14 wunderbare Ausflugsgasthäuser in Österreich - HEROLD.at

Wunderbare Ausflugsgasthäuser: Kurzurlaub in Österreich

Gasthaus Österreich

Wir verraten dir die besten Ausflugsgasthäuser in Österreich für einen entspannenden Kurzurlaub. Foto: Adobe Stock, (c) ISO-68

Ein Tapetenwechsel ist gut für Körper, Geist und Seele. Denn manchmal muss man einfach raus – aus der Stadt und aus dem Alltag. Es muss nicht Vatertag sein, nicht Hochzeitstag, kein anderer Anlass im Hamsterrad Leben. Man fährt einfach weg. Bloß für ein Essen mit Aussicht. Das vermag Perspektiven zu verändern und die Stimmung sowieso.

Man kann mit dem Auto ins Blaue reisen oder zum Bahnhof gehen und in den nächstbesten Zug steigen. Österreich ist landschaftlich und kulinarisch ein Paradies. Das merkt man dann besonders deutlich, wenn man in anderen Ländern Europas versucht ein anständiges Mittagessen zu bekommen. Oder man schlägt mit einem Zirkel einen Kreis mit einem Radius von 100 Kilometern um den Wohnort und schaut, was da so alles auf der entstandenen Linie liegt. Meistens denkt man ja nur in eine einzige Richtung …

Ist der Kopf ‚mal frei, wird der Magen bald leer.
Hier kommen ein paar Klassiker und Geheimtipps zum Genießen mit allen Sinnen!

Wunderbare Ausflugsgasthäuser in Österreich: top 14

1. Klee am Hanslteich

Die Idylle am Teich ist bezaubernd und elegant. Wer hier zu speisen gedenkt, sollte das zumindest bei Schönwetter früh am Tag tun oder rechtzeitig reservieren. Die Porschedichte auf dem Parkplatz ist hoch, aber der Platz am Wasser und das Essen sind (wieder) so wunderbar, dass das egal ist. Die Küche mäandert gekonnt zwischen Garnelen und Rindfleischsalat. Ganz schlaue Gäste kommen mittags für ein Menü. Gelsenspray nicht vergessen!

Klee am Hanslteich, 1170 Wien

2. Stiegl-Gut Wildshut

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Es muss nicht immer Wein sein. Statt zum Heurigen geht dieser Ausflug eben zum „Bierigen“. Das Familienunternehmen Stiegl braut über 20 Sorten Bier und die kann man jetzt in ansprechendem Ambiente verkosten. Zusätzlich kredenzt man die hauseigene Bio-Limonade „Wildhuter Flüx“, Essig, Schnaps oder Brot, Butter sowie Rind- und Lammfleisch aus der eigenen Landwirtschaft zum Verkosten.

Stiegl-Gut Wildshut, 5120 St. Pantaleon (Oberrösterreich)

3. Obauer

Die Gebrüder Obauer sorgten vor Jahrzehnten dafür, dass ich gutes von nicht ganz so gutem Essen unterscheiden lernte. Was man dort genießen darf, vergisst man nie mehr. Für dieses Restaurant würde ich die „100 Kilometer-Zirkel-Regel“ unbedingt aufheben.

Auf der Website liest man: „In der Obauer-Küche wird regional, saisonal, kreativ, traditionell und modern, kalt und warm, linkshändig und rechtshändig und meistens alles gleichzeitig gekocht. Da steckt so viel Philosophie dahinter, dass man es fast gar nicht erklären kann. Außer, man sagt ‚Obauer-Küche‘ dazu.“ Besser kann man es nicht beschreiben.
Ich verstehe nur nicht, warum die beiden nach all den Jahren überhaupt nicht gealtert sind, ganz im Gegensatz zu mir!

Restaurant Hotel Obauer, 5450 Werfen (Salzburg)

4. Stadtflucht Bergmühle

Eine halbe Stunde von Wien entfernt fällt man in ein impressionistisches Gemälde, speist frisch Gekochtes aus der gutseigenen Biolandwirtschaft, das man vielleicht sogar selbst zubereitet hat, weil einen die Lust dazu überkam. Manch einer fährt Tretboot oder hält Zwiesprache mit den freilaufenden Ziegen.

Hier ist das Kasperltheater noch für die Kinder und sonst nichts. Die Stadtflucht ist ein „Verein für Kochen und Muße im Grünen“. Wer auch immer sich das ausgedacht hat, der weiß, dass Gott jetzt nicht mehr nur in Frankreich wohnt – zumindest an Samstagen und Sonntagen zwischen April und Oktober.

Stadtflucht Bergmühle, 2123 Kronberg (Niederösterreich)

5. Berggasthof Fischerstöbli

Die Aussicht in die Montafoner Berge ist das ganze Jahr über berauschend. Innen wie außen aus Holz umhüllt einen das Haus mit Gemütlichkeit. Wer Action will, fängt seine Forellen für das Abendessen selbst im Teich. Wer ein gepflegtes Steak auf seinem Teller schätzt, wird hier aber auch sehr glücklich werden.

Berggasthof Fischerstöbli, 6781 Bartholomäberg (Vorarlberg)

6. T.O.M am Kochen

„Modernes Europäische Restaurant“ nennen Tom und Katarina Riederer den ehemaligen Pfarrhof in St. Andrä im Sausal. Das ist irgendwie eine Untertreibung.

Das mit drei Hauben dekorierte Restaurant T.O.M am Kochen in Leutschach war vorher, 2014 haben sich die beiden ihren Lebenstraum erfüllt und einen zauberhaften Rückzugsort geschaffen, in dem man nicht nur phantastisch essen, sondern auch wohnen kann. Speisekarte gibt’s keine, das Menü wird individuell für die höchstens 26 Gäste eines Abend erdacht und von ein paar der über 500 Positionen des Weinkeller begleitet.

