So installierst und wartest du eine Steckdose - HEROLD.at

Steckdosen installieren – so geht es

Steckdose installieren

Du möchtest deine Steckdosen installieren? Wir geben dir eine genaue Anleitung. Foto: Adobe Stock; (c) Andrey Popov

Steckdosen sind elektrische Steckverbinder zwischen Geräten und dem Netz. Jeder hat schon einmal eine Steckdose verwendet, aber die wenigsten wissen, wie man sie installiert. Da die Installation von Steckdosen nicht ganz ungefährlich ist, empfehlen wir, die Installation lieber von einem Elektriker vornehmen zu lassen. Der HEROLD verrät dir alles Wissenswerte zum Thema Steckdosen und deren Installation. Außerdem erfährst du, welche Elektriker eine ausgezeichnete HEROLD-Kundenbewertung besitzen.

Arten und Montageformen von Steckdosen

Steckdosen können fest an der Wand installiert werden oder auch in Form von mobilen Mehrfachsteckdosen vorliegen. Im Folgenden findest du eine Auswahl an unterschiedlichen Arten beziehungsweise Montageformen von Steckdosen:

  • unter Putz versenkte Steckdosen
  • Aufputz-Steckdosen
  • mobile Mehrfachsteckdosen
  • Tischsteckdosen
  • Schutzkontakt-Steckdosen
  • Verlängerungskabel (inklusive Steckdose)
  • Datenübertragungssteckdosen
  • Telefonsteckdosen
  • Funksteckdosen

Die Aufgaben der Steckdose

Eine Steckdose muss nicht immer dazu dienen, die Stromversorgung zu realisieren. Es können auch Daten oder Telefongespräche übertragen werden. Eine Telefonsteckdose gehört ebenfalls in die Kategorie der Steckdosen. Verlängerungen werden genutzt, wenn in einem Raum an der gewünschten Position nicht genügend Steckdosen vorhanden sind. Du kannst in diesem Fall mittels des Verlängerungskabels die Flexibilität in Bezug auf den Standort der Geräte erhöhen. Verlängerungskabel können auch im Außenbereich eingesetzt werden, beispielsweise bei der Nutzung von Gartengeräten. Achte diesbezüglich auf die Kennzeichnung „für den Außenbereich geeignet„!

Stromversorgung über die Steckdosen

In der herkömmlichen Variante versorgen die Steckdosen elektrische Geräte mit 230 Volt. Es ist aber auch möglich, Dreiphasenwechselstrom mit 400 Volt zu realisieren. Genormte Steckdosen für 12-V-Gleichstrom werden ebenfalls angeboten. Des Weiteren müssen bei der Versorgung von Elektroautos höhere Spannungen, häufig bis zu 20 kV, ermöglicht werden.

Steckdosenleisten bieten Flexibilität

Im Fachhandel werden Einzelsteckdosen, Doppelsteckdosen und Steckdosenleisten angeboten. Eine Steckdosenleiste besteht aus drei, vier oder mehr nebeneinander positionierten Steckdosen. Es gibt auch Kombinationen aus einer Steckdose und einem Lichtschalter. In vielen Räumen befindet sich neben der Tür eine solche Kombination.

Die Schuko-Steckdose – Stecker-Typ F

In Österreich ist die Schuko-Steckdose der Standard bei der Installation. Sie liefert 230 Volt sowie maximal 16 Ampere. Aus diesen Werten ergibt sich durch Multiplikation eine Höchstleistung von 3.680 Watt. Der geschützte Begriff Schuko ist die Abkürzung für Schutz-Kontakt. Es handelt sich um ein System von Steckdosen (CEE 7/3) und Steckern (CEE 7/4). Im internationalen Raum wird das System als Stecker-Typ F bezeichnet.

Wie sind die Schuko-Steckdose und der Schuko-Stecker aufgebaut?

