6 essentielle Tipps zum Schutz vor Einbrechern

6 essentielle Tipps zum Schutz vor Einbrechern

Einbrecher

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Sorge jetzt vor und schütze dich wirksam vor Einbrechern!

Einbrecher kennen wir meist nur aus dem Fernsehen oder aus Erzählungen. Natürlich denkt man, dass bei einem selbst nicht eingebrochen wird. Es gibt ja nicht viel zu holen, und das Haus sieht auch nicht nach großem Reichtum aus! Doch gerade hier liegt das Problem: Richtig wohlhabende Eigenheime sind schon mehrfach abgesichert und für Einbrecher nicht attraktiv. Die Diebe weichen auf die Häuser und Wohnungen von Durchschnittsbürgern aus. Schließlich besitzen diese auch Smartphones, Laptops, Tablets, Schmuck und Bargeld.

Vor Einbrechern schützen, bevor es zu spät ist!

Die meisten Österreicher schaffen erst Sicherheitsvorkehrungen an, wenn ein Einbruch bereits bei ihnen oder in der Nachbarschaft passiert ist. Ein Drittel der Einbruchsversuche wird jedoch abgebrochen, wenn das Vorhaben zu lange dauert oder durch Sicherheitsmaßnahmen erschwert wird. Experten nennen erhöhten Zeitaufwand als beste Einbruchssicherung: Je länger der Versuch dauert, desto höher ist die Chance, erwischt zu werden. Wenn der Dieb merkt, dass der Einbruchsversuch eher aussichtslos ist, zieht er unverrichteter Dinge wieder von dannen.

Sorge also jetzt dafür, dass dein Zuhause sicher ist, und beuge mit unseren 6 Tipps zum Schutz vor Einbrechern vor!

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Smarthome- ©istockphoto, Prykhodov

1. Vortäuschen ist in Ordnung!

90 % der Einbrüche werden verübt, wenn niemand zuhause ist. Besonders in der Dämmerung sehen die Einbrecher, ob in deinem Haus Licht brennt. Anwesenheitssimulationen, die in Smart Homes mit der Haustechnikanlage gesteuert werden können, täuschen vor, dass du zuhause bist: Lichter gehen an und aus, der Fernseher läuft, Rollläden werden rauf- und runtergelassen! Diese Abläufe können sogar an deine persönlichen Gewohnheiten angepasst werden – schließlich kundschaften manche Diebe vor dem Einbruch wochenlang die Lebensgewohnheiten der Bewohner aus.

Hier findest du Unternehmen, die dir Auskunft über Alarmanlagen und Sicherheitssysteme geben können.

2. Lass dich ersetzen!

Sogenannte Homesitter vertreten dich, wenn du im Urlaub bist: Sie bewohnen dein Haus rund um die Uhr oder mehrere Stunden täglich. Nebenbei gießen sie Pflanzen, füttern Haustiere, holen die Post herein oder kontaktieren z.B. bei einem Wasserrohrbruch geeignete Handwerker. Natürlich können auch Nachbarn oder Verwandte diese Aufgaben übernehmen! Hauptsache, das Haus oder die Wohnung sehen nicht unbewohnt und damit einladend für Kriminelle aus.

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3. Gelegenheit macht Diebe!

Nicht immer sind professionelle Banden am Werk: Auch Gelegenheitsdiebe schrecken nicht vor einem Einbruch am helllichten Tag zurück. Versperre also die Tür, auch wenn du nur kurz außer Haus gehst! Schließe alle Fenster und auch die Balkon-, Keller- und Garagentüren! Räume Leitern, Kisten oder Werkzeug im Garten weg – sie könnten Einbrechern behilflich sein! Und verstecke den Schlüssel nicht unter der Fußmatte oder in einem Blumentopf! Denk daran: Je schwieriger du es potentiellen Einbrechern machst, desto besser.

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4. Nachts sind alle Katzen grau!

Gerade in der dunklen Jahreszeit, von Oktober bis Februar, werden die meisten Einbrüche verübt. Dunkelheit und Sichtschutz erleichtern dem Eindringling die Arbeit, weil er sich unbeobachtet fühlt. Auch wenn du große Thujen-Hecken magst: Vermeide Bepflanzungen direkt am Haus, die Einbrechern als Sichtschutz oder Steighilfe dienen könnten. Dazu zählen Büsche und Bäume nahe dem Haus, aber auch Bepflanzungen der Hauswand. Bewegungsmelder und lückenlose Außenbeleuchtung (auch im Kellerabgang) erschweren Eindringlingen das Handwerk.

5. Fenster und Türen gehören abgesichert!

75 % der Einbrecher nähern sich dem Haus von der Gartenseite und hebeln ein Fenster mit einem Schraubenzieher oder ähnlichem Werkzeug auf. Dafür brauchen sie bei einem ungesicherten Fenster durchschnittlich 10 Sekunden! Verschließbare Fenstergriffe verhindern zwar, dass das Fenster eingeschlagen und dann von innen geöffnet werden kann, aber eben nicht das Aufhebeln. Eine Rahmenflügel-Sicherung, die das Fenster mit dem Rahmen oder der Wand verbindet, schafft hier Abhilfe. Standardfenster können leicht nachgerüstet werden – z.B. mit Pilzkopfbeschlägen und Zwillingsbolzenverschlüssen. Die Österreichische Polizei empfiehlt außerdem eine Sicherheitstür nach Ö-Norm B 5338 ab der Widerstandsklasse 3. Wende dich am besten an einen Fachmann!

Folgende Unternehmen in Österreich bieten Sicherheitstechnik an.

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6. Investiere in deine Sicherheit!

Einbruchsopfer klagen oft über Angstzustände, Schlafstörungen, Kopfschmerzen oder Magen-Darm-Beschwerden. Ein Einbruch erschüttert das Sicherheitsgefühl massiv und kann weitreichende Auswirkungen haben – von psychischen Belastungen bis hin zum Umzug und Austausch der kompletten Garderobe. Gartentore, Zäune, Alarmanlagen, Videoüberwachung, einbruchshemmende Rollläden, Schließzylinder, Tür- und Fensterriegel: Es gibt viele elektronische und mechanische Möglichkeiten, dein Zuhause abzusichern. Lass dich von einem Spezialisten oder der Polizei über neue Technologien und Vorrichtungen beraten! Auch deine Haushaltsversicherung wird meist billiger, wenn du gewisse Sicherheitsvorkehrungen triffst.

Also: Tue jetzt etwas gegen Einbrecher und nicht erst, wenn es zu spät ist!

 



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