SEA Fehler: Die 5 größten Fehler bei SEA

SEA Fehler passieren sehr häufig – doch das muss nicht sein! Bild: ©Herold, Quelle: Gajus

Die Suchmaschinenwerbung – auch Search Engine Advertisement (SEA) genannt – ist für viele Werbeagenturen bereits wichtiger Bestandteil von Marketingstrategien: Google Ads haben eine große Reichweite, sind höchst zielgruppenspezifisch (und somit treffsicher) und lassen sich hinsichtlich der entstehenden Kosten sehr gut kontrollieren. Die Vorteile gegenüber anderen Werbemitteln liegen also auf der Hand. Allerdings können fehlerhaft umgesetzte SEA Kampagnen auch Geldverschwendung sein. Damit dir dieses Schicksal erspart bleibt, präsentieren wir dir die 5 größten SEA Fehler!

SEA Fehler #1: Falsche Keywords

Ein typischer Anfängerfehler besteht darin, dass zu ungenaue Keywords gewählt werden. Als Fachgeschäft für Rucksäcke reicht es also nicht, SEA Kampagnen auf das Keyword „Rucksack“ auszusteuern. Auch die Kombination aus „Marke XYZ“ und „Rucksack“ ist noch nicht genau genug.

Dies liegt nicht zuletzt daran, dass diese unkonkreten Keywords noch nicht die Suchintention des jeweiligen Users berücksichtigen. Hier gilt die Devise: Je genauer deine Keywords den zugrunde liegenden Search Intent widerspiegeln, desto zielsicherer können deine Google Ads ausgespielt werden.

Tipp:  Bediene die Suchintentionen deiner Zielgruppe! Dies machst du, indem du Keyword-Kombinationen wählst, die den Standort und darüber hinaus auch die unterschiedlichen Phasen des Entscheidungsprozesses berücksichtigen. So bedient z. B. „Rucksack vergleichen“ eine andere Phase als „Rucksack kaufen“.

Fehler #2: Keine passende Landingpage

Ein weiterer SEA Fehler ist, dass die Anzeigen nur mit Blick auf das Produkt, aber nicht mit Blick auf die Landingpage konzipiert werden. Soll heißen: Wenn du in einer Google Ad deine Sporthosen bewirbst, die User beim Anklicken aber in einem Online-Shop voll von Winterjacken landen, dann passen Anzeige und Landingpage nicht zusammen.

Dieser Fehler begegnet einem in der Praxis zum Beispiel beim Thema Jobausschreibung über SEA immer wieder: Viele Kund:innen, die offene Stellen über Suchmaschinenwerbung ausschreiben, verlinken ihre Anzeige dann aber nicht mit einer entsprechenden Unterseite ihrer Website (z. B. „Stellenausschreibungen“, „Jobs“ oder „Karriere“), sondern mit der Startseite.

Tipp: Habe für deine SEA Anzeigen immer auch die passenden Landingpages parat. So stellst du sicher, dass die jeweilige Suchintention direkt durch den Klick auf deine Anzeige befriedigt wird. Dadurch wird sich deine Conversion-Rate verbessern!

SEA Fehler #3: Falsche Versprechungen

Ein Fehler, zu dem man ohne SEA Erfahrung immer wieder mal neigen könnte: falsche Versprechungen machen. Denkt man bei der Konzeption der Ads nur an das kurzfristige Ziel, Klicks zu ergattern, so könnte man dazu geneigt sein, die User durch Superlative und unschlagbare Angebote zu einem Klick zu verführen.

Doch was passiert, wenn du diesen Erwartungen dann nicht tatsächlich auch gerecht wirst? Genau. Du erntest enttäuschte Gesichter – und deine Bounce-Rate wird sich zusehends verschlechtern. Preise also nicht den günstigsten Abo-Tarif zu einem Preis von XYZ an und führe dann aber zu einer Tarif-Auswahl mit unterschiedlichen Preisen.

Tipp: Erzeuge in deinen Anzeigen nur Erwartungen, denen du am Ende auch gerecht werden kannst! So verbesserst du deine Bounce-Rate, da du verhinderst, dass enttäuschte User direkt wieder abspringen.

Fehler #4: Budget vs. Erwartung

Es kommt nicht selten vor, dass die Erwartungshaltung und das veranschlagte Budget nicht zueinander passen. Ein sehr typisches Beispiel hierfür ist die Festlegung der geografischen Region, in der die SEA Kampagne ausgespielt werden soll:

Häufig wünschen sich Wiener Unternehmer, dass ihre Kampagne in ganz Wien ausgespielt wird. Oder gar Österreich. Hier ist jedoch Folgendes zu bedenken: Je größer die Region, desto mehr Konkurrenz gibt es – und desto höher wird der Preis der jeweiligen Kampagne.

Tipp: Wähle keine zu große Region für deine SEA Kampagnen. So sparst du Kosten und erreichst am Ende genau die Interessenten, die vor Ort nach dir suchen!

SEA Fehler #5: Fehlendes Tracking

Vertrauen ist gut, Tracking ist besser! Das gilt für SEA Kampagnen, die auf Google Such Werbung setzen. Denn nur, wenn du genau weißt, welche deiner Anzeigen besonders gern von Usern angeklickt werden (und welche nicht), kannst du deine zukünftigen Anzeigen dahingehend optimieren. Und dafür benötigst du ein funktionierendes Tracking deiner SEA Anzeigen.

Die wohl populärsten Tools für ein solches Tracking sind die Webanalyse-Tools Google Analytics und Google Tag Manager. Dort erfährst du über die Conversion Tracking Funktion, zu wie vielen Kaufabschlüssen und Anfragen eine Anzeige geführt hat – und welche Anzeigen du dir in Zukunft sparen kannst.

Tipp: Behalte mittels Tracking-Tools stets im Blick, welche Anzeigen zu den meisten Conversions führen. Setze in Zukunft auf genau diese Art von Anzeigen!

Fazit: SEA ist ein äußerst effektives Werbemittel, wenn man grundsätzlich versteht, wie Suchmaschinenwerbung funktioniert. Gerade als Laie sollte man sich jedoch sehr gut informieren, bevor man mit einer SEA Kampagne startet. Denn die Wahrscheinlichkeit ist sonst hoch, dass sie erfolglos ist – und trotzdem Geld kostet.

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Blogmarketing
Florian Damien Singh

Florian Damien Singh

Online Redakteur