COVID-19 Infopoint HEROLD: Hilfestellung für Unternehmer

Coronavirus Maßnahmen Arbeitsplatz Österreich: HEROLD Infopoint zur aktuellen Lage der Wirtschaft in Zeiten des Coronavirus.
Das Coronavirus bringt Österreichs Wirtschaft in eine schwierige Lage. HEROLD sammelt alle wichtigen Informationen für KMU und EPUs Foto: Adobe Stock, (c) Gajus

Österreich sieht sich aufgrund der COVID-19-Maßnahmen auch mit den wirtschaftlichen Folgen der Krise konfrontiert. Zahlreiche gastronomische Betriebe sowie KMU und EPU im Handels- und Dienstleistungsbereich bangen um ihre Existenz. HEROLD informiert über aktuelle Hilfsmaßnahmen der Bundesregierung und unterstützt Österreichs Klein- und Mittelbetriebe dabei, die Krise zu meistern.

Coronavirus INFOPOINT für Unternehmer: EPU & KMU

COFAG und andere Hotlines für KMU und EPU

Was?KontaktWann erreichbar?
COFAGwww.cofag.atN.A.
Wirtschaftskammer Österreich 0590900-4352
infopoint_Coronavirus@wko.at
Mo-Fr 8-20 Uhr
Bundesministerium Digitalisierung und Wirtschaftsstandort Taskforce BMDW
E: wirtschaft.covid-19@bmdw.gv.at
N.A.
Austria WirtschftsserviceHotline Überbrückungs-garantien:
+43 1 501 75-500
24h-auskunft@aws.at
Hotline: N.A.
E-Mail: Mo-Fr
TourismusbankCOVID-19 Hotline:
+43 720 301 355
N.A.
Bundesministerium für Finanzen
Finanz Online
+ 43 50 233 233
+ 43 50 233 790
N.A.
Arbeiterkammer +43 1 501 65 1209N.A.
Job und Corona +43 800 22 21 00 80täglich ab 9 Uhr
Infostelle Hotellerie +43 5 90 900 3494N.A.

Hilfsmaßnahmen des Bundes für betroffene Betriebe

Die zentrale Anlaufstelle aller österreichischen Unternehmen, die von den Corona-Maßnahmen in wirtschaftlicher Hinsicht betroffen sind, ist die COFAG – COVID19 Finanzierungsagentur des Bundes GmbH. Das erklärte Ziel der Bundesagentur ist die Erhaltung der Zahlungsfähigkeit bzw. Liquidität von Unternehmen. Zu diesem Zweck stellt die COFAG als Koordinationsstelle verschiedene Instrumente zur Verfügung: Garantien, Fixkostenzuschüsse, Verlustersatz, Ausfallbonus und den Lockdown-Umsatzersatz. Zu den Hilfsmaßnahmen gehören u.a.:

Detaillierte Informationen zu den einzelnen Hilfsmaßnahmen sowie deren Rahmenbedingungen und Kontaktdaten für die Antragstellung können Sie im Artikel Corona Virus: Hilfspaket für Unternehmen nachlesen.

Coronavirus Maßnahmen: Arbeitsplatz & Wirtschaft

Österreichs Unternehmen stehen gegenwärtig vor einer doppelten Herausforderung. Einerseits sind sie dazu angehalten, ihre MitarbeiterInnen möglichst gut zu schützen und von Entlassungen abzusehen, andererseits sind sie aber auch gefordert, den wirtschaftlichen Schaden so gering wie möglich zu halten. Weiterführende Informationen zu den staatlichen Hilfspaketen finden Sie im Beitrag Corona: Hilfspakete für Unternehmen. Wir haben sämtliche arbeitsrechtlichen Informationen, die in diesem Zusammenhang wichtig sind, für Sie zusammengefasst.

