeitsumfeld und Privatleben gegensteuern, noch bevor sich gravierende Symptome entwickeln.

Hat sich die körperliche und psychische Überlastung einmal festgesetzt, ist unbedingt eine ausreichende Auszeit und psychologische Behandlung notwendig. Die Erholung von einem Burn-Out gestaltet sich nicht immer einfach, hat mit der nötigen Unterstützung aber sehr gute Erfolgschancen. Zwischen dem Beginn der Therapie und dem Wiedereinstieg in das Berufsleben (der schrittweise erfolgen sollte) können in leichten Fällen einige Wochen, in schweren Fällen auch mehrere Monate liegen.

Mann mit Depression im Bett ohne Energie oder Motivation.
Am Ende eines Burnouts steht meist tiefe, überwältigende Erschöpfung und Verzweiflung. Foto: Adobe Stock, (c) Paolese

Betroffene sollten Burnout dabei keineswegs auf die leichte Schulter nehmen: Es handelt sich dabei um eine ernste Erkrankung. Wer sich zu schnell wieder zu viel zumutet, riskiert eine Verschlechterung seines Zustandes. Eine völlige Erholung und der Weg zurück in ein normales Leben nehmen oft mehrere Jahre in Anspruch.

Burnout: Wichtige Anlaufstellen

Wer bei sich Anzeichen eines Burnout oder Überlastung am Arbeitsplatz bemerkt, weiß oft nicht an wen er sich wenden soll. Diese Beratungsstellen helfen dir bei Burn-Out am Arbeitsplatz weiter!

Consentiv

Viele Unternehmen bieten ihren Mitarbeitern kostenlosen Zugang zu dem externen Beratungsdienst Consentiv, der sich sowohl privaten als auch beruflichen Problemen widmet. Auch Beratung rund um das Thema Burnout und Überlastung am Arbeitsplatz gehört zum Service. Dein Anliegen wird hier selbstverständlich anonym und vertraulich behandelt!

Consentiv, Company & Employee Assistance

Fit2work

Die Initiative Fit2work bietet kostenlose Beratung für Menschen, die aufgrund gesundheitlicher Probleme keine Arbeit finden oder fürchten, ihren Arbeitsplatz zu verlieren. Auch die Begleitung bei Burnout ist eines der Spezialgebiete von fit2work. Die geschulten Berater erarbeiten individuelle Maßnahmen gegen psychische Belastung am Arbeitsplatz oder begleiten dich beim Wiedereinstieg nach einem langen Krankenstand.

Fit2work Beratungsstelle in deiner Nähe

Was tun nach einem Burnout?

Die Frage, wie nach einem Burn-Out die Rückkehr in das Berufsleben abläuft, hängt selbstverständlich stark davon ab, was in deinem Fall der Auslöser der Überlastung war. Bei einer kurzfristigen Belastung durch besondere Gegebenheiten, wie den Ausfall eines Kollegen oder eine Krise im privaten Umfeld, spricht theoretisch nichts gegen eine Rückkehr an den alten Arbeitsplatz. Unter Umständen hast du dabei Anspruch auf Wiedereingliederungsteilzeit bzw. Wiedereingliederungsgeld.

Geht deine Überforderung aber auf deine derzeitige Aufgabe oder grundlegende organisatorische Probleme im Beruf zurück, profitierst du vielleicht von einem Wechsel in einen anderen Betrieb oder eine andere Tätigkeit. Die Jobsuche nach einem Burn-Out kann dabei eine ziemliche Herausforderung sein, deshalb ist es besonders wichtig, dass du auch nach Abschluss der eigentlichen Therapie weiterhin auf dich achtest und erlernte Techniken gegen Stress konsequent beibehältst.

Fachärztin für Psychiatrie behandelt Patienten die sich wegen Depressionen schlecht fühlen.
Was tun gegen Burnout? Bei diesen Spezialisten bekommst du die Hilfe, die du brauchst! Foto: Adobe Stock, (c) Alexander Raths

Burnout Beratung – Das sind unsere Empfehlungen!

Dr. Brigitte Wiesinger-Dimter

Dr. Brigitte Wiesinger-Dimter ist Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapeutische Medizin und dein Ansprechpartner für die Diagnose & Behandlung von Burn-Out. Von der Untersuchung bis hin zur ambulanten Begleitung und Therapie bist du hier bei Stress, Burnout und chronischer Erschöpfung an der richtigen Adresse!

Kontakt: Dr. Brigitte Wiesinger-Dimter, 1020 Wien

Doris Buchhammer

Die Lebens- und Sozialberaterin Doris Buchhammer ist diplomierte Expertin für Burnout- und Stress-Prävention. In ihrer Praxis bietet sie Klienten maßgeschneiderte psychologische Beratung zu privaten und beruflichen Themen. Mögliche Themenfelder sind etwa das Erkennen von Burnout-Symptomen, die Reduktion von Stress oder das Erlernen von Entspannungstechniken.

Psychosoziale Beratung Wien, 1230 Wien

MMag. Louisa Abramov

MMag. Louisa Abramov ist Psychotherapeutin mit der Methode der Psychoanalyse. Ihre Behandlungsfelder decken Beziehungen, kulturelle Themen, Probleme am Arbeitsplatz wie Mobbing und auch Stress & Burnout ab.

