Fettabsaugung: Ablauf, Kosten und top Chirurgen

Fettabsaugung: Eine Frau greift sich an die Oberschenkel

Fettabsaugung: Was sie kostet und wer sie in Wien anbietet. Foto: Adobe Stock, gballgiggs

Trotz konsequenter Diät und schweißtreibender Fitness wollen ein paar Fettpölsterchen nicht verschwinden? Dann ist Fettabsaugen vielleicht die richtige Methode, um sie endlich loszuwerden. Wann eine Fettabsaugung wirklich Sinn macht, wie sie abläuft und was sie kostet: All das verraten wir hier.

Was ist eine Fettabsaugung?

Fettabsaugung, im medizinischen Jargon Liposuktion oder Liposuction (griech.: lipos = Fett, lat.: suctio = saugen), seltener auch Lipoaspiration oder Aspirationslipektomie genannt, ist eine schönheitschirurgische Methode. Sie reduziert dauerhaft den Fettgewebsanteil in bestimmten Körperpartien und formt dadurch die sichtbare Körperkontur. Daher spricht man auch von Liposkulptur.

Fettabsaugung ersetzt Sport und gesunde Ernährung nicht

Üppige Körperpartien einfach schmelzen lassen – diesen Wunsch kann leider auch Fettabsaugen nur bedingt erfüllen. Denn es beseitigt lediglich hartnäckige Fettdepots, die allen Diäten und jedem Bewegungsprogramm beharrlich trotzen. Daher ersetzt es keineswegs konsequentes Training oder ausgewogene Ernährung, sondern ergänzt diese nur. Es handelt sich also um keine Methode zum Abnehmen, sondern hauptsächlich zum Modellieren der Silhouette.

Die Besonderheit an einer Fettabsaugung: Einmal entferntes Fettgewebe kann sich nicht neu bilden. Daher ist Fettabsaugen ein einmaliger Eingriff im jeweils behandelten Areal.

Die Liposuktion erfolgt nur selten aufgrund einer medizinischen Notwendigkeit, sondern im Normalfall aus kosmetischen Gründen. Sie zählt zu den häufigsten Schönheitsoperationen. Oft wird Fettabsaugen auch als Ergänzung zu anderen kosmetischen Eingriffen wie z. B. einer Bauchdeckenstraffung oder Brustverkleinerung durchgeführt.

Wann macht eine Fettabsaugung Sinn?

Nur wenn die Haut über dem zu entfernenden Fettdepot genügend Elastizität aufweist, ist eine Fettabsaugung sinnvoll. Denn nur dann kann die Körperhülle nach dem Eingriff schrumpfen. Ein Hautüberschuss wie z. B. nach einer starken Gewichtsabnahme hingegen kann durch eine Liposuktion sogar verstärkt werden. Ist die Haut sehr erschlafft, zeigt Dehnungsstreifen oder Knitterfalten, sollte die Fettabsaugung mit einer Hautstraffung (Lifting) kombiniert werden.

Wie läuft eine Fettabsaugung ab?

Fettabsaugen in kleinerem Ausmaß geschieht in Lokalanästhesie (örtlicher Betäubung) oder sanftem Dämmerschlaf. Größere Behandlungen erfordern eine Vollnarkose und erfolgen daher im Rahmen eines kurzen Krankenhausaufenthalts.

Beim Fettabsaugen selbst werden – nach Desinfektion und Abdeckung des zu behandelnden Bereichs – an optisch unauffälligen Stellen kleine Hautschnitte gesetzt. Durch sie führt der Arzt eine Kanüle ins Fettgewebe ein. Er löst durch leichte Vor- und Zurück-Bewegungen Fettgewebe von der Innenseite der Haut und saugt das Fett ab. Die Kanüle ist an eine maschinelle Vakuumpumpe angeschlossen, die einen kontinuierlichen, mittleren bis starken Sog erzeugt.

Dabei kann der Chirurg in nur einer Sitzung Fettansammlungen an mehreren Stellen reduzieren. Wobei jedoch eine bestimmte Menge an abgesaugtem Fett, d .h. fünf Liter, nicht überschritten werden sollte. Dieser Prozess dauert je nach Ausmaß sowie der Anzahl der zu behandelnden Bereiche und je nach Verlauf des Eingriffs im Mittel eine halbe bis 3 Stunden.