Coronavirus Maßnahmen Arbeitsplatz Österreich
COFAG: Die COVID19 Finanzierungsagentur des Bundes als zentrale Koordinationsstelle. Foto: Adobe Stock, (c) Wolfilser

Corona Härtefall Fonds: Phase 2

Der Corona Härtefallfond wurde um Phase zwei erweitert und ist als rasche Erste-Hilfe-Maßnahme für Selbstständige gedacht. Es handelt sich um eine einmalige finanzielle Zuwendung. Seit dem 16. Februar kann der Corona Härtefallfond für den 11. Corona-Monat beantragt werden. Die Antragstellung für den Härtefall-Fonds ist bis 30.4.2021 möglich. Die Förderungszeiträume sind fix vorgegeben. Weitere Informationen sowie den Link zur Online-Beantragung finden Sie hier.

Corona Kurzarbeit: Phase 4

Die Corona-Kurzarbeit Phase 4 ist für den Zeitraum vom 1. April 2021 bis 30. Juni 2021 vorgesehen. Danach soll das Modell allmählich auslaufen. Die Bundesregierung hat sich für die Fortführung der gleichen Bedingungen wie in Phase 3 entschieden. Seit 4.1.2021 muss die Antragsstellung bis zum 20. des Folgemonats erfolgen. Der Kurzarbeitszeitraum beträgt maximal 6 Monate und kann unter bestimmten Voraussetzungen rückwirkend beantragt werden. Die Eckpunkte der Regelungen:

  • Nettoersatzrate 80 bis 90%
  • Arbeitszeitreduktion auf bis zu 30% (Unterschreitung möglich)

Die Kurzarbeit an sich ist kein neues Konzept. Ein Betrieb hat das Recht, die Arbeitszeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zeitlich begrenzt um maximal 90 % zu reduzieren, um wirtschaftliche Schwierigkeiten zu überbrücken. Hier finden Sie weiterführende Informationen der Wirtschaftskammer zur Kurzarbeit.

„Corona Kurzarbeit“ ist eine neue und erleichterte Form der Kurzarbeit, für die der Antrag rückwirkend für 3 bzw. 6 Monate (bei Verlängerung) gestellt werden kann. Einen detaillierten Überblick über die Rahmenbedingungen und Kontaktdaten für die Antragstellung finden Sie hier.

Coronavirus Maßnahmen Arbeitsplatz Österreich
Corona: Alle Hilfeleistungen für EPU und KMU auf einen Blick. Foto: Adobe Stock, (c) PhotoSG

Vorbeugemaßnahmen im Unternehmen

Als Arbeitgeber sind Sie gesetzlich zwar nicht dazu verpflichtet, Schutzmaßnahmen gegen eine Infizierung mit SARS-CoV-2 zu ergreifen, Sie haben Ihren MitarbeiterInnen gegenüber jedoch eine Fürsorgepflicht. Unternehmern wird daher dringend empfohlen, im Rahmen dieser Fürsorgepflicht entsprechende Schritte einzuleiten. Grundsätzlich gilt hier die Empfehlung der Bundesregierung im Rahmen des COVID-19-Maßnahmengesetz, sämtlichen Mitarbeitern die Arbeit im Home Office zu ermöglichen.

In Betrieben, in denen Teleworking nicht möglich, und die Anwesenheit der ArbeitnehmerInnen weiterhin erforderlich ist, sind folgende Vorkehrungen zu treffen:

  1. Hygienemaßnahmen: Der Arbeitgeber muss dafür sorgen, dass die empfohlenen Hygienemaßnahmen (Hände reinigen mit Seife und/oder Desinfektionsmittel, Mindestabstände, Verringerung der persönlichen Kontakte) eingehalten werden können.
  2. Anordnung betrieblicher Verhaltensweisen zur Risikominimierung (z.B. Aussetzung gemeinsamer Mittagessen, Teammeetings, Festlegung von Begrüßungsregeln usw.).