„Mit meinem stressigen Beruf brauchte ich einfach einen Rat vom Profi. Durch einen Kollegen habe ich diese Praxis entdeckt. Hier wurde ich sehr gut beraten. Falls ich Stress oder Depressionen wieder haben sollte, melde ich mich wieder hier.“ Bewertung auf HEROLD.at

Kontakt: MMag. Louisa Abramov, 1030 Wien

Mag. Doris Nowak-Schuh

Mag. Doris Nowak-Schuh hat sich in ihrer Arbeit als Psychotherapeutin besonders auf das Thema Burnout-Prävention spezialisiert. Dazu behandelt sie Störungen nicht nur bei Einzelpersonen in der Psychotherapie, sondern bietet auch Workshops und Kurse für Unternehmen sowie Coaching für Führungskräfte an, um die psychische Gesundheit am Arbeitsplatz zu fördern.

„Wir haben Frau Mag. Nowak-Schuh bereits mehrmals für Burnout-Präventation Workshops in unseren Standorten Linz und Wien gebucht und sind sehr zufrieden mit den erbrachten Leistungen. Die Mitarbeiter wurden kompetent und nicht „von oben herab“ über die Vorboten und Anzeichen sowie deren Vermeidung geschult. Wir können Frau Mag. Nowak-Schuh als Expertin auf dem Gebiet vorbehaltlos weiterempfehlen.“ Bewertung auf HEROLD.at

Mag. Doris Nowak-Schuh, 1180 Wien

Margarethe Mensdorff-Pouilly

Margarethe Mensdorff-Pouilly bietet in Wien unter anderem Lebensberatung, Psychotherapie und Entspannungsarbeit (Hot Stone, Chinesische Energiearbeit) an. Gerne steht sie dir bei psychischen und psychosomatischen Beschwerden durch Belastung im Beruf zur Seite. Mit mehr als 30 Jahren Erfahrung und einer Note von 5 von 5 Sternen bei 22 Bewertungen auf HEROLD.at ist Frau Mensdorff-Pouilly eine echte Empfehlung!

Margarethe Mensdorff-Pouilly, 1120 Wien

Mag. Bernhard Diwald

Der Unternehmensberater und Psychotherapeut Mag. Bernhard Diwald leitet das Institut für Burnout-Prävention in Graz. Er unterstützt Unternehmen dabei, durch bessere Abläufe und Aufgabenverteilung gesundheitliche Folgen wie einen Burn-Out zu verhindern. Auch Privatpersonen können sich für die Burnout-Therapie an Mag. Diwald wenden.

Institut für Burnout-Prävention, 8010 Graz

Mag. Michaela Klampfer

Die Burnout-Behandlung ist ein Spezialgebiet der Gesundheitspsychologin Mag. Michaela Klampfer. Dabei achtet sie besonders auf die individuellen Ursachen der Belastung und mögliche psychische Begleiterkrankungen wie Depression oder Panikattacken. Auch das Erlernen neuer Verhaltensmuster und Entspannungstechniken sind ein Teil der Therapie.

Mag. Michaela Klampfer, 8042 Graz

Dr. Eva Brunegger

Dr. Eva Brunegger ist Allgemeinmedizinerin mit Fortbildung für psychosomatische und psychotherapeutische Medizin. Durch ihr umfassendes Fachwissen kann sie dem Burnout-Syndrom sowohl auf psychologischer als auch auf medizinischer Ebene entgegentreten. In einem Erstgespräch kannst du hier alle offenen Fragen klären. Dr. Brunegger bietet auch Online-Beratung und Telemedizin an.

„Frau Dr. Brunegger ist eine einfühlsame Gesprächspartnerin, bei der ich mich sehr wohlfühle. Sie bietet auch Telemedizin an, was für mich eine große Erleichterung ist.“ Bewertung auf HEROLD.at

Dr. Eva Brunegger, 8020 Graz

Zentrum für Stress- und Burnoutberatung

Das Zentrum für Stress- und Burnoutberatung steht unter der Leitung der Psychotherapeuten Dieter Gnambs, Dr. Christian Arnezeder, Mag. Ulrike Richter und Susanne Ursprung. Gemeinsam bieten sie Betroffenen Hilfe bei der Diagnostik von Stressbelastung und Burnout-Gefährdung und der Entwicklung individueller Entlastungsprogramme. Auch die Psychoedukation, das Coaching von Führungskräften und die Begleitung von Teams, Abteilungen oder ganzen Unternehmen gehören zu ihren Leistungen.

Website: Zentrum für Stress- und Burnoutberatung, 4020 Linz

Mag. Ulrike Daxner

Die Psychologin Mag. Ulrike Daxner bietet umfassende psychologische Diagnostik sowie die Behandlung von Burn-Out an. Lösungsorientierte Gespräche sowie wissenschaftlich fundierte Trainingsprogramme helfen dir dabei, Stress besser zu bewältigen, nach der Arbeit erfolgreich abzuschalten und Aufgaben besser unter einen Hut zu bringen.

Website: Mag. Ulrike Daxner, 4020 Linz

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