Die dafür verwendeten Kanülen besitzen einen Durchmesser von 3 bis 8 mm, was ein recht rasches Arbeiten ermöglicht. Doch finden auch Mikrokanülen mit einem Durchmesser von nur 1 bis 2,5 mm Einsatz, weil sie ein präziseres und gewebeschonenderes Absaugen ermöglichen und für sie minimale Hautschnitte genügen, die nicht vernäht werden müssen.

Modellieren des Körpers mit Eigenfett

Soll das abgesaugte Fett zur Verbesserung der Körperkonturen (Liposkulptur) von Normalgewichtigen oder zum Fetttransfer (Lipotransfer, fat grafting) verwendet werden, empfiehlt sich die Anwendung händisch bedienter Saugspritzen statt einer maschinellen Saugpumpe, weil sie ein gewebefreundlicheres Arbeiten und einen verringerten Nachsorgeaufwand gewährleisten sollen.

Beim Fetttransfer wird das abgesaugte Fett einer Körperregion aufbereitet und (später) in andere Fettdepots verlegt. Beispiele dafür sind das Brazilian Butt Lift, bei dem Bauchfett in den Po eingebracht wird, eine das Aufspritzen der Lippen mit Eigenfett. Auch Muskeln wie der Bizeps oder Bauchmuskeln können mit Eigenfett besser zur Geltung gebracht werden.

Arten von Fettabsaugung

Es gibt beim Fettabsaugen verschiedene Techniken. Sie unterscheiden sich darin, wie die Fettzellen vom umgebenden Bindegewebe getrennt werden.

1. Tumeszenz-Lokalanästhesie

Bei der heute gängigsten Art von Liposuktion, der Tumeszenztechnik (TLA, Wet-Technik; lat.: tumescere = aufblasen, anschwellen), werden größere Mengen, nämlich bis zu mehreren Litern, Flüssigkeit ins Unterhautfettgewebe des Behandlungsbereichs eingebracht. Dabei handelt es sich um

  • physiologische Kochsalzlösung
  • ein örtliches Betäubungsmittel zur Schmerzausschaltung
  • Adrenalin zur Gefäßverengung, um Blutergüsse hintanzuhalten und den Abtransport des Betäubungsmittels aus dem Gewebe zu verzögern, wodurch dieses länger wirkt
  • eventuell Bikarbonat, das ein „Brennen“ beim Einleiten der Tumeszenzflüssigkeit verhindert
  • ein Glukokortikoid (“Kortison“), das entzündlichen Reaktionen im Gewebe vorbeugt

Die Flüssigkeit erzeugt Druck, was das Ausmaß der Blutung während der Fettabsaugung und die Schwellung danach verringert.

Nach einer gewissen Wartezeit, in der sich die Flüssigkeit im Fettgewebe gleichmäßig verteilt und die Betäubung ihre Wirkung entfaltet, entsteht eine Art Emulsion aus Fettzellen und Tumeszenzlösung. Da die Fettzellen sich mit dem Gemisch vollsaugen, lassen sie sich leichter aus dem Bindegewebe herauslösen und mitsamt der injizierten Lösung durch spezielle Kanülen absaugen. Diese Art von Fettabsaugung ist gewebeschonend, aber ziemlich zeitaufwändig.

2. Vibrations-Lipolyse

Die vibrationsassistierte Liposuktion (PAL = power assisted liposuction, Feintunnelungstechnik) stellt eine Weiterentwicklung der Tumeszenz-Technik dar. Auch bei ihr wird – fächerförmig oder parallel –Kochsalzlösung mit zugesetztem Adrenalin und Betäubungsmittel in die zu behandelnde Körperstelle eingebracht. Doch mit sehr feinen vibrierenden Kanülen. Sie lösen die Fettzellen per hochfrequenter Rütteltechnik, d. h. Ultrafibration mit 4000 bis 8000 Vibrationen in der Sekunde, heraus. Dadurch kann das Fett bis dicht unter die Hautoberfläche abgesaugt werden.