Der Umfang der Maßnahmen hängt natürlich wesentlich von der Natur des Gewerbes und dem damit verbundenen Infektionsrisiko ab. In Gewerben mit direktem Patientenkontakt (z.B. Gesundheitsberufe) ist der Arbeitgeber selbstverständlich dazu verpflichtet, seinen Angestellten persönliche Schutzausrüstung zur Verfügung zu stellen.

Meldepflicht im Verdachtsfall

Der Arbeitergeber ist aufgrund seiner Fürsorgepflicht den ArbeitnehmerInnen gegenüber dazu verpflichtet, jeden Verdachtsfall über die Corona-Hotline 1450 an die Gesundheitsbehörden zu melden. Ein Verdachtsfall liegt beispielsweise dann vor, wenn ein Mitarbeiter sich in einem gefährdeten oder gesperrten Gebiet aufgehalten hat, Kontakt zu einer nachweislich durch Corona infizierten Person hatte, oder selbst akute Symptome der Krankheit zeigt. Auch, wenn ein Mitarbeiter bereits getestet und die Krankheit festgestellt wurde, sollten Sie als Arbeitgeber umgehend in Kontakt mit den zuständigen Gesundheitsbehörden (Bezirkshauptmannschaft, Magistrat, Amtsarzt, Arbeitsinspektorat) aufnehmen und den Anweisungen des medizinischen Fachpersonals folgen.

Der betreffende Mitarbeiter/die betreffende Mitarbeiterin sollte so lange in einem eigenen Raum vom Rest der Belegschaft isoliert werden, bis der Amtsarzt eintrifft. Bis dies geschehen ist, sollten sämtliche MitarbeiterInnen in dem Gebäude verbleiben. Der Amtsarzt entscheidet, wie in einem solchen Fall weiter vorzugehen ist.

Anlaufstellen im Verdachtsfall : COVID-19 Infostellen

COVID-19 Anlaufstelle
Burgenland
Kärnten
Niederösterreich
Oberösterreich
Salzburg
Steiermark
Tirol
Vorarlberg
Wien

Teleworking/Home Office wegen Corona

Die Bundesregierung hat sich klar dafür ausgesprochen, dass Unternehmen ihren Angestellten das Arbeiten im Home Office ermöglichen sollten, damit die Menschen im ganzen Land sich dem hochansteckenden Erreger so wenig wie möglich aussetzen. Nach geltendem Recht darf der Arbeitsplatz allerdings nur dann ins Zuhause des Arbeitnehmers/der Arbeitnehmerin verlegt werden, wenn dies im Arbeitsvertrag ausdrücklich vereinbart wurde oder der Arbeitsvertrag eine sog. Versetzungsklausel enthält. Im Einvernehmen mit dem Arbeitnehmer/der Arbeitnehmerin ist es natürlich auch möglich, Telearbeit/Home Office nachträglich zu vereinbarenMehr Informationen zu diesem Thema. Praktische Tipps, wie die Arbeit zuhause gelingt, finden Sie auch in unserem Beitrag Corona: Home Office Regeln & Tipps.

Home Office während der Quarantäne

Wurde ein Mitarbeiter/eine Mitarbeiterin per behördlicher Verordnung unter Quarantäne gestellt, kann der Arbeitgeber ebenfalls Home Office/Teleworking anordnen. Auch hier gilt natürlich, dass es eine entsprechende Vereinbarung (oder Versetzungsklausel) geben muss. Außerdem müssen für das Teleworking während der Quarantäne folgende Voraussetzungen erfüllt sein:

  • Arbeitnehmer/in ist arbeitsfähig und nicht krank.
  • Arbeitnehmer/in ist gemäß § 7 Epidemiegesetz als Krankeitsverdächtige/r oder Ansteckungsverdächtige/r in Quarantäne

In jedem Fall haben Sie als Arbeitgeber/in sämtliche Kosten zu tragen, die dem Arbeitnehmer/der Arbeitnehmerin durch die Arbeit im Home Office entstehen (z.B. für Handy, Internet etc.). Weiterführende Informationen über Arbeitsrecht und Coronavirus finden Sie auf den Seiten der Arbeiterkammer.