T.O.M ® am Kochen 8444 Sankt Andrä im Sausal (Steiermark) 

7. Lakeside


Muss sein. Aber warum soll man etwas nicht empfehlen, nur weil es beliebt ist? Das Lakeside ist so cool, das kann man sogar auf instagram sehen.  Aber abgesehen von der traumhaften Lage am/im Wasser wird  hier auch ebenso gekocht und serviert. Zubereitet wird, was See und Land hergeben, und Italien ist auch nicht weit. Das Wort mit dem das Lakeside am häufigsten beschrieben wird ist übrigens „lässig“.

lakesidelounge, 9081 Wörthersee (Kärnten)

8. Zur Dankbarkeit

Dankbar ist man auf jeden Fall, wenn man hier essen darf! Draußen wildromantisch, drinnen dezenter Landhausstil. Man kommt herein und ist entspannt. Das liebenswürdige Service tut den Rest dazu, dass sich Demut einstellt.
Zwei Tipps: Reservieren und „Jiddischern Hühnerleberaufstrich“ genießen!

Zur Dankbarheit, Gasthaus und Weinbau, 7141 Podersdorf (Burgenland)

9. Hanslmann

Und jetzt, weil ich nicht anders kann, noch ein Tipp aus dem schönen Steinbach, ein absoluter Geheimtipp: Beim Hanslmann kocht jeden Donnerstag, Freitag und Samstag Vanessa Arn mit regionalen Produkten auf, dass es eine Freude ist.

Hier, wo letztes Jahr Vea Kaiser gelesen und Attwenger auf der Wiese vor der Frühstückspension aufgespielt haben, kann man sonst in erster Linie schöner wohnen und das beste Frühstück am See genießen. Wobei, dass diese Sommersaison schon fast ausgebucht ist, ist kein Geheimnis. Aber nur fast! Zur Ernte der vielen Obstbäume plant die Wirtin ein allgemeines Pflücken im Herbst. Ich würde hin und wieder auf der Website unter „Veranstaltungen“ nachsehen …

Das Frühstücksbuffet beim Hanslmann: regional, saisonal, phänomenal, Foto (c) kekinwien.at

Das Frühstücksbuffet beim Hanslmann: regional, saisonal, phänomenal, Foto (c) kekinwien.at

Hanslmann, 4853 Steinbach am Attersee (Oberösterreich)

10. Döllerer’s Genusswelten

Ein anderer Tipp im Salzburger Land spielt in der absoluten Oberliga mit. Die Ansage mit „Genusswelten“ ist ganz und gar nicht übertrieben. Der Döllerer ist rustikal, aber nicht kitschig. Er ist groß, aber nie unpersönlich. Er ist facettenreich und immer von bester Qualität: Hotel, Restaurant, Wirtshaus, Fleischhauer, Feinkostladen, Enoteca und Bacaro.
Wer nicht hinkommt, kann sich mit dem Online-Shop trösten.

Döllerer’s Genusswelten, 5440 Golling und 5431 Kuchl (Salzburg)

11. Der jungWirt

 

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Ja, der schreibt sich wirklich so, aber sonst ist in diesem Landgasthaus gar nichts seltsam, sondern einfach nur erfreulich. Und was der Wirt Johannes Jungwirth über sich sagt, ist wahr: „Ich koche für mein Leben gern, unserer kulinarischen Tradition verpflichtet, modern, intensiv, vielleicht manchmal ungewohnt, aber immer mit meiner ganzen Freud.“ Und das schmeckt man. 

Der jungWirt, 2464 Göttlesbrunn (Niederösterreich)

12. Freihof Sulz

 

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Das alte Gasthaus wurde liebevoll renoviert und eine Stammgästin sagt treffend: „Eigentlich ist es wie im Wohnzimmer.“ Im Gastgarten sitzt man in der Wiese, das liebe ich. Vom Gastzimmer aus kann man direkt in einen kleinen Bioladen gehen und das Gute mit nach Hause nehmen. Wer sich sein wunderbares Essen verdienen und nachher vielleicht länger im Weinkeller die Auswahl genießen möchte, der wandert zum Freihof Sulz.

Freihof Sulz, 6832 Sulz (Vorarlberg)

13. Knödel-Alm

Ganz anders und nicht minder nennenswert ist die Knödel-Alm, ein „Traditionsgasthaus“ im Ausseerland. Nomen est omen, ein Bio-Bergbauernhof samt eigener Brennerei und 20 verschiedene Knödelarten auf der Karte. Schnapsschule, Alm, Zirbenschnaps, Ferienwohnung. „Urig“ trifft’s. Tipp: Unbedingt reservieren!

Knödel-Alm, 8984 Pichl-Kainisch (Steiermark)

14. Die Forelle

Das „Genießerhotel“ liegt am Weissensee. Im Vergleich zum Wörthersee ist der dunkler, stiller, ursprünglicher. Gekocht wird von Hannes Müller strikt regional. Und köstlich. Das wissen einige, deswegen empfiehlt es sich auch hier zu reservieren. Vielleicht für den 3. Oktober zum Erntedankfest oder wenn es  im Rahmen der Reihe „Live beim Wirt“ Musik und manchmal sogar spontan Tanz gibt.

Genießerhotel Die Forelle, 9762 Weissensee (Kärnten)

 

Ihr könnt die genannten Gasthäuser natürlich auf HEROLD.at bewerten und ich freue mich über jeden weiteren Tipp für meine kulinarische Landkarte von Österreich!



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