Bettnässen bei Kindern: wie Nächte wieder trocken werden

Bettnässen

Bettnässen bei Kindern ist bis zum 5. Lebensjahr kein Grund zur Panik. Foto: Adobe Stock, (c) MIA Studio

Oje, das Bett ist (schon wieder) nass! Wie peinlich! Scham und Schuldgefühle machen sich beim Kind breit. Bei den Eltern häufig Überforderung und Ratlosigkeit. Manche versuchen – teils mit untauglichen Mitteln – ihrem Kind diese “Unart“ abzugewöhnen. Dabei ist das nächtliche Einnässen keine Frage von Versagen oder Trotz, Unaufmerksamkeit oder Bequemlichkeit oder gar ein Erziehungsfehler. Auch bedeutet Bettnässen keine Krankheit im eigentlichen Sinne. Es handelt sich vielmehr um ein Symptom, das verschiedene Ursachen haben kann. Und das in den meisten Fällen von selbst verschwindet. Panik ist also unangebracht, wenn es bis zum vollendeten 5. Lebensjahr immer wieder mal feuchte Nächte gibt. Eine medizinische oder auch psychologische Abklärung des Geschehens erscheint dennoch sinnvoll.

Was versteht man unter Bettnässen?

Genauso wie bei anderen Entwicklungsschritten benötigt jedes Kind auch in puncto Blasenkontrolle unterschiedlich lange, bis es diesen Reifungsprozess abgeschlossen hat und sowohl tagsüber als auch nachts “ trocken“ ist. Ein Gefühl für die Blasenfüllung entsteht bei Kindern frühestens ab dem zweiten Lebensjahr. Eine vollständige Blasenkontrolle ohne “Unfälle“ ist kaum vor Ende des vierten Lebensjahres zu erwarten.

Als Bettnässen (Enuresis, Enuresis nocturna, nächtliches Einnässen) bezeichnet man, wenn ein Kind von mindestens fünf Jahren noch regelmäßig einnässt, die Symptome mindestens 2mal (bei Kindern über 7 Jahren einmal) pro Monat auftreten und länger als 3 Monate andauern. 80% der Kinder nässen nur nachts ein, 5% nur tagsüber und 15% sowohl am Tag als auch in der Nacht. Zusätzlich unterscheidet man zwischen einer

  • primären Enuresis (etwa 75 %): Das Kind war noch nie dauerhaft trocken und einer
  • sekundären Enuresis (ca. 25%): Das Kind nässt wieder ein, nachdem es vorher schon für mindestens 6 Monate trocken war.

Ursachen: wie es zum Bettnässen kommt

Steht die Harnproduktion in einem Missverhältnis zur Fähigkeit der Blase, Flüssigkeit aufzunehmen (Berechnung des altersgerechten Normwerts in ml: Alter x 30 + 30), stellt sich ein Einnässen (Enuresis) ein. Mögliche Ursachen fürs Bettnässen bei Kindern sind:

  • Die Hirnanhangdrüse schüttet noch nicht genug vom antidiuretischen Hormon (ADH, Adiuretin, Vasopressin) aus, sodass bis zu 50 ml Urin pro Stunde (normal: bis zu 20 ml) anfallen. Das ADH bremst normalerweise durch Konzentration des Urins die in der Nacht produzierte Harnmenge.
  • Das kindliche Fassungsvermögen der Blase ist noch nicht voll entwickelt und muss erst ausreifen (“zu kleine Blase“). Wobei jedes Kind unterschiedlich lange braucht, bis diese Reifung abgeschlossen ist.
  • Die Aufwachreaktion ist vermindert. Soll heißen, dass der Harndrang nicht wie normal zu einem Weckreiz führt.
  • Die Enuresis “ liegt in der Familie“. Vor allem wenn ein oder beide Elternteile auch Bettnässer waren, kann eine erbliche Veranlagung dafür vorliegen.
  • Das Kind steht unter psychosozialem Stress. Beispielsweise durch die Geburt eines Geschwisterchens, den Verlust einer nahestehenden Person (z.B. durch Scheidung oder Tod), familiäre Konflikte oder besonders negative Umstände wie z.B. extreme Armut oder Vernachlässigung u.a.m. Solche Geschehnisse führen des Öfteren zu einer sekundären Enuresis.