Dienstreisen während der Corona-Krise

Die Bundesregierung hat ganz Österreich dazu aufgerufen, soziale Kontakte mit Menschen außerhalb des eigenen Wohnungsverbundes nach Möglichkeit zu vermeiden. Das ist notwendig, um die Ausbreitung von COVID-19 weiter einzudämmen. Aus diesem Grund sind Dienstreisen in Gebiete, in denen eine Ansteckungsgefahr besteht, sowohl im In- als auch im Ausland bis auf Weiteres zu unterlassen.

Private Reisen Ihrer MitarbeiterInnen in Quarantänegebiete können Sie als Arbeitgeber/in natürlich nicht verbieten. Erkrankt der betreffende Mitarbeiter/die Mitarbeiterin anschließend aber am Coronavirus, hat er oder sie keinen Anspruch auf Entgeltfortzahlung. Das Außenministerium informiert laufend darüber, für welche Länder aktuell Reisewarnungen vorliegen.

Vertragsrecht zwischen Unternehmen

Grundsätzlich hat die Corona-Krise keine Auswirkungen auf die Rechtsverbindlichkeit von Verträgen. Aufgrund der aktuellen Situation kann es jedoch passieren, dass die Erbringung vertraglich zugesagter Leistungen für den Schuldner entweder rechtlich nicht mehr möglich (z.B. aufgrund einer behördlichen Betriebsschließung) oder aus anderen Gründen unzumutbar ist (z.B. aufgrund eines konkreten Ansteckungsrisikos). Unter normalen Umständen wäre eine Nicht-Erbringung der vertraglich zugesicherten Leistung nach österreichischem Recht im Sinne des Schuldnerverzuges zu klären. Der Gläubiger hätte in diesem Fall also bestimmte Rechtsansprüche gegenüber dem Schuldner.

Aufgrund der aktuellen Ausnahmesituation rät die WKO Unternehmern dazu, zunächst nach einer einvernehmlichen Lösung zu suchen, die für alle Parteien zumutbar ist. Falls Sie mit Ihrem Schuldner/Ihrem Gläubiger jedoch keine Einigung erzielen können, bleibt Ihnen tatsächlich nur, auf das gesetzliche Leistungsstörungsrecht zurückzugreifen. Mehr Informationen zu diesem Thema.

Leistungsstörungsrecht in Zeiten von Corona

Kann keine einvernehmliche Einigung zwischen den Parteien erzielt werden, greift das sogenannte Leistungsstörungsrecht. Auch hier ist allerdings wieder zu differenzieren. Es muss beispielsweise geprüft werden, ob die Leistung binnen einer angemessenen Frist nachgeholt werden kann oder an einen fixen Termin gebunden war und somit unmöglich nachzuholen ist. Je nach Antwort auf diese Frage ergeben sich unterschiedliche Rechtsansprüche des Gläubigers. Mehr Informationen zu diesem Thema.

Eine rechtliche Ausnahmesituation sind Konstellationen, in denen ein leistungsbereiter Schuldner seine Verbindlichkeiten zwar erbringen könnte, seine Vertragsleistung für den Gläubiger aufgrund der momentanen Lage jedoch nutzlos ist (z.B. Reinigungsdienstleistungen für einen massiv eingeschränkten Hotelbetrieb). Was hier zu tun ist, muss aktuell im Einzelfall entschieden werden.

Ist COVID-19 als höhere Gewalt zu werten?

‚Höhere Gewalt‘ bezeichnet im Österreichischen Recht ein außergewöhnliches Ereignis, das von außen einwirkt, das nicht regelmäßig vorkommt/zu erwarten war, und das weder abwendbar ist, noch in seinen Folgen unschädlich gemacht werden kann. Die Aufnahme einer sogenannten Force Majeure-Klausel (Klausel zur ‚Höheren Gewalt‘) ist in österreichischen Verträgen normalerweise Usus. Befindet sich eine solche Klausel im Vertrag, gibt sie beiden Parteien das Recht, die vertraglichen Leistungspflichten auszusetzen oder sogar vom Vertrag zurückzutreten, solange das außergewöhnliche Ereignis andauert.