Die PAL eignet sich besonders für schwer zugängliche Körperpartien wie Knöchel, Fesseln oder Knie. Aber nicht für großflächige Fettabsaugungen, da die feinen Kanülen eine nur begrenzte Absaugleistung erbringen. Eine Entfernung zu großer Fettmassen mit diesem Verfahren würde zu lange dauern, sodass die Wirkung des Lokalanästhetikums und des Adrenalins nicht mehr gewährleistet wäre. Die Methode schont Bindegewebe, Gefäße und Nerven. Daher verläuft die Heilungsphase wesentlich kürzer und hinterlässt kaum bleibende Narben. Zudem kann sie die Hautoberfläche verbessern. Also auch Orangenhaut (Cellulite).

3. Supernass-Methode & Nass-Methode

Auch bei diesen Methoden wird Flüssigkeit in das Fettgewebe gespritzt, allerdings nur so viel bzw. weniger, wie Fett abgesaugt werden soll. Die Methode ermöglicht eine relative rasche Fettabsaugung, erfordert aber eine Vollnarkose oder starke Beruhigungsmittel.

4. Ultraschall-assistierte Liposuktion

Die Ultraschall-assistierte Liposuktion (UAL = ultrasonic-assisted liposuction, Ultraschall-Fettabsaugung) erfordert ebenfalls eine Infiltration von Kochsalzlösung ins Gewebe. Bei ihr bringen Ultraschallwellen Fettzellen zur Implosion, d. h. zum Platzen durch Druck von außen. Das aus ihnen freiwerdende Fett saugt der Arzt mit speziellen, recht dicken Kanülen ab. Daher hinterlässt der Vorgang größere Narben.

Die UAL kommt vor allem an Körperregionen mit viel Bindegewebe wie z. B. an den Hüften, am oberen Rücken oder an der männlichen Brust zum Einsatz. Denn nur sie schafft es, auch verhärtetes Fettgewebe erfolgreich aufzulockern. Außerdem ermöglicht sie eine bessere Hautschrumpfung und damit die Glättung von Hautunebenheiten. Doch kann sie bei unsachgemäßer Durchführung Verbrennungen der Haut und anderer Strukturen inklusive Narbenbildung verursachen.

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Die UAL kommt häufig an Körperregionen mit viel Bindegewebe wie an den Hüften zum Einsatz. Foto: Adobe Stock (c) motortion

 

Nicht zu verwechseln ist die Methode mit der Ultraschall-Liposuktion (E-UAL = external ultrasonic-assisted liposuction), einer nicht invasiven Beseitigung von Körperfett. Bei der E-UAL verstoffwechselt der Organismus die durch Ultraschallenergie zerstörten Fettzellen und scheidet sie aus. Somit kommt die Ultraschall-Liposuktion ohne den Einsatz von Kanülen und daher ohne Schnitte aus, sodass die Haut vollkommen intakt bleibt. Es handelt bei ihr also um keine Fettabsaugung im klassischen Sinne.

5. Lipopulsing

Beim Lipopulsing zerstören über sehr feine Kanülen ins Fettgewebe gesendete hochfrequente, elektromagnetische Spannungsimpulse mit niedriger Energie die Fettzellwände. Das so freigesetzte Fett wird abgesaugt. Doch entsteht bei diesem Vorgang Hitze, die Gewebsschäden nach sich ziehen kann. Mit dieser Technik sind nur kleinere Areale behandelbar.

6. Laser-Liposuktion

Die Laser-assistierte Liposuktion verwendet eine 1 bis 2 Millimeter dicke Kanüle mit Laserstrahl, der die Fettzellen zersetzt. Derart verflüssigtes Fett kann der Körper in kleinen Arealen resorbieren, in größeren Bereichen muss es schonend abgesaugt werden. Oft wird die Laserlipolyse mit der Vibrations-Liposuktion kombiniert.

7. Water-jet-Fettabsaugung

Diese Wasser-assistierte Liposuktion (Wasserstrahl-Liposuktion, WAL, WAL-Body-Jet) zersetzt und spült unter großem Druck unerwünschtes Fett mit einem Wasserstrahl aus dem Körper. Doch kann sich dabei die Feinkonturierung erschwert gestalten.

8. Trockene Technik

Bei ihr muss mehr Vakuum eingesetzt werden, weil keine Flüssigkeit ins Fettgewebe injiziert wird. Das kann zu größeren Blutverlusten, Gewebsverletzungen oder Hautunregelmäßigkeiten führen. Deshalb gilt diese unter Vollnarkose ausgeführte Methode heute als veraltet und findet kaum noch Verwendung.

