Ohne Schnupfen durch den Winter

Ohne Schnupfen durch den Winter: Diese 7 Tipps machen’s möglich!

Schnupfen, prophylaxe, Apotheke, Erkältung, Verkühlung, Tipps,  Schlapp, Krank, Winter, Grippe

Foto: istockphoto, © Squaredpixels

 

Nie mehr Schnupfen – nur ein Traum?

Jeder weiß, wie man den bösen Schnupfenviren am besten Einhalt gebietet und natürlich auch, wie man den ganzen langen Winter über „pumperlgsund“  bleibt:

  • viel Bewegung in der frischen Luft
  • regelmäßig und ausreichend schlafen
  • kein Stress
  • viel trinken und nein, keinen Alkohol, keinen Kaffee, keine Energydrinks
  • und wenn wir schon dabei sind: nicht rauchen
  • vollwertiges, biologisches, glückliches, frisch gekochtes Essen drei Mal täglich
  • vier Mal pro Woche dreißig Minuten Sport
  • zwei Mal pro Woche in die Sauna

Na, schon Bauchschmerzen vor lauter Lachen? Hier kommen realistische Tipps für Menschen mit wenig Zeit und vielen Verpflichtungen.

1. Ein starkes Immunsystem ist die halbe Miete.

In unserem Darm wohnen fast 17 Billionen Bakterien, aufgeteilt auf rund 400 Familien – die brauchen auch ‚mal Familienbeihilfe!
Denn nur der richtige Mix macht’s möglich, dass die Abwehr gegen unerwünschte Krankheitserreger tadellos arbeitet. Die Flora in den Eingeweiden funktioniert nämlich so: Sind genug von den guten Bakterien da, haben die schlechten gar keinen Platz. Die guten heißen Probiotika, und du kannst sie in der Apotheke kaufen.

2. Pack den Schnupfen an der Wurzel!

Nein, nicht an der Nasenwurzel, sondern am Ursprung, dem Mangel an Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen.
Wer sich ganzjährig saisonal, regional, biologisch und basisch ernährt und hin und wieder sogar ein bisschen fastet, muss hier nicht mehr weiter lesen. Allen anderen seien Zink und Vitamin D3 ins Stammbuch geschrieben: Hat man von den beiden zu wenig, wird’s der Nase schnell zu viel. Ein gutes Multivitaminpräparat, sobald die Tage kürzer werden, kann da schon Wunder wirken.

3. Die Nasenschleimhaut – ein Feuchtgebiet

Der nötige Wassergehalt für die Nase kann von innen und von außen kommen.
Das heißt im Klartext, die Sache mit dem viel Trinken muss  schon sein. Wenn die Schleimhäute der Nase nämlich so trocken sind wie die Wüste Gobi, dann wird schnell ein großer Vorrat an Taschentüchern nötig. Die Herausforderung beginnt mit der Heizsaison in unseren Breiten. Behalte einen kühlen Kopf, drehe das Heizungsthermostat um ein, zwei Grad Celsius runter und lüfte möglichst oft.
Den Feinschliff bekommt das Service für die Schleimhaut durch einen befeuchtenden Nasenspray: Ob Hyaluronsäurefragmente oder Meersalzlösung bleibt da eine philosophische Frage. Es gilt: sprayen, was das Zeug hält!

4. Der berühmt, berüchtigte Säurebasenhaushalt ist schon wieder schuld.

Kopfschmerzen,  Abgeschlagenheit, chronische Müdigkeit,  erhöhte Infektanfälligkeit, ja sogar Haarausfall können von zu viel Säure(n) im Körper herrühren. Sauer macht in diesem Fall nicht lustig, denn Süßes gibt uns Saures. Weißer Zucker und alle aus ihm hergestellten Köstlichkeiten machen uns das Leben schwer, nicht nur auf der Waage. Auch Fleisch ist ein Säurebildner und Eigelb und –  für mich besonders tragisch – Parmesan.
Was also essen für eine stabile Gesundheit in der finsteren Jahreszeit? Basische Nahrungsmittel, soll heißen Obst und Gemüse.
Eine Alternative ist das Ausgleichen der Ernährungssünden durch sogenanntes Basenpulver oder Kapseln. Ein Mal täglich frühestens eine Stunde nach dem Abendessen und vierzehn Tage später fühlt man sich wie neu geboren. Die Schnupfen- und Grippeviren hingegen werden sauer, weil sie einfach keine Chance mehr haben.

5. Meide Menschen!

Natürlich nicht alle, aber sinnlose Ansammlungen derselben wie zum Beispiel in Arztpraxen und öffentlichen Verkehrsmitteln. Der Gang in die Apotheke erspart eventuell einen längeren Aufenthalt im Wartezimmer, obwohl man so natürlich auch auf das Gustieren in diversen Klatschblättern verzichtet. Aus Bus und Bim kann man eine Station früher aussteigen auf dem Heimweg, dann schlägt man gleich zwei Fliegen mit einer Klappe und frische, keimarme Luft für die Lunge tanken und Bewegung machen. Verrauchte Lokale sind auch nicht wirklich super für die Schleimhäute. Die sogenannten Becherzellen der Atemwege produzieren übrigens über einen Liter Schleim in 24 Stunden und die Flimmerzellen verteilen ihn gerecht, dabei sollte man sie nicht durch Teer und Nikotin stören.

Triff dich mit niemandem, der sagt, er sei ein wenig angeschlagen. Bei einem netten Bussi-Bussi zu Begrüßung und Abschied  tauscht man nämlich nicht nur Freundlichkeiten aus, sondern auch Rhinoviren, Adenoviren, Coronaviren  – nein, die haben nichts mit dem Bier zu tun! Und falls dir jemand, kränkelnd oder gesund, ohnehin schon seit Jahren auf die  Nerven geht: Jetzt ist der richtige Zeitpunkt für einen Schlussstrich.

6. Wasche dir die Hände!

Klingt einfach und ist es auch.
Gemeint ist natürlich die Säuberung zusätzlich zu den Gelegenheiten, bei denen du es ohnehin tust. Zum Beispiel immer, wenn du nach Hause kommst. Wenn du dich sicherer fühlst, kannst du auf den trockenen (!) Händen noch ein Desinfektionsmittel anwenden.

7. Zieh dich warm an!

Ja, das hat die Mama immer schon gesagt!
Und auf die sollte man hören, wenn aus der Kälte keine Erkältung werden soll. Die berühmte „Zwiebelschalentechnik“ funktioniert so: Kleidung in mehreren Schichten anziehen, damit man sie und sich im Tagesverlauf den wechselnden Temperaturen anpassen kann. Schwitzen ist schlecht und Frieren auch. Letzteres besonders, weil Kälte die Leistungsfähigkeit des Immunsystems schwächt.
Wer also nicht gerade auf einem Catwalk unterwegs ist, um zum Beispiel einen Filmpreis entgegen zu nehmen, oder total verliebt ist oder beides, hat Schal, Mütze und Handschuhe immer dabei.

Und wenn es jetzt trotz aller Vorsicht trotzdem passiert, dass die Nase rinnt?
„Fragen sie Ihren Arzt oder Ihre Apothekerin!“
Gesundheit!



HEROLD.at verwendet Cookies damit Sie unsere Webseite optimal nutzen können sowie für Marketingzwecke: Cookie Richtlinie