Dass die Corona-Pandemie als ‚Höhere Gewalt‘ im Sinne dieses Rechtsbestands gewertet wird, ist anzunehmen, aber bisher nicht bestätigt. Es gibt ein Rechtsurteil des Obersten Gerichtshofs aus dem Jahre 2005, nach dem die Krankheit SARS den Tatbestand der höheren Gewalt erfüllt. Da es sich beim Coronavirus ebenfalls um einen SARS-Virus handelt, ist ein ähnliches Urteil für die aktuelle Lage zu erwarten. Selbstverständlich kann sich ein Schuldner auch in diesem Fall nur dann auf ‚Höhere Gewalt‘ berufen, wenn 

  1. das Coronavirus bzw. dessen Verbreitung und die im Rahmen dessen erlassene Beschlüsse in einem kausalen Zusammenhang zur nicht pünktlichen oder gar nicht stattgefundenen Vertragserbringung standen.
  2. eine solche Force Majeure-Klausel Bestandteil des Vertrages war.
  3. ein epidemischer Virenausbruch im Vertrag nicht ausdrücklich von dieser Klausel ausgenommen war.

Wichtige soziale Aspekte für KMUs

Für berufstätige Eltern ergibt sich grundsätzlich kein Dienstverhinderungsgrund, solange die Betreuung für Kinder und Jugendliche unter 14 Jahren weiterhin gewährleistet ist. Weitere Informationen zu diesem Thema.

Muss ich meinen Mitarbeiter für Betreuungspflichten freistellen?

Wünscht ein Mitarbeiter/eine Mitarbeiterin die Freistellung von der Arbeit, weil er oder sie ein Kind im betreuungspflichtigen Alter hat und die Betreuung in den dafür vorgesehenen Einrichtungen nicht in Anspruch nehmen möchte, kann er oder sie bis zu drei Wochen Sonderurlaub beantragen. Der Arbeitgeber kann sich jedoch dafür entscheiden, den Antrag abzulehnen. Stimmt der Arbeitgeber zu, übernimmt der Staat ein Drittel der Lohnkosten in den nächsten Wochen bis Ostern. Weitere Details werden derzeit von der Bundesregierung erarbeitet und laufend ergänzt.

Regelung im Krankheitsfall

Erkrankt das Kind eines Mitarbeiters/einer Mitarbeiterin, ist der Arbeitgeber nach § 16 UrlG unter bestimmten Umständen dazu verpflichtet, eine Krankenpflegefreistellung zu gewähren, während derer das Entgelt fortgezahlt wird. Eine Krankenpflegefreistellung für die Dauer von einer Arbeitswoche pro Jahr (bzw. zwei Arbeitswochen für die Pflege von erkrankten Kindern über 12) ist nur dann möglich, wenn die Betreuung/Pflege nicht anders organisiert werden kann und absolut notwendig ist. Weitere Informationen zu diesem Thema.

Auch im Lockdown können Unternehmen die Zeit optimal nützen. Foto: Adobe Stock, (c) Trueffelpix

Ihr Comeback nach Corona

Für Österreichs KMUs und EPUs gilt nun: Die Zeit, die Ihnen jetzt noch bis zur vollständigen Aufhebung der Maßnahmen bleibt, für Ihr Comeback zu nützen! Wir verraten Ihnen, was Sie JETZT tun müssen, um sich für die Zeit nach Corona eine optimale Startposition zu sichern!

Das können Sie JETZT tun!