Wer macht Fettabsaugungen?

Liposuktionen führt am besten ein darin erfahrener Facharzt für Plastische Chirurgie durch. Er kann bei Bedarf Fettabsaugen mit anderen Methoden der Schönheitschirurgie wie z. B. Hautstraffungen verbinden.

Was geschieht vor dem Fettabsaugen?

Vor der Liposuktion fragt der Arzt zur Feststellung des Operationsrisikos den Patienten nach etwaigen aktuellen und durchlebten Erkrankungen, Allergien und eingenommenen Medikamenten. Er fertigt Fotos an. Und klärt mit dem Patienten dessen Behandlungswünsche bzw. deren Umsetzbarkeit, d.h. wieviel vom Fettgewebe wo entfernt werden soll. Zudem bespricht er mit ihm die Operationsmethode samt Risiken, Vorteilen und eventuellen Bedenken. Hat er einen 3D Scanner zur Verfügung, kann er damit das mögliche Ergebnis der Operation fotorealistisch simulieren. Direkt vor der Liposuktion markiert er die Stellen, an denen Fett abgesaugt werden soll, mit einem Stift.

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Vor einer Fettabsaugung müssen eventuell blutverdünnende Medikamente abgesetzt werden. Foto: Adobe Stock (c) splitov27

Damit es zu keinen Komplikationen kommt, müssen eventuell eingenommene blutverdünnende Medikamente vor dem Eingriff abgesetzt werden, um Nachblutungen zu vermeiden. Auch empfiehlt es sich, einige Wochen vor dem Eingriff das Rauchen einzustellen, um Wundheilstörungen zu verhindern.

Für ein bleibendes gutes Ergebnis einer Fettabsaugung wichtig ist, schon vorher das Wunschgewicht erreicht zu haben und es danach zu halten. Denn spätere erneute Veränderungen der Körpermasse können das Resultat des Eingriffs beeinflussen.

Was geschieht nach dem Fettabsaugen?

Nach der Liposuktion verschließt der Arzt die Hautschnitte mit selbstauflösenden Nähten und legt einen Kompressionsverband an, damit sich die Haut besser zusammenzieht und beim Eingriff entstandene Hohlräume nicht mit Gewebsflüssigkeit füllen. Aus diesen Schnitten können eine Weile noch Reste der vor dem Eingriff eingespritzten Tumeszenzlösung austreten.

Bleiben Blutergüsse, Verfärbungen und Schwellungen von der Absaugung zurück, bilden diese sich normalerweise innerhalb weniger Wochen von selbst zurück. Andernfalls schafft Lymphdrainage Abhilfe, weil sie Schwellungen reduziert. Die Haut kann direkt nach dem Eingriff irritiert und leicht gerötet sein. Nach dem Verheilen der durch die Absaugkanülen hinterlassenen Tunnel wirkt sie jedoch in vielen Fällen straffer als davor.

Gleich nach der Liposuktion fühlt man sich, als ob man in der behandelten Region einen Muskelkater hätte. In ruhiger Lage kommt es nicht zu Schmerzen, jedoch ist das abgesaugte Areal druckempfindlich und Berührungen dort können unangenehm sein. Auch ist es möglich, dass vor allem nach dem Absaugen großer Fettmengen für kurze Zeit Schwindel auftritt.

Nach dem Eingriff muss man für 2 bis 6 Wochen Kompressionskleidung tragen. Das endgültige Ergebnis der Behandlung ist meistens nach etwa 4 bis 6 Monaten sichtbar.

Worauf muss man nach dem Fettabsaugen achten?

Die Schnitte, durch die beim Fettabsaugen die Absaugkanüle eingeführt wurde, hinterlassen kleine Wunden. Während der Heilungsphase gilt es, diese nicht zu verunreinigen. Das heißt, die Wundstellen zu versorgen und Wundverbände regelmäßig zu wechseln. In dieser Zeit verzichtet man besser auf Bäder und bevorzugt die Dusche. Ebenso auf Kosmetika wie etwa Bodylotions, damit deren Inhaltsstoffe keine Entzündungen auslösen. Vor allem aber auf Belastungen wie z. B. Sport und Hitzeeinwirkungen wie z. B. Saunagänge, die es in den ersten 6 Wochen zu meiden gilt.

