Heizung sanieren – Vorteile eines neuen Heizungssystems

Heizung sanieren

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Jedes technische Gerät verschleißt oder veraltet mit der Zeit. Mit einer modernen Heizungsanlage senkst du den Verbrauch beim Heizen deiner Wohnung oder deines Hauses enorm – und sparst damit bares Geld! Die Heiztechnik wird immer weiter verbessert und dank Neuerungen an wichtigen Komponenten eines Heizungssystems wie Brenner, Lüftung oder Regelung wird weniger Energie benötigt. Außerdem ist das Heizung Sanieren auch gut für die Umwelt.

 

Umweltschutz durch Heizungssanierung

Vielen Menschen ist gar nicht bewusst, wie sehr eine effiziente Heizung Umwelt UND Geldbeutel schont. Dabei gibt es hierzu wichtige Studien, zum Beispiel von der Arbeitsgemeinschaft für sparsamen und umweltfreundlichen Energieverbrauch. Wenn in einem Haus durch den Umbau einer Heizungsanlage der Verbrauch von Heizöl oder Heizgas von ursprünglich 3000 Liter bzw. 3000 Kubikmeter auf 1200 Liter bzw. Kubikmeter sinkt, dann reduziert sich die Kohlenmonoxid-Emission in einem Jahr um etwa drei Tonnen. Die finanzielle Einsparung, wenn du deine Heizung sanierst, ist ebenfalls nicht zu verachten. Denn in dem betreffenden Haus fallen rund 770 Euro weniger Kosten für Heizöl oder -gas im Jahr an!

Einzelne Komponenten der Heizung sanieren

Wenn du dich entschließt, deine Heizung zu sanieren, hast du grundsätzlich zwei Möglichkeiten. Du kannst die komplette Anlage ausbauen lassen und durch eine moderne Heizung ersetzen. Das ist sehr effektiv, aber teuer. Preiswerter ist es, wenn du einzelne Komponenten bei deiner Heizung austauschst. Dabei kannst du passive Bauteile wie Heizkörper und aktive Bauteile wie Wärmeerzeuger, Pumpen oder Ventile erneuern. Achtung: Ein Austausch der gesamten Anlage wird spätestens dann notwendig, wenn die einzelnen Bauteile durch Korrosion oder Schwarzschlammbildung Schaden genommen haben.

Passive Komponenten der Heizung sanieren

Anlagen und Speicher kannst du bei einer eingebauten Heizung nicht verändern. Möchtest du die passiven Heizkomponenten modernisieren, solltest du alte Heizkörper durch neue ersetzen. Denn moderne Heizkörper tragen entscheidend dazu bei, Energie zu sparen. Sparsam beim Verbrauch von Heizenergie sind Heizkörper mit geringer Bautiefe, bei denen der Wasserinhalt gering ist und die eine große Fläche für die Wärmeübertragung besitzen. Denn bei diesen Heizkörpern kann der Bedarf an Wärme schnell angepasst werden, wodurch keine unnötige Energie verschwendet wird. Du kannst Heizkörper in einem oder mehreren Zimmern austauschen oder dir im Bad einen neuen Heizkörper montieren. Der Umbau ist kein Problem, moderne Heizkörper passen an die bestehenden Anschlüsse.

Aktive Komponenten der Heizung sanieren

Bei den aktiven Heizkomponenten ist der Verschleiß höher. Das liegt daran, dass Wärmeerzeuger, Pumpen, Armaturen und Ventile sowie Thermostate beim Heizen intensiver beansprucht werden. Eine Menge Heizenergie sparst du, wenn du dich auf diese Bauteile konzentrierst. Bei der Modernisierung einer Heizungsanlage ist es wichtig, die Komponenten von einem Fachmann kontrollieren und begutachten zu lassen. Entsprechen sie nicht mehr dem neuesten Stand der Technik oder sind sie verschlissen, lässt du sie austauschen. Der Einbau einer neuen Heizungspumpe kostet nur ein paar hundert Euro.