Sie können die Zeit, die durch diese Krise frei geworden ist, nutzen, um sich einen Vorsprung für den Neustart nach Corona zu verschaffen. Wie das geht? Ganz einfach: Indem Sie einmal analysieren, wie gut es eigentlich wirklich um Ihren Internetauftritt und Ihre Werbemaßnahmen bestellt ist. Lassen Sie uns Ihre Kanäle der Neukundengewinnung einmal gemeinsam auf Herz und Nieren prüfen, indem wir ein paar einfache Fragen stellen:

1. Wie gut ist Ihre Website?

Dass die Website ein Must-have ist, weiß heutzutage jeder. Aber dass Sie eine Website haben, heißt leider nicht, dass sie auch das tut, was sie soll: Ihnen neue Kunden verschaffen. Eine Analyse von über 30.000 österreichischen Webseiten1 hat nämlich ergeben, dass 74% der Unternehmenswebsites nicht für Suchmaschinen optimiert sind. Und das wiederum bedeutet, dass potenzielle Kunden, die auf Google nach einem passenden Anbieter suchen, Ihre Website im Zweifel gar nicht finden.

Hat ein potenzieller Kunde Ihre Website über Google oder über ein Branchenportal gefunden, gibt es noch zwei weitere Stolpersteine, die ihn dazu veranlassen könnten, sich sofort wieder aus Ihrem virtuellen Ladenlokal wegzuklicken: Wenn Ihre Website nicht responsive ist oder sie kein SSL-Zertifikat hat. Tipp: Wie gut Ihre Website für mobile Geräte optimiert ist, können Sie hier überprüfen.

Jetzt eine für Suchmaschinen optimierte Website erstellen lassen!

2. Wie gut findet man Ihr Angebot im Internet?

Ihre Website ist SSL-zertifiziert, responsive und SEO-optimiert? Und sie wird Ihnen bei Google trotzdem nicht auf der ersten Seite ausgespielt, wenn Sie eine Suche mit den Keywords starten, für die Sie gerne gut ranken möchten? Das kann mehrere Gründe haben. Zunächst einmal sollten Sie versuchen, Ihre Website bekannt zu machen – sowohl online als auch offline.

Außerdem spielt es natürlich eine Rolle, wie eine Suchanfrage genau formuliert ist. Laut Google hat mittlerweile schon jede fünfte Suchanfrage einen lokalen Bezug – aber nicht alle Websites sind auch für lokale Suchanfragen optimiert. Wie man eine Homepage für lokale Suchen optimiert, erfahren Sie in unserem Blogartikel Local SEO: 7 Gründe, noch heute anzufangen.

Es kann sogar sein, dass Ihre Website für die richtigen Suchbegriffe auf der ersten Seite angezeigt wird, und trotzdem niemand auf Ihren Eintrag klickt. Warum? Weil die meisten User schon ganz oben auf Seite 1 fündig werden: in den Google Ads oder den Google-my-Business-Einträgen. Wer hier nicht gelistet ist, ist auch nicht wettbewerbsfähig.

Maximale Sichtbarkeit im Netz? Und alle Firmendaten überall aktuell halten?

3. Ist Ihre Website für Sprachsuche optimiert?

Wussten Sie, dass schon heute 20 Prozent aller mobilen Suchanfragen auf Google per Voice Search abgesetzt werden?2 Das sind potenzielle Aufträge, die an die Konkurrenz gehen, wenn Ihre Webseite nicht „Ok Google“-fähig ist. In unserem Artikel Voice Search Optimierung erklärt erfahren Sie, warum es gerade für kleine und mittlere Unternehmen so wichtig ist, in Sachen Sprachsuche konkurrenzfähig zu sein.

4. Nutzen Sie alle Kanäle der Neukundenakquise?

Sie haben eine Website, die SSL-zertifiziert, für mobile Geräte und für Suchmaschinen optimiert ist? Außerdem wenden Sie Local SEO an und wissen, wie die Voice Search Optimierung funktioniert? Wunderbar! Dann lassen Sie uns einen Blick auf die anderen Kanäle der Neukundengewinnung werfen:


1) Silktide Performance landscape Study 2018

2) YEXT (2018)

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