Wie oft Bettnässen vorkommt

Laut Schätzungen sind 15 bis 20 % aller Fünfjährigen, 10% aller Siebenjährigen 5% aller Zehnjährigen und 1% aller Jugendlichen und Erwachsenen Bettnässer. Wobei sich die im Alter von 5 Jahren noch ausgewogene Geschlechterverteilung bis zum 11. Lebensjahr in Richtung doppelt so viele Buben wie Mädchen verschiebt, während Mädchen häufiger von einem Einnässen tagsüber betroffen sind. In Österreich leben derzeit mindestens 60.000 Kinder mit dem Problem – und das in allen Gesellschaftsschichten.

Die gute Nachricht: Bettnässen gilt bis zum Ende des 5. Lebensjahres als normal, sodass man hier nur von einer verzögerten Entwicklung spricht. Bleibt regelmäßiges Einnässen aber darüber hinaus bestehen oder existiert es auch tagsüber (ehemals als Enuresis diurna bezeichnet), ist eine Forschung nach den Ursachen angesagt. Bettnässen zeigt aber auch nach dem 6. Lebensjahr noch eine hohe Besserungsrate und kann zudem gut behandelt werden. Die Therapie der Enuresis richtet sich natürlich nach der Ursache der Störung.

Diagnostik: krankhaftes Einnässen oder nicht?

Bettnässen bei Kindern

Damit das Bettnässen des Kindes behandelt werden kann, gilt es, die Ursache herauszufinden. Foto: Adobe Stock, (c) Konstantin Yuganov

Zunächst klärt der Kinderarzt oder (Kinder-)Urologe, ob der unwillkürliche Harnverlust nur nachts oder auch am Tag auftritt. Ist Letzteres der Fall, handelt es sich um eine Harninkontinenz, die anders als ein Bettnässen zu behandeln ist und meistens durch einen Harnwegsinfekt verursacht wird. Ebenso wichtig zu wissen: Liegt ein normales Stuhlverhalten oder ein Einkoten (Enkopresis) beim Bettnässer vor? Denn auch das gibt Hinweise darauf, was als Ursache für die Harnprobleme infrage kommt.

Der ausführlichen Erhebung der Krankengeschichte (Anamnese) folgt

  • eine ausgiebige körperliche Untersuchung inklusive Begutachtung des Geschlechtsorgans.
  • ein Ultraschall der Nieren und Harnblase mit Bestimmung des Restharns (Urinmenge, die nach dem Wasserlassen in der Blase verbleibt), um körperliche Fehlbildungen wie z.B. eine Harnröhrenverengung oder Fehlmündung der Harnröhre auszuschließen.
  • die Entnahme einer Urinprobe, aus der der pH-Wert, das spezifische Gewicht, der Eiweiß-, Zucker-, Nitrit-, Bilirubin- und Ketongehalt des Harns sowie das Urinsediment (mögliche feste, ungelöste Bestandteile des Harns wie rote und weiße Blutkörperchen, Schleimhautzellen des Harntrakts, Bakterien, Pilze u.a.m.) bestimmt werden können.
  • eine überblicksmäßige neurologische Untersuchung, denn auch bestimmte Formen von Epilepsie oder andere Nervenleiden können mit einem unwillkürlichen Harnabgang einhergehen.

Finden sich in diesem Basis-Check beim Arzt Hinweise auf eine organische Ursache (z.B. Diabetes), können weitere diagnostische Schritte notwendig werden. Andernfalls empfiehlt sich, Kontakt zu einem Kinderpsychologen aufzunehmen. Zeigen sich in der psychologischen Diagnostik Auffälligkeiten, kann eine Erziehungsberatung, Kinder- oder Familientherapie veranlasst werden. Jedenfalls erscheint eine Behandlung ohne vorherige Abklärung der Ursache auf Dauer wenig erfolgversprechend.