Je nach behandelter Stelle und Umfang des Eingriffs ist es ratsam, den Körper bzw. vor allem das fettabgesaugte Areal zu schonen. Leichte sitzende Tätigkeiten (z. B. Büroarbeit) sind jedoch üblicherweise bereits nach 2 bis 3 Tagen bereits möglich, körperliche Arbeit frühestens nach 2 Wochen, uneingeschränkte Sportausübung nach 6 Wochen.

Wo ist eine Fettabsaugung möglich?

Die Liposuktion dient der gezielten Modellierung der Körpersilhouette sowie Harmonisierung und Optimierung von Proportionen. Damit behandelt man Fettdepots, die auf andere Weise (z.B. Diät, Sport, Fettwegspritze) nicht verschwinden wollen.

Fettabsaugen beseitigt vor allem Fettpölster in den Bereichen

  • Unterkiefer/Hals (“Doppelkinn“) und Wangen
  • Ober- und Unterarm
  • Bauch und Taille
  • Rücken
  • Hüfte und Flanken (Love Handles)
  • Oberschenkel (“Reiterhosen“)
  • Knie, Waden und Fesseln
  • männliche Brust bei Gynäkomastie

Doch wird es auch am Venushügel durchgeführt. Und am Po, was aber problematisch sein kann, weil es vor allem bei zu aggressivem oder ungeübtem Vorgehen zu unschönen Dellen führen oder ein abgeflachtes, schlaffes Gesäß hinterlassen kann. Auch muss der Übergang zwischen Gesäßfalte und Gesäß erhalten bleiben.

Prinzipiell ist eine Fettabsaugung nicht an allen Körperpartien möglich. Etwa dort, wo sich Nervenstränge befinden. Auch das Viszeralfett in der Bauchhöhle, das durch die Produktion von Botenstoffen krankhafte Prozesse wie Atherosklerose, Diabetes, Bluthochdruck usw. fördert, lässt sich damit nicht beseitigen. Abgesehen davon gelingt eine rasche Gewichtsabnahme allein durch Fettabsaugung nicht, doch kann eine Liposuktion die Gesamtkörperfettmenge reduzieren.

Ist Fettabsaugen gefährlich?

Wie bei jedem anderen chirurgischen Eingriff auch kann es nach dem Fettabsaugen zu Schmerzen, Infektionen, Blutungen oder bei entsprechender Veranlagung zu Wundheilungsstörungen kommen. Selten kommt es dadurch sogar zu Todesfällen, etwa wenn eine bestehende Herzschwäche vorher unentdeckt blieb.

Außerdem liefert Fettabsaugen nicht immer die erhofften Ergebnisse. Beispielsweise wenn das Fett nicht gleichmäßig und schonend entfernt wurde. Denn dann können Dellen, Verwachsungen und Beulen entstehen.

Was kostet Fettabsaugen?

In der Regel muss der Patient die gesamten Ausgaben für eine Liposuktion selbst tragen, da es sich üblicherweise um einen kosmetischen Eingriff handelt, für den die gesetzlichen Krankenkassen keine Kosten übernehmen.

Neben der Operationsmethode beeinflussen folgende Gegebenheiten den Preis einer Fettabsaugung:

  • die zu behandelnde Körperstelle
  • das Ausmaß des zu entfernenden Fettgewebes
  • die Behandlungsdauer inklusive Wundversorgung.
  • die verwendete Art von Anästhesie

Wobei es zu beachten gilt, dass für Ärzte hierzulande das Recht auf freie Honorargestaltung besteht.

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Bei einer Fettabsaugung muss der Patient normalerweise die gesamten Kosten selber zahlen. Foto: Adobe Stock (c) bramgino

So kann man etwa mit einem finanziellen Aufwand von 1.000 Euro aufwärts rechnen. Oft werden gestaffelte Preise veranschlagt, z.B. 2.000 bis 3.000 Euro für die erste Region und 1.000 Euro für jede weitere. Dabei zählen beispielsweise meist linke und rechte Seite jeweils als eigene Region, Bauch und Rücken als 2 Regionen.

Auf jeden Fall empfiehlt es sich, beim Beratungsgespräch einen Kostenvoranschlag einzuholen, um unliebsame Überraschungen zu vermeiden.