Der Schukostecker ist mit zwei runden Kontaktstiften versehen. Die Stifte besitzen einen Achsenabstand von 19 mm (Außenleiter und Neutralleiter), eine Länge von 19 mm und einen Durchmesser von 4,8 mm. Der dritte Pol ist der Schutzkontakt. Er soll Fehlerströme ableiten. Fehlerströme können unter anderem bei einem Körperschluss entstehen, wenn durch die beiden anderen Pole der elektrische Stromkreis geschlossen wird. Die Verbindung mit Schutzkontakt muss zuerst erfolgen. Nur dadurch ist gewährleistet, dass die gewünschte Wirkung einsetzt. An der Steckdose befinden sich Kontaktfedern und an der Steckerseite sind Kontaktflächen angebracht.

Müssen Steckdosen gewartet werden?

Einmal pro Jahr sollte ein Elektriker die gesamte Anlage im Haus überprüfen. Dieses Vorgehen garantiert Sicherheit, Fehler werden frühzeitig erkannt und die Brandgefahr reduziert. Funksteckdosen sollten in kürzeren Abständen überprüft werden. Führe alle zwei Monate einen Funktionstest durch, indem du die Steckdosen einschaltest und ausschaltest! Im Gegensatz zu fest installierten Steckdosen kannst du Funksteckdosen selbst reinigen.

Nimm hierfür die Funksteckdose aus der Wandsteckdose. Wische anschließend die Funksteckdose mit einem feuchten Tuch ab. Bevor die Steckdose wieder eingesetzt wird, muss sie absolut trocken sein. Verschmutzungen an der Wandsteckdose dürfen nicht selbstständig beseitigt werden, da die Gefahr eines Stromschlags besteht. Ist ein Austausch der Steckdose erforderlich, ist ein Fachbetrieb der richtige Ansprechpartner.

Die Wartung der Funksteckdosen: Ein Batteriewechsel ist erforderlich

Zwar sind die Funksteckdosen nicht mit Batterien ausgestattet, jedoch befinden sich im Handsender Batterien. Lässt die Reichweite der Fernbedienung nach, solltest du die Batterien austauschen. Die Steckdose muss in der Regel nicht neu angelernt werden. Das Austauschen erfolgt nach den Vorgaben der Betriebsanleitung. Es kann nicht pauschal gesagt werden, wie oft der Wechsel notwendig ist, da die Intervalle vom Nutzungsverhalten abhängen.

Wie verhalte ich mich bei Beschädigungen an der Steckdose?

Beschädigte Steckdosen stellen generell ein Sicherheitsrisiko dar. Im Zweifelsfall ist es erforderlich, dass du unverzüglich die für die Steckdose vorhandene Sicherung ausschaltest. Ein Elektriker nimmt anschließend die Reparatur beziehungsweise den Austausch vor. Höchste Vorsicht ist geboten, wenn sich die Steckdose erwärmen sollte oder es zu Funkenbildung kommt. In diesen Fällen besteht Brandgefahr sowie die Gefahr eines Stromschlags.

Wie viel kosten Steckdosen?

Steckdosen sind im Baumarkt bereits für 2 bis 3 Euro pro Stück erhältlich. Zu den bekanntesten Herstellern gehören Busch-Jäger und Jung. Die Steckdose besteht aus Einzelteilen wie dem Wandelement, der Abdeckung und dem Rahmen. Die Montage sollte aus Sicherheitsgründen nur von einem zertifizierten Fachbetrieb ausgeführt werden. Fehlerhaft installierte Steckdosen sind ein langfristiges Sicherheitsrisiko. Selbst bei anfänglicher korrekter Funktion können noch nach Jahren Probleme auftreten und die Gefahr von Stromschlägen oder Bränden besteht.

Die Planung der Steckdosen-Installation

Sollen für einen Neubau oder im Rahmen der Modernisierung Steckdosen neu gesetzt werden, musst du eine ausreichende Anzahl einplanen! In einem 20 m² großen Wohnraum sollten zumindest 16 Steckdosen vorhanden sein. Verteile die Steckdosen über den Raum! Bedenke, dass du beispielsweise am Kopfende des Bettes Steckdosen benötigst oder eventuell bereits weißt, wo Stehlampen aufgestellt werden sollen.

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