 

Erkennungshilfe beim Bettnässen: Blasentagebuch

Nach dem Besuch beim Arzt gibt es für die Eltern und ihr Kind was zu tun. Sie sind gefordert, ein Blasentagebuch (auch als Miktionstagebuch, Miktionsprotokoll, Miktions-Trink-Stuhlprotokoll, Miktionskalender, Trink- und Pipiprotokoll, Pipikalender bezeichnet) zu erstellen. Also über einen Zeitraum von mindestens 24 Stunden, besser aber zwei bis drei Tagen (am besten von Freitag Mittag bis Montag früh) oder auch danach noch 14 Nächte lang die Häufigkeit des Wasserlassens und – mit Hilfe eines Messbechers – alle Harnmengen schriftlich festzuhalten.

Hierzu ist es nötig, das Kind einmal vor und einmal nach Mitternacht zu wecken. Oder ihm Windeln anzuziehen und diese vor und nach Befüllung abzuwiegen (1 Gramm entspricht einem Milliliter). Vermerkt wird – idealerweise von den Eltern gemeinsam mit ihrem Nachwuchs – außerdem im Pipikalender,

  • um welche Zeit das Kind morgens aufsteht.
  • wann es zu Bett geht.
  • zu welchen Zeiten es die Toilette aufsucht.
  • wann, wieviel und was es trinkt.
  • ob es beim Wasserlassen Besonderheiten wie Anlaufprobleme (verzögerter Beginn mit dem Urinieren), ein Pressen oder einen schwachen/stotternden Harnstrahl (langsames, kraftloses Herauströpfeln) gibt.
  • ob das Kind Haltemanöver (= Hinweis auf eine überaktive Blase bzw. Verhaltensstörung) durchführt, d.h. ein Aufschieben des Urinierens (Miktionsaufschub) oder eine Unterdrückung des Harndrangs. Durch Strategien wie das Stehen auf der Zehenspitze, ein krampfhaftes Überkreuzen der Beine oder einen Fersensitz, d.h. ein Bein wird untergeschlagen und presst mit der Ferse auf den Blasenmuskel, um die Blase zu verschließen.
  • ob das Kind Zeichen einer Dranginkontinenz aufweist. Es z.B. wiederholt “plötzlich aufs Klo muss“ oder “zu spät aufs WC kommt vor lauter Beschäftigung“ oder feuchte Unterhosen hat.
  • wie es mit seiner Darmentleerung aussieht (Zeitpunkt, Menge, Beschaffenheit).

Anhand des Blasentagebuchs, von dem es zahlreiche (auch aus dem Internet herunterladbare), leicht auszufüllende, oft kindgerechte Vordrucke (z.B. mit Sonne- und Regensymbolen) gibt, kann der Arzt dann Rückschlüsse auf die Art der Blasenentleerungsstörung ziehen und eine Therapie festlegen.

Behandlung bei Bettnässen

Da sich Bettnässen meistens darauf zurückführen lässt, dass die produzierte Harnmenge zu groß ist für die Blase bzw. die Blase zu klein für die aufzunehmende Harnmenge, bieten sich hauptsächlich zwei Wege an, das Problem Enuresis zu beheben. Der eine heißt, die nächtliche Urinmenge zu reduzieren. Etwa dadurch, dass die Eltern dem Kind spätnachmittags und abends weniger zu trinken geben als vormittags. Oder vorübergehend medikamentös mit Desmopressin, das – genauso wie das körpereigene ADH – die Harnerzeugung während der Nacht einschränkt.

Der andere Weg zielt auf eine Steigerung der Blasenkapazität und Wahrnehmung des Harndrangs ab. Mittels Blasentraining. Beispielsweise durch eingeübtes “Zurückhalten“ (Aufschub von ca. 4 Minuten, sobald das Kind auf die Toilette will) des Urins oder die Unterbrechung des schon begonnenen Urinierens langsam die Blasenfasskraft zu erhöhen. Oder per Einnahme von Anticholinergika, die die Blasenmuskulatur entspannen und dadurch das Blasenfassungsvermögen vergrößern. Sie unterdrücken die Wirkung des körpereigenen Botenstoffs Acetylcholin, der für das Zusammenziehen des Blasenmuskels und somit die Blasenentleerung sorgt.

