American Bar: die besten Locations in Wien

American Bar Wien

American Bar Wien: Wir verraten dir, wo du die besten Bars findest. Foto: Adobe Stock, (c) Fxquadro

Du sitzt in einer American Bar, im Hintergrund läuft Fly me to the moon mit Frank Sinatra, der aufmerksame Barkeeper mixt dir einen Moscow Mule, der dich den Alltag vergessen lässt. Die Szene rund um das Phänomen „American Bar“ entwickelte sich in den späten 1980er Jahren ausgehend von Wien. In diesem Beitrag lernst du die Top 3 der American Bars in Wien kennen. Im Anschluss findest du eine kleine Anleitung für diejenigen, die ihre Cocktails in Zukunft selber mixen wollen.

American Bar Wien: 3 Top Locations

Im Folgenden präsentieren wir dir die drei besten und bewährtesten American Bars in Wien.

1. Kruger’s American Bar – Wien 1010

Das Kruger’s besticht durch eine authentische Atmosphäre mit historischem Flair. Die überaus gemütlichen Ledergarnituren sind Originale aus den 20er und 30er Jahren. Urbane Barkultur mit fähigen Barkeepern, die dir jede Wunscherfüllung mixen können.

Kontakt: Kruger’s American Bar

2. Loos American Bar – Wien 1010

Die American Loos-Bar am Kohlmarkt trägt heute noch den Namen des Architekten und Wegbereiters der Moderne Adolf Loos. Die berühmte Bar ist allein wegen des Interieurs unbedingt einen Besuch wert. Davon abgesehen gibt es hier ausgezeichnete Cocktails, die du mal ausprobieren solltest.

Kontakt: Loos American Bar

3. Agent Oscar – Wien 1070

Du sehnst dich nach dem Feeling der Goldenen Zwanziger? Im Agent Oscar erwartet dich nicht nur einer der besten Barkeeper der Stadt, sondern auch eine Auswahl an 500 Cocktails und Spirituosen, die dich bestimmt nicht kalt lässt. Eine authentische Cocktailbar mit erfahrenen Barkeepern und lässiger Einrichtung.

Kontakt: Agent Oscar

American Bar Wien

Hier erfährst du, wie du die Kunst der Cocktail-Zubereitung erlernst. Foto: Adobe Stock, (c) Olga

Cocktails selber machen: eine Anleitung

Es macht keinen Sinn, Abenteuerliches mit Trockeneis oder Molekularem mixen zu wollen, wenn man einen Boston Shaker nicht von einem Tumbler unterscheiden kann. Zuerst sollte man die Klassiker wie Whiskey Sour, Gin Tonic, Margarita und Co. draufhaben. Wenn du Gäste hast, mixe immer etwas, das du schon öfter gemacht hast! Zur Grundausstattung brauchst du Folgendes:

  • Alkohol und Alkoholfreies
  • Shaker und Strainer (also ein Cocktailsieb)
  • Barbesteck
  • Gläser
  • Eis

Das mit dem Alkohol haben wir schon besprochen. Frisch gepresste Säfte schmecken immer besser als die aus der Packung. Kohlensäurehaltiges niemals mitshaken, weil sonst ist die Kohlensäure nämlich futsch! Es gibt den Boston Shaker, zweiteilig aus Glas und Metall, den ich eher Fortgeschrittenen empfehlen würde. Der klassische Shaker ist aus Metall und dreiteilig, den bekommt man wie den Strainer auch im gut sortierten Geschirrgeschäft. Vorsicht, Metall leitet Wärme, deshalb heiße Flüssigkeiten immer direkt ins Glas und nicht in den Shaker füllen, sonst gibt’s ein Paar heiße Pfoten.

Mixologen

American Bar Wien: Wir zeigen dir, wie du ein Mixologe wirst. Foto: Adobe Stock, (c) Minerva Studio

Die Grundausstattung

Zum Barbesteck zähle ich jetzt ‚mal großzügig einen Barlöffel (oder zumindest einen Löffel mit einem sehr langen Stiel), Messbecher oder Ausgießer, später ein Rührglas, gleich ein Schneidebrett, ein wirklich scharfes, kleines Messer, eventuell Strohhalme und den Flaschenöffner bitte nicht vergessen! Als Basis kommt man zunächst mit drei Glastypen aus. Das sind die Cocktailschale, das Longdrinkglas und der sogenannte Tumbler, ein niedriges, breites Glas, in dem viele der gängigen Drinks serviert werden können.

Die Eiswürfel kannst du natürlich selber machen oder zukaufen, meist sogar auf der nächsten Tankstelle, aber auch beim Lieferservice wie zum Beispiel eisstar.at bestellen. Du braucht viel davon, sie sind das erste, was in den Shaker kommt und man kühlt die Gläser mit ihnen vor. Also, ich meine wirklich „viel“! Eine gute American Bar erkennt man auch an der Form und Qualität ihrer Eiswürfel, als Quintessenz unter den Eiswürfeln gelten die runden, die in einen Tumbler gut hineinpassen und als Einzelstück verwendet werden – auch hierfür kann man Formen kaufen, fertig sind die „Eisbälle“ verdammt teuer vergleichsweise.

Crashed Ice braucht man am Anfang nicht unbedingt, außer man kann ohne Caipirinha nicht leben, die in Brasilien allerdings ohnehin mit Eiswürfeln serviert wird, aber das ist eine andere Geschichte. Im Handel kannst du günstige Crusher für Zuhause finden, die sind zwar laut, machen aber schönere Stücke, als hätte man die Eiswürfel im frischen Geschirrtuch mit den Nudelholz zerkleinert.

Und wenn es dich gepackt hat, wenn du genauer wissen willst, wie man wirklich gute Cocktails mixt, kannst du immer noch einen ausführlichen Kurs machen. Dann sind die Rezepte für die Drinks zum Downloaden, die die führenden Bartender Österreichs zusammengestellt haben, sicher ein Kinderspiel für dich.

In diesem Sinne: „Cheers!“ Oder wie Benjamin Franklin schon gesagt hat: „There can’t be good living where there is not good drinking.“



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