Die Umwälzpumpe, die das warme Wasser aus dem Heizkessel zu den Heizkörpern pumpt, verbraucht zehn Prozent des jährlichen Stroms. Wenn du sie modernisieren lässt, kannst du zusätzlich Strom sparen. Mit der Montage neuer Thermostate erneuerst du ebenfalls einen wichtigen Teil deiner Heizungsanlage. Alte, mechanische Thermostate sind unwirtschaftlich, weil sie mit der Hand geregelt werden. Die modernen Thermostatventile, die es bereits ab 40 Euro gibt, regulieren die Temperatur automatisch.

Der Wärmeerzeuger: Herzstück der Heizungsanlage.

Das wichtigste Teil einer Heizungsanlage ist der Wärmeerzeuger. Willst du deine Heizung von Grund auf sanieren, solltest du beim Wärmeerzeuger beginnen. Als Wärmeerzeuger bezeichnet man alle Heizgeräte, die in einem Haus Wärme für die Heizung und das warme Wasser erzeugen. Dabei gibt es ganz verschiedene Varianten. Man unterteilt Wärmeerzeuger zum Beispiel in Heizkessel und Wandheizgeräte beziehungsweise Kombigeräte. Außerdem unterscheiden sich die Anlagen nach der Art des Brennstoffs zur Erzeugung der Wärme. Hier gibt es Öl-Heizkessel, Gas-Brennwertkessel, Gas-Wandheizgeräte, Kombi- und Kompaktgeräte und vieles mehr.

Tipp: Detaillierte Informationen zu den einzelnen Heizsystemen findest du im HEROLD-Heizungsvergleich.

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Ölheizungen sind effizient

Ölheizungen waren bis vor wenigen Jahren die am weitesten verbreiteten Heizungsanlagen. Wegen der vielen alternativen Heizungsarten ist ihre Zahl heute rückläufig. Das heißt aber nicht, dass sie nicht gut sind. Der Normnutzungsgrad einer Ölheizung liegt bei 80 bis 90 Prozent. Gute Niedertemperatur-Anlagen schaffen sogar 100 Prozent. Für eine neue Ölheizung musst du mit etwa 8000 Euro rechnen. Der fachgerechte Einbau durch einen Monteur kostet zusätzlich. Je nach Aufwand und Arbeitszeit kommen noch einmal bis zu 2000 Euro dazu. Außerdem sind die Heizölpreise derzeit so niedrig wie lange nicht. Heizen mit Heizöl gehört derzeit zu den verhältnismäßig günstigsten Methoden. Hier findest du: die Heizöl Anbieter mit der besten HEROLD-Kundenbewertung

Tipp: Wenn du deine Heizung sanieren oder austauschen möchtest, solltest du dich im HEROLD-Artikel über Heizungsförderungen 2017 über deine Möglichkeiten informieren, einen Kostenzuschuss von Staatsseite zu erhalten.

Mit Gas heizen spart Kosten

Heizen mit Gas ist fast so preiswert wie Heizen mit Öl. Das liegt (noch) an den Preisen für den Rohstoff Gas. Außerdem sparst du mit einer Gasheizung Platz. Die Effizienz moderner Gasheizungen ist hervorragend. Für eine Gasheizung musst du mit Kosten um die 5000 Euro rechnen. Auch hier lohnt es sich, nach entsprechenden Förderprogrammen zu fragen!

Stromheizungen sind Absteiger

Elektro-Heizungen an sich sind preiswert. Ein einzelnes Heizelement bekommst du schon für 400 Euro. Außerdem sind die Heizungen platzsparend und fast wartungsfrei. Trotzdem verlieren Elektro-Heizungen an Beliebtheit, denn die durchschnittlichen Heizkosten sind hoch.

Wärmepumpen ziehen Wärme aus der Umwelt

Als regenerative Heizung haben Wärmepumpen einen guten Ruf. Allerdings benötigen sie Strom. Die Wärmepumpe bezieht Wärme aus der Luft und aus dem Boden. Luft-Wasser-Wärmepumpen bekommst du ab 5000 Euro, Erdwärmepumpen kosten das Doppelte.

Solar wärmt zum Nulltarif

Kostenlose Sonnenwärme bekommst du zur Bereitung von warmem Wasser und zur Unterstützung deiner Heizungsanlage. Eine Anlage für warmes Wasser kostet dich rund 4000 Euro. Für eine Solarthermieanlage bzw. Photovoltaikanlage zur Unterstützung der Heizung zahlst du das Doppelte.

Hier die bestbewerteten Installateure deines Bundeslands:



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