Eine weitere Möglichkeit – zumindest für ältere Kinder – lautet, die Aufwachreaktion bei Blasenentleerung in der Nacht mit elektronischen Wecksystemen (Alarmgeräte wie Klingelmatten oder -hosen), die beim Kontakt mit Feuchtigkeit Töne abgeben, zu trainieren. Das funktioniert z.B. so: ein Sensor in der Unterhose schickt, wenn er Feuchtigkeit registriert, ein Signal an einen Funkwecker, der einen Alarm auslöst. Bettnässende Kinder sollen so lernen, wach zu werden und aufs Klo zu gehen, wenn die Blase gefüllt ist. Der Erfolg zeigt sich in der schwindenden Größe nasser Stellen im Bett bzw. der Wäsche.

Kritikpunkte an der Methode:

  • Sie bedeutet einen großen Aufwand und eine erhebliche Belastung für die Familie.
  • Über ihre Erfolgsrate scheiden sich die Geister (angegebene Schwankungsbreite: 10 bis 60 Prozent)
  • Die der Symptomatik zugrunde liegenden Probleme finden keine Beachtung und erfahren daher auch keine Lösung.

Eine Verbesserung der Körperwahrnehmung sowie der Blasenkontrolle verspricht auch die Biofeedback-Therapie.

Was hilft sonst noch bei Bettnässen?

Begleitend zu obigen Therapieoptionen empfiehlt sich – vor allem bei Verhaltensauffälligkeiten – eine psychologische Betreuung, um der inneren Anspannung oder eventuellen emotionalen Unterversorgung des Bettnässers sowie auch einer etwaigen emotionalen Überforderung der Eltern auf den Grund zu gehen. Etwa mithilfe von Spielen, Tests und Gesprächen. Denn Einnässen bedeutet für die betroffenen Kinder und ihre Familien häufig ein ernstes seelisches und soziales Problem. Erzeugt bei beiden Schuld- und Schamgefühle. Umso mehr, je länger das Problem anhält. Zudem kann Bettnässen auch durch seelische oder soziale Konflikte ausgelöst bzw. verstärkt werden.

Zeigt ein Kind mit Bettnässen auch bei anderen Entwicklungsschritten wie etwa Sprache oder Motorik Verzögerungen, schafft eine gezielte Entwicklungsförderung (z.B. mit Logotherapie, Ergotherapie) in dafür eingerichteten Zentren Abhilfe.

Leidensdruck und Motivation bei Kindern, die bettnässen, sollten vorrangig darüber entscheiden, wann mit der Therapie einer Enuresis begonnen wird. Ratsam ist aber, damit spätestens vor dem Schuleintritt zu starten. Sonst drohen im weiteren Leben gestörte Sozialkontakte, Verhaltensauffälligkeiten, Versagensängste, ein vermindertes Selbstwertgefühl, sexuelle Probleme bis hin zu Depressionen, geistigen Leistungseinbußen und massiven Persönlichkeitsstörungen. Außerdem steigt der Schweregrad der Enuresis mit zunehmendem Alter.

Bettnässendes Kind? So können Eltern helfen

Bettnässen bei Kindern

In manchen Fällen erfolgt als Therapie von Bettnässen eine psychologische Betreuung des Kindes. Foto: Adobe Stock, (c) Saklakova

Zugegeben: Wer mag schon offen darüber reden, wenn Nacht für Nacht das Bett frisch bezogen werden muss? Oder das Kind nicht mitgeschickt wird auf Klassenfahrten und ähnliche Gemeinschaftsunternehmungen, weil es sonst durch sein Bettnässen Peinlichkeiten oder auch Hänseleien erlebt?