Wie lange hält der Erfolg einer Fettabsaugung an?

Die Dauerhaftigkeit des Ergebnisses einer Liposuktion hängt – wie andere Maßnahmen zur Gewichtsreduktion – davon ab, ob danach ein Lebensstil gepflegt wird, der die so gewonnene gute Figur erhält. Also kalorienbewusstes Essen und körperliche Aktivität umfasst.

Eine erneute Gewichtszunahme führt zur neuerlichen Einlagerung von Fett. Das sammelt sich dann allerdings nicht wieder überproportional in der fettabgesaugten Zone an, sondern eher gleichmäßig sowohl in behandelten und unbehandelten Bereichen.

Gibt es Alternativen zum Fettabsaugen?

Neben der Liposuktion gibt es auch die sogenannte Lipolyse, um unerwünschte Fettansammlungen im Körper loszuwerden. Darunter versteht man von außen über die Haut angewendete, also nicht invasive Methoden. Sie haben zum Ziel, per ins Gewebe eingebrachter Energie in Form von z. B. Ultraschall, Radiofrequenzwellen oder Kälte Fettzellen zu entleeren. Wobei der tatsächliche Wirkmechanismus der Verfahren nicht sicher geklärt ist.

Abgesehen davon nutzt die Medizin zur Fettreduktion die sogenannte Injektionslipolyse, auch Fett-weg-Spritze genannt, deren Inhaltsstoffe Fettzellen absterben lassen. Auch diese Verfahren dienen lediglich dem Abschmelzen kleinerer, umschriebener, hartnäckiger Fettpölster, der Umfangreduktion und Konturveränderung und können Anstrengungen, Gewicht zu verlieren, nicht ersetzen.

Fettabsaugen in Wien

Prof. Dr. Dirk Hellekes – Plastischer Chirurg in Wien 1030

Herr Dr. Dirk Hellekes ist Facharzt für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie und sowohl in der Krankenanstalt Rudolfstiftung als auch in seiner eigenen Ordination im 3. Wiener Gemeindebezirk tätig. Neben Bauchdeckenstraffungen, Faceliftings und anderen klassischen ästhetischen Eingriffen führt der auf Handchirurgie spezialisierte Arzt auch spezielle Verfahren wie eine Kryotherapie zur Narbenentfernung oder Schweißdrüsenentfernungen durch. Auf HEROLD.at hat die Ordination bisher in der Bewertung 5 von 5 Sternen erhalten.

Kontakt: Dr. Dirk Hellekes, 1030 Wien 

Dr. Wolfang Rohrbacher – Plastischer Chirurg in Wien 1130

Herr OA Dr. Wolfang Rohrbacher ist Facharzt für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie mit eigener Ordination im 13. Wiener Gemeindebezirk und in Kapelln. Er hat sein Hobby, Lebensqualität und Lebensfreude seiner Patienten zu erhöhen, zum Beruf gemacht. Somit bietet er das gesamte Spektrum an ästhetischen Behandlungen wie Botox, Faltenbehandlungen und Schönheitsoperationen, auch mittels Laser. In familiärer, entspannter Atmosphäre. Auf HEROLD.at hat die Ordination bisher 4,3 von 5 Sternen bei sieben Bewertungen erhalten.

„Qualifizierte fachlich gute Beratung wird hier auf jeden Fall geboten. Auf Aufklärung wird sehr viel Wert gelegt. Hier kann man sich vertrauensvoll in die Hände dieses Arztes begeben.“

Kontakt: Dr. Wolfang Rohrbacher, 1130 Wien 

Dr. Sabine Apfolterer – Plastische Chirurgin in Wien 1030

Frau Dr. Sabine Apfolterer ist Fachärztin für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie. Sie ist sowohl in ihrer Ordination im 3. Wiener Gemeindebezirk als auch in der Worseg Clinics GmbH tätig. Die Schönheitschirurgin bietet vor allem Brust- und Lidchirurgie, Faltenbehandlungen und Fettabsaugungen. Ihre Botschaft an ihre Patient(inn)en: „Das Leben ist in jedem Alter schön. Und Du bist es auch! Ich begleite Dich gerne auf Deinem Weg!“