Doch der schlechteste Weg ist, das Problem einfach totschweigen und vor der Umwelt geheimhalten zu wollen. Als viel sinnvoller erweist sich, mit dem Kind die Angelegenheit zu besprechen und die weitere Vorgehensweise zu planen, Kontakt zum Kinderarzt aufzunehmen sowie Erfolge (trockene Nacht) zu belohnen. Ohne das Kind unter Druck zu setzen, versteht sich. Denn davon verspürt es ohnehin genug. Selbstverständlich auch, ohne es für “Misserfolge“ in puncto trockenes Bett zu mahnen, zu strafen (z.B. mit dem Tragen von Windeln, obwohl das Kind sie ablehnt oder im nassen Bett schlafen müssen) oder ihm deswegen Vorwürfe zu machen.

Hat ein noch nicht “sauberes“ Kind sein “Pipi“ oder “AA“ ins Töpfchen oder Klo gemacht, ist Lob angebracht. Kontraproduktiv hingegen wirkt eine verfrühte, mit Druck ausgeübte Sauberkeitserziehung. Genauso aber auch eine zu lasche, d.h. ohne lenkende elterliche Unterstützung, die ein verzögertes Trockenwerden, das Kinder auch bei anderen Entwicklungsschritten blockiert, bagatellisiert. Oder eine vernachlässigte Wertschätzung der kindlichen Ausscheidungsprodukte.

Weitere Hilfe beim Bettnässen

Wichtig ist es auch, das Kind altersgerecht aufzuklären hinsichtlich der anatomischen Beschaffenheit und Funktion der Geschlechts- und der Ausscheidungsorgane. Hierzu gibt es inzwischen genug geeignete Aufklärungsbücher für Kinder verschiedener Altersstufen, die Eltern zu diesem Zweck heranziehen können. Warum? Weil klare Information die Angst nimmt. Ähnlich entlastend wirken Hinweise, dass es viele andere Kinder gibt, die das gleiche Problem haben.

Um die nächtliche Harnmenge zu begrenzen, aber das Kind nicht der Gefahr auszusetzen, auszutrocknen, ist es gut, wenn die Familie dafür sorgt, dass es bis zum Nachmittag ausreichend und abends dann nur noch wenig trinkt. Aber keine koffeinhaltigen Getränke wie Cola, Energy-Drinks, Tee oder Kaffee, die die Urinproduktion anregen. Und auch keine zuckerhältigen.

Auch sollten Eltern das Kind immer direkt vor dem Zubettgehen noch auf die Toilette schicken.

Wenn das Bett nun aber nass ist …

Die Forschung nach den Ursachen ist abgeschlossen. Eltern und Kind wissen Bescheid, was nun zu tun ist. Was bleibt, ist, dass sich das Problem nicht sofort in Luft auflöst. Es gibt also wohl noch eine Weile immer wieder mal ein nasses Bett. Dann heißt es für die Eltern zuallererst Ruhe bewahren, auch wenn in ihnen im ersten Moment, wenn sie entdecken, dass es mit dem Bettnässen noch nicht vorbei ist, Wut oder Ekel hochsteigen mag.

Am besten hilft eine entsprechende Vorbereitung der Familie auf die zu erwartende Situation. Damit schnell alles wieder trocken ist und alsbald alle wieder in Morpheus Armen liegen. Für das Manöver bereitliegen sollten

  • eine trockene Ersatzunterlage für die wasserdichte Unterlage im Bett, die die Matratze vor Nässe bewahrt.
  • ein frisches, schnell aufziehbares Bettlaken.
  • eine frisch bezogene Bettdecke zum Austausch gegen die nasse Decke.
  • ein trockener Pyjama, damit sich das Kind rasch umziehen kann.
  • ein Behälter für die nasse Wäsche

Dabei ist es durchaus angebracht, zumindest größere Kinder bei dem Auswechseln der Textilien mitmachen zu lassen.

Eine Entlastung für beide Teile bieten häufig in der Nacht getragene Windeln oder Windelhöschen (allein an- und ausziehbare Trainingshosen, Trainingspants, Pull-Ups). Hiervon erzeugt die Industrie auch solche für größere Kinder und Jugendliche, die nicht nach Babywindeln sondern wie Unterhosen aussehen.

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