Kontakt: Dr. Sabine Apfolterer, 1030 Wien

Dr. Heike Christina Klepetko– Plastische Chirurgin in Wien 1190

Frau Dr. Heike Christina Klepetko, PhD ist Fachärztin für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie mit eigener Ordination in der Radetzky-Villa im 19. Wiener Gemeindebezirk war bis 2010 Oberärztin an der Abteilung für Plastische Chirurgie der Krankenanstalt Rudolfstiftung in Wien. Sie verfügt nicht nur über Auslandserfahrung, sondern nimmt auch international Lehr- und Vortragstätigkeiten wahr, wofür sie bereits mehrmals ausgezeichnet wurde. Zu ihren Schwerpunkten zählen Besenreiser-Verödungen, Botox- und Kollagen-Behandlungen, Chemo- und Fruchtsäurepeels, Lasertherapie, Brust-, Hand- und Lidchirurgie sowie natürlich Fettabsaugungen.

Kontakt: Dr. Heike Christina Klepetko, 1190 Wien

Dr. Victor Boulgaropoulos – Plastischer Chirurg in Wien 1180

Herr Dr. Victor Boulgaropoulos ist Facharzt für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie und Arzt für Allgemeinmedizin mit eigenen Ordinationen im 18. und 13. Wiener Gemeindebezirk sowie in St. Pölten. Als Oberarzt am Universitätsklinikum St. Pölten verfügt er über 15 Jahre Berufserfahrung. Insbesondere in den Bereichen Ober-/Unterlid-Straffung, Brust-Korrektur, Bauchdeckenplastik, Fettabsaugungen, Unterspritzungen, Botox-Behandlungen, Needling und Fadenlift.

Kontakt: Dr. Victor Boulgaropoulos1180 Wien

Dr. Barbara Iris Greibl – Plastische Chirurgin in Wien 1080

Frau Dr. Barbara Iris Greibl ist Fachärztin für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie und Ärztin für Allgemeinmedizin mit eigenen Ordinationen im 8. Wiener Gemeindebezirk und in Leonding in Oberösterreich. Sie weiß, dass nicht immer große Operationen notwendig sind, um ein harmonisches Erscheinungsbild zu erlangen. Dementsprechend bietet sie neben diversen Schönheitsoperationen auch Faltenbehandlungen und Fettabsaugungen an.

Kontakt: Dr. Barbara Iris Greibl

Dr. Claudia Gschnitzer – Plastische Chirurgin in Wien 1090

Frau Dr. Claudia Gschnitzer ist Fachärztin für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie mit eigener Ordination im 9. Wiener Gemeindebezirk. Die ehemalige stellvertretende Leiterin der Abteilung für plastische Chirurgie im Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern in Wien verfügt über zahlreiche Spezialausbildungen, unter anderem in Hand-, Nasen-, Brust- und Gesichtschirurgie im In- und Ausland. Sie nennt Genauigkeit, Geduld, Sorgfältigkeit und Gewissenhaftigkeit als Kennzeichen ihrer Arbeitsweise.

Kontakt: Dr. Claudia Gschnitzer in 1090 Wien

Dr. Markus Handle – Plastischer Chirurg in Wien 1060

Herr Dr. Markus Handle ist Facharzt für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie und Arzt für Allgemeinmedizin eigenen Ordinationen im 6. Wiener Gemeindebezirk und in Innsbruck. Der mehrsprachige Schönheitschirurg mit reichlich internationaler Erfahrung bietet neben einer Palette von operativen Eingriffen auch Kollagen- und Faltenbehandlungen, Fettabsaugungen und Fruchtsäure-Peelings an.

Kontakt: Dr. Markus Handle in 1060 Wien

Prof. Dr. Gerald Zöch – Plastischer Chirurg in Wien 1140

Herr Prof. Dr. Gerald Zöch ist Facharzt für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie sowie Facharzt für Allgemeine Chirurgie und Viszeralchirurgie. Neben Venen-, Brust- und Handchirurgie zählen Fettabsaugungen, Cellulitebehandlungen und chronische Wunden zu den Schwerpunkten des Chirurgen, der zudem wissenschaftliche Arbeiten verfasst und eine regelmäßige Vortrags- und Lehrtätigkeit im In- und Ausland betreibt.

Kontakt: Prof. Dr. Gerald Zöch in 1140